Freund(22)ist ein Muttersöhnchen & kann nichtmal sein Bett beziehen ?

Hallo leute,

mein freund und ich führen seit anderthalb Jahren eine Beziehung.
Er ist alles andere als selbstständig.
Es fängt bei Kleinigkeiten wie Bettbezug an. Am Wochenende waren wir beide verreist, und mussten unsere Betten selbst beziehen.
zuhause tut das seine mutter für ihn, er genießt Hotel-Mama. ich habe ihm mehrfach gesagt, dass er sich zumindest um sein eigenes Zimmer mit 22 Jahren kümmert (putzen, aufräumen usw.). Er sagt immer nur, dass seine mutter dies bereits erledigt, wenn er auf der Arbeit ist.

sie behandelt ihn wie ein Kind, denn er hat noch nie nicht EIN MAL sein Bett selber bezogen und weiss nicht einmal wo die Bettwäsche gelagert wird. Trotzdem behauptet er immer wieder, er kann alles perfekt, nur möchte er seiner Mutter durch den Haushalt beschäftigen. Sie ist nämlich mutterseelenallein, seit 10 Jahren geschieden, keinen Kontakt zur Außenwelt und keine einzige Freundschaft geschweige denn Partnerschaft.

als wir verreisten, konnte er eben nichtmal sein Bett beziehen! Mich macht das sehr sauer. Ich hab alles versucht, dass er endlich seine Sachen selber macht, auch mit seiner Mutter gesprochen, aber sie will das( und alles andere ) für ihn übernehmen ...

findet ihr es normal, mit 22 noch von Mama wirklich alles gemacht zu bekommen? Wann habt ihr angefangen mit Pausenbrot für sich selbst schmieren, Haushalt beitragen usw?

Familie, Freundschaft, Faulheit, hotel-mama, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Bequemlichkeit, BezihungsProblem
16 Antworten
Warum geben die meisten Menschen dem Schlechten nach, obwohl das Gute so viel besser ist?

Dieses Phänomen fällt mir immer wieder auf:

Selbst wenn es einem Menschen von Vorteil wäre, gewisse gute Dinge zu tun, tut er das Schelchte.

Ein Bsp:

Als Kind haben die meisten bemerkt, wie schön Sport bzw. Bewegung sein kann. Dennoch werden viele später unsportlich und futtern Fast Food sowie Süßigkeiten in sich hinein.

Eigentlich weiß man doch, wie gut einem Sport tun kann, wenn man erstmal beginnt, aber man beginnt nicht.

Ähnlich auch das Rauchen-Phänomen:

Ich begegne immer wieder jungen Leuten, die rauchen und mir sagen, dass ich besser nicht anfangen sollte. Sie würden gerne nicht mehr rauchen, aber tun es dennoch.

Oder vor Kurzem hat ein Freund von mir sich mit einer Nachbarin unterhalten, es ging um das Reisen bzw. Träume im Allgemeinen. Sie meinte, sie wäre gerne gereist, hat aber mit 21 schon Kinder bekommen.

Ich weiß nicht genau, wie alt sie jetzt ist, ca 50 schätze ich. Keine Kinder mehr im Haus. Sie würde wie damals noch immer gerne reisen, tut es aber nicht.

Immer mehr Menschen haben meiner Ansicht nach (längst vergessene) Wünsche, die sie nicht erfüllen. Stattdessen bleiben sie in ihrem passiv konsumierenden Leben hängen.

Dieses Phänomen allgemein kenne ich ja auch bei mir: Ich greife zur Schokolade, obwohl ich weiß, dass ich mich danach nicht gut fühle. Ich gehe gleich nach dem Aufstehen ans Handy, obwohl ich weiß, dass mich das in den passiven Modus versetzt, obwohl ich mich in den aktiven versetzen sollte.

Es ist also nicht so, dass ich über andere lästern will oder so.

Ich will bloß verstehen: Warum tun wir das? Sind wir vom Charakter her wirklich so schwach, uns dem Schlechten zu entziehen, selbst wenn es für uns persönlich schlecht ist? Warum sind wir charakterlich derartig schwach? Wie ist das biologisch begründbar? Was passiert auf der neurologischen Ebene, wenn wir dem Schlechten nachgeben? Was würde passieren, wenn wir es nicht täten?

Und zu guter Letzt: Wie kann ich oder können wir dem entgehen? Wie hören wir auf, dem Schlechten nachzugeben und werden innerlich stark? Wie bewirken wir es bei einer anderen Person, dass sie diese Charakterstärke entwickelt?

Liebe Grüße

Kath

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22 Antworten
Gibt es Schuhe, ohne die Ihr nicht leben könntet? Welche Widerstände seid und wart Ihr bereit zu ignorieren, wenn es um Schuhmode geht?

Guten Morgen in die GuGuMo-Runde,

Schuhe hinterlassen eine Botschaft, die in eigenartiger Weise auf ihren Träger schließen lässt und was für ein Typ jemand ist.

Bei der Fußbekleidung erkennt man den Willen von Träger und Trägerin, gut auszusehen und modisch zu wirken. Tragt Ihr eher modische Schuhe?

Probleme mit den Füßen können eine ganze Lebensphilosophie in Frage stellen: dann kann es schon mal passieren, dass man den modischen Aspekt von Schuhen gern hintenanstellt und auf modische Traumschuhe pfeift, weil man schlicht und einfach nicht darin laufen kann. Wer sich - unter den Damen - noch an Stöckelschuhe erinnern kann, weiß da sicher gleich Bescheid!

Fußprobleme: das ist der Moment, wo der Schuh eine ganze Lebensphilosophie erschüttern kann: ich denke da an Treter wie Birkenstock, die auch von Anzugträgern geschätzt werden, einfach, weil sie sich so schön und bequem tragen lassen.

Aber auch handgemachte Schuhe sind eine Erfahrung für sich: da machen die Füße Augen!!

Habt Ihr auch Latschen, die Ihr liebt, auch wenn sie schon älter sind und mitgenommen aussehen?

Wie lautet Eure Schuh-Geschichte? (und lauft Ihr auch so gern barfuß)

Einen schönen angenehmen Sonnabend/Samstag wünscht Euch Spielwiesen!

Kleidung, Gesundheit, Schuhe, Mode, Füße, Guten Morgen, lebensgefühl, Bequemlichkeit, Gugumo
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