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Thema Insolvenz
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Hauptmieter droht Zwangsvollstreckung: Was sind die Konsequenzen für die Untermieter?

Ich wohne in einer WG als Untermieter in einer 3er-WG. Leider hat unser Hauptmieter offensichtlich Schulden und Rechnungen nicht beglichen. So wurde (für uns Untermieter völlig überraschend!) gestern der Strom abgestellt. Angeblich hat er auch keine Warnung bekommen und wusste nicht, dass er eine Rechnung nicht beglichen hat. Ich kann ihn das nicht glauben und vermute, dass er äußerst unehrlich bei finanziellen Fragen ist. So haben wir jetzt über Umwege erfahren, dass eine Zwangsvollstreckung bald gegen ihn eingeleitet wird. Die Summe kann er offensichtlich nicht begleichen. Es ist für uns nicht ersichtlich Rechnungen ebenfalls nicht bezahlt wurden.

Zu ihm:

Er selbst besitzt ein Pfändungsschutzkonto und hat ein niedriges Einkommen von knapp über 1000 Euro pro Monat. Außerdem besitzt er keine größeren Wertgegenstände. Finanziell wird er wohl wegen der Stromrechnung von der Mutter unterstützt. Ob diese Unterstützung auch für die weiteren Schulden gilt ist unklar.

Zu uns:

An sich ist die Wohnung schön und das soziale Klima war bis zur "Stromsache" gut. An sich würden wir gerne in der Wohnung bleiben. Wir haben beide zwar keine wertvollen Gegenstände in unseren Zimmer, wie auch in den Gemeinschaftsräumen. Trotzdem haben wir bedenken, dass wir von seinen Schulden in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesen Falle bliebe uns ja nichts anderes übrig und wir würden aus der Wohnung auszuziehen.

Problem:

Wir haben eine Kaution bei ihm hinterlegt. Der Hauptmieter selber hat zudem eine Kaution bei dem Vermieter hinterlegt. Bekommen wir auch im schlimmsten Falle unsere Kaution zurück?

Was würde passieren, wenn er die Miete ebenfalls unvollständig gezahlt hat? Was passiert, wenn eine Räumung gegen den Hauptmieter läuft?

In wieweit können wir selbst unter seinen Schulden leiden?

Insolvenz, Miete, Schulden, Recht, Mietrecht, Untermiete, Zwangsvollstreckung, mietrueckstand, Untermieter
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Krankenkassen schulden, Privatinsolvenz?

Hallo,

Mein Name ist Niklas ich bin 24 Jahre jung und ich habe folgendes Problem , ich bilde mich zur Zeit weiter in dem ich einen Fernkurs  absolviere, seid meinem 23 Lebensjahr bin ich gesetzlich krankenversichert.

 

Bis zu meinem 23 Lebendsjahr hatte ich einen Job als Baarkeeper der mit 140€ im Monat vollkommen ausgereicht hat um damit den Fernkurs durchzustehen, allerdings kamen seid ich für die Krankenversicherung aufkommen muss 172€ Abzug dazu worauf hin ich versucht habe die Krankenkasse vorläufig zu kündigen was gesetzlich nicht möglich zu sein scheint also musste ich meinen Job kündigen um auf einen 450€ Job umzusteigen, leider bis heute nach 50 Bewerbungen und 2 Probearbeiten erfolglos...

Ich hatte Besuch vom Gerichtsvollzieher da der Beitragsrückstand mittlerweile 1.400€ beträgt!

Ich verfüge über keinen Führerschein weswegen Bewerbungen für Jobs die weiter weg sind erfahrungsgemäß erfolglos bleiben, da ich keine Möglichkeit habe rechtzeitig vor Ort zu sein und die Busfahrzeiten leider auch nicht passen!

 

In meiner Stadt habe ich mich mittlerweile mehrfach auf die allermeisten 450€ Jobs beworben allerdings auch erfolglos! 

Macht im Fall einer Krankenkassenverschuldung eine Privatinsolvenz Sinn?

Da ich im Prinzip nur 1-2 Jahre überbrücken muss bis zu meiner Lehre als Fachinformatiker, dann kann ich Problemlos für die Versicherung aufkommen.

Wenn nicht, was kann ich tun? Hat jemand Rat?

