Soll ich eine Beziehung mit ihr eingehen, trotz der Umstände?

Hallo zsm,

mich habe derzeit die Herausforderung, das ich ne Frau kennengelernt habe, die ein paar Umstände mitbringt, bei denen ich nicht weis ob ich damit umgehen kann.
1.) sie hat 2 Kinder (14 und 4)

2.) sie hat irgendwas mit ihrem Auge, und schielt etwas (nein, ich beurteile sie nicht danach)

sie ist 33 (sieht aber nicht so aus) Ich bin 30.

wir haben uns vor ein paar Wochen kennengelernt, und sie hat es schnell geschafft, in mein Herz zu gelangen.
sie erwidert das ganze, und kann sich was ernsthaftes und festes mit mir vorstellen. Theoretisch, könnte ich mir das auch gut vorstellen, allerdings bin ich 30, und möchte natürlich auch zum einen eine feste Partnerschaft, aber auch eine Familie gründen, und hier sehe ich das Problem. Sie hat wie gesagt bereits 2 Kinder, und ich weis nicht ob ich damit klar kommen würde, genauso wie mit dem, das sie leicht schielt (ich weis es kommt aufs Herz an und den Menschen). wir küssen uns jedes Mal wenn wir uns sehen, sie sucht auch ständig meine Nähe und schreibt mir am Tag wirklich schnell und zeigt mir, das ich ihr wichtig bin.
mich habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll. Ich würde es schon gerne versuchen, aber was ist mit ihren Kindern (nicht kennengelernt) und was ist mit ihrem Schielen. Ich habe wirklich Gefühle für diese Frau, weis aber nicht ob ich mit all dem klar kommen würde und habe Angst, dadurch das sie Gefühle hat, sie zu verletzen und ihr nicht das zu geben, was sie verdient. Bis jetzt, weis ich auch garnicht wie oder wo sie wohnt, wir treffen uns immer draußen.
Wie sollte ich weiter vorgehen?

Freundschaft, Liebeskummer, Behindert, Beziehungsprobleme, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, lieben, lovestory, Traumfrau
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Muss man viele Hobbys haben um einer Frau zu finden?

Guten Morgen liebe GF Community, ich bin der Florian und 29 Jahre jung.

Ich habe seit meiner Geburt eine leichte Behinderung, eine Lernschwäche und eine leichte Spastik. Der Begriff" Lernschwäche " besagt, das ich oft länger brauche um mir Sachen zu merken / zu behalten als es andere ohne brauchen. Das kommt daher, weil bei meiner Geburt ein Sauerstoffmangel passiert ist, wodurch mein Gehirn 3 Min. bzw. in den ersten 3 Min. keine Luft bekommen hat.ich hätte damals per Kaiserschnitt geholt werden müssen.Dies ist aber nicht passiert..

  • Eine Spastik ist eine Störung, in der Bewegung, ich wackel z. B. wenn ich kleine Sachen erledigen muss (Faden in eine Nadel geben, ein volles Glas Wasser tragen, ohne etwas zu verschütten) die Ärzte haben gesagt, dass sie dies nicht behandeln können und ich damit leben muss, weil es nicht zu ändern ist.
  • Dazu kommt durch die Gehirnzellen die Abgestorben sind, eine s.g" Lernschwäche. Ich brauche länger um mir Dinge zu merken / sie behalten zu können. Ab und an ärgere ich mich sehr da drüber, weil ich mir dann etwas merken will, muss, und es nicht geht. Ich brauche länger oder muss Dinge öfters hören, um sie zu behalten.

Dennoch mache ich mir viele Gedanken, gerade im Bereich der Beziehung, ob ich einen" Fehler" mache. Ich kenne viele Menschen, die eine" eindeutige" Behinderung haben, auch durch meine Schullaufbahn, die sich gefunden haben / sich begegnet sind. Z.B zwei Blinde Personen, oder auch eine Frau die eine Spastik hat und ein Mann ohne Behinderung. Zufälle passieren, aber bei mir gibt es diese Zufälle warum auch immer nicht.

Ich denke eben oft, dass ich daran Schuld bin, da auch mein Vater, zu dem ich seit Jahren keinen Kontakt habe, nie damit klargekommen ist, das ich ein Handicap habe und nicht "gesund", wie mein Bruder bin.

In meiner Freizeit besuche Ich VHS Kurse, die mir möglich sind, oder ich gehe mit Freunden raus. Aber auch da merke ich, das es nicht so leicht ist, eine Frau zu treffen bei der es passt.

Da ich auch momentan wieder eine Ausbildung mache, ich wollte nicht in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, habe ich auch momentan nicht soviel Geld wie meine anderen Freunde es haben mit 30, für die Freizeit. Das ärgert mich sehr, denn ich sehe, dass es leichter gehen würde oder ich andere Möglichkeiten hätte, wenn ich kein Handicap haben würde.

Eine Person hat einen Fehler gemacht in Ihren Beruf, bei meiner Geburt und ich darf damit Leben und bekomme es zu spüren .. mal mehr, mal weniger.

Was kann ich ändern?

Meine Freunde sagen auf die Frage immer, ich soll meine Sicht ändern und dankbar für die Sachen sein, die ich dennoch machen kann trotz der Behinderung...

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Beziehung meinung was?

Hallo. Ich hab ein Problem. Ich bin 26 Jahre habe 50% Behinderung. Meine Mutter kommt aus Iran. Ich bin hier geboren Muslim aber nicht gläubig ich bete nicht gehe nicht in die Moschee oder so. Ich esse nur kein Schwein. Sonst nichts. Ich lebe mein Leben fertig. Meine Freundin ist 23 Jahre sie hat 80% Behinderung leicht geistige Behinderung sie ist Türkin ich liebe sie mehr als alles andere sie ist auch hier geboren ihre Familie ist gläubig die beten gehen in die Moschee achten auf Halal oder wie das heißt ihr Vater und Bruder sind ihre Betreuer usw... Sie betet nicht wir sind heimlich zusammen seit 2 Jahren. weil ihre Familie mich nicht Akzeptieren. Sie will mich trotzdem. Sie will mich später Heiraten ich sie auch. Doch die lassen sie nicht zu mir oder das wir uns treffen. Sie möchte Betreuer wechseln damit wir einfach frei sind. Die Fachpersonen mit denen wir reden in der Behindertenwerkstatt sagen ihr immer nein mach das nicht du wirst das bereuen die verstoßen dich. Die sagt immer na und ich werde traurig sein aber ich gewöhne mich dran mir ist egal ob die Kontakt abrechnen ich will ihn über alles. Dann sagt die mit der wir reden Es ist halt so. Dann gibt sie auf kommt zu mir nach kurzer Zeit sagt ich verstehe nicht warum sind die so. Nein es reicht geht wieder zu den Fachpersonal mit mir und sagt dass die sagen nein wenn deine Eltern sagen wir wollen das nicht das ihr zusammen seit und Heiratet ist es so. Das geht seit 2 Jahren so. Dann kommt sie wieder später zu mir und weint.

Was soll ich tun ?

Bleibt dran ihr schafft dass 50%
Mach schluss 25%
Die können euch helfen 25%
Liebe, Familie, Freundschaft, Türkei, türkisch, Beziehung, Behindert, halal, Liebe und Beziehung, Muslime
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Könnte betreutes Einzelwohnen helfen, wenn einem wegen einer Krankheit Dinge herunterfallen und deshalb die Böden in der Wohnung kaputt gehen?

Es geht um einen Fall wo ein zum Teil erwerbsgeminderter 23 Jähriger schon mal obdachlos gewesen ist und jetzt wieder bei den Eltern in einer Mietwohnung lebt. Eine Ausbildung ist nicht möglich und auch keine 3 Stunden pro Tag am Ersten Arbeitsmarkt sind möglich. Die finanzielle Probelmatik ist hier auch das Hauptproblem und auch dass er keinen Anspruch auf Leistungen hat.

Nun ist es so dass ihm täglich Dinge herunterfallen. Er musste schon Medikamente nehmen und hat dabei alles vollgebrochen. Die Böden in der Mietwohnung bestehen aus Teppich und Echtholz. Er hat auch nicht die Kraft, dann noch zu putzen. Auf jeden Fall sind die Böden kaputt. Die Teppichböden müssen ersetzt werden und der Vermieter verlangt von den Eltern eine Sanierung dass das Echtholz der Böden ersetzt wird. Die Eltern sind sowieso mittellos und in Verbraucherinsolvenz. Der 23 jährige ist behindert und schafft kaum etwas.

Könnte er irgendwo einen antrag auf betreutes einzelwohnen stellen oder antrag auf eine wohnung? Es ist kaum möglich dass er obdachlos wird weil es dann womöglich nicht zurecht kommen würde und im krankenhaus landen würde. Zu den eltern hat er schlechtes verhältnis und sie haben ihn schon mal rausgeschmissen. Da die Situation nicht länger so tragbar ist, stellt sich die frage wo er anträge auf Wohnung stellen kann und evtl. noch eine pfelgekraft die ihm bei alltägllichen dingen hilft (putzen, einkaufen und Termine) weil erschwierigkeiten hat seinen alltag allein zu regeln?

Familie, Wohnung, Miete, Geld, Recht, Krankheit, Eltern, Psychologie, Behindert, Betreutes Wohnen, Schaden, Wirtschaft und Finanzen
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Könnt ihr verstehen, wenn sich jemand damit abfindet, obdachlos zu werden und aus Hoffnungslosigkeit nichts mehr macht und einfach abwartet?

Es geht um einen 22-jährigen Freund von mir, der allmählich in die Obdachlosigkeit hineinrutscht.

Er hat eine schwierige Vergangeneheit und hat noch heute die Folgen davon zu spüren. Außerdem ist er gesundheitlich sehr angeschlagen und wäre ohnehin erwerbsgemindert bzw. erwerbsunfähig.

Er hat eben noch nichts erreicht. Auch sein Elternhaus war ein Griff ins Klo. Er hat schon von Grund auf gesundheitliche Probleme (Tiefgreifende Entwicklungsstörung) und er hat eine Erkrankung aus dem epileptischen Formenkreis - auch in Verbindung mit ADHS und Schizophrenie. Seine Eltern haben sich um nichts gekümmert und haben sich auch nicht um eine Absicherung für ihn gekümmert.

Zumindest ist es jetzt so, dass er zusätzlich noch psychisch krank ist und allein schon deshalb als erwerbsunfähig eingestuft wurde. Vor vielen Jahren ist er ohne Quali von der Hauptschule abgegangen. Danach folgten 5 Jahre Arbeitslosigkeit.

Er war auch bereits beim Integrationsdienst. Dort konnte ihm nicht geholfen werden, außer eine Empfehlung an eine Werkstatt für Behinderte (er hat Schwerbehinderung 50%). Später erfuhr er dann dass er dort nicht genommen wird, was womöglich auch ein seiner Vorstrafe liegen könnte.

Laut mehrerer Empfehlungen müsste er in ein Wohnheim für Behinderte ziehen, um dort erst einmal lernen, selbstständig leben zu können (er kann weder Einkäufe planen noch mit seinem Geld haushalten, außerdem kann er sich nicht an feste Zeiten halten, was eine Arbeitsaufnahme unmöglich macht). Seine Eltern müssten dann einen Teilbetrag an das Heim zahlen (Selbstbeteiligung liebt bei bis zu 1800€ pro Monat).

Er hatte auch schon mal eine Betreuung die mittlerweile aufgehoben wurde. Eines der Ziele war dass er erst einmal in Verbraucherinsolvenz geht und ambulant zu einem Facharzt für Psychiatrie. Er hat ca. 18.000€ Schulden aus Online-Shopping. Da er sich nicht an Termine hielt, sind die Ziele gescheitert und die Betreuung wurde aufgehoben. Das heißt die Schulden bleiben ewig bestehen. Eigetnlich wäre er auf Medikamente angewiesen, nimmt sie aber eh nicht freiwillig.

Kommen wir zum Punkt: Er lebt derzeit noch bei seiner Mutter in ziemlich prekären Verhältnissen. Heizen ist nicht möglich und überall ist Schimmel. Das Verhältnis ist auch nicht gerade das Beste. Zu seinem Vater hat er bereits seit 4-5 Jahren keinen Kontakt mehr wegen häuslicher Gewalt. Er hat keinen Anspruch auf Sozialhilfe (wenn dann müssten die Eltern das regeln / Antrag U25) - Eine Lösung wäre nur falls er obdachlos wird, dann kann er selber Antrag beim Amt stellen. Obdachlos wäre er dann aber trotzdem. Auch mit dem Vermieter gibt es schon Probleme.

Er kann selber nichts tun und wartet erst einmal. Er wird bald in die Obdachlosigkeit hineinrutschen. In ein Behindertenheim möchte er nicht, und das wird auch nicht finanziert. Was kann er tun wenn er obdachlos ist? Wie wird er dann leben?

Geld, Psychologie, schizophrenie, Autismus, Behindert, Erwerbsunfähigkeit, Gesundheit und Medizin, Jobcenter, Obdachlosigkeit
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Betreuer hat krankem und behinderten Klienten nicht geholfen, könnte dann die Mutter dieser Person jetzt einen Schadenersatz einklagen?

Die frage dreht sich darum, ob ein Dritter (in diesem Fall die Mutter des ehemals Betreuten) einen Schadenersatzanspruch gegen einen Berufsbetreuer bzw. des Betreuungsvereins geltend machen könnte?

Dabei geht es um einen 23-jährigen, welcher unter psychiatrischen Problemen leidet, behindert ist (gdb 50%) und bis dato bei der Mutter wohnt. Dieser junge Mann wurde direkt mit 18 unter Betreuung gestellt und erst 4 Jahre später wurde die Betreuung aufgehoben.

Bezüglich des Schadens geht es darum, dass dieser Mann bei der Wohnung der Mutter Schaden aufgrund seiner Behinderung verursacht hat. Sagen wir mal er ist Autistisch und hat am Dachboden einen Pool aufgestellt und mit Wasser befüllt. Der Boden ist dann teilweise eingestürzt und ist in ein darunterliegendes Zimmer gekracht. Unter diesem Zimmer war noch eine Wohnung und das Wasser ist in diese heruntergeflossen. Es ist dementsprechend Schaden entstanden.

Der junge Mann hat auch noch andere Schäden verursacht. Er nahm Drogen und hat dabei die Küche 'ein wenig' abgebrannt. Beim Kochen sind ihm immer wieder Sachen heruntergefallen. Die Wohnung wurde sehr vermüllt und es ist eine Kernsanierung fällig!

Nur die Mutter steht im Mietvertrag. Der Betreuer hat alles der Mutter überlassen und entzog sich seiner Verantwortung. Der Betreuer hat dem Betroffenen keine Wohnung gesucht und drängte der Mutter, dass er weiterhin bei ihr wohnen sollte. Es gingen mehrere Beschwerden beim Gericht ein, jedoch gab es keinen Betreuerwechsel und es wurde auf Beschwerden nicht eingegangen.

Der Vermieter zieht jetzt die Mutter in Verantwortung für die Schäden die ihr Behinderter Sohn verursacht hat. Laut einem Gutachten ist eine Kernsanierung der Wohnung nötig mit zusätzlichen Reparaturen und Schadenersatz wegen Mietverlust (weil mehrere Wohnungen nicht vermietet werden konnten/können). Es wird ein Schaden auf ca. 90.000€ geschätzt + 30.000€ für bereits entgangene Mieteinnahmen. Beide sind mittellos und können nicht zahlen, die Mutter befindet sich bereits in Konkurs.

In diesem Fall wurde praktisch die Mutter und der Vermieter aufgrund Pflichtverletzung des Betreuers geschädigt. Der Sohn ist erwerbsunfähig und kann am wenigsten dafür.

Der Betreuer ist weg und fühlt sich nicht dafür verantwortlich.

Was ist in so einem Fall zu tun?

Schadensersatz, Wohnung, Geld, Recht, Vermieter, Behindert, Gesundheit und Medizin, Jura, Schaden, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Wer kommt für Schäden auf, die eine geistig Behinderte verursacht wenn keine Haftpflichtversicherung besteht?

Die Schwester einer Bekannten hat eine Schwerbehinderung und lebt derzeit mit in der Wohnung meiner Bekannten. Diese Schwester ist 23, hat keinen gesetzlichen Betreuer und hat keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern. Sie ist mittellos und arbeitete bisher nur in Werkstätten für Behinderte. Ihr Leben regelt sie eigentlich allein trotz ihrer Behinderung, nur sie wurde eben obdachlos und kam dann bei ihrer Schwester unter.

Bezogen auf die Behinderung ist sie aber nicht zu 100% behindert. Vor einigen Jahren musste sie mal einen IQ-Test machen mit dem Ergbenis von nur 68 IQ-Punkten. Deshalb wurde sie damals als leicht retardiert eingestuft. Sie hat zudem noch eine psychische Behinderung und hat deshalb 50% Behinderung gehabt. Sie hat einen Schulabschluss mit 2er-Schnitt geschafft und wurde hinterher arbeitslos.

Was ich damit sagen will, ist das sie mittellos ist, nicht in der Lage ist am 1. Arbeitsmarkt zu arbeiten und deshalb für die Schäden nicht selbst aufkommen kann. Sie hat nicht einmal eine Haftpflichtversicherung.

Zu den Schäden kam es, indem ihr die Badewanne in der Wohnung ihrer Schwester übergelaufen ist und das Wasser dann bei den Nachbarn unten durch die Decke getropft ist. Dabei ist das Wasser auf das Parkett und mehrere Elektrogeräte getropft (u.a. Flat-Screen und XBox). Dabei ist ein Schaden von mindestens 10.000€ entstanden. Die Frage ist jetzt wer für die Schäden aufkommt? Die behinderte Schwester kann nicht dafür aufkommen da sie bereits Schulden hat und von nur 70 Euro Taschengeld lebt.

Geld, Menschen, Versicherung, Recht, Psychologie, Behindert, Behinderung, Gesundheit und Medizin, Wirtschaft und Finanzen
12 Antworten
Sollte ich meiner Großmutter in dem Fall die Meinung sagen oder besser schweigen?

Mir wurde vor einigen Tagen, nach langen Beschwerden, vom Neurologen eine unangenehme Diagnose mitgeteilt.

Mein Hausarzt meinte immer, er könne nichts erkennen und er könnte mir versichern, dass ich absolut gesund sei.

Ich habe aber gespürt, dass etwas nicht stimmt und mich von einem Neurologen als Selbstzahler behandeln lassen, da mir mein behandelnder Hausarzt sich geweigert hat, für unnötige Behandlungen Überweisungen mitzugeben.

Mir ist schon länger ein unangenehmes, nicht steuerbaren Zucken der Beine aufgefallen. Auch das ich nach 2 oder 3 km Gehen Beschwerden bekomme, wo ich früher kilometerlang gewandert bin.

Jedenfalls war ich beim Facharzt, der neben einem essentiellen Tremor auch eine fortschreitende Tetraspastik diagnostiziert hat. Seiner Meinung nach brauche ich aber langfristig keine Hilfsmittel, mit einer Verschlechterung sei aber zu rechnen.

Trotzdem wünscht er sich halbjährige Kontrolluntersuchungen (bei akuten Problemen oder Sorgen jederzeit) und hat mir auch dringend eine Physiotherapie empfohlen.

Ich habe außer meinem Vater keinen geeigneten Zuhörer für so etwas und habe heute mit ihm gesprochen, wir waren beide ziemlich bedrückt.

Meine Großmutter war auch da und beim Weg zur Haustür raus zurück zur Uni meinte sie, da hätte ich aber Glück, in ihrer Jugend, hätte es solche "Menschen" nicht gegeben. Ich war ehrlich so perplex, dass ich kein Wort rausbekam, während mein etwas älterer Cousin zu ihr meinte, sie hätte ein Rad ab.

Sollte ich ihr im Nachhinein die Meinung sagen oder besser schweigen?

Medizin, Gesundheit, Familie, Verhalten, Seele, Körper, Bildung, Alltag, Krankheit, Untersuchung, Psychologie, Beeinträchtigung, Behindert, Behinderung, Charakter, Geist, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Nerven, Neurologe, Neurologie, Psyche, spastik
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Stress mit Bruder warum ist er nur so? Kann man ihn noch helfen?

Ich bin 17 Jahre alt und mein ''Bruder'' 20 Jahre alt es fühlt sich eher wie ein Mitbewohner an nicht wie ein Bruder. Seit längerem (Anfang 2018). Geht er kaum raus hat seitdem keine Freunde mehr. Seine art ist unerträglich er versucht alles um einen zu nerven, er hat ein Hygiene Problem er kann keinem die Hand reichen oder was machen zb um den Lichtschalter anzumachen, nimmt er dann immer ein Papiertuch, er kann auch nur Zuhause essen da das essen im Restaurant eklig sei. Er klopft vor dem Schlafengehen sein bett sowie sein bettkissen, dies macht ca 40MIN hier beginnt das Problem. Ich bin azubi und habe schon eine Abmahnung von mein Chef erhalten habe da er bewusst das Licht anlässt. Deshalb wache ich nachts auf und kann dann nicht mehr schlafen und das weiß er, ich gehe immer um 21 schlafen um muss um 6 Uhr morgens aufstehen seitdem stehe ich um 1 auf und kann dann nicht mehr schlafen, REDEN NÜTZT NICHTS er macht es bewusst. Ich sagte einmal meiner Mutter wegen ihn komme ich zu spät er macht das extra. Das Ding bei ihm ist er kann nirgendwo arbeiten da ihn alles dreckig ist, er sagt alle Jobs im Handwerk sind knechtarbeit. Er ist 20 Jahre alt und hockt noch Zuhause. Ich dachte zuerst ich spinne oder bilde mir das ein das er das extra macht aber ein alter Freund von ihn hat mir gezeigt das er per wahtsApp in einem audio sagte (mein bruder) : Schau dir mal Ihn an er rastet immer aus wenn ich extra das Licht anlasse ich rege ihn so weiter auf.

Er hat mit jeden Menschen Streit mit dem er befreundet war kein Wunder bei seiner art manchmal bekomme ich nachts Wutausbrüche wenn er die ganze Zeit sein bett ausklopft irgendwann nervt es nur noch. Kopfhörer helfen kaum. Es gibt noch sooo viel was sagen könnte. Wenn jemand vor ihm esst isst er nicht mehr da das essen für ihn beschmutzt ist. Er denkt ich behalte sowas für mich ich habe ein Video davon gemacht ihn mein Bett wie er sein bett ausklopfte und dann mit einem Taschentuch das Licht ausmachte und schickte es allen seiner alten Freunde sowie ihn selbst und dann ein Screenshot das ich es allen gesendet habe seitdem, macht er einen auf hart wollte mir einmal gegenüber stehen hat sich dann aber eingepisst, er ist zwar 3 Jahre und 4 Monate älter aber ich mach ihn trotzdem fertig. Was kann ich tun ? Ich habe kein Einzelzimmer und möchte erst mit ca 18-19 ausziehen. Mit ihm reden nützt nichts. Wenn er draußen zusammen geschlagen wird würde ich nur zuschauen nichtmal die Polizei rufen, zum Glück habe ich gerade Ferien. Denn Hass den ich auf ihn habe lässt nicht nach ich möchte einfach nur das er abgrundtief leidet da er mir das Leben so schwer macht, falls jemand fragt sage ich immer er sei nicht mein Bruder.

ENTSCHULDIGT MEINER RECHTSCHREIBUNG. Meine Wut gegen ihn ist sehr hoch wenn ich mal in den Knast müsste dann nur weil ich ihn erschlagen hätte.

Behindert, familienprobleme, Narzissmus, Psychoterror, familiendrama, Psychopath, Soziopath
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2000 Euro Schulden und nichts zu pfänden! Mal angenommen ihr seid der Gläubiger, was würdet ihr tun?

Es geht in der Frage um ein Gedankenspiel. Der Schuldner wäre bereit eine Arbeit aufzunehmen, allerdings mit dem Kriterium, dass der Gläubiger ihm eine Arbeit verschafft: und genau das ist das Schwierige dabei.

Der Schuldner: Ist 23 Jahre alt und hat sehr hohe Schulden bei vielen Gläubigern. Er hat immer wieder Verträge geschlossen und Waren online bestellt, ohne es zu zahlen. Ihm wurde auch schon Vorsatz vorgeworfen, weshalb er bereits verurteilt wurde und nun vorbestraft ist.

Der Gläubiger: Will unbedingt sein Geld und hat bereits einen Gerichtsvollzieher eingeschaltet, welcher beim Schuldner bereits 2 Mal eine Vermögensauskunft abgeholt hat, mit dem Ergebnis, dass kein Geld da ist und nichts zu pfänden ist.

Spielregeln: Der Schuldner hat sich schon vergeblich beworben, aber niemand wollte ihn einstellen. Er hat gewisse 'Einschränkungen'. Aus Verzweiflung hat er nun dem Gläubiger angeboten, das Geld in Raten zu zahlen. Die Voraussetzung wäre aber, dass der Gläubiger ihm eine Arbeit verschafft, da der Schuldner aus eigener Kraft nichts findet.

Kritierien des Schuldners:

  • Einfacher Hauptschulabschluss
  • Keine Berufserfahrung / Seit 6 Jahren arbeitslos
  • Behindert beziehungsweise krank (kann maximal Teilzeit arbeiten)
  • Schwerbehindert (Grad der Behinderung: 70)
  • Berufsunfähig: Könnte lediglich in Berufen arbeiten, wo er nicht mit Menschen zu tun hat und nicht schwer körperlich arbeiten muss. Eine Tätigkeit, die ihm liegt wäre aber eventuell möglich, zumindest erklärt er sich bereit es zumindest zu versuchen.
  • Schwer und mehrmals vorbestraft: Schwerer gewerbsmäßiger Betrug / Urkundenfälschung / Sachbeschädigung / Diebstahl / Geldwäsche / Sozialbetrug / Warenkreditbetrug / Computerbetrug / Vorspielung falscher Tatsachen / Schwarzfahren

Das Schwierige an dem Gedankenspiel ist es nun, in eurer Rolle als Gläubiger, dem Schuldner eine Arbeitsstelle zu verschaffen. Da nur Teilzeitarbeit (60 - 80 Stunden pro Monat) möglich wäre, würde das Gehalt entsprechend niedrig ausfallen. Die Raten könnten also maximal zu 50 oder 100 Euro monatlich zurückgezahlt werden.

Zwar würden viele jetzt raten, in Verbraucherinsolvenz zu gehen. Die Spielregeln schließen aber eine Insolvenz aus, da der Schuldner bereits in Insolvenz war, aber gegen Auflagen verstoßen hat (also noch mehr Schulden verursacht hat) und nun keine Insolvenz mehr möglich ist.

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5900 Euro Stromschulden! Kann das Jobcenter oder das Amt die Schulden bezahlen oder bleibt man darauf sitzen?

Es geht dabei um 3 Schwestern, die in einem großen gemieteten Haus leben. Eine Schwester ist körperlich behindert und die andere hat eine geistige Behinderung. Die älteste Schwester (30) steht im Mietvertrag und hat den Vertrag mit dem Stromanbieter geschlossen, sie regelt eigentlich das Meiste. Die älteste Schwester arbeitet aus gesundheitlichen Gründen nur noch Teilzeit und verdient 500 Euro Netto und muss aufstocken. Die anderen beiden (21 und 25) konnten bisher noch nie arbeiten, abgesehen davon dass die behinderte Schwester schon mal zeitweise in einer Behindertenwerkstatt arbeitete.

Zusammengefasst sind alle drei auf Langzeit gesehen auf Sozialhilfe und auf das Amt angewiesen.

Das Problem ist, dass sie das Haus verwahrlosen lassen haben und in unzumutbaren Umständen leben. Zentralheizungen sind nicht vorhanden und der einzigste Ofen im Haus ging kaputt.

Die Schwestern haben dann mit Heizlüftern geheizt. Die haben teilweise 2500 oder 3000 Watt. Sie hatten davon mehrere im Haus und sie sind über die Wintermonate 24/7 gelaufen. Ansonsten (Sommer und Frühjahr) haben sie die Heizlüfter nur nachts laufen lassen.

Nun erhielt die älteste Schwester die den Vertrag mit dem Stromanbieter schloss einen Brief. Sie hat 5900 Euro Schulden beim Stromanbieter innerhalb von einem Jahr aufgebaut. Sie hat monatlich nur einen Abschlag von 50 Euro gezahlt und dann kam eben die Schlussabrechnung.

Jetzt schiebt es eine Schwester der anderen zu und keine will es gewesen sein die die Heizlüfter 24/7 laufen lassen hat. Letztendlich sind sie alle drei dafür verantworltich, aber die älteste Schwester soll zahlen weil sie im Vertrag steht.

Frage: Besteht die Möglichkeit, dass das Jobcenter oder das Sozialamt für die Schulden aufkommt?

Die Schwestern haben ja immerhin nur geheizt, so wie es für jeden Hartz4-Empfänger selbstverstänlich erscheint... Normal müsste das Amt doch dann für die Heizkosten aufkommen, oder nicht? Kann man das ggfs. gerichtlich vorm Sozialgericht einklagen?

Geld, Schulden, Strom, Recht, ALG II, Arbeitslosigkeit, Behindert, Hartz IV, Jobcenter, stromschulden, Wirtschaft und Finanzen
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Was passiert wenn eine Behinderte Schulden hat, bei ihrer Schwester untergekommen ist und der Gerichtsvollzieher etwas pfänden möchte?

Ich habe im meinem Umfeld einen Fall, wo eine 23-Jährige enorm hohe Schulden durch Handyverträge und Ratenzahlungsangeboten verursacht hat. Sie hat sich vor einigen Jahren zum Teil Waschmaschinen, Elektrogeräte und diverse andere Dinge liefern lassen und diese dann weiterverkauft. Von dem erwirtschafteten Geld hat sie sich dann Barbiepuppen und Playmobil Figuren gekauft und diese an ihre ehemaligen Arbeitskollegen verschenkt.

Sie hat zeitweise schon in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet. Ansonsten wurde sie als arbeitsunfähig eingestuft. Sie hat eine Schwerbehinderung zu 60%. Einen Abschluss hat sie auch nicht und sie wird wohl nie auf eigenen Beinen stehen können. Sie hatte damals schon mal einen Betreuer. Zur Zeit kümmert sich ihre Schwester um sie.

Die Schulden sind dazu auch noch trotz ihrer psychologischen Krankheit nicht mehr rückgängig zu machen. Es liegen schon Vollstreckungsbescheide vor und der Gerichtsvollzieher will nun Sachen pfänden. Sie hat aber keine pfändbaren Dinge, die die Schulden in Höhe von 15.000 Euro begleichen könnten. Ein Strafverfahren hatte sie auch schon wurde aber wegen der Behinderung als vermindert schuldfähig eingestuft.

Sie könnte versuchen Insolvenz anzumelden. Bisher hat das aber nicht geklappt. Sie beschäftigt sich lieber damit, Zeichentrickfilme zu sehen oder mit Lego zu spielen, anstatt sich eine Arbeit zu suchen. Werden die Schulden in 30 Jahren dann verjähren?

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Was passiert, wenn ein psychisch kranker/behinderter obdachlos wird, aber eigentlich auf Therapie, Medikamente und Unterstützung angewiesen ist?

Ich habe jemanden in meinem Umfeld, der psychisch krank beziehungseise behindert ist. Es wurden schon mehrere Diagnosen gestellt (Psychose, Wahnhafte Depression, Angststörung mit Panikattacken, Suchtverhalten). Das wurde dann sogar aufgrund noch anderer Diagnosen als Schwerbehinderung eingestuft.

Er beziehungsweise seine Eltern haben Anträge beim Jobcenter gestellt und er sollte eigentlich in einer Behindertenwerkstatt arbeiten. Es wird aber bezweifelt dass er noch arbeiten kann und bisher konnte er eigetnlich auch nicht arbeiten. Er ist 23 und bekommt kaum was geregelt. Er hatte auch schon mal einen Betreuer, ist hoch verschuldet und gegen ihn liegen mehrere Vollstreckungsbescheide im fünfstelligen Bereich vor.

Er wäre eigentlich laut einem alten Gutachten auf therapeutische Maßnahmen, medikamentöse Einstellung und auf Pflege angewiesen. Mit Pflege ist eigentlich häusliche Unterstützung gemeint weil er mit seinen Eltern wie ein Messie lebt aber weil die Eltern Hausrecht haben wurde mal ein Antrag auf ambulante Unterstüzung abgelehnt.

