Ausbildung abbrechen? Euer Rat?

Hallou, ich bin im 3 Lehrjahr, meine Ausbildung wäre in 6 Monaten zu Ende.

jedoch fühle ich mich in meinem Betrieb nicht wohl, werde teilweise von meinem Chef mit fießen Sprüchen gemobbt ( zb. du solltest vielleicht mal ins Fitnessstudio)

zudem beutet er mich aus, ich arbeite mehr als 40 Stunden in der Woche ( Vertrag 40 Stunden) und hab trotzdem minus Stunden, woher auch immer.

von dem ersten lockdown, hab ich ungefähr 100 miesen, da er mich immer nach Hause geschickt hat. Geklärt wurde das mit der Handelskammer und er darf mir eigentlich keine minusstunden geben, wenn er mich nach Hause schickt. Da er mich als Ausbildung 40 stunden beschäftigen muss. Seine Antwort „ ich hab es so gemacht, wie ich es für richtig gehalten habe“ somit kriegte ich die 100 minusstunden.

Er bringt mir nichts bei, alles was ich bis jetzt in den 2,5 Jahren gelernt habe, hab ich mir selber beigebracht.

durch Corona, ist auch viel Lernstoff ausgefallen, sodass ich in der Schule garnicht mehr hinterherkomme. Ich verstehe nichts mehr!

zudem schaffe ich das finanziell nicht. Ich werde von meinen Eltern nicht unterstützt, habe eine eigene Wohnung, Auto. Muss für mich alleine sorgen. Ab kommenden Jahr steigen meine Kosten.ich muss jetzt schon, jeden Cent zählen, damit ich was zu essen habe.

ich würde gerne wo anders anfangen, in einem anderen Beruf, weil dieser Beruf, nichts für mich ist!

also quasi als Quereinsteiger, in einem anderen Beruf, ich habe mich schonmal umgehört. Klappen würde dies aufjedenfall!

Mit fehlt nur der Mut-

ich bin traurig und erschöpft, ich könnte weinen.

was würdet ihr machen?

Schule, Ausbildung, Arbeitsrecht, Ausbilder, Quereinsteiger, abbrechen, Ausbildung und Studium
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Soll ich mich für die Ausbildung zur Kinderpflegerin entscheiden?

Hallo erstmal. Ich muss leider etwas ausholen: ich, 40, verheiratet, 2 Kinder 2 und 4 Jahre träume schon immer von der Arbeit im Kindergarten. Nach meiner mittleren Reife habe ich mich dagegen entschieden, da nicht vergütet und ich einfach Geld verdienen wollte. Es war aber immer in meinem Kopf.

Jetzt bin ich aktuell in Elternzeit, welche zum Jahreswechsel endet. Mein bisheriger Arbeitgeber (Bürotätigkeit) kann mir leider nur eine Stelle anbieten, die ich zeitlich nicht mit der Betreuung meiner Kinder vereinbaren kann. Also habe ich zum Ende der Elternzeit gekündigt und bin jetzt schon seit Anfang des Jahres auf Jobsuche. Meine Kleine geht extra schon seit Januar in die Kita, obwohl ich zu Hause bin, damit ich mich bewerben kann und frei für den Arbeitsmarkt bin. Leider -bestimmt auch Dank Corona- gibt es derzeit nur wenige Stellen, die auf mein Profil passen und dort wo ich mich bewerbe, bekomme ich nur Absagen.

Nun überlege ich wieder eine zweite Ausbildung im Kinderbetreuungsbereich zu machen. Die Erzieherausbildung dauert einfach zu lange. Es muss auch von meiner Seite endlich bzw. schnellstmöglich wieder wenigstens etwas Geld in die Familienkasse fließen. Stellen für eine PIA also berufsintegrierte und bezahlte Ausbildung gibt es einfach zu wenige. Da müsste ich schon riesen Glück haben, eine solche zu bekommen. Ein Telefonat mit dem Bildungsministerium hat mich jetzt darauf gebracht die schulische Ausbildung zur Kinderpflegerin zu machen. Meine bis dahin 5 Jahre Elternzeit würde ich als praktische Tätigkeit anerkannt bekommen und somit wäre die Ausbildungsdauer nur 1 Jahr. Natürlich wären meine Mitschüler um einiges jünger als ich. Zwischen 15 und 18.

