Hallo Leute,
habe gestern mein Arbeitszeugnis von meinem letzten Arbeitgeber abgeholt.
Nun war ich kurz darauf bei einem Bewerbungsgespräch und hab dort mein Arbeitszeugnis nach dem Gespräch noch vor Ort gelassen ohne es im Detail auseinander zu nehmen.
Nun, das Bewerbungsgespräch verlief soweit positiv, ich wurde zum Probearbeiten 1 Tag später eingeladen.
Nun keine 24 Std. später bekomme ich eine Absage, man hätte sich doch für einen anderern Bewerber entschieden, was mit persönlich irgendwie komisch vorkommt, da es in meiner Berufssparte nicht viele mit dem Skillset gibt, also recht wenig Konkurrenz, weswegen ich es für unwahrscheinlich halte innerhalb von nichtmal 24 Std. durch einen "besseren" abgelöst (eventuell 10 Bewerber im Monat, davon kann man 8 auch schon wieder knicken) und wieder ausgeladen zu werden. <Vorallem, weil man mir beim Gespräch noch versicherte, dass sie dringend Leute suchen und nicht nur einen...
Also, muss ja irgendwass passiert sein, im zeitraum nach beendigung des Gesprächs (wo ich ja nochmal kommen sollte) und eben gerade, wo ich die Absage dann bekam.
Nun frage ich mich, ob mein Arbeitszeugnis nicht eventuell der Grund dafür ist.
Ich habe es so gut ich konnte versucht zu dekodieren und halte es alles in allem für "gut" aber was sagt ihr, eventuell überlese ich ein vernichtendes Urteil, welches mir meine zukünftigen Bewerbungen stets wieder vermasseln würde:
Ein Ausschnitt der Leistungsbewertung:
Herr X ist mit allen anfallenden Aufgaben sehr gut vertraut und verfügt über umfassende Fachkenntnisse. (... aufgabenbeschreibung)
(...)
Herr X zeigte eine sehr hohe Eigeninitiative, Fleiß und Ehrgeiz auch bei hohem Arbeitsaufwand oder Zeitdruck. Er setzte sich mit überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen ein. Er verfügt über sehr gute Fachkenntnise und beherrschte seinen Aufgabenbereich selbständig. Er ist in der Lage, sich mit eigenen Ideen schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten oder neