Kann meine Miete nicht bezahlen, was tun?

Hallo,

ab Oktober beginnt mein Studium in einer neuen Stadt. Konnte mir eine schöne billige Wohnung ergattern, natürlich hatte ich Glück. Ich habe mein BAföG- Antrag vor ein paar Wochen an das Studentenwerk geschickt, dachte mir, dass ich den Bewilligungsbescheid bis Oktober erhalte. Jetzt wurde mir auf Anfrage gesagt, dass ich den Bewilligungsbescheid voraussichtlich erst in zwei bis drei Monaten erhalte, weil es hunderte von Erstanträgen gäbe. Das war ein absoluter Schock, jetzt habe ich nächsten Monat kein Geld, kann die Miete und Lebensmittel nicht bezahlen bzw kaufen. Ich habe ein Hartz vier Antrag gestellt, da ich keine andere Wahl hatte, sonst endet mein Weg auf der Straße. Mein Hartz vier Antrag wurde abgelehnt, mit der Begründung das ich ein Anrecht auf BAföG hätte. Habe dem Jobcenter meine Immatrikulationsbscheinigung als Beweis zukommen lassen, des weiteren habe ich beim Jobcenter bei der 0800 Nummer einer Mitarbeiterin mitgeteilt, dass es noch zwei bis drei Monate dauern könne bis ich BAföG erhalte. Sie sagte, dass es kein Problem wäre. Sie vermerkte es und sagte, dass ich Hartz vier bekäme, bis ich mein Bewilligungsbescheid vom Studentenwerk erhalte. Gestern der Schock im Briefkasten... Hartz vier Antrag abgelehnt.. Ich bin am Ende, was soll ich bloß tun???

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Gekündigt wegen Krankheit, woher Geld?

Riesen Problem..

und zwar habe ich am 26.03.2018 durch eine Personaldienstleistungsfirma zur Überbrückung einen Job angenommen, allerdings kam es (durch schlechteste Arbeitsbedingungen und massiver Ausbeuterei) zu einem Arbeitsunfall bei mir, nämlich einem massiven Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen in einem Bein.

Aufgrund dessen MUSSTE ich heute zum Gespräch ins Büro ( obwohl ich angemerkt habe, Schmerzen zu haben und um einen anderen Termin gebeten habe, damit mich jemand unterstützen kann), bei dem mir eine Kündigung in die Hand gedrückt wurde, die ab Freitag gilt. ( Da Probezeit und 1 Tag Kündigungsfrist im Vertrag)

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich vorgelegt. Der Arbeitgeber hat mir die Berufsgenossenschaft nicht mitteilen wollen und hat mir verboten, den Vorfall als Arbeitsunfall geltend machen zu lassen ( obwohl es durch das Tragen von Lasten zwischen 10 und 20 Kg zustande gekommen ist und ich früher von der Arbeit direkt zu einem Arzt musste, der den Vorfall feststellte)

Nunja, das Arbeitsamt, das ich anrief, teilte mir mit, ich könne mich nicht arbeitslos melden, da ich krankgeschrieben bin. Mein Arbeitgeber sagte aber, ich müsse mit der Kündigung dorthin. Dann habe ich die Krankenkasse angerufen, den Krankenschein online eingescannt und die Bestätigung erhalten für dessen Eingang.

Die KK teilte mir nun mit, dass ich das Krankengeld so schnell nicht bekommen werde, da mein Arbeitgeber 6 Wochen Zeit habe, sich zu melden und laut Erfahrung würde das meist auch 6 Wochen dauern, wurde mir gesagt.

Nun, ab 01.08.2018 habe ich eine Festanstellung. Bis auf Weiteres bin ich erstmal krankgeschrieben und werde meine Therapie weiterführen. ABER woher bekomme ich jetzt Geld für meinen Lebensunterhalt ???

Bitte dringend um Hilfe, keine Stelle fühlt sich angesprochen..

Kündigung, Geld, Arbeitslosengeld, Recht, Arbeitsrecht, Krankheit, Arbeitsamt, Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsunfall, Krankenkasse, Lebensunterhalt
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Nach dem Studium unzufrieden, was kann ich tun?

Hallo Community,

seit einigen Monaten belastet mich meine Unzufriedenheit im Beruf erheblich, allerdings habe ich keine Ahnung wie ich den richtigen Weg für mich finden kann.

Nach dem Abitur habe ich ein Verbundstudium im Studiengang Elektrotechnik an der Fachhochschule absolviert. Dieses beinhaltete das Bachelorstudium Elektrotechnik und eine handwerkliche Ausbildung zum Elektroniker in einem externen Unternehmen. Ich habe sowohl Studium, als auch Ausbildung unter hohem Arbeitsaufwand mit guten Leistungen abgeschlossen (Gesamtschnitt Bachelor: 1,7 ;Gesellenbrief Elektroniker: "sehr gut" ).

Bereits während des Studiums (ca. ab dem 3.Semester) beschäftigten mich immer wieder Zweifel, ob das alles wirklich das Richtige für mich ist. Diese kamen hauptsächlich dadurch zu Stande, als mir auffiel, dass ich mich in meiner Freizeit, im Gegensatz zu meinen Studienkollegen, überhaupt nicht mit der Thematik Elektronik, Computer, Programmieren etc. außeinandersetzen wollte. Stattdessen trieb ich sehr viel Sport, hörte Musik, traf mich mit Freunden. Mir ist bereits zu dieser Zeit aufgefallen, dass mir offensichtlich die grundlegende Begeisterung für das Fachgebiet fehlt. Obwohl ich mich also nie richtig gut aufgehoben fühlte, drängte mich mein Ehrgeiz und die Aussicht auf ein gutes Einkommen dazu, das Verbundstudium trotzdem so gut als nur möglich abzuschließen.

Nach all dem war ich ziemlich ausgelaugt, sowie unentschlossen und entschied, zunächst eine Stelle im Bereich Automatisierungstechnik anzutreten, für welche ich eigentlich überqualifiziert bin. Dies war vor ziemlich genau einem Jahr.

Ähnlich wie zu Studienzeiten, fühle ich heute jeden Tag, wie unzufrieden mich dieser Beruf macht. Ich kann mich einfach nicht richtig mit der Materie identifizieren. Ich bin Nostalgiker, begeistere mich also viel für die alten Dinge, liebe es Sport zu treiben, in der Natur zu sein und stundenlang Musik zu hören. Ich habe das Gefühl in mir schlummern noch ganz andere Qualitäten, welche ich gerne zur Erlangung meines Lebensunterhaltes nutzen möchte.Werte wie ein hoher Verdienst oder viel Freizeit sind mir nicht mehr all zu wichtig. Vielmehr habe ich es mir zum Ziel gesetzt eine Tätigkeit zu finden, welche mir Freude bereitet, mit welcher ich mich identifizieren kann, für welche ich "brenne".

Natürlich habe ich bereits Einfälle, wie Quereinstieg ins Berufsschullehramt (Sport Etechnik), gehobener Dienst Polizei (wg. Sport). Somit könnte ich zumindest meine bisher erworbenen Qualifikationen nutzen. Allerdings wäre ich auch bereit, tatsächlich nochmal von Null zu beginnen und eine Ausbildung zu starten. Hauptsache ist, ich kann mich für das, was ich die nächsten 45 Jahre arbeiten werde, begeistern, denn ich bin davon überzeugt, dass sich dies ungemein positiv auf meine Lebensqualität auswirken würde. Was würdet ihr tun? Wie kann ich meinen Weg finden und meine Unzufriedenheit besiegen? Für jeden Kommentar bin ich euch dankbar.

Beste Grüße GroupTherapy25

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ALG 2 Betrag falsch berechnet?

Hallo! Ich brauche dringend Hilfe. Folgender Sachverhalt: Ich habe im September mein Studium abgeschlossen und bin seitdem quasi auf Jobsuche. Bislang (kein Bafög) hatte ich meinen Lebensunterhalt durch einen Minijob (450 euro) und Wohngeld (ca 130 euro) finanziert. Damit bin ich einigermaßen gut hingekommen. Nun wurde mir geraten, auch wegen Krankenkasse, einen ALG 2 Antrag zu stellen, weil ich dadurch Miete (ich zahle 250 warm) + Krankenversicherung erstattet bekomme und die 409 Euro Regelsatz (dafür dann halt nur die 100 Euro Freibetrag + 20 % vom Minijob) erhalte. Hätte also ca 550 Euro zur freien Verfügung. Dachte mir, okay, das rechnet sich doch solang bis ich einen Job habe. Hauptsächlich gehts mir jedoch um die Übernahme der Krankenversicherung

