Welpenerziehung – die neusten Beiträge

Akita Inu beißen/springen?

Liebe Hundefreunde,

wir benötigen einen guten Rat (wir haben Vorerfahrungen mit Hunden, ehemals Golden Retriever gehabt).
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Wir haben seit 4 Wochen einen Akita Inu Rüden. Er ist 5 Monate alt und mit 7 Geschwistern aufgewachsen. Bei den Vorbesitzern war er der Kleinste im Wurf und seine Geschwister waren alle doppelt so groß/fett wie er. Anfangs hatte er bei uns einen Futterrausch (hat alles in 5 Sekunden verschlungen). Wir haben ihm einen besonderen Antischling-Napf gekauft und mit ihm Sitz und Bleib trainiert, bis er essen darf. Das klappt ohne Probleme hervorragend.
Er läuft auch schon super an der Leine, hört aber noch nicht auf "bei Fuß", dass üben wir noch momentan. Er ignoriert andere Hunde und bellt auch unterwegs nicht. Gassi gehen läuft in unseren Augen also gut.
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Was uns ein bisschen Sorgen macht ist: Wenn wir mit ihm spielen oder Zuhause etwas machen (kochen, durchs Haus laufen) folgt er meiner Frau auf Schritt und Tritt und er beißt (zärtlich) in alles rein, Möbel, Hände, Beine usw von uns. Manchmal tut er es aus dem "nichts heraus" für ihn hat es sicher einen Grund...
Er springt an der Küchenzeile hoch und wir müssen laut "Nein" sagen und ihn runterdrücken/werfen, dann lässt er es für den Moment (solange wir kochen oder essen), bei der nächsten Situation fängt er von vorne an...
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Beim Beißen haben wir das Problem, er beißt nicht mit ganzer Kraft in den Arm, Bauch oder sonstige Körperteile, sondern nur sanft, aber manchmal tuen seine spitzen Zähne weh. Wir haben alles ausprobiert (ignoriert, Spielzeug ins Maul gegeben, laut AUA gesagt, gepienst wie ein Welpe...) damit er dieses Verhalten unterbindet. Es hilft einfach nicht. Es stört ihn nicht. Meine Frau hält dann seine Schnauze zusammen und sagt laut "Nein" und lässt dann ab. Das Beißenlassen lässt er dann für den Moment (wenige Minuten), dann fängt er wieder an.
Wenn er mich beißt, sage ich auch immer laut "Nein" und ignoriere ihn danach. Das hilft wohl für den Moment, aber wie gesagt, steht man dann auf oder geht irgendwo hin, folgt er einem und wenn man ihn dann berührt oder zu Nah kommt, fängt er wieder mit dem "Schnappen" bzw. "sanften Beißen" an. Bisher hilft leider nur, wenn man ihn dann auf seine Decke zurück schickt. Dort beruhigt er sich und macht meist dann eine Pause, solange wir in seiner Nähe sind. Verlassen wir den Raum, steht er auf und folgt uns wieder und ein ähnliches Szenario wiederholt sich.
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Habt ihr noch einen Rat, was wir besser machen können?

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Zusatzinfo: Das Haus verlassen und bzw. kurz weggehen, verträgt er gut. Das haben wir geübt und er kann einigermaßen gut Zuhause bleiben (haben eine Hundecam). Er jault nur 2-3x für 1 Minute und danach legt er sich irgendwo in der Wohnung hin und wartet, bis wir wieder da sind. Wir sind aber meist nur kurz gegenüber beim Supermarkt für max. 10 Minuten. Bei längerem Wegfahren (zu Bekannten o.ä.) nehmen wir ihn im Auto mit. Das macht er ohne Probleme mit.
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Sein Geschirr mag er tatsächlich nicht gerne anziehen (dann läuft er in der Wohnung weg, wenn er sieht, dass wir das Geschirr in die Hand nehmen). Dann rufen wir ihn und er kommt mit gesenktem Kopf zu uns und lässt sich das Geschirr anziehen. Danach ist er wieder happy und freut sich auf den Spaziergang oder was auch immer wir dann machen.
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Und jetzt her mit den Kommentaren :D Vielen Dank

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Hund, Tierhaltung, Hundetraining, Hundeerziehung, beißen, Hundehaltung, Welpen, Welpenerziehung

Kann ich meinen Welpen aus dem Tierheim zurück holen (gestern abgegeben)?

