Wohnungsübergabe mit Tücken - rechtl. Situation - wie vorbereiten?

Hallo, wir sind umgezogen. Übermorgen übergeben wir unsere alte Wohnung dem (neuen Vermieter). Ich befürchte Probleme und würde mich gern vorbereiten. Vllt kann mir jemand helfen..

Als wir vor 2 Jahren eingezogen sind, haben wir die Wohnung genommmen, weil wir beide in der Ausbildung waren. Die Wohnung war voller Mängel und relativ heruntergekommen. (Fußboden vermackelt und in der Küche mit Brand löchern, Decken und Bodenleisten fehlten teilweise, Tapete war zerrissen oder kam von der Wand, Steckdosen und Lichtschalterblenden fehlten in einigen Räumen, etc...

Wir waren jung und dumm, es wurde damals kein Übergabeprotokoll gemacht. Nun ja, sie war schweinegünstig und gut gelegen und wir zogen ein.

Die Vermieterin (87) hatte sich um nichts mehr gekümmert und ist in diesem Jahr gestorben.

Seit dem ist ihr Sohn Vermieter, der war aber noch nie in der Wohnung. Der ist generell ein unfreundlicher, ständig genervter Zeitgenosse, ich kenne ihn nur vom Telefon.

Nunja er sagte gestern am Telefon, dass in der Wohnung ja kein Renovierungsbedarf bestehen dürfte, der Boden wäre ja auch erst vor 4 Jahren neu gemacht worden... Ich fiel fast vom Glauben ab. Hier ist so gut wie alles Renovierungsbedürftig... Und das waren nicht wir. Ich habe 7 Zeugen, die uns damals beim Einzug halfen, die den Zustand gesehen haben, ich habe auch ein paar Fotos damals gemacht.

Ich habe nun Angst, dass er uns zur Kasse bittet bzw es in einem Rechtsstreit endet. Es sah alles vorher so aus, und ich bin sicher, das wird er nicht einsehen. Wir haben 1 Jahr und 11 Monate da gewohnt. Im Mietvertrag steht, dass wir zu schönheitsreparaturen verpflichtet sind, wir haben da aber nichts gemacht.

Kann mir jemand Tipps geben, und mir sagen ob Fotos und Zeugen als Beweise reichen, wenn es kein Protokoll gab und wie ich mich generell Verhalten sollte...

Wohnung, Miete, Rechtsanwalt, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Jura, Wohnungsübergabe
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Makler erscheint 2 mal nicht zum Termin - wie verhalten?

Hallo, das Haus in dem wir noch wohnen soll vom Vermieter aus verkauft werden.

Wir hatten mit dem Makler jetzt bereits 2 Termine. Den ersten, einen Besichtigungstermin, er wollte den Wert des Hauses schätzen, hatten wir vor 3 Wochen. Telefonische Absprache 3 Tage vorher....

Wohnung in jeder Ecke gewienert und geputzt, früher von der Arbeit heim, da der Makler ja nach 17 Uhr nicht mehr kann...

Naja der Makler ist nicht erschienen, hat auch nicht abgesagt, ich habe auch nicht hinterhertelefoniert, weil er ja was von uns wollte.

Zwischenzeitlich war er dann doch da. Spontan eher. Naja er hatte sich entschuldigt, ihm ist was dazwischen gekommen.

Gestern hatten wir einen Termin, da er Fotos für das Inserat machen wollte von unserer Wohnung. Termin schriftlich abgesprochen (SMS Verlauf). Gestern das gleich, ganze Wohnung auf Vordermann gebracht, alle privaten Bilder entfernt, wieder Überstundenfrei genommen. Und? Makler taucht nicht auf, sagt nicht ab und ist bis heute auch Telefonisch nicht erreichbar. Mein Vermieter sagte, wir sollen die Termine mit dem Makler selber ausmachen. Das wäre einfacher.

Bin ich noch verpflichtet den Herren reinzulassen, bzw einen neuen Termin mit ihm zu machen? Ich möchte mir nicht noch einmal den ganzen Streß machen, geschweige denn irgendwie nicht Zeit dafür investieren. Wie sieht das rechtlich aus? Was muss ich, was kann ich? Kann der Vermieter mir ankreiden, wenn ich in Zukunft keine Termine mehr mit dem Makler wahrnehme?

Haus, Wohnrecht, Miete, Recht, Mietrecht, Vermieter, Gesetzeslage, Hausverkauf, Immobilienmakler
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Neue Wohnung - Ja oder Nein - Entscheidungshilfe?

Hallo,

Meine Verlobte und Ich suchen aktuell nach einer neuen Wohnung hier in der Kleinstadt. Jetzt haben wir nach zig Besichtigungen unsere absolute Traumwohnung gefunden. Da die Wohnung aber doch größer und teurer ist, als wir eigentlich so eingeplant haben, tuh ich mir mit der Entscheidung sowas von schwer...

Meine Frage wäre nun,

1) kann mir jemand, der sich im Bau/Immobilienwesen auskennt, etwas zu den zu erwartenden Heiz und Wasserkosten sagen?

2) Kann mir jemand seine Einschätzung zur (insbesondere finanziellen) Situation geben und mir mentale Entscheidungshilfe geben? Was würdet ihr tun?

Zur unserer Situation:

Die Wohnung, in der wir leben, war ein super Schnäppchen, was uns damals passte, da wir beide in Ausbildung waren. Das Haus ist Uralt, voller Mängel, die Vermieterin über 80 und kümmert sich sich auch nicht mehr ums Haus.

Da wir mittlerweile beide aus der Ausbildung raus sind und verdienen, möchten wir gerne in eine Wohnung, mit der wir unsere familiäre Zukunft planen können. Wir heiraten bald und möchten auch gerne zukunftsnah Kinder.

Wir haben ein Nettoeinkommen von 3300 Euro. Die Traumwohnung (Neubau aus 2015, 120qm) würde uns 680 + Wasser und Heizkosten kosten. Sie hat eine Fußbodenheizung (Gas) und keine Heizkörper.

Die Wohnung ist ein absoluter Traum, was Ausstattung, Zustand, Schnitt, Lage etc angeht. Alles top modern und schön.

Ich habe allerdings Angst, was die Heizkosten und Wasserkosten angeht, da ich das alles absolut nicht abschätzen kann. Noch mehr Sorge habe ich, dass, wenn Kinder da sind, das alles nicht finanzierbar Ist. Was würdet ihr machen in meiner Situation?

Was

Finanzen, Miete, wohnen, Familienplanung, Zukunftsangst, familiengründung, Lebensunterhalt, Mentalitaet
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