Es wurde mir dazu geraten im Anschluss daran dann vllt per Fernkurs Fortbildungen zu machen. Im Bereich gesunde Ernährung oder Krippenkinder usw. um den Beruf der Kinderpflegerin dementsprechend aufzuwerten, weil natürlich Erzieher die besser ausgebildeten Kräfte sind und somit auch bessere Chancen auf eine Anstellung haben.

Ich habe etwas Bedenken, ob ich überhaupt eingestellt werden würde.

Ich wäre wirklich froh um Meinungen zu meiner Situation! Lieben Dank!

Kinder, Ausbildung, Kinderbetreuung, Quereinsteiger, Jobaussichten, Zukunftsaussichten, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Quereinstieg bei Lidl?

Einen wunderschönen Abend.

Ich bin gelernter Industriemechaniker für den Maschinen und Anlagenbau. Ich habe bei Siemens in Berlin 3 1/2 Jahre gelernt, bestanden und bin für ein Jahr als Facharbeiter angestellt gewesen.

Anschließend bin ich nach Oberbayern gezogen und habe 3 1/2 Jahre als Einrichter bei Kathrein gearbeitet. Dort habe ich die Angestellten und Azubis koordiniert, eingearbeitet, motiviert und Tipps gegeben. Auch bei Inventueren bin ich mit involviert gewesen. Da die Firma den Bach runter ging, bin ich freiwillig in ein kleines Unternehmen Bereich Maschinenbau gegangen wo ich noch immer tätig bin.

Zu meinen Aufgaben zählen vor allem, Montage, komplette Bearbeitung vom Wareneingang/Warenausgang und alles was dazu gehört, Qualitätssicherung der Produkte, Inventueren, Kommissionierungen, allgemeine Lagertätigkeiten, Einarbeitung von Azubis und Vorschläge für Optimierungen einbringen. Im Team reden wir über Probleme, was läuft gut und was könnte man besser machen. Teilweise bin ich manche Tage auch alleine in meiner Abteilung und muss alles selbstständig erarbeiten und abwickeln. Ich selbst bin sehr zuverlässig, besitze ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, kann auch unter Zeitdruck meine Arbeit schaffen, suche immer nach Verbesserungen und habe Erfahrung im Lean Management und 5S Arbeitsgestaltung. Durch gewisse Vorschläge habe ich einen kompletten Arbeitsablauf von 8 Stunden auf 5,5 Stunden reduzieren können. Leider aber nie einen Dank dafür bekommen.

Schwächen habe ich natürlich auch wie zum Beispiel das ich manchmal zu genau und perfekt in meiner Arbeit sein möchte und gewisse Dinge um sicher zu gehen einmal zu viel frage.

Leider habe ich aber vor einem Jahr das Interesse und die Leidenschaft für meinen Beruf verloren und möchte aus der Industrie nur noch raus. Grund hierfür ist auch die Monotonie welche mich kaputt macht. Ich brauche Abwechslung da ich ein flexibeler Mensch bin. Auch weiß ich nicht wie es in unserer Firma weiter geht, da Corona langsam aber sicher an der Existenz der Firma nagt.

Seit ca. 2 Jahren habe ich schon Interesse im Einzelhandel und würde mich halt gerne auf einen Job als Stellvertretende Filialleitung bei Lidl bewerben, da ich auch gerne Kunde dort bin und eigentlich auch nirgendwo anders mehr einkaufen gehe. Geht das denn so einfach als Quereinsteiger mit viel Interesse an diesem Beruf oder eher schlecht? Lernbereitschaft und Schicht sind natürlich ein Muss.

Vielen Dank schon einmal im Vorraus und sorry für den langen Text 😁

Schule, Discounter, Einzelhandel, Filialleiter, Lidl, Quereinsteiger, Quereinstieg, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Unterschied Kaufmann f. Versicherung u. Finanzen und Versicherungsfachmann?

Hallo,

und zwar ich bin 25 Jahre alt, derzeitig in der Gastronomie beschäftigt, bin gelernter Restaurantfachmann und habe diverse Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen abgeschlossen im Bereich Bartending, Getränkekunde, Veranstaltungsplanung Buchführung, Rechnungswesen, usw.

Nun möchte ich mich Beruflich umorientieren.

Zur Auswahl habe ich mir die oben genannten Berufe ausgewählt. Da ich eine eigene Wohnung etc. habe "muss" ich natürlich auch auf die Finanzielle Seite des neuen Jobs betrachten bzw. der neuen Ausbildung. Für Weiterbildung/ Umschulung oder neue Ausbildung bin ich offen, sofern sich damit der Lebensstandard nicht deutlichst verschlechtert ( z.B. kann mir nichts mehr leisten etc.)

