Internationaler Männertag: hilfreich oder unnötig?

Ich wurde heute auf einen unbekannten Gedenktag aufmerksam: jedes Jahr am 19. November sei der "Internationale Männertag" das

>Gegenstück zum Internationalen Frauentag am 8. März. An diesem Tag soll es darum gehen, Männer bewusst wertzuschätzen und ihren Beitrag zur Gesellschaft zu würdigen. Außerdem beschäftigt sich der Tag mit Themen wie der körperlichen und geistige Gesundheit von Jungen und Männern, der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und dem Blick auf männliche Vorbilder. 
Quelle: https://www.nordbayern.de/panorama/internationaler-maennertag-datum-hintergruende-1.12712088

Den Begriff "Gegenstück" finde ich nicht hilfreich, als ginge es mal wieder um Männer "gegen" Frauen oder umgekehrt. Vielfach wird zudem gespottet, zwar sei am 8. März der internationale Frauentag, aber "an jedem anderen Tag des Jahres sei dann wieder Männertag", weil Männer eben immer noch größere Chancen auf Macht und Wohlstand in der Gesellschaft haben.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder einzelne Mann ein größeres Wohlergehen hat als jede einzelne Frau. Es gibt benachteiligte Männer und Jungen, die dringend gefördert, gebildet und integriert werden sollten. Ihre scheinbare "Integrationsverweigerung", die Unionspolitiker populistisch kritisieren, ist meiner Meinung nach das Resultat einer gesellschaftlichen Vernachlässigung, die Integration und Gleichberechtigung oft halbherzig und bürokratisch von oben herab diktiert anstelle sich wirklich um die Menschen zu kümmern.

Die gleiche kontroverse Diskussion erlebe ich regelmäßig in der Berufsorientierung, wenn man wieder "Girls Day", "Boys Day" und vermeintlich fehlende Frauen in den MINT-Berufen diskutiert werden - siehe Wäre es nicht zielführender, generell am Image von MINT-Fächern zu arbeiten?

ist eh schon jeden Tag 40%
andere Antwort 30%
es gibt wichtigere Probleme 20%
Vatertag feiern 10%
wichtige Ergänzung 0%
Männer, Frauen, Gleichberechtigung, männertag, Sexismus, Vatertag
Vater fragt nach Adresse?

Hallo,also mein Vater ist seit 35 Jahren in Deutschland und spricht kein Deutsch. Er war lange Alkoholiker und kam dann in die Klinik und trinkt nicht mehr. Allerdings in meiner Kindheit kam er jede Woche mit dem Krankenwagen nach Hause und ich musste mit 10 Jahren immer mit dem Ärzten sprechen weil meine Mutter auch kein Deutsch kann. Jedesmal wenn ich ihnen Wörter beibringen will hören sie weg und wollen es nicht lernen weil ich es ja kann. Die ganzen Geschwister von meinem Vater wohnen auf einem ganz anderen Kontinent (Amerika), sind selbstständig, sprechen alle perfekt die Sprache dort und haben sogar Immobilien gekauft und sind ganz anders. Die Kinder (meine Cousinen) müssen fast nichts für die Eltern tun und können sich auf ihr Leben fokussieren.
Mein Vater hat auch seit längerem eine Erkrankung und hat schon ganz deformierte Gelenke und meint er ist gesund und will nicht zum Arzt. Ernährt sich nur von fertig Backwaren und trinkt wenig. Meine Mutter war jahrelang nur zuhause und ist herzkrank.
Ich war bei der Therapie und bin gerade dabei mein eigenes Leben aufzubauen auch wenn ich etwas älter bin.
Meine Eltern können viele Sachen trotzdem nicht selbständig wie: unsere Haus Adresse aufschreiben, alleine einen Zug/Flug nehmen, alleine etwas ausfüllen (nichtmal Name/Vorname), und meine Mutter hat sogar schonmal Grill Kohle gegessen weil sie dachte es wären Süßigkeiten (kann nicht lesen).
mein Vater hat mich heute angerufen um mich zu fragen was unsere Haus Adresse ist von der Wohnung in der er seit 35 Jahren wohnt vor meiner Geburt. Er ist auch der einzige mit einer gemieteten Wohnung in seiner Familie.
was soll ich tun? Bin Einzelkind (erwachsen) und es nervt so sehr. Kontakt Abbruch wäre zu viel oder ? Sie können ja eigentlich nichts dafür oder ? Aber alle anderen haben’s auch irgendwie geschafft einen kleinen Job zu machen und etwas die Sprache zu lernen.

Gesundheit, Lernen, Kinder, Mutter, Geld, Angst, Erziehung, Sprache, Alkohol, Menschen, Deutschland, Beziehung, Scheidung, Vater, Trennung, Sucht, Eltern, Psychologie, Alkoholiker, Ausländer, Erzieherin, Familienprobleme, Streit, Vatertag, Belastung
Trauerkarte vom Vater zum Vatertag?

Vorweg... es ist mir richtig unangenehm diese Frage in einem Forum in Internet zu stellen - aber ich brauche eine neutrale Meinung.

Vorweg kurz die Vorgeschichte um sich halbwegs ein Urteil bilden zu können:

Ich, 32, verheiratet, Kind (6).

Selber Scheidungskind (war 6 oder 7 Jahre alt), Mutter wieder geheiratet, super Verhältnis zum Stiefpapa (Hat sich um alle väterlichen Angelegenheiten gekümmert, die mein Vater hätte machen sollen/können aber nicht gemacht hat weil bis heute zu Stur den Rosenkrieg mit meiner Mama zu beenden). Hat sie permanent vor mir schlecht gemacht, ebenso meinen Stiefpapa. Ich stand da immer drüber und habs ignoriert. Bin trotz allem alle 2 Wochenenden zu ihm gefahren.

Ich merke viele Sachen erst jetzt bei meinem Kind, dass er absolut nichts mit Kindern anzufangen weiß. Wenn er bei uns ist, spielt er nicht mit ihr, beschäftigt sich nicht mit ihr und redet nichts mit ihr. Möchte aber immer, dass sie bei ihm schläft. Was meine Tochter nicht möchte, da sie ja überhaupt keinen Bezug zu ihm hat (er meint immer das wäre meine Schuld weil ich sie nicht bei ihm schlafen lasse, er kapiert überhaupt nicht, dass man das Vertrauen und den Bezug zu einem Kind überhaupt mal aufbauen muss bevor man sowas verlangen kann.)

Ich habe wie gesagt, meinen Frieden mit allem geschlossen und will/wollte nur ein harmonisches Verhältnis mit allen - schon alleine um meines Kindes willen weil meine Kindheit sehr geprägt von Streit und Kampf um mich war.

So und jetzt zum Thema:

Letzte Woche haben wir (Papa und ich) noch ganz normal telefoniert. Bei dem Telefonat habe ich ihm auch gesagt, dass ich dieses Wochenende Besuch von einer Freundin aus einem anderen Bundesland bekomme.

Mein Mann und ich legen nicht viel Wert auf den Vatertag weil wir mehr wert auf jeden einzelnen Tag legen als einen Tag zu heucheln wie besonders man nicht ist. Wir zelebrieren ihn aber dennoch klein weil sich unsere Tochter darüber sehr freut.

Jedenfalls steht am Vatertag (Sonntag) plötzlich mein Vater in unserem Garten, drückt mir kommentarlos ein Trauerkuvert in die Hand und zischt wieder ab.

Wir haben gerade gegrillt und ihn noch gefragt ob er mitessen möchte. Das wurde kopfschüttelnd abgewiesen. Meinen Besuch hat er auch einfach gekonnt ignoriert.

Ich habe schon gespürt, dass da wohl das Gold drinnen sein muss, welches wir ihm vor ca 1 Monat verkauft haben (wir wollten es zuerst über einen Händler verkaufen aber er meinte er bezahlt uns mehr und er wollte sowieso mal Gold als Wertanlage nutzen). Verwundert hab ich dann das Kuvert aufgemacht und drin war nicht nur das Gold, sondern auch eine gekaufte Trauerkarte "In Stiller Trauer". drinnen stand: Vielen Dank für den wiederholt schönen Vatertag"

Es war halb 1 als er da war, ich hatte also noch nicht mal Zeit zum anrufen. Findet ihr sowas normal? Noch dazu, wo der Vater meines Mannes vor 8 Jahren verstorben ist, finde ich das eine Frechheit gegenüber meinem Mann. Wie würdet ihr darauf reagieren?

Familie, Familienprobleme, Vatertag

Meistgelesene Fragen zum Thema Vatertag