Er beziehungweise seine Eltern sind nicht in der Lage, nötige Anträge beim Jobcenter zu stellen. Momentan empfangen seine Eltern weder Kindergeld noch Sozialleistungen. Seine Eltern sind ebenfalls hoch verschuldet, leben ebenfalls wie Messies und bräuchten wahrscheinlich selbst einen Betreuer. Auch Beiträge an seine Krankenkasse werden schon seit geraumer Zeit nicht mehr gezahlt.

Er hatte schon einen Betreuer aber es ist dann gescheitert weil die Eltern und er nicht mitwirkten. Er lebt nun mal bei den Eltern und alle sind aneinander gebunden auch bezogen auf Anträge (weil alle drei, also auch die Eltern keine Dokumente rausgeben wollten weil sie meinten dass es den betreuer nichts angeht). Letztendlich ist es dann wegen fehlender Mitwkrung gescheitert und die Betreuung wurde aufgehoben.

Weil die Eltern es nicht gebacken bekommen nötige anträge zu stellen, droht allen die Obdachlosigkeit. Er kann leider nichts dazu sagen ob das Amt noch Sozialhilfe zahlt, er weiß nur dass alle komplett vom Sozial-Bezug draußen sind und er bekam schon ein Brief von der Krankenkasse dass schulden auflaufen. Das Familienverhältnis ist auch nicht gerade das beste.

Zusammengefasst besteht erheblicher Regelungsbedaf aber er und seine Eltern schotten sich vollkommen ab und verweigern jegliche Mitwirkung mit Ämtern und Betreuer. Außerdem ist er uneinsichtig und will keine Betreuung. So wie es aussieht werden alle drei früher oder später auf der Straße landen.

Die Frage wäre jetzt, wie es weitegeht wenn er obdachlos ist? Er hat autistische Züge und vermeidet jeglichen Kontakt zu Menschen. Er meinte, er will dann duch die ganze Bundesrepublik reisen und Abenteuer erleben aber er ist wegen seiner psychologischen Behinderung nicht in der Lage es richtig einzuschätzen. Er wüsste nicht mal von was er sich dann ernähren will. Was passiert wenn alle obdachlos werden?

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Gesetzlicher Betreuer hat sich nicht um Behinderte gekümmert / die Angelegenheiten nicht geregelt und jetzt steht sie mitten im Chaos?

In meinem Bekanntenkreis wurde für eine Behinderte direkt ab ihrem 18. Geburtstag eine rechtliche Betreuung angeordnet. Sie hatte einen Schlechten Draht zu ihren Eltern und deshalb wurde ein neutraler Betreuer hinzugezogen. Nun hat sich die Betreuung aber nicht wirklich um die Angelegenheiten gekümmert. Sie hatte bspw. ein Konto wo Geld angelegt war, das Geld war eigentlich dafür da, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten kann. Bevor das Geld nicht aufgebraucht wäre, hätte sie keine sozialhilfe bekommen. Nun hat der Betreuer ihr das Geld aber nicht eingeteilt und hat sich stattdessen selbst Gehalt auszahlen lassen, das ist jetzt aber nur nebensächlich und das Geld war sowieso bereits nach kurzer Zeit komplett weg.

Die Behinderte war anfangs noch in einer Maßnahme vom Jobcenter. Dort wurde dann aber letzendlich ihre Erwerbsunfähigkeit vermutet. Das Jobcenter ist jetzt immer noch für sie zuständig und fordert eine Therapie. Ansonsten nimmt sie an keinerlei Maßnahmen mehr teil und sieht die meiste Zeit fern.

Der Betreuer hätte eigentlich Anträge vom Amt stellen müssen und er hätte ihr das Geld zum Lebensunterhalt einteilen müssen. Er hat ihr aber nie Geld eingeteilt und es ist auch kompliziert weil sie bei den Eltern lebt. Im Endeffekt hat sie dann Sachen (Lebensmittel) über Internet bestellt, die nie gezahlt wurden. Sie sitzt jetzt mit mehreren Tausend Euro Schulden da und muss in Privatinsolvenz.

Die Betreuung wurde mit Einwilligungsvorbehalt angeordnet. Das heißt so viel, dass sie gar nichts mehr allein machen konnte und nicht einmal eine EC-Karte hatte. Sie hatte praktisch kein Geld für Lebensmittel und hat sich dann über längere Zeit immer wieder Sachen bestellt, wovon sie nun Schulden hat. Der Betreuer kümmerte sich um nichts.

Nach 4 Jahren wurde die Betreuung dann einfach unter chaotischen Umständen beendet. Sie hat den Betreuer nicht mal mehr gesehen. Sie bekam per Post einen Beschluss, dass die Betreuung aufgehoben wurde und darüber ist sie eigentlich auch froh. Eine neue Betreuung will sie jetzt verständlicherweise nicht.

Sie wurde nun im völligen Chaos zurückgelassen und die Betreuung hat ihr Probleme eingebrockt, die sie in einen Teufelskreis gebracht haben. Es wurde sich um nichts gekümmert und sie steht in Chaos da. Sie lebt zwar bei den Eltern aber denen ist es egal und sie schaffen es auch nicht sich zu kümmern. Was könnte sie denn tun?

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9 Antworten
Habt ihr alternative Vorschläge bezogen auf das Wohnen und finanzieller Unterstützung wenn man in jungen Jahren erwerbsunfähig ist und ein Sozialfall ist?

