Ängste, Störungen, kann Zazen schaden?

Hallo! bin 40 Jahre alt, ich habe eine Frage.. vielleicht kann jemand mir helfen.. Ich fing vor ca. 8 Jahre Zazen zu praktizieren (nach einer Trennung), um u.a. mit Ängste klar zu kommen.. bzw. fertig zu werden. Ich hatte regelmäßig Zazen 2 Jahrelang praktiziert, danach leider nur ab und zu.

Vor ca. 6 Wochen bin ich einer Nacht nach dem ich alcohol getrunken hatte (ziemlich viel auf eine party) mit Panik aufgewacht, wusste nicht was mit mir los war..dann habe ich angefangen jeden Tag zu meditieren. Am Anfang hatte ich sogar kurze unruhige, panische Zustände beim Zazen.. Danach waren 5 Tage wo ich drüber lachen konnte. Dann kam wieder so eine Nacht und so gehts mir bis heute.. (ich trinke natürlich die ganze 6 Wochen keinen Alkohol, bin nicht Raucher und sehr fit körperlich).

Ich praktiziere gerne Zazen, zu 90% beruhigt mich bzw. bekomme ich das "Dasein" und fühle mich wohl..aber z.B gestern beim Zazen zu Hause, kam mir leicht Panik wieder.. ganz am Ende des Zazen hatte ich die Vorstellung meine Wohnunhg sei zu hoch und habe sowas wie hohenangst gekriegt.. danach konnte ich nicht mal richtig schlafen.. jede halbe stunde mit Unruhezustände.. jetzt alles wieder normal.. nur die Angst bzw. die Vorstellung dass es wieder kommen wird :-(

Meine Frage an Sie, bzw. meine Fragen:

Kann Zazen schaden? Soll ich aufhören Zazen zu praktizieren oder kann ich ohne Angst weitermachen?

Kann es sein dass erstmal diese ganze "Ängste" raus müssen? Dass die Äußerung meiner Ängste "normal" ist?

1000 Dank und viele Grüße!

Meditation, zen, Buddhismus
3 Antworten
Übelkeit nach Entspannungsübung?

Ich bin Erzieher in einer Kita und habe mit einer kleinen Gruppe von Kindern (Vorschüler) eine kleine einfache Entspannungsübung durchgeführt:

Die Kinder sollten paarweise zusammengehen. Immer einer von beiden sollte sich dann mit dem Rücken auf die Matte legen - ganz entspannt - und die Augen schließen. Die anderen Kinder hatten daraufhin die Aufgabe, ihre Partner dabei sanft mit Handansatz am Hüftknochen zu "wiegen" (Ruhe-Wiege in einem möglichst gleichmäßigen Rhythmus). Nach etwa 4-5 Minuten wechselten die Kinder mit ihrem Partner die Rollen. Als weitere "Hilfsmittel" hatte ich eine Klangschale und ruhige Musik im Hintergrund.

Bis dahin lief auch alles in Ordnung. Ich war sogar sehr überrascht, dass sich so viele Kinder auch tatsächlich auf diese Übung einlassen konnten. Ein Kind, das sonst und bis kurz vor der Übung eher von einem hohen Bewegungsdrang gekennzeichnet war, klagte sofort nach der Übung, über eine starke Erschöpfung und vor allem Übelkeit.

Hier nun meine Frage: Ist es möglich, dass solche Entspannungsübungen wirklich Übelkeit auslösen können?? Wie ist da Eure Erfahrung?? Oder kann es sein, dass das Kind einfach schon dabei war, "etwas auszubrüten" (wir haben derzeit in der Kita eine starke Krankheitswelle) und dass die Entspannungsübung dies einfach nur zu Tage bzw. ins Bewusstsein gebracht hat?? Ehrlich gesagt habe ich jetzt schon etwas Bammel, nochmals in der Kita Entspannungsübungen anzubieten, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen?!!

Medizin, Entspannung, Yoga, Pädagogik, zen, Kindergarten
7 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Zen

Könnte mir jemand die genaue Bedeutung der Zeichen die um den Zen Kreis dargestellt sind erklären?

3 Antworten

Was bedeutet im Zen-Budismus: "Alles ist Nichts und Nichts ist Alles?"

16 Antworten

wie kriegt man bei mystic messenger mehr hourglasses?

3 Antworten

Selbstbefriedigung - Buddhistische Mönche?

5 Antworten

ist im islam die zen meditation verboten?

17 Antworten

Wie heißt dieses Symbol und welche Bedeutung hat es?

7 Antworten

Neverwinter, ich kriege keine Rohastraldiamanten?

1 Antwort

Wie spricht man das Wort "Zen" aus?

8 Antworten

Augen auf oder zu bei der Meditation?

10 Antworten

Zen - Neue und gute Antworten