Hallo, ich versuche es so kurz wie möglich zu fassen, hat aber viele Infos:

Vor einer Woche haben wir unseren 5 Monate alten Welpen aus einem Tierschutzverein adoptiert. Er kommt aus Rumänien und ist vorbelastet, da er neben dem Leben in Rumänien zuvor für paar Tage in eine Familie mit Kindern vermittelt war. Sie haben ihn zurück gegeben, weil er wohl nach den Kindern geschnappt hat. Uns hat man bei der Adoption lediglich gesagt, er hätte „anscheinend“ geschnappt, man stellt dies aber in Frage. Wir waren richtig motiviert, es war unser Ersthund, und wir wollten es unbedingt versuchen. Uns gegenüber hat er sich gleich anvertraut, hat sich mit Liebe überschütten lassen und war richtig happy. Aber nach 2 Tagen ging’s los, dass er draußen alles und jeden aggressiv angeknurrt und angebellt hat. Nur solange wie er die Menschen/Tiere nicht kannte, danach war alles besser. Am schlimmsten war es bei Kindern, da hat er sich nie beruhigt. Wir wissen, dass es an unserer Unsicherheit/Anfängermentalität lag. Er wollte sich und uns beschützen. Daraufhin kam jemand vom Tierschutz und hat uns Methoden beigebracht wie wir damit umgehen können. Die Hundeschule hätte erst Ende Februar gestartet, früher ging wohl nicht. Irgendwann ging’s los, dass er auch uns angeknurrt und nach uns geschnappt hat. Ich war in diesen Situationen streng, aber scheinbar nicht streng genug…Kurz darauf stand ich unten und hab mit unserem Nachbarn gequatscht, er hat den Welpen auch sehr gern gehabt, die beiden haben gekuschelt. Plötzlich kam ein Mitarbeiter der Müllabfuhr ums Eck und der kleine hat ihm blitzschnell in die Wade geschnappt. Und ist alles über den Kopf hinaus gewachsen, die ganze Vermittlung war unprofessionell (das zu erzählen würde jeden Rahmen jetzt sprengen), wir waren nervlich am Ende (Welpenblues) und wir wussten einfach nicht mehr weiter. Über eine Freundin in einem anderen Tierschutz haben wir einen Platz für ihn in einem anderen Tierheim gefunden. Die Tierheimleitung hat ihn sich angesehen (eine sehr harte, erfahrene ältere Frau) und meinte „wenn sich hier nichts sofort bessert, beißt er in 8 Wochen!“. Sie meinte, dass wir es versuchen können mit einer Hundepsychologin und einem Einzeltrainer in einem SEHR Zeitintensiven Training, aber selbst dann ist die Chance nicht sicher, dass er nicht mehr so aggressiv ist. Und dass uns bewusst sein muss, dass nur einmal was passieren muss, und ein Kind ist unwiderruflich gebissen etc. Aus Angst vor der ganzen Situation haben wir ihn dort gelassen. Beim unterschreiben des Abgabevertrags hatte ich regelrecht eine Panikattacke. Danach stand ich komplett unter Schock, noch nie habe ich ein Tier im Tierheim abgegeben. 3 Std später, weil das Tierheim schon zu war, habe ich eine Mail geschrieben, dass es ein Fehler war und ob ich ihn bitte wieder zurückholen darf. Da erst morgen wieder auf ist, krieg ich bis dahin keine Antwort. Die Leitung meinte aber gestern noch „in zwei Tagen ankommen und bereuen ist nicht!“ - aber gibt es rechtlich gesehen irgendeine Chance, dass ich das rückgängig machen kann? Ich will nicht ohne ihn sein und mich plagen die SCHLIMMSTEN Schuldgefühle, weil er dort ist und niemanden kennt, alleine, ohne sein Bett und sein Zuhause und alles riecht neu und die ganzen Geräusche…Ich bin am Ende. Bitte helft mir…ich weiß, dass ICH den Fehler begangen habe, aber ich will es wieder gutmachen…ich muss! Das bin ich ihm schuldig…