Mfg

Niklas

 

Insolvenz, Geld, Schulden, caritasverband, Krankenkasse, Privatinsolvenz, Versicherungsrecht, Versicherungsschutz, Ausbildung und Studium, hilfe benötigt dringend
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Im Privatinsolvenzverfahren eine freiberufliche Nebentätigkeit ausüben?

Guten Tag,

Person A befindet sich im Insolvenzverfahren (nach Prüfungstermin, vor Schlusstermin) und arbeitet angestellt (hier Lohnpfändung über AG).

Person A möchte zusätzlich freiberuflich (Honorarbasis) arbeiten ohne ein Gewerbe anzumelden. Es besteht kein finanzielles Risiko, da keine Verbindlichkeiten oder Aufwendungen geleistet werden müssen. Person A plant einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung mit Wunsch nach Kleinunternehmerregelung an das Finanzamt zu schicken, um die Rechnungen ohne Umsatzsteuer auszustellen.

Person A möchte seine Kunden die kompletten Honorare direkt auf das Verfahrenskonto überweisen lassen und die Einkommenssteuervorrauszahlungen vom privaten Konto an das Finanzamt senden. Eine Überweisung der Honorare an das private Konto und Weiterleitung an das Verfahrenskonto würde den Verfügungsrahmen des privaten Kontos (Pfändungsschutzkonto) zu sehr belasten.

1.) Was spricht gegen dieses Vorgehen?

2.) Kann der Insolvenzverwalter eine freiberufliche Beschäftigung auf Honorarbasis (ohne Risiko) im Insolvenzverfahren vor der Wohlverhaltenszeit untersagen?

3.) Ist eine Freigabeerklärung vom Insolvenzverwalter ans Insolvenzgericht notwendig?

4.) Wenn das Insolvenzgericht die Freigabeerklärung bekannt gibt, wer wird konkret angeschrieben, bzw. wo wird es veröffentlicht?

5.) Ist eine Restschuldbefreiung bei Begleichung aller angemeldeten Verbindlichkeiten und Verfahrenskosten auch vor Schlusstermin im Insolvenzverfahren möglich?

6.) Sollte es vor dem Schlusstermin zu einer Restschuldbefreiung kommen, werden Gläubiger, die Ihre Forderungen bis hierhin (ca. 4 Monate nach Prüfungstermin) nicht angemeldet haben und hatten noch einmal angeschrieben?

7.) Wird der Schlusstermin bei Restschuldbefreiung (während des Insolvenzverfahrens) vorgezogen und bis wann haben Gläubiger in diesem Fall noch Zeit, Forderungen anzumelden?

8.) Unwahrscheinlich dass es die Möglichkeit gibt, aber dennoch: Sind private Schenkungen per Überweisung im Insolvenzverfahren erlaubt oder rechtlich problematisch, ggf. sogar direkt auf das Verfahrenskonto?

Alle Fragen sind nach langer Suche im Internet und Fragen an Beteiligte offen geblieben. Freue mich auch auf Teilantworten. Danke und einen Schönen Sonntag!

Insolvenz, Rechtsanwalt, Fachanwalt, Arbeitsrecht, Finanzamt, Insolvenzverfahren, Insolvenzverwalter, Pfändung, Steuerrecht
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Kredit an Unternehmen - Risikominimierung?

Bitte nur antworten, wer sich damit auskennt.

Wenn ich privat einem Unternehmen Geld leihe, ohne am Unternehmen oder Gewinn beteiligt zu sein, trage ich natürlich das Konkursrisiko. Die Zinsen sind Einkommen aus Kapitalvermögen.

Eine Beteiligung am Unternehmen kommt nicht in Frage.

Jetzt hat ein Unternehmen, dass ich berate, ein sicheres Projekt, für das Material eingekauft werden muss, aber alle Kreditlinien sind ausgeschöpft. Ich könnte das locker finanzieren, möchte aber sicherstellen, dass ich mein Geld mit der Bezahlung der Rechnung durch den Kunden zurückbekomme.

Wie kann ich vorgehen ?

Eine Überlegung ist, die Waren auf meine Rechnung zu kaufen, und dem Unternehmen in Rechnung stellen, sobald der Auftrag abgeschlossen ist und der Kunde bezahlt hat. Das Restrisiko, dass eine Insolvenz genau zu diesem Zeitpunkt eintritt, kann ich tragen.