Nun würde ich gerne wissen wo denn genau die Unterschiede in den Berufen "Versicherungsfachmann" und Kaufmann für Versicherung und Finanzen liegen.

Ich bin soweit Informiert, dass das erstere meist eine innerbetriebliche "Ausbildung" wäre, welche 2 Jahre dauert und mit IHK Zertifikat abgeschlossen wird.

Der Kaufmann ist ein 3 Jähriger Ausbildungsberuf im dualen System.

Wie sehen die realen finanziellen Seiten der Berufe aus, während und nach der Ausbildung? (also wenn ich bei einem Versicherungsunternehmen tätig wäre)

Gibt es in der Tätigkeit unterschiede? Also mache ich später unterschiedliche Dinge mit den Ausbildungen?

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es hierzu jeweils?

Und einfach ein paar allgemeine Infos wären ganz gut, also nach dem Motto "zu beachten ist", "gut zu wissen ist" :)

Gerne auch Personen, welche diesen / diese Berufe ausüben.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

Vielen Dank schonmal!

Mit freundlichen Grüßen

Schule, Ausbildung, Baden-Württemberg, Quereinsteiger, ausbildungsgehalt, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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ZFA als Quereinsteiger?

Hallo ihr Lieben,

Also ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen: 

Ich habe eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement. Immer in dem Beruf gearbeitet und jetzt seit ein paar Monaten bin ich als Quereinsteiger in einer örtlichen Tierarztpraxis als tiermedizinsche Fachangestellte tätig. 

Da diese Stelle wegen einer Schwangerschaftsvertretung befristet war, ist diesen Arbeitsverhältnis bald beendet. 

In diesen Monaten habe ich gemerkt, wie sehr mir die Arbeit in einer Praxis Spaß macht. So abwechslungsreich habe ich mir das nie vorgestellt.

Daher habe ich beschlossen mich weiter in Arztpraxen zu bewerben. Das tat ich und hatte gestern ein Vorstellungsgespräch in einer Zahnarztpraxis, ebenfalls in unserem Ort.

Der Zahnarzt ist ein ganz lieber und hätte mich am liebsten sofort eingestellt. Der Haken: Branchenfremd, keine Qualifikationen. Er könne mich dann nicht flexibel einsetzen. So weit, so gut. 

Jetzt meine Frage: braucht man als ZFA unbedingt eine Ausbildung oder kann man das auch im Betrieb erlernen? 

Meine jetztige Chefin, die Tierärztin, erlaubte mir nach kurzer Einarbeitung Blut abzunehmen, Medikamente auszugeben, Röntgen, Impfen und sogar bei OPs zu assistieren.

Jemand Erfahrungen oder Tipps wie ich den Zahnarzt überzeugen kann, mich ohne Ausbildung einzustellen? 

Klappt ja beim Tierarzt auch. 

LG 

Quereinsteiger, Zahnmedizin, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Quereinstieg oder Ausbildung abbrechen?

Hallo,

ich bin in meiner jetzigen Situation total überfordert und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich mache zurzeit eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik, ich fande den Beruf am Anfang echt super jedoch verliere ich immer weiter die Lust dran und ich quäle mich wirklich jeden Morgen aufs neue in den Betrieb. Es ist nicht, dass ich keine Lust habe zu arbeiten, ich bin sehr motiviert jedoch interessiert mich der Ausbildungsbereich einfach gar nicht mehr. Ich habe mich irgendwie zur Ausbildung zwingen lassen da mich am Anfang der Bereich echt interessiert hat. Ich konnte aufgrund guter schulischer Leistungen meine Ausbildung auf 2,5 statt 3,5 Jahre verkürzen. Ich habe einen Realschulabschluss mit einem Schnitt von 1,6. Ich werde, soviel weiß ich jetzt schon sofern es möglich ist direkt nach der Ausbildung in ein anderes Berufsfeld einsteigen. Ich würde wirklich sehr gerne in den IT Bereich gehen, der Beruf des IT-Systemkaufmann oder des Fachinformatikers interessiert mich wirklich sehr genauso auch wie der Finanz/Versicherungs bzw. Verwaltungsbereich. Problematik ist nur, ich weiß nicht wie das ist mit dem Quereinstieg ich möchte eine zweite Ausbildung so gut es geht wirklich vermeiden da sonst meine jetzige Ausbildung sozusagen Zeitverschwendung war. Außerdem bin ich 17 und ich möchte mich von meinen Eltern echt nicht noch so lange durchfüttern lassen. Ich bin gerade mitten im zweiten Ausbildungsjahr, die Probezeit ist schon vorrüber. Ich bin mir echt unsicher ob ich die Ausbildung lieber abbrechen sollte um eine neue anzufangen oder ob ich mich ein halbes Jahr vor dem beenden meiner Ausbildung einfach als Quereinsteiger bewerben sollte. Meine einzige Angst wäre dann nur, dass ich nichts finde da Quereinsteiger denke ich mal nicht allzu gefragt sind. Diese Frage beschäftigt mich wirklich sehr und ich weiß gerade echt nicht mehr weiter, meine Eltern können mir da ebenfalls leider nicht helfen. Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben oder stand eventuell schon in einer ähnlichen Situation. Ich freue mich auf eure Antworten. Liebe Grüße