Danke für eure Antworten und Tipps!

Tierheim, Tierschutz, Hundeerziehung, Reue, Schuldgefühle, Welpenerziehung

Passt ein Hund in mein Leben?

Hallo zusammen,

ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen Hund.

Meine Eltern waren aber immer dagegen.

Jetzt wo ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin, wir uns gut eingelebt haben, kommt bei mir der Wunsch nach einem eigenen Hund wieder hoch.

Zu meiner Person:

Ich bin 21 Jahre alt, habe einen Vollzeitjob und wohne in einer ca. 70 qm Wohnung im ländlichen.

Da ich in der Firma, in der ich arbeite einen Hund nicht mit ins Büro mitnehmen kann, müsste dieser lernen auch alleine bleiben zu können.

Der Hund sollte außerdem klein sein, damit man ihn überall mit hinnehmen kann. Und falls er mal keine Treppen laufen kann das man ihn hochtragen könnte.

Ich habe mir das so vorgestellt das wenn wir einen Welpen bekommen würden, dass ich mir 2 Wochen Urlaub nehme und mein Freund anschließend auch nochmal 2 Wochen Urlaub nimmt. In dieser Zeit könnte man schonmal anfangen mit dem allein bleiben trainieren.

Meine Arbeitszeiten sind recht flexibel, ich habe Gleitzeit, sodass ich nicht unbedingt um 7 Uhr auf der Arbeit sein muss.

Außerdem kann ich 1-2x die Woche Homeoffice machen und im Notfall auch mal kurzfristig.

Außerdem würden meine Eltern (leben getrennt) oder Großeltern dieses unabhängig mal im Notfall aufpassen oder Gassi gehen.

Ich würde aber gerne versuchen das so gut wie möglich im Regelfall „alleine“ hinbekommen zu können, falls ich und mein Freund sich trennen sollten, meine Eltern wegfallen etc.

Der Hund müsste also von ca. 7 Uhr bis 12 Uhr alleine sein und würde dann in meiner Mittagspause gassi gehen und anschließend wäre der Hund wieder von 13 Uhr bis 15.30 Uhr alleine. Freitags wäre er 6h alleine und danach bin ich dann nicht mehr weg.

natürlich nur wenn es mit dem allein bleiben klappt.

Im Notfall müsste man sich dann Gedanken um einen Hundesitter oder Pension machen.

Würdet Ihr sagen das ein Hund in mein Leben passt? Wenn ja, welche Rasse ?

Oder stelle ich mir das alles zu einfach vor?

Grüße

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Mein Hund beißt und bellt was tun?

Hallo zusammen,

Der Titel verrät es schon, mein 6 Monate alter Berner Sennenhund zeigt seit ca. 2 ½ Monaten starke Auffälligkeiten.

Er hatte einen Wurmbefall, weshalb wir auf den Rat der Tierärztin eine Null-Diät mit ihm gemacht haben. Ab da haben all unsere Probleme angefangen.

Er bellt uns ständig an, zu Beginn dann immer wenn er Hunger hatte. Wir haben ihm immer dann erst essen gegeben wenn er sich beruhigt hatte und zur Ruhe kam, haben das Verhalten also nie belohnt.