Ich selber selbständig, kann also Rechnungen schreiben, USt anmelden und in Rechnung stellen, aber freiberuflich. Handel mit einer Ware auf meine Rechnung wäre aber gewerblich. Ich kenne Fälle, wo Ärzte befürchten, ihre Einstufung als Freiberufler zu verlieren, wenn sie ihren Patienten ein paar Heilmittel verkaufen. Andererseits wäre das ja kein auf Dauer angelegtes Gewerbe, ich würde Ware kaufen, der Firma zur Verfügung stellen, und die Rechnung stellen, sobald der Kunde bezahlt hat.

Insolvenz, Steuern, Recht, Freiberufler, Gewerbe, Privatkredit, Unternehmen, Wirtschaft und Finanzen
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Regelung von Garantie bei Insolvenz eines Unternehmens?

Hallo Liebe Community,

ich bin heute in der Arbeit auf einen Vorfall aufmerksam geworden und habe dazu eine Frage bezüglich gewisser rechtlicher Regelungen. Natürlich möchte ich hier keine Rechtsberatung oder ähnliches, es geht mir nur darum mein Wissensdurst zu stillen. Google konnte mir leider konkret zu einem Fall dieser Art nicht helfen oder ich habe einfach zu viel Text eingegeben.

Auch ist mir Bewusst dass es einen Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung gibt, in diesem Falle meine ich aber die gesetzliche Gewährleistung auch wenn ich das Wort Garantie verwende.

Folgender Fall:

Firma X in Deutschland hat die Produkte von Marke Y über mehrere Jahre offiziell vertrieben. Vor einiger Zeit ist Firma X nun aber Insolvenz gegangen und Firma Z hat offiziell die Service, Reparatur und Garantiearbeiten übernommen.
Nun haben wir heute erfahren, dass nach Angaben von Marke Y, Firma Z zwar noch Reparatur durchführen darf allerdings die Garantie der Artikel von Marke Y die von Firma X vertrieben wurden hinfällig ist und keinerlei Garantiearbeiten mehr unternommen werden können.
Es gibt aber natürlich noch Produkte die in der Garantie Zeit von 2 Jahren sind.

Daher hätte mich jetzt interessiert, ob nicht trotzdem zumindest Marke X in irgendeiner Form die Garantie anbieten muss auch wenn der Vertrieb in Deutschland vollständig von Firma X erfolgte. Oder besteht hier nur eine Pflicht für Firma X die durch die Insolvenz natürlich nicht mehr existiert und dem nicht nachkommen kann?

Ich hoffe ich habe das ganze nicht zu kompliziert formuliert. Freue mich aber auf jeden Fall über jegliche Meinungen oder Korrekturen falls ich etwas komplett falsch verstanden habe (bin ja kein Jurist). Wie gesagt, ich will keine Rechtsberatung, es interessiert mich nur ob nicht eigentlich die Artikel ind er Garantiezeit auf eine solche erhalten müssen, notfalls eben von Marke Y oder Firma Z.

Schon mal danke im Voraus für jegliche Antwort!

Insolvenz, Recht, Service, Garantie, Gewährleistung, Gewährleistungsrecht
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Ich habe ca. 10.000€ Schulden und möchte nicht in die Privat Insolvenz rutschen. Gibt es da eine Lösung?

Hi erst einmal,

Kurz gefasst habe ich 10.000€ Schulden durch meine ex. Sie hatte im Sommer letztes Jahres Sachen (Kleidung, ein Fahrrad, zwei Handys mit Vertrag) auf meinen Namen bestellt, aber nicht zahlen können/wollen. Die Mahnungen und Rechnungen hat sie mir verheimlicht und versteckt. Ich war zu der Zeit in Stationärer Behandlung, wegen Depressionen, Persönlichkeitsstörung, borderline und anderes. Als ich wieder zuhause war, hatte sie die Post hoch geholt.

Ich habe sie in der Klinik kennengelernt und sie worde 4 Wochen zuvor entlassen. Woraufhin sie gleich bei mir einzog. (Dummer Fehler) Dann wohnten wir ca. 8 Monate zusammen. Danach machte ich Schluss, sie zog aus und wir gingen getrennte Wege.

Innerhalb der 4 Wochen allein zuhause und den restlichen monaten, bestellte sie die Sachen, ohne mein Wissen, auf mein Namen. Dummerweise, war ich so doof und habe auch noch ein Handy Vertrag bei der Telekom für sie gemacht.

Im letzten und diesem Jahr häuften sich die Schulden, da ich nur Krankengeld bekam und jetzt nur ALG I.