Beruf, Schule, Job, IT, Ausbildung, Quereinsteiger, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Umschulung zum Berufsschullehrer braucht man 2 Fächer und eine gewisse Anzahl an SWS (Credit Points), warum geht das in BW mit Studium Medienwirtschaft nicht?

Ich habe das Regierungspräsidium angeschrieben ob das geht mit einem Studium der Medienwirtschaft auf Diplom und einen Master in Industrial Management.

Ich wollte als erstes Fach BWL und als zweites Fach Medientechnik unterrichten.

Er hat gemeint, dass man 85 Credit Points benötigt in BWL und ich habe 60 SWS oder 90 Credit Points in den BWL-Fächern wie Marketing, Unternehmensführung, Kalkulation, Personalführung, Arbeitsrecht, Urheber/Wettbewerbsrecht, Handelsrecht, Organisation, Controlling, Steuerrecht.

In den technischen Fächern benötigt man 30 Credit Points und die habe ich auch für das zweite Fach.

Zusätzlich habe ich im Masterstudiengang: Produktmanagement, Prozessmanagement, Leadership-Management, Finanzierung, Logistik, Usability Management, Strategisches Management und Existensicherung, Marketing für Ingenieure.

Also hier nochmals 50 Credit Points bei den BWL-Fächern und dann nochmals 30 Credit-Points bei den technischen Fächern.

Dann hat der vom Regierungspräsidium gemeint, dass das nicht ausrechen würde und ich sollte nochmals in Offenburg einen Master in Medientechnik auf Lehramt machen. Obwohl in meinem Studienplan die SWS ausgezeichnet sind, wollte er das nicht anerkennen.

Dann hat er gemeint, dass der Masterstudiengang nicht konsekutiv sei. Ich musste ihn dann belehren, dass er konsekutiv ist und das sogar auf der Homepage steht und vom Studiengang auch bestätigt werden konnte. Dann hat er sich eine weitere Ausrede einfallen lassen und gesagt, dass der zeitliche Abstand zwischen Diplom und Master zu groß sei.

Ich musste ihn dann aufklären, dass ein Diplomstudiengang 240 Credit Points hat im Gegensatz zum Bachelor mit 180 oder 210. Insgesamt mit Master hätte ich sogar 330 CPs. Es steht auch extra drin: Entweder einen Bachelor an einer UNI oder ein Bachelor plus Master an einer FH und ich habe sogar Diplom und Master und habe sogar die nötigen CPs aus dem Diplom und trotzdem soll es nicht ausreichen.

Natürlich sind die CPs auf meinem Diplomzeugnis nicht ausgewiesen, weil es damals das System noch nicht gegeben hat. In meinem Masterzeugnis ist alles top ausgewiesen. Aber da kann ich nichts für. Von meinem alten studiengang wurde mir gesagt, dass man das über die SWS umrechnen kann. Also SWS x 1,5 = CPs. Aber das Regierungspräsidium in BW möchte das nicht begreifen.

Nach dem Motto: "Alles was der Hund nicht kennt, schmeckt ihm nicht."

Was kann man da machen? Gibt es andere Bundesländer die das nicht so streng handeln?

Studium, Schule, FH, Lehrer, Quereinsteiger, Universität, Berufsschullehrer, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Quereinsteiger im Büro?

Moin!

Ja die Frage oben ist etwas ungünstig formuliert um klar zu machen was meine Frage ist muss ich etwas ausholen.

