Auge ist blind?

Moin Leute,

ich bin 16 jahre alt, wiege ca 60kg und wollte heute mal ausprobieren, vor der Schule ins FitnessStudio zu gehen. Ich bin um 5.45 aufgewacht und dann um 6.10 mit dem Fahrrad los gefahren.

Ich will nicht sagen das ich übertrieben habe, aber es war anstrengend wie immer. Ich habe davor übrigens eine Banane gegessen und während dem trainieren so iso Wasser getrunken. Danach einen Müsliriegel.

Um 7.30 bin ich duschen gegangen und 20 min los zur schule gefahren.

Alles war gut, bis ich dann im Klassenraum saß und ich aufeinmal gefühlt in meinem linken Auge eine Form wie Hufeisen gesehen habe, die zwar nicht farbig war so wie wenn man in die Sonne guckt, sondrtn eher do aussah wie ne wunderkerze. Das wurde immer schlimmer und größer und hat gefühlt mein halbes Sichtfeld bedeckt.

Ich habe mich dann abgemeldet, bin nach Hause gegangen und auf dem Weg zu meinem Fahrrad wurde es besser.
Habe jetzt geschlafen, getrunken und jetzt habe ich „nur“ noch starke kopfschmerzen.

Ich habe jedoch auch noch das Gefühl das dad Sehen auf meinem linken Auge sich verschlechtert hat. Zumindest sehe ich schlechter wenn ich mein rechtes Auge zuhalte als davor.

Habe jetzt um 14.45 einen Augenarzttermin. Aber vorab: was sagt ihr? Was könnte das gewesen sein? Kreislauf? Augeninfarkt?

Danke und LG

Ps: warte derzeit auf meine neue brille, also hab eh „schlechtere“ augen als alle anderen. Ging aber davor auch perfekt ohne Brille.

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Warum ignorieren Genderbefürworter Behinderte?

Ein sehbehinderter Freund hat arge Probleme mit dem Lesen gegenderter Texte, insbes. mit Unterstrich und Gendersternchen.

Das Problem ist, dass er die Textzeile nur mittig lesen kann, und der Unterstrich dann aus dem Gesichtsfeld wandert. Bei dem Gendersternchen ist das - abhängig von der Schriftart - meist ebenfalls so. (Diese Form der Sehbehinderung macht einen großen Teil aller Sehbehinderten aus.)

Er kann also den Unterschied zwischen "Forscher innen" und "Forscher*innen" unmöglich erkennen und nur mit viel Mühe nachträglich korrigieren.

Warum wird von Seiten der Genderbefürworter so getan, als existiere dieses Prolem nicht? (Meiner bisherigen Erfahung nach, kennen und akzeptieren nur ca. 30% dieses Problem.)

Hier auf GF hab ich dazu mal das "Argument" gelesen: "Glaube ich nicht". Und gerade die, die behaupten sich mit dem Thema intensiv befasst zu haben, haben "komischerweise" angeblich noch nie etwas von den Problemen Behinderter gehört.

Mich stört massiv, dass ein großer Teil der Genderbfürworter ...

  1. entweder lügt und bewusst Behinderte ignoriert
  2. sich ganz offensichtlich nie wirlich mit dem Thema befasst hat

Selbst ich als Laie, der überhaupt gar nichts mit Gendern am Hut hat, stoße ständig über Erfahrungsberichte von Gehörlosen, Lernbehinderten, oder eben Sehbehinderten.

Wieso wird dieses Problem konsequent ignoriert, totgeschwiegen oder geleugnet.

Wieso wird in den Medien - bes. Print und Audio - so viel gegendert? Damit schließt man einfach mal auf einen Schlag eine riesige Gruppe Behinderter Leute aus, bzw. erschwert ihnen das Lesen oder Zuhören enorm. Und das auch noch mit der Begründung "Inklusivität".

Und alles nur, weil sich einige Leute "nicht angesprochen" fühlen? Ernsthaft?

Viele Behinderte haben NICHT den Luxus entscheiden zu können, "sich angesprochen" zu fühlen, oder nicht.

Ich habe jetzt schon so oft gehört, das ein herkömmlches "Forscherinnen und Forscher" wesentlich weniger Probleme bereitet, als "Forscher_innen". Warum muss man jetzt krampfhaft Gendervarianten durchsetzen, bei denen bekannt ist, dass sie krass exklusiv Behinderten ggü. sind?

Von Genderbefürwortern kommt sehr oft "Nur Rechte sind gegen das Gendern" oder "Ich glaube nicht, dass Behinderte damit Probleme haben, die sollen sich mal zusammen reißen", usw.

Wie kann so eine ignorante Gruppe nur Toleranz erwarten? Jeder der das Gendersternchen nutzt, streckt damit den Mittelfinger in Richtung behinderter Menschen aus. Das muss denen doch klar sein!?

Meine eigentliche Frage: Warum wird also weiterhin in DIESER Form gegendert? Warum bekommen die Genderbefürworter nicht so langsam mal mit, dass ihr System kaputt ist und Behinderte ausschließt?

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Frage an Leute, die gendergerechte Sprache nutzen ...?

Ist euch eigentlich klar, dass gendergerechte Sprache extrem schwer lesbar für Sehbehinderte ist?

Damit meine ich jetzt nicht mal blinde, deren Screenreader durcheinander kommt, sondern auch Leute mit extrem eingeschränktem Gesichtsfeld und anderen Krankheitsbildern.

Besonders Leute die aktiv und bewusst gendern, reden oft von Inklusion. Wieso wird vehement ignoriert und teilweise geleugnet, dass das Gendern einer Minderheit, echte Knüppel zwischen die Beine wirft und längere Texte solcher Art entweder fast nicht mehr lesbar sind, bzw. tatsächlich manchmal physische Schmerzen verursachen?

Wenn sich jemand nicht durch das generische Maskulinum angesprochen fühlen will, so ist das eine persönliche Entscheidung. Wenn ein sehbehinderter einen Text hingegen nicht mehr entziffern kann, dann hat er schlicht keine Wahl.

Ich weiß, dass es unterschiedliche Diagnosen und Augenkrankheiten gibt, und ich spreche bewusst nicht für alle Blinden und Sehbehinderten, aber Gendern macht mir persönlich zunehmend das leben schwer, trotz vielfältiger Software-Hilfsmittel.

Deshalb Frage an die Pro-Gender-Fraktion: Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, dass Gendern eine Exklusion von einigen Prozent der Gesamtbevölkerung bedeutet, die wohlgemerkt keine andere Wahl haben?

war mir nicht klar 67%
ist mir bewusst 33%
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