Irgendwann kann dann ein Beißen dazu, er beißt in die Hände und Arme, meinem Partner beißt er auch in den Schritt. Wir sind von Anfang an in einer Hundeschule gewesen - die empfehlen uns allerdings nur einen Maulkorb. Dann haben wir eine Hundepsychologin hinzugezogen, die uns nun gesagt hat er müsse seinen Platz kennenlernen. Dies konnten wir mit Deckentraining und einer Hausleine gut lernen. Er hört auf uns, kann einige Kommandos und auch das Spazieren ist super angenehm mit ihm.

Jetzt zeigt er allerdings seit ein paar Tagen ein Verhalten was ich kaum noch aushalten kann. Wenn wir uns eine Jacke anziehen oder die Schuhe beißt er uns wie verrückt und hört auch kaum damit auf. Ich bin hier auf der Suche nach Leuten, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben und uns vielleicht Tipps geben können.

Wir gehen rund 3-5 Mal am Tag spazieren, je nach Möglichkeit. Wir spielen zusätzlich mit ihm und trainieren jeden Tag. Ich habe allerdings das Gefühl, dass er nie richtig zur Ruhe kommen kann, selbst auf seiner Decke nicht. Nach dem Spazieren fordert er noch sehr viel Aufmerksamkeit..

Hat irgendjemand Ideen oder Tipps für uns? Wir sind wirklich maßlos überfordert und kennen solch ein Verhalten eigentlich nicht.

Danke..

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welpe stubenrein wieeee?

Hallo Leute, ich habe eine Frage. Ich habe seit Anfang November einen Toypudel-Welpen bei mir zu Hause, den ich mit 10 Wochen geholt habe. Aktuell ist er seit zwei Monaten bei uns und 20 Wochen alt, und ich kriege ihn einfach nicht stubenrein. Es gibt auch keine Besserung oder so. Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Ich hatte zuvor noch nie einen Hund. Deswegen bitte nicht urteilen, sondern eher Tipps geben. Ich lese viel und recherchiere, aber nichts hilft.

Ich weiß, er kann seine Blase noch nicht kontrollieren, aber er geht aktuell am Tag vielleicht 20 Mal raus. Es sind zwar keine großen Rundgänge, sondern er macht das bei uns vor die Haustür. Da haben wir einen Garten davor. Wegen der Kälte geht er auch ungern raus, auch wenn ich ihn immer wieder mal zwinge, ein paar große Rundgänge zu machen, löst er sich einfach dort nicht. Leider hat er sich von Anfang an erst mal vor die Haustür gewöhnt. Jetzt ist das Problem: Egal wie oft wir ihn rausbringen, er macht jedes Mal draußen, aber auch zu Hause ständig sein Geschäft. und mit ständig meine ich mindestens 3-6 mal am tag in die wohnung

er geht auch meistens nach jedem Essen spielen und schlafen raus das ist mir alles bewusst

Ich meine, er wird auch nicht ständig von uns gefüttert. Er kriegt seine drei Mahlzeiten, und trinken tut er auch nicht super gut, aber es gibt immer mal wieder mehrmals am Tag irgendwelche Pfützen, die irgendwo liegen. Anfänglich habe ich gedacht, es ist ja klar, er kann das alles noch nicht, aber er pinkelt ununterbrochen.

Es gibt nicht mal bestimmte Zeiten, wo ich sagen würde, okay, ich weiß, wann ich ihn rausbringen kann. Selbst wenn ich ihn rausbringe, findet er 10 Minuten später einen Ort, wo er sich zuhause trotzdem lösen kann. Er meldet sich auch nicht direkt, und die Anzeichen sind nicht so offensichtlich, wann er sich lösen will. Er macht es einfach ganz plötzlich. 