Ich bin 23 und habe nach dem Abi (während des Abis hab ich nebenbei gekellnert und habe auch in einer Tankstelle als Kassiererin gearbeitet)eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und auch mit sehr gutem Ergebnis abgeschlossen. Mein Ausbilder hat mir auch ein sehr gutes Arbeitszeugnis geschrieben. Danach habe ich direkt eine Stelle in einem kleinem Hotel mit Gaststätte als Stellvertretende Geschäftsführerin übernommen. Dort habe ich Personalplanung, Einkauf, Buchhaltung (also ich habe Belege abgeheftet und sortiert für das Steuerbüro), Rezeption und planen der Veranstaltungen übernommen. Nun bin ich mit dem Arbeitsklima nicht mehr zufrieden und die Stelle klingt auf dem Papier besser als es in Wirklichkeit ist ich bin eigentlich ein schlecht bezahltes Mädchen für alles. Ich mag Gastronomie aber hätte gerne bessere Arbeitszeiten und weniger körperliche Arbeit da ich jetzt noch in einem Alter bin wo ich gut dazu lernen kann. Ich habe den Tipp bekommen eine Initiativ-Bewerbung an einen örtlichen Getränkehersteller zu schreiben um dort im Büro landen zu können. Leider steht auf der Website nichts zu offenen Stellen im Büro aber mir wurde gesagt die sind eigentlich immer auf der Suche und nehmen wohl auch Quereinsteiger.

Nun frage ich mich wie ich meine Erfahrungen in einem Büro job einsetzen kann bzw. Für welche Stelle ich mich bewerben soll. Wäre es schlau sich als Bürokauffrau zu bewerben? Die Hotelfachfrau Ausbildung ist auch kaufmännischer art. Ich bin leider etwas hilflos wie ich es am besten angehe bzw. Wie ich am besten von mir überzeugen kann falls ich es tatsächlich schaffen sollte zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden und was kann ich realistisch verlangen an Lohn?

Vielen Dank für euren Input!

Arbeit, Bewerbung, Buerokauffrau, Büro, Jobsuche, Quereinsteiger, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Gehaltsforderung beim Quereinstieg?

Hallo zusammen,

ich bin weiblich, mitte 30 und mir gefällt mein erlernter Beruf nicht. Hatte ursprünglich eine kaufmännische Ausbildung und hab eine darauf aufbauende Ausbildung oben drauf gemacht und habe die Fachhochschulreife. Der Beruf macht mir aus vielen verschiedenen Gründen keine Freude mehr. Das Gehalt ist für die Branche ok, 2900 Euro brutto, höher geht nicht mehr. Aber darum gehts mir nicht, ich möchte gern zur Arbeit kommen und seit ca. 5 Jahren geht die Motivation Tag täglich flöten. Ich arbeite vor mich hin und sehe keinen Sinn in dem was ich tue.

Habe jetzt mal Mut zur Veränderung gefasst und mich einfach mal so in einer großen Firma am Empfang beworben, weil ich (so blöd das auch klingt) sowas in die Richtung ursprünglich eigentlich werden wollte, meine Eltern mir aber abgeraten haben, da man da nicht gut verdienen würde. Habe nun nächste Woche ein Vorstellungsgespräch und freue mich dass es geklappt hat. Meine Familie ist davon wenig begeistert und meint mehr als 1900 Euro brutto kann ich als Quereinsteiger nicht verlangen.

Weiß jemand wie realistisch es ist, bei Gehaltsverhandlungen etwas mehr zu fordern? Ich bin kein Berufseinsteiger, arbeite seit 16 Jahren im Einzelhandel und war immer schon ein Allrounder, der im Betrieb alles konnte. Ich lerne schnell, man zeigt mir etwas 1x dann kann ich das. Die in der Stellenausschreibung geforderten Anforderungen kann ich gut erfüllen. Mir ist klar, dass ich als Quereinsteiger nicht mein altes Gehalt fordern kann, aber 2200 bis 2500 brutto ist nicht ganz unwichtig, weil man ja nen Lebensstandard hat. Damit meine ich jetzt laufende Kosten wie Miete, Versicherungen etc. da müsste ich ganz schön zurück stecken. Die Firma ist sehr groß und weltweit bekannt und zahlen gut soweit ich weiß. Aber natürlich für Fachkräfte.

Aber das Problem ist, dass es mir nicht ums Geld geht. Ich will einfach gern zur Arbeit gehen, dafür würde ich auch zurückstecken. Aber natürlich nur so viel wie nötig.

Was meint ihr, was kann man realistisch fordern?

Arbeit, Beruf, Job, Geld, Gehalt, Quereinsteiger, Verdienst, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Softwareentwickler - Gehalt als Quereinsteiger (Master of Arts)?

