Filmdrama gesucht?

An die Cineasten und alle Film-Liebhaber. Ich suche einen Film, von dem ich leider nicht mehr viel zusammen bekomme. Alles, was jetzt an Erinnerung kommt ist "ich glaube", nicht "ich weiß".

Eine sehr junge Frau (17?) mit knabenhafter Figur, aber nicht klein verliebt sich unsterblich in einen etwas älteren homosexuellen Mann (20?). Für ihn kleidet sie sich sehr männlich, trägt eine Kurzhaarfrisur und lässt sich von ihm anal penetrieren, was ihr starke Schmerzen bereitet, die sie auch heraus schreit und deshalb letztendlich die Bleibe (Hotel? Pension?) auch verlassen muss, da sich die anderen Bewohner darüber beschweren.

Der junge Mann war ein LKW-Fahrer oder ähnliches, der morgens los fuhr und gegen Abend zurück kam. Das Ganze spielt in einer wüstenähnlichen Umgebung mit viel Sand und wenig Pflanzen, so wie das Spanien in den 80ern, als ein Großteil des Landes gerodet worden war.

Es ist kein Porno oder so, die Sexszenen sind sehr dunkel gehalten, dass man nichts wirklich sehen konnte, aber die Schreie waren natürlich zu hören. Im Prinzip ein Liebesdrama, da diese "Beziehung" nicht hält und der schwule Mann irgendwann einen anderen Homosexuellen mit bringt und mit diesem die Nacht im selben Schlafzimmer verbringt, in dem auch die junge Frau jede Nacht zuvor beschlafen wurde und rennt während des Aktes der beiden Männer weinend aus dem Raum hinaus in die Nacht. Am nächsten Morgen verabschiedet sich der schwule Mann von ihr und fährt mit seinem neuen Lover weg. Das müsste das Ende gewesen sein.

Irgendwie bilde ich mir dauernd ein, dass die junge Frau von Charlotte Gainsbourg gespielt wurde, aber ich konnte in ihrer Filmografie keinen entsprechenden Film finden. Wie bereits gesagt, bin ich mir ob der geschilderten Geschichte nicht sicher, dass das wirklich so war. Vielleicht irre ich mich auch.

Das Dumme ist, dass ich immer wenn ich über diesen Film nachdenke an einen anderen denken muss, der definitiv im Spanien der 80er spielt, in dem der Sohn eines Unterwäsche herstellenden Unternehmens sich in die junge Silvia verliebt, deren Mutter einen einfachen aber gut "bestückten" Mann, ein Unterwäsche-Model anheuert, um diese Liebe zu entzweien. Es endet in einem Zweikampf der beiden Männer mittels Schinken-Keulen. Name des Films: Jamon, Jamon.

Beide Filme sind kein Mainstream-Kino gewesen, eher künstlerisch angehaucht und wurden, soweit ich weiß auch böse verrissen von der Kritik.

Weiß jemand, welchen Film ich suche?

Film, Kino, Filme und Serien, Homosexualität, Liebe und Beziehung, liebesdrama
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Eure Gründe für Spenden?

In der Vorweihnachtszeit sind sie so selbstverständlich anzutreffen wie der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Spendenaufrufe.

Man hört sie im Radio, sieht sie im TV und trifft Menschen mit Sammelbüchsen in der Fußgängerzone. Sogar scheinbar persönliche Briefe erhält mancher. Die Spenden sind für alles Mögliche gedacht. Da gibt es zig Aufrufe für hungernde Kinder, gegen Armut in benachteiligten Ländern, für aussterbende Tierarten, den Schutz und die Aufforstung des Regenwalds, für die Unterstützung in ihrer Arbeit wie DLRG, Verein zur Rettung Schiffbrüchiger usw. (Die Liste ist willkürlich und absolut nicht komplett!).

In dieser Zeit wird auch mehr als im restlichen Jahr gespendet. Das hängt natürlich mit der Stimmung kurz vor Weihnachten zusammen. Menschen sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass es ihnen besser geht als anderen Menschen und deshalb spenden. Was auch völlig in Ordnung ist.

Jetzt würde mich interessieren, wieso jemand spendet. Generell, nicht nur jetzt. Ist es wirklich das schlechte Gewissen, privilegiert geboren worden zu sein? Wegen der Ungerechtigkeit in der Welt? Oder weil man sich einen Platz im Himmel erhofft, wenn man Gutes tut? Weil es alle machen? Oder bestimmte Menschen vormachen, und man selbst nicht wie der letzte Depp da stehen will, wenn man nicht gleich zieht? Und wie vielen Spendern geht es um die Sache an sich, für die sie spenden?

Am Rande, ich spende zur Zeit nichts, aber ich habe seit über 10 Jahren inzwischen zwei Patenschaften für ein Mädchen aus Brasilien und einen Jungen aus dem Niger übernommen, und wenn das Mädchen 18 wird, werde ich eine dritte Patenschaft übernehmen. Mein Grund dafür? Ich habe keine Kinder und werde auch keine eigenen in die Welt setzen. Da ich der Meinung bin, dass jeder für die Arterhaltung mit verantwortlich ist, und es unglaublich benachteiligte und arme Kinder auf der Welt gibt, gehe ich diesen Weg.

Was ist mit euch? Spendet Ihr? Warum und an wen?

helfen, Spende, Gutes Tun, Weihnachtszeit, Philosophie und Gesellschaft
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Heutzutage noch Lehrer sein/werden?

Eben habe ich wieder eine Frage gelesen, in der sich ein Schüler, der sich nicht korrekt verhalten hat danach fragt, ob er was gegen seinen Lehrer machen kann, weil der ihm eine schlechte Note geben will.

Gefühlt geht es in jeder 10. Frage hier darum, ob ein Lehrer etwas darf, um die Benotung und immer wieder, wie Schüler rechtlich dagegen vorgehen könnten.

Häufig kommt dann in den Kommentaren raus, dass es ein Fehlverhalten des Schülers gab, das den Grund für die Reaktion des Lehrers ergibt. Statt sich an die eigene Nase zu fassen, reumütig seine Strafe zu akzeptieren wird auch noch nach der Möglichkeit gesucht, dem Lehrer eine zu verpassen (im übertragenen Sinne).

Früher waren Lehrer mal Respektspersonen, vor denen wir Schüler Achtung hatten. Bei manchem genügte ein scharfer Blick und die Klasse verstummte. Auf die Idee, den wegen irgendwas belangen zu wollen, wäre niemand gekommen. Die Eltern übrigens auch nicht.

Die sind ja heute nur noch auf Seiten der Schüler. Der Sprössling macht in der Pause was kaputt - daran war die zu dem Zeitpunkt nicht anwesende Aufsicht schuld, nicht das Kind! Oder Sohnemann bringt eine 5 in Latein mit nach Hause - da hat der Lehrer den Sohn auf dem Kieker! Der hat nicht zu wenig gelernt!

Ich wollte mal Lehrer werden, ist lange her. Durch bestimmte Umstände habe ich das Studium aber nicht beendet. Und bin heute heilfroh darüber.

An die Lehrer hier: würdet ihr heute erneut diesen Beruf wählen? Prügelknabe der Nation zu sein und man hat jeden Tag Stress am Hals?

Lernen, Schule, Erziehung, Eltern, Schüler, Gesellschaft, Lehrer
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