Ich weiß, dass sowas Zeit und Geduld braucht. Wenn ich wüsste, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dann hätte ich noch die Geduld – das ist kein Thema. Aber ich hab das Gefühl, ich mache irgendwas nicht richtig und verschwende unnötig meine Zeit mit einer falschen Erziehung. Ich lobe ihn, wenn er draußen sein Geschäft erledigt, und wenn er es drinnen macht, stecke ich seinen Kopf nicht in die Pfütze rein. Aber ich lasse ihn schon merken, dass es nicht richtig ist, was er gemacht hat, und nehme ihn dann direkt und setze ihn raus. Bitte gib mir einfach Tipps oder klärt mich auf, wie ich das verbessern kann.

Hundeerziehung, Gassi, stubenrein, Welpen, Welpenerziehung, Stubenreinheit

Weißer Schweizer Schäferhund- Wohnungshaltung möglich?

Hallo! Wir würden uns gerne einen Hund anschaffen, einen Berger blanc suisse um genau zu sein. Ich habe mich ausdrücklich mit den Hunden dieser Rasse beschäftigt, mich würden aber die Erfahrungen und Meinungen von Menschen, die diese Rasse haben beschäftigen.

Wir wohnen zu zweit in einer Wohnung mit Garten im Erdgeschoss, also keine Treppen. Der Welpe hätte zur Eingewöhnung etc ganze 3 Monate, in denen immer jemand in der Wohnung ist und er somit nicht alleine ist. Danach wär er am Tag so ca 3-5 Stunden allein. Aber dazwischen immer 1 Stunde am Mittag draußen mit uns.

Generell würde ich gerne große Spaziergänge, Wanderungen und Fahrradtouren sowie auch eine Ausbildung zum Rettungshund mit ihm machen. Natürlich gehen wir dann auch davor in die Hundeschule. Das einzige was momentan noch ein Problem ist, wäre das Bellen. In den Wohnungen gibt es Leute, die im Nachtdienst arbeiten und somit sollte der Hund nicht durchgehend laut sein. Ich kenne viele mit Deutschen Schäfern und die sind ja wirklich laut.

Meine Frage: Denkt ihr für uns wäre die Haltung dieser Rasse möglich und wenn ja, kann man denen beibringen, das Bellen zumindest etwas zurückzuschrauben? Nach viel Bewegung und auch geistlicher Beschäftigung sind die ja wahrscheinlich auch müde :) Danke im voraus, falls ihr mehr Infos braucht gerne melden!

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Ich habe einen Ridgeback?

Hallo.

Meine Mutter hat einen Ridgeback. Dieser hat eine enorme Kraft, so, dass man ihn nicht halten kann. Wenn ich und mein Bruder in der Schule von 7-13 Uhr sind und mein Vater in der Arbeit.

Bis 15 Uhr muss meine Mutter, die allein Zuhause ist, mit den Hunden gehen. Ridgeback und ein etwas kleineren Hund der nicht so eine Kraft hat. Sie nutzt ein Sicherheitsgeschirr bei beiden und eine Leine. Da der kleinere Hund (adoptiert) dauerhaft zieht ist es schon schwer genug ihn allein zu halten, sobald aber der große dazu kommt ist es vorbei.

Sobald er ein Tier wie ein Hase oder Huhn sieht, reißt er so, dass man die Leine nicht halten kann. Er rennt dann weg und zwar Vollgas zu unserem Hühner- und Hasenstall . Dann ist der andere auch weg und rennt in Richtung Straße. Bei der Straße findet er spaß daran, den Autos hinterher zu rennen, während der Ridgeback unsere Hühner und Hasen schlachtet. Waren mal 20 Hühner und 20 Hasen. Mittlerweile 0 Hasen und 16 Hühner da er alle getötet hat.

Der kleine Hund rennt dann auf der Straßen hin und her; hinter den Autos, da dieser auch extreme Power hat. Bei uns stand deshalb schon einmal die Polizei vor der Tür, weil ein entlaufener Hund gemeldet wurde und wir hatten schon mehrmals mit dem Hund zu kämpfen. Und er blockiert den Straßenverkehr.