Jetzt ist der Stand das ich ein schuldenberater habe der mir empfohlen hat in die Privat Insolvenz zu gehen. Doch ich hoffe noch das es irgendeine andere Lösung geben muss außer die Privat Insolvenz.

Zusätzlich hatte ich eine Freundin, die mich sehr unterstützt hat. Die sich aber wegen ihrer unglücklichkeit, nicht reisen zu können, von mir trennte. Ich kann ja nicht mit reisen, durch diese Schulden.

Sie unterstützte mich finanziell, aber auch Psychisch. Denn meine Depressionen ging zurück, ich schaffe es gegen die Borderline-Erkrankung anzukämpfen. Doch ihr Leben ist auch das Reisen, was ich durch die Schulden leider nicht kann. Ich bin auch fest überzeugt das mir diese Reise gut tun wird und mich und meine Sichtweise auf mein Leben ändern wird, wenn ich erstmal sehe das sich die Erde nicht nur hier in meinem/r Dorf/kleinen Stadt befindet.

Ich bin komplett verzweifelt und stecke meine ganze Kraft darein, meine Schulden los zu werden und nicht in die Privat Insolvenz zu müssen.

Ich frage euch alle um Hilfe, ich brauche eure Hilfe. Danke schonmal im voraus.

Liebe Grüße M. Blackbourn

Insolvenz, Schulden, Recht, Kaufvertrag, Zivilrecht, leben verändern
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GmbH insolvent. Notar sagt: GF haften persönlich für Kosten?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

leider ist unsere Firma im Frühjar 2018 insolvenz gegangen. Im Juli dieses Jahr würde das Insolvenzverfahren offiziell (und rechtzeitig!) eröffnet. Die GmbH ist aufgelöst, die Gewerbe abgemeldet. Soweit alles 'ordentlich'. 

Im August 2017 haben ich und meine Co-Geschäftsführer, in Vertretung der GmbH, eine Kapitalerhöhung vom Notar beurkunden lassen. Am ende November 2017 bekamen wir dann endlich der Rechnung iHv €24.000. Die GmbH war aber nicht in die Lage, der Rechnung auszugleichen: Wir als Geschäftsführer haben um eine Stundung gebeten. 

Wir haben der Insolvenzverwalter, noch vor dem Eröffnung des Insolvenzverfahrens, von die offene Rechnung vom Notar aufmerksam gemacht. Nichtdestotrotz meint der Notar jetzt, zwei Monaten nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dass wir als Geschäftsführer "Gesamtschuldnerische Haftung gemäß §30 Abs. 1, $32 Abs. 1" tragen. Also versucht er die Summe iHv €24.000 bei uns persönlich einzuziehen. 

1) Hat er recht? Meine Meinung nach sind wir als GF nicht haftbar, denn wir haben ihn in Vertretung der GmbH mit der Beurkundung beauftragt. Wir sind zwar mit unsere eigene UGs beteiligt, zusammen mit etwa 25 weitere Gesellschafter.

2a) Mir kommt es irgendwie komisch vor, dass wir den ersten Rechnung in November 2017 erhalten haben (3 Monaten nach Eintragung im Handelsregister). Dann war die Gesellschaft, also der GmbH, schon nicht mehr in die Lage, der Rechnung auszugleichen.

2b) Wir haben damals um eine Stundung gebeten, dies hat er akzeptiert. Danach ist die GmbH pleite gegangen, und in Juli 2018 hat er gedroht (Email) mit das einziehen von Kosten (€24,000) bei uns, die drei Geschäftsführer. Wir haben ihn damals geantwortet, dass wir der Insolvenzverwalter schon längst von seine offene Rechnung aufmerksam gemacht haben, noch vor dem Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

3) Darauf kam keine Antwort. Jetzt, zwei Monaten später, bekommen wir am 21.9.2018 plötzlich einen Brief mit im Anhang eine ganz neue Rechnung (11 September 2018), mit der Bitte, die Rechnung innerhalb 14 Tage auszugleichen.

Selbstverständlich würde ich dies alles einen Anwalt vorlegen, wäre aber sehr dankbar für jeden Rat.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hile und entschuldige mich für mögliche Rechtschreibung und Grammatikfehler, denn Deutsch ist nicht meine Muttersprache. 

Mit freundlichen Grüßen, 

W.

Insolvenz, Recht, Notar, gesamtschuldnerische Haftung, GmbH Recht, Wirtschaft und Finanzen
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