Hallo ihr Lieben,
ich bin ein 28 jähriger Werkstudent (Java Entwickler), der für ein kleines Unternehmen arbeitet. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und die Firma will mich, sobald ich meinen Master in der Tasche habe, übernehmen.

Ich bin aber ein totaler Quereinsteiger und mit Quereinsteiger meine ich nicht Physiker oder Ingenieur sondern Geisteswissenschaftler mit einem Bachelor in Geschichte und Latein. Momentan mache ich einen Master in einem Studiengang den man vielleicht als "Informatik für Geisteswissenschaftler" bezeichnen könnte. (Wobei es inhaltlich mit Informatik als Wissenschaftsdisziplin so gut wie nichts zu tun hat). https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Humanities

Im März soll ich übernommen werden und ich habe keine Ahnung was ich als Gehaltsvorstellung angeben soll. Mein Studium legt den Schwerpunkt auf moderne Softwareentwicklung und besteht grob gesagt aus 2 Semestern Mathe (Lineare Algebra/Statistik) und 2 Semestern Softwareengineering (OOP/Testverfahren/Komplexitäten/Softwareprojektplanung etc..) - begleitet von Programmierkursen in Java/Python und ein bisschen C++.

Im Grunde geht es darum uns zu Softwareentwickler für den Kultursektor auszubilden (Bibliotheken/Archive/Museen). In diesem Zusammenhang lag der inhaltliche Schwerpunkt u.a. auf Semantic Web, Auszeichnungssprachen, Elasticsearch, SQL/noSQL ). Da der Markt bzgl. Softwarelösungen für Kultureinrichtungen äußerst beschränkt bzw. praktisch inexistent ist (da größtenteils staatlich kontrolliert), will ich meine ersten beruflichen Erfahrungen in der freien Wirtschaft sammeln.

Meine Fragen lauten daher:
-Wären 39000€ Jahresgehalt für einen Quereinsteiger mit einem Master of Arts ok?
Firma: 150 Mitarbeiter, Bilanzsumme <5Mio

-Wie viel zählt der Abschluss nach 5 Jahren Berufserfahrung noch? Kann ich zukünftige Gehaltsvorstellungen allein von meiner Leistung und Berufserfahrung ableiten um nicht mehr als Quereinsteiger wahrgenommen zu werden?

-Wäre es sinnvoll nur des M.Sc wegen ein Fernstudium berufsbegleitend zu absolvieren?
(Ich habe den nicht konsekutiven Masterstudiengang "Praktische Informatik" an der Fernuni Hagen auf dem Schirm).

Ich freue mich auf eure Antworten
Liebe Grüße

Schule, geisteswissenschaften, Quereinsteiger, Softwareentwicklung, Beruf und Karriere, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Bewerbungsschreiben für einen Quereinsteiger?

Hallo liebe gemeinde,

ich möchte mich in Zukunft neu orientieren. zur zeit bin ich seit Oktober arbeitslos. bis dahin war ich Filialleiterin im lidl und würde jetzt gern in ein Büro wechseln. ich hab mein Bewerbungsschreiben auch schon fertig. kann man das so schreiben oder sollte ich noch was verändern? schon mal ganz lieben dank im voraus (:

Sie suchen eine Mitarbeiterin, die planen, koordinieren und Kunden beraten kann? Setzen Sie auf mich. Die letzten 4 Jahre war ich als Filialleiterin im LIDL tätig und habe somit viel Erfahrung im Bereich Weiterentwicklung und Verbesserung von Geschäftsprozessen und Umsatzsteigerungen gesammelt. Zudem habe ich eine 9- Jährige Erfahrung im Bereich der Kundenberatung. 

Mit Leidenschaft arbeite ich mit Menschen zusammen und habe Spaß daran einen Teil zum Erfolg meines Unternehmens beizutragen. Dazu entwickle ich strategische Lösungsansätze und weiß aktuelle Trends zu berücksichtigen. Dabei profitiere ich von meiner schnellen Auffassungsgabe und meiner hohen Einsatzbereitschaft.

Ich beabsichtige meine Karriere zielstrebig in Ihrem Unternehmen voranzutreiben. Mich reizen die moderne Arbeitskultur. Davon erwarte ich mir eine abwechslungsreiche Tätigkeiten und viel Raum für meine Innovativen Ideen. Ich bin überzeugt, Sie und Ihre Kunden mit meinen Vorschlägen zu begeistern und dadurch zu der Erfolgsgeschichte Ihres Unternehmens beizutragen.