Einmal kam es sogar so weit, dass er fremde Frau ihn eingefangen hat. Auf der Straße, nachdem sie aus dem Auto ausgestiegen ist. Trotz unserer ländlichen Lage.

Ich bin noch ein Kind und habe extreme Angst um den Hund, der auf der Straße rennt und um meine Hühner und um die Hasen. In der Schule sitze ich meistens und habe einfach nur Angst, dass die Hunde wieder zu Hause entlaufen sind. Aber wenn ich mit dem Bus nach Hause fahre, nachher die Hunde auf der Straße rumrennen.

Nicht mal meinen Vater kann die Hunde richtig halten. Mittlerweile gehen wir einzeln und bei der kleinen klappt es super mit Bauchgurt, da sie nicht so eine Kraft hat. Wenn wir bei dem großen Ridgeback den Bauchgurt anlegen würden, würde er uns hinter sich her ziehen. Darum lassen wir das lieber und wir wissen nicht, was wir mit dem großen anfangen sollen. Es ist ein großer Ridgeback und ein kleiner spanischer Hund auch und ich weiß den Namen der Hunderasse nicht. Ich habe dauerhaft Angst, dass sie wieder wegrennen könnten und das irgendwann mal etwas passiert.

An sich sind die Hunde auch noch gar nicht so groß vom Alter her. Einer ist neun Monate alt, der Ridgeback; und der spanische Hund ist 7 Monate alt. Das Training klappt noch nicht so gut, trotz dass wir zu einer Hundeschule gehen. Wir benutzen mittlerweile zwei Leinen und gehen sogar mit den Hunden einzeln. Der Ridgeback reißt sich trotzdem noch weg. Bei dem kleinen geht's.

Gibt es irgendwas was man kaufen kann was sie vor dem weg rennen hindern kann? Oder was können wir dagegen tun?

Bitte beachtet ich bin noch ein Kind und es kann sein dass ich Rechtschreibfehler habe.

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Was machen wenn Welpe auf Bestrafung nicht reagiert?

Mein Welpe ist jetzt 11 Wochen alt.

Sie ist jetzt schon echt lange bei uns und sie kakckt und pinkelt immer noch in die Wohnung.

Das liegt aber nicht daran, dass ich zu wenig mit der raus gehe. Ich gehe alle 2 Stunden mit ihr Raus, oft sogar noch früher. Es liegt also nicht daran dass sie nicht genug raus geht. Meistens schaue ich auch auf ihre Reaktion, also sie wird dann wibbelig usw. dann geh ich mit der raus normalerweise.

Sie macht auch nicht überall hin, also sie macht immer nur in der Mitte des Raumes oder im Flur oder Bad, aber z.b nie in der Küche, in der Nähe von ihrem Körbchen oder wo wir schlafen hin.

Aber das eigentliche Problem ist, dass sie auf nichts reagiert. Also weder auf Lob, also wenn ich sie streichel und sage dass sie Fein ist, oder auf Schimpfen. Das einzige was funktioniert sind leckerlies.

Wir haben auch andere Tiere, wo sie als beispiel nicht hin darf, wobei es auch nicht hilft sie auszuschimpfen oder wegzudrücken oder anzustupsen oder sich einfach davor zu stellen, oder sie einfach weg zu tragen.

Ich bekomme sie nicht stubenrein, irgendwie. Es hilft nicht mal, wenn ich ihre Schnauze in ihren Urin oder Kot halte und sie dann ausschimpfe, das war mein letztes Mittel, wenn wirklich nichts mehr geht. Wenn ich mit ihr raus gegangen bin und wieder komme macht sie teilweise 10 Minuten später noch mal in die Bude, auch wenn ich mit der eine Stunde draußen war, sie macht dann auch teilweise nicht draußen hin und stattdessen in die Bude, wenn wir wieder gekommen sind.