Es geht um eine Anfang 20-jährige Bekannte von mir, die eigentlich wegen ihrer Behinderung bisher nicht arbeiten konnte und voraussichtlich erst mal bis auf Weiters erwerbsunfähig bleibt. Sie lebt bei einer Angehörigen, beide sind hoch verschldet und beide sind eigentlich ein Sozialfall. In gewissem Maße ist diese Bekannte auch 'Pflegebedürftig'. Bei ihr wurde bisher eine psychische Behinderung (Depressionen, PTBS) festgestellt. Außerdem hat sie ein Alkoholproblem. Von der Intelligenz her ist sie aber normal, ihr IQ ist sogar leicht überdurchschnittlich.

Bezogen auf die alternativen Wohnvorschläge geht es darum, dass ihre aktuelle Situation nicht ewig so weitergehen kann. Sie lebt in prekären Verhältnissen. In der Wohnung regnet es herein und es sind schon große Schäden durch Schimmel entstanden. Es kann zudem nicht geheizt werden, keine Möglichkeit und Zentralheizungen sind nicht vorhanden.

Sie hat auch schon durch ihre Behindrung Schäden verursacht. Ihr ist beispielsweise schon 2 Mal die Badewanne übergelaufen als sie im Alkoholrausch baden wollte. Im Rausch hat sie es dann nicht mehr zustande gebracht das Wasser zuzudrehen. Es sind ensprechende Schäden entstanden – Parkettboden ist in mehreren Räumen kaputt und die Wände und der untere Boden haben einen Wasserschaden.

Ein weiterer Schaden ist z.B. entstanden als sie sich betrunken eine Suppe gekocht hat. Ihr ist dann im Obergeschoss der Topf runtergefallen und es sind ca. 5 Liter in den Holzboden gezogen und es ist sogar im Raum darunter durch die Decke getropft.

Das war auch nicht das Einzige mit der Suppe. Ihr sind im Alkoholrausch schon etliche Lebensmittel (Suppen, Eintöpfe, Rotweinflaschen usw.) heruntergefallen. Sie konnte es auch nicht direkt danach aufputzen. Das heißt die Böden sind kaputt und aufgezogen und die Flecken gehen nie wieder weg. Es sind darunter auch Teppichböden betroffen, wo die Flecken nie wieder weggehen.

Sie hatten auch schon Probleme mit Vermieter. Die Schäden wird sie nicht zahlen können. Sie ist auch nicht gemeinschaftsfähig und Wohnen in einer WG wäre nicht möglich. Eine Einrichtung hat sie schon mal abgelehnt. Allein ohne ihre Angehörige würde sie vielleicht nicht zurecht kommen. Sie hatte mal eine Betreuung aber lehnt jetzt eine Betreuung ab und auch generell meidet sie Sozialkontakte.

Wenn sie jetzt eine eigene Wohnung hätte, hätte sie das selbe Problem und Schäden wären wahrscheinlich nicht vermeidbar. Habt ihr eine Idee für eine Alternative (wo sie trotz Behinderung allein und selbstständig leben kann) oder vielleicht wo sie finanzielle Unterstützung bekommen könnte?

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Ich halte das nicht länger aus. Was kann ich tun?

Also ich hoffe, dass ihr mich jetzt nicht falsch versteht. Ich habe einen Bruder, der ziemlich viele Probleme hat. Schon als Baby war er nach der Geburt lange im Krankenhaus. Dann hatte er immer viele Therapien. Er ist auf einem Ohr schwerhörig, hat Probleme mit dem Sprechen und hat eine Form von Autismus diagnostiziert.

meine Eltern haben wegen ihm ständig Stress. Er wurde bisher inklusiv beschult, weil er gabz normal intelligent ist oder vielleicht sogar etwas intelligenter als normale Menschen 😉

Naja er hat viele Probleme in der Schule. Meine Mutter musste ihn oft abholen und er durfte nicht dorthin, wenn seine Ikraft krank war...

Hinzu kommen viele Therapietermine usw.

meine Eltern streiten sich zur Zeit ganz oft weil sie einfach überfordert sind. Selbst der Urlaub war super anstrengend. Ich muss mir auch alles gefallen lassen. Seine komischen Hörspiele hören, mit Licht einschlafen etc, weil er sonst nicht schlafen kann und wir im Urlaub ein gemeinsames Zimmer hatten.

für mich haben sie irgendwie nie Zeit. Ich werde nie beachtet. Wenn ich das anspreche, heißt es ich sei doch schon groß und so oder meine Eltern sagen bloß wie stolz sie auf mich sind etc.

uns wurde auch schon empfohlen, dass wir eine Familien Unterstützung bekommen. Die würde sich dann ein paar Stunden im Monat mit ihm beschäftigen und meine Eltern hatten mal Zeit für sich und eventuell sogar mal Zeit für mich.

aber das wollen sie auch nicht, weil er das nicht will. Er müsste dann ja neue Leute kennen lernen...

Mit meinen Freunden kann ich auch nicht wirklich reden, weil sie das alles nicht so ganz checken. Wenn ich darüber spreche, dass er behindert ist, meinen sie ich würde übertreiben. Er wirkt eben nicht so wie in Filmen oder so. Trotzdem ist es teilweise sehr anstrengend mit ihm zu leben. Nur eine einzige Freundin kann das ein bisschen nachvollziehen.

ich habe mich auch schon mal geritzt, weil ich dachte vielleicht bekomme ich so etwas mehr Aufmerksamkeit von meinen Eltern. Vielleicht erkennen sie, dass es mir nicht gut geht, aber sie haben es gar nicht wirklich wahrgenommen.

in den Ferien ist es umso schlimmer, weil er keine feste Struktur hat und einfach mal austickt.

Was kann ich tun? Manchmal würde ich am liebsten einfach ausziehen.

PS ich bin 15 er ist 11

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