Gerne beantworte ich Ihnen weitere Fragen zu meiner Person und meinen beruflichen Fähigkeiten in einem persönlichen Gespräch und freue mich über Ihre Einladung.

Bewerbung, Bewerbungsschreiben, Quereinsteiger, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Lehrer werden ohne Lehramtstudium?

Hallo,

vermutlich gibt es schon Fragen und Antworten zu diesem Thema. Dennoch wäre es für mich interessant, wie es in meinem speziellen Fall aussieht. Vielleicht kann mir ja sogar der ein oder andere berufstätige Lehrer weiterhelfen.

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung als Industriemechaniker, ein halbes Jahr Arbeitserfahrung und bin im Frühjahr 2020 mit meinem Industriedesign Studium fertig. Ich wäre dann 26 Jahre alt. Ich habe sehr gute technische Fähigkeiten als auch gestalterische.

Vor ca. einem Jahr habe ich gemerkt, dass ich mir eine längere Zukunft in einer Firma oder in einer Agentur schwer vorstellen kann. Wie es dazu kam, sei mal dahingestellt. Jedenfalls, einer meiner größten Stärken ist das freie Reden, Beraten und Präsentieren. Ich kann sehr anschaulich Erklären und weiß automatisch wie ich etwas so darlegen muss, dass es mein Gegenüber versteht. Ich wäre glaube ich, das ist natürlich nur meine eigene Selbsteinschätzung, ein sehr guter Lehrer. Warum ich diesen Gedanken nicht vorzeitig hatte, weiß ich nicht. Vermutlich habe ich es abgetan, weil so viele unentschlossene Menschen dieses Studium beginnen und ich nicht dazugehören wollte.

Ich bin momentan am überlegen, wohin nach meinem Studium die Reise gehen soll. Ein möglicher Weg wäre für mich als Lehrer tätig zu werden. Jetzt würde ich gerne wissen, wie ich zu diesem Ziel mit meinen bisherigen Qualifikationen kommen könnte. Muss ein Lehramtstudium in meinem Fall absolviert werden? Kann mir dazu jemand Auskunft geben?

Und sollte hier irgendjemand eine Idee haben, was man denn noch so alles mit meinem Lebenslauf anstellen könnte, wäre ich natürlich auch über eure Tipps erfreut!

Danke!

Studium, Schule, Berater, Gymnasium, Lehramt, Lehramtsstudium, Lehrer, Quereinsteiger, Realschule, Ausbildung und Studium, Beamter werden, Beruf und Büro
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Quereinstieg - sinnvoll und welche Möglichkeiten?

Guten Tag,

ich plane derzeit einen Quereinstieg zu absolvieren.

Vor einigen Jahren habe ich meine FH Reife absolviert, bin danach in eine Ausbildung zum Bauzeichner gegangen welche ich sehr erfolgreich abgeschlossen habe und seit mehr als 4 Jahren in diesem Beruf arbeite und dementsprechend Berufserfahrung mitbringe.

Ich habe parallel ein Fernstudium BWL absolviert. Leider bin ich mit dem Beruf des Bauzeichners und auch dem Studium nicht mehr zufrieden und habe dieses frühzeitig nach ca. 30% beendet.

Nun ist es so, dass ich dieses Jahr bereits mein Glück wenige Monate im Vertrieb versucht habe, dort mich aber absolut nicht aufgehoben gefühlt habe und dementsprechend auch wieder in meinen alten Bauzeichnerberuf zurück gewechselt habe, was aufgrund von guten Leistungen in Ausbildung und top Arbeitszeugnissen auch kein Problem war.

Im neuen Büro kann ich sehr selbständig arbeiten und mein Beruf läuft wie von der Hand - auch neue Arbeitsbereiche wie die Bauleitung mache ich nun viel. Leider füllt mich das irgendwie nicht aus und macht mir auch überhaupt keinen Spaß mehr, weshalb ich nun einen Quereinstieg plane.

Ich würde sehr gerne weiterhin im Büro arbeiten, die Bereiche Marketing, Personalmanagement usw ... habe mir im Studium sehr gefallen und würde ich sehr gerne weiter vertiefen.

Ich bin sehr belastbar und kann mich sehr schnell auch in neue Dinge einarbeiten, die deutsche Sprache in Wort und Schrift stellt keinerlei Probleme für mich dar. Ich habe auch viele weitere Stärken, die insbesondere bei kaufmännischen Berufen von Vorteil wären. Leider schaffe ich es aber nie zu einem Vorstellungsgespräch.