Sie bekommt immer eine fette Belohnung bzw. ganz viel Leckerlies, wenn sie draussen ihr Geschäft macht

Ich hatte schon einige Welpen und das ist mir noch nie passiert, normalerweise reagiert jeder Hund den ich bis jetzt hatte darauf, wenn man mit ihm Schimpft.

Weiß Jemand was man jetzt noch machen kann?

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Kann man die Tierarztkosten und den Anschaffungspreis von einem Züchter zurückverlangen?

Hallo,

wir haben uns nach langem Überlegen einen Welpen angeschafft. Es sollte was besonderes sein. Ein Golden Retriever mit Ahnentafel und sämtlichen erbkrankheitsuntersuchungen. Kosten betrugen 2300 Euro. Wir waren uns bei der Welpenbesichtigung sicher, dass er genau DER Hund ist. Wir haben ihn dann im Alter von 10 Wochen abgeholt. Er hat sich super gemacht, hat gelernt, super eingebunden, einfach perfekt!

Nach genau 8 Tagen im Besitz des kleinen "Oskars" hat meine Frau ihn morgens um 7 aus dem Büro geholt (dort habe ich mit ihm geschlafen, damit ich sofort mitbekomme, wenn er aufwacht, damit ich mit ihm raus gehe) um mit ihm Gassi zu gehen. Sie kniete sich hin, streichelte ihn und spielte mit ihm. Von jetzt auf gleich hat er einen richtig heftigen Krampfanfall bekommen. Schien ebenso keine Luft zu bekommen. Es kam von unten und oben überall Flüssigkeit raus. Wir dachten er stirbt qualvoll in den Armen. Unsere 6 Jährige tochter musste alles mit ansehen!!!!Knapp 15 min vergingen, bis alles vorbei war.

Wir sind sofort in eine kleintierklinik. War alles super, sollte zur Beobachtung da bleiben. Mittags erneut in der Klinik, ähnlicher krampfanfall. Die Klinik konnte auch nichts mehr machen, weiter zu Spezialisten auf einem Sonntag. Verdacht auf Epelepsi.

Wir haben den Züchter informiert. Die waren zutiefst geschockt haben aber im gleichen Atemzug die Schuld von sich gewiesen.

Bei den Spezialisten wurde er stationär aufgenommen um mehrere Tests auszuführen. Ein Test nach dem nächsten. Die Kostenschätzung belief sich insgesamt auf 10.000 Euro.

Wir haben uns am nächsten Tag dazu entschieden, den Züchter zu fragen, ob die ihn wieder aufnehmen würden, weil wir es nicht ertragen könnten, so einen Anfall mit unseren kleinen Kindern erneut durchzumachen. Ebenso arbeiten wir beide Vollzeit (sohn ist ab mittags zu hause, bedeutet, er wäre ca. 3 std alleine) und trauten uns nicht zu, ihn nach 4 Wochen Betreuung (Urlaub und homeoffice) allein zu lassen.

Der Züchter stimmte zu, unter der Voraussetzung, dass die Tests direkt abgebrochen werden (MRT usw. Waren noch grplant) weil die lieber zu ihrem Tierarzt ihres Vertrauen gehen wollen. Wir haben ihn also am nächsten Tag abgeholt, Notfallmedikamete mitgenommen und den Züchtern zurückzugeben. Es war die schwerste Entscheidung in unserem Leben und es sind viele Tränen geflossen.

Nun zur hauptsächlichen Thematik. Der Züchter druckst nun rum. Er will von einer kaufvertragsauflösung nichts wissen, er will uns lieber einen neuen Welpen geben. Das können wir aber nicht, wir können Oskar nicht einfach 1:1 austauschen....

Meine Frage nun, steht uns der Anschaffungspreis und die Tierarztbehandlungen im kompletten zu? Wir werden wohl dem Züchter noch einige Tage Bedenkzeit geben, bevor wir einen Anwalt einschalten müssen

Tierarzt, Tierhaltung, Hundeerziehung, Hundehaltung, Welpen, Welpenerziehung

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