Nun kam heute der Bescheid und ich habe einen Schock bekommen. Dort steht allen ernstes, dass ich zur Sicherung meines Lebensunterhaltes knapp 350 Euro im Monat erhalte (plus Versicherungskosten). Und wenn ich das richtig verstehe, muss ich davon Miete und Lebenserhaltungskosten zahlen. Und mein Lohn der mir vom Minijob übrig bleibt, ist darin ja quasi auch schon reingerechnet. Kann mir jemand sagen, ob ich das jetzt einfach falsch verstanden habe und die 350 Euro jetzt quasi nur der Regelsatz sind und ich halt noch zusätzlich Mietkosten erhalte oder ob das alles ist (Macht eigentlich keinen Sinn, schließlich steht ja bei der Ermittlung des Bedarfs ca 625 Euro - was ja auch nachvollziehbar ist)?

Brauch wirklich ganz schnell Hilfe, damit ich das Gesetz dem Fall, ich erhalte tatsächlich nur die ca 350 euro für alles, noch widerrufen kann und stattdessen Wohngeld beantrage. Der Monat ist ja fast vorbei.

Gruß

Lessgo

Recht, Minijob, ALG II, Hartz IV, Lebensunterhalt, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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Jobcenter will mich in eine Behindertenwerkstatt schicken und ich hätte dann kein Gehalt mehr - Wer hat Rat und was sind die. Vorteile und Nachteile?

Meine Situation ist sehr kompliziert. Ich bin noch weit unter 25 , lebe bei einem Elternteil und bin derzeit arbeitslos gemeldet. Ich habe bisher weder eine Ausbildung, noch einen sozialversicherungspflichtigen Job ausgeübt. Das Einzige, was ich derzeit mache ist ein Minijob. Damit kann ich bis zu 450€ verdienen, aber es ist sowieso immer etwas weniger.

Ich habe sowieso festgestellt, dass vom Jobcenter nur die Sozialversicherungen bezahlt werden, da wir zu viel verdienen. Ich muss also weiterhin arbeitslos gemeldet bleiben, damit die Versicherungen bezahlt werden können!

Für mich ist es nicht möglich mehr arbeiten zu gehen oder in Ausbildung zu gehen, weil ich psychotische Depressionen habe und eine Angststörung. Es ist ein Wunder, dass ich überhaupt etwas Geld dazuverdienen kann. Klinikwartezeiten betragen in meinem Fall mehr als 2 Jahre und diese Zeit muss ich überbrücken.

Das Amt will mich in eine Behindertenwerkstatt schicken, wo ich Vollzeit arbeiten soll. Dann müsste ich meinen unbefristeten Job kündigen. In so einer Werkstatt würde ich kein Geld bekommen. Mein Elternteil würde lediglich meinen Bedarf aufs Konto bekommen, aber das nützt mir nichts! Es wäre dann außerdem viel weniger Geld zur Verfügung, wenn ich meinen Job kündigen muss. Ich hätte dann sozusagen keinerlei Geld mehr.

Wer kennt sich mit meinem Fall aus?

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Geld verdienen durch Pferde?

Hallo. Ich behaupte einfach mal das viele (Turnier-) Reiter gerne ihr Hobby zum Beruf machen wollen. Es gibt ja auch viele Beispiele bzw unzählige gute Reiter in den hohen Klassen bzw aktuell ja auch beim Hamburger Derby. Meine Frage ist (wie auch schon viele gefragt haben, deshalb an dieser Stelle - sorry das ich noch mal frage): Kann man damit sein Lebensunterhalt verdienen? (wir gehen von einer Person aus die keine allzu hohen Ansprüche hat, kleines Haus + Garten und ab und zu was gönnen & dabei meine ich keinen Ferrari zu fahren oder nur in Luxushotel zu übernachten bei Urlaub - falls es den gibt, wohl eher nicht, ist auch nur ein Beispiel) Ich meine jemanden der aus einem "normalen" Elternhaus kommt also keine Reiterfamilie - aber ihr könnt gerne beide Seiten beleuchten. Was ist wenn man "nur" Reiter ist, also Pferde zur Verfügung bekommt. Eventuell das ein oder andere Pferd das man das eigene nennt. & nun noch dazu angenommen man würde Grand prix reiten, beim Hamburger Derby, oder als Jockey bei Rennen: Wenn man gewinnt, wie viel verdient man? (Natürlich es kommt drauf an...aber ungefähr) Wer bekommt wie viel Geld? (Reiter und Besitzer) Oder ist man immer (!) auf Sponsoren angewiesen?

Wenn der Besitzer des Pferdes, das Pferd verkaufen will, hat der Reiter einen Anspruch auf das Pferd/Geld? Wohl eher nicht oder?

Noch eine Frage an Rennpferde - Erfahrene oder wie man das nennt, könnte man nicht, salopp gesagt, ein Pferd (Vollblut) kaufen, es in einem namenhaften Rennstall unterstellen und zur Verfügung an jemanden geben? Müssten man dort nicht auch gut verdienen (wenn das Pferd Potenzial hat) und dafür "nichts machen" ? Muss man dann Unterbringung zahlen? (das Beispiel auch bezogen auf andere Disziplinen)

Klärt mich bitte auf was dies angeht!

Ich hoffe ich werde nicht mit Kurzantworten abgespeist, diese übersehe ich. Des Weiteren übersehe ich auch Diskussionen, Anmerkungen oder Antworten wie "Pferderennen sind Tierquälerei" - es gibt viele schwarze Schafe - aber in allen Sportarten. Das sei dazu gesagt.

So nun Danke fürs lesen und ich hoffe auf unzählige (& ausführlichen) Antworten!

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Änderungsbescheid für Pflegekind?

Durch den Änderungsbescheid vom Jobcenter soll mein Pflegekind kein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft mehr sein ( 20 Monate in der BG gewesen)und somit können keine Leistungen mehr nach dem SGB II erbracht werden laut Vorgaben durch den Änderungsbescheid. (Kann man das von einen auf den anderen Tag ändern oder ????) Mein Ansprechpartner vom Jobcenter mit der ich telefoniert habe, bestätigte mir das mit dem Änderungsbescheid auf Rücksprache mit ihrem Vorgesetzten. Mein minderjähriges Kind ist 16 Jahre alt und ist ein Pflegekind es erhält Kindergeld-und als Pflegekind Pflegegeld .
Das Pflegegeld ist kein Einkommen es dient zur Sicherung des Lebensunterhalts des Kindes Ich verwalte es und setze es für das Kind ein, ich bin Pflegevater und alleinerziehend und beziehe Grundsicherung vorher Arbeitslosengeld II. Mein Pflegekind bezog bisher Leistungen nach dem SGB II in einer Bedarfsgemeinschaft und gilt neuerdings als Haushaltsangehöriger und soll somit nicht mehr zur BG gehören, es ist nicht mit mir verwandt.
Das Pflegekind wurde bei meinem ersten Antrag für Leistungen nach SGB II beim Jobcenter in die Bedarfsgemeinschaft aufgenommen und bezog bisher auch Leistungen nach dem SGB II. Die sollen mit dem jetzigen Änderungsbescheid nicht mehr erbracht werden, wie schon beschrieben. Das Jobcenter wurde zum damaligen Zeitpunkt bei dem ersten Antrag davon in Kenntnis gesetzt, daß Pflegegeld bezogen wird. Was mir auch telefonisch bestätigt wurde, dass Leistungen bis jetzt nach SGB II aus Unkenntnis gezahlt wurden. Mein Pflegekind kann seinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten und hat kein eigenem Einkommen oder Vermögen.

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Fragen zum Studium in den Niederlanden (BAFöG, Lebensunterhalt, Arbeiten, Sprachbarriere, Studium auf Niederländisch)?

Hallo ihr Lieben, und zwar habe ich einige Fragen zum Thema "studieren in den Niederlanden". Auch, wenn es jetzt ein paar mehr werden, hoffe ich, dass ein paar meiner Fragen beantwortet werden können:) (Als kleine Info vorweg: Ich habe noch zwei Jahre Zeit, bis ich anfangen würde zu studieren. Außerdem werde ich auch bald zu diversen Infoveranstaltungen gehen, möchte ich aber schon einmal im Voraus informieren)

  • Wie läuft das mit der Verständigung (Mein Studiengang wäre bis jetzt auf Niederländisch, ich würde jedoch vorher einen intensiven Sprachkurs machen und hab schon etwas Vorwissen, da ich aus Ostfriesland stamme--> ähnliche Aussprache von Niederländisch zu Plattdeutsch). Trotzdem würde ich gerne wissen, wie gut man sich mit Englisch und "Anfängersprachkenntnissen" auf der Straße verständigen kann.

  • Wie ist das mit den Lebensunterhaltskosten? Irgendwie finde ich da keine Informationen zum Thema Miete, Lebensmittel, etc. . In wie fern kann man das mit den Kosten in DE vergleichen? Also teurer oder günstiger.

  • Wie funktioniert das mit dem Auslands-Bafög? Irgendwie finde ich im Internet keine einzige Information dazu, welche Voraussetzungen ich erfüllen muss, damit ich bafög bekomme.

  • Und passend dazu: Wie funktioniert das mit dem Arbeiten? Kann ich einfach irgendwo anfangen oder muss man als Ausländer irgendwelche anderen Voraussetzungen erfüllen? Wie funktioniert das alles mit den Steuern und so weiter?

  • Und ganz zum Schluss: Wie ist das so, alleine im Ausland zu studieren? Ich war zwar schon öfters alleine im Ausland (also ohne meine Eltern) und wäre dann auch weniger als zwei Stunden von zu Hause entfernt , aber irgendwie finde ich das sehr merkwürdig, auszuziehen und das gleich in ein anderes Land, dessen Sprache ich nicht mal beherrsche. Vielleicht können ja mal welche berichten, die selbst im Ausland studieren.

Ich weiß, dass sind viele Fragen, aber so ist das einfacher als alles einzeln zu stellen. Ich hoffe, trotz zu langem Text melden sich ein paar Leute, die ebenfalls in den Niederlanden studieren und mir meine Fragen beantworten können. Allen anderen wünsche ich noch einen schönen Abend/ Morgen/ Mittag. Liebe Grüße Anna-Lena

Arbeit, Studium, Sprache, Ausland, Niederlande, BAFöG, Holland, Student, Lebensunterhalt
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Er hat keinen Schulabschluss

Hallo ihr Lieben, Ich hoffe ihr könnt mir einen Rat aus eigener Erfahrung zu meiner Situation geben. Der Text ist zwar ein bisschen länger aber ich hoffe ihr nehmt euch kurz die Zeit, um mir zu helfen :)

Also erstmal zu mir: ich bin 21 Jahre alt habe mein Abitur und schließe diesen Sommer meine kaufmännische Ausbildung ab. Danach werde ich studieren ( höchstwahrscheinlich Psychologie). Meine Eltern haben einen Migrationshintergrund und so kommt es, dass wir jedes Jahr in unserem Heimatland sind. Dort habe ich vor etwa einem Jahr meinen Freund kennengelernt. Er ist 23 Jahre alt und von Beruf Soldat. Er hatte mit 14 Jahren seine Schule abgebrochen und sagte mir, dass er dies damals tat, weil er seine Eltern unterstützen wollte, weil diese finanzielle Probleme hatten. (Seine Brüder haben aber beide die Schule damals nicht abgebrochen und sind jetzt Studenten). Nun nach seinem Schulabbruch hat er verschiedenes gemacht und letzendlich eine Friseurausbildung absolviert, bevor er Soldat wurde. Er ist keineswegs ein dummer mensch und ich habe manchmal das Gefühl, dass er viel klüger ist als so mancher Abiturient. Er ist total ehrgeizig und hat ein unglaubliches Selbstbewusstsein, das mir am meisten an ihm gefällt. Trotzdem habe ich einige Ängste, die mit diesem Thema zu tun haben. Ich möchte ihn gerne nach Deutschland holen, damit wir hier unser Leben gemeinsam aufbauen können. Ich kann mir zur Zeit nämlich nicht vorstellen in unserem Heimatland zu leben. Nun ist es ja so, dass man überall hört, dass man ohne Schulabschluss nichts erreichen kann und sogar nicht einmal für seinen Lebensunterhalt sorgen könnte. Ich möchte aber natürlich nicht, dass er hier zum Hartz4- Empfänger wird (Und er übrigens auch nicht). Meint ihr er wird hier gar keine Chancen haben ? Könnte ein Leben hier gut verlaufen ? Bin ich zu pessimistisch ? Ich habe Angst, dass es daran scheitern wird. Und ich möchte ihn deswegen auch nicht verlassen, weil ich ihn so sehr liebe und er wirklich der freundlichste mensch ist, den ich kenne (und ich behaupte das nicht nur, weil er mein freund ist). Ich hoffe ihr denkt nicht, dass ich oberflächlich bin, aber das sind denke ich Vorurteile, die wir alle haben und die uns sozusagen vor allem in der Abiturzeit mitgegeben wurden. Wünsche mir wirklich nur ernstgemeinte Antworten und bitte keine abwertenden Äußerungen. Vielen Dank, wenn ihr bis hier gelesen habt und mir noch antwortet ;)

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