Leider versuche ich schon seit über 100 Bewerbungen mein Glück, aber noch gar nichts ist dabei heraus gekommen, da ich ohne kaufmännische Ausbildung ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt dastehe und ich nun nicht weiß wie ich weitermachen soll, da eine Ausbildung nicht infrage kommt (Geld ...) und eine Umschulung nicht bezahlt wird (Geld ...).

Ich wäre für jeden Tipp sehr dankbar, in welchen Berufen sich ein Neuanfang lohnen könnte, vielleicht was ich noch machen kann oder einfach ein paar allgemeine Tipps!

Da ich nicht 40 Jahre noch so weitermachen möchte, versuche ich mal so mein Glück ...

Ich danke euch für jeden Hinweis.

Beste Grüße Marc Bernert

Beruf, Schule, Quereinsteiger, Quereinstieg, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Als Quereinsteiger ins Online-Reisebüro? Hat jemand Tipps oder Erfahrungen?

Hi zusammen! Ich habe nach knapp 9 Jahren im falschen Beruf ENDLICH begriffen, dass es so nicht weiter geht. Ich habe eine Ausbildung in der Stahlbranche und arbeite nun seit 6 Jahren in derselben Firma, in der ich auch die Ausbildung gemacht habe, die ich damals aber nur als Notlösung überhaupt angefangen habe, weil ich bis dahin schon rund 200 Absagen kassiert hatte und ich über Vitamin B dort untergebracht werden konnte. Noch dazu der Druck von meinen Eltern, die unbedingt wollten, dass ich besser heute als morgen eine Stelle bekomme. Der Job war nie mein Fall, aber die Arbeitszeiten und die Bezahlung sind wirklich gut. Aus dem Grund, wegen meiner Eltern und wegen ein paar netter Kollegen bin ich dort geblieben, aber es geht nicht mehr. Mittlerweile leite ich meine eigene kleine Abteilung und trage viel zu viel Verantwortung für etwas das mich nicht die Bohne interessiert. Noch dazu wird der Stress und Druck durch immer weniger Personal (immer mehr Kollegen gehen in Rente und es gibt keinen Nachschub) ist das Arbeitsklima völlig unterirdisch und man muss sich regelmäßig von Vorgesetzten anschreien(!) lassen, weil die selbst so den Druck nach unten ableiten. Kurzum: ich kann nicht mehr. Da ich ja schon länger mit dem Gedanken spiele die Branche zu wechseln, beende ich bald schon eine zweite Ausbildung (Fernstudium) und zwar zur Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch). Ich möchte im Januar meine IHK-Prüfung ablegen.

Jetzt ärgere ich mich allerdings tierisch darüber, dass ich dieses Fernstudium gewählt habe, weil ich jetzt erst weiß, was ich wirklich beruflich machen will. Ich möchte unbedingt in die Tourismusbranche einsteigen. Am liebsten in einem Online-Reisebüro. Aber ich möchte auch gerne ab und an mal was anderes sehen als nur immer dieselben vier Wände. Meine Fragen sind folgende:

  1. Wie genau bezeichnet man den Job im Online-Reisebüro? Bzw. wie kann man das bei der Jobsuche einschränken, weil es ja auch wahrscheinlich Tourismuskauffrau sein wird.

  2. Arbeitet jemand von euch vielleicht sogar im Online-Reisebüro und kann mir berichten wie der Tag da so abläuft, damit ich schauen kann, ob sich das mit meinen Vorstellungen deckt?

  3. Hat jemand vielleicht Tipps für mich wie ich als Quereinsteiger bessere Chancen habe? Ich weiß, dass manchmal eine kaufmännische Ausbildung (habe ich ja bald) und Erfahrungen mit Buchungssystemen reichen, aber eben letzteres stellt ein ziemliches Problem dar. Zb. für Amadeus gibt es hier in Düsseldorf einen Wochenendkurs, der aber 600-800€ kostet, die ich nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln kann und vor allem nicht unbedingt möchte, wenn es vielleicht noch andere Wege gibt. Ich würde auch einen Monat oder so ein unbezahltes Praktikum machen, aber meinen aktuellen Job kündigen ohne eine neue Stelle zu haben ist mir dann doch zu gefährlich und auch wenn es nur ein Monat ohne Einkommen wäre, wäre das schon ganz schön heftig bei einer Miete von 600€ und Lebenserhaltungskosten...(Fortsetzung im 1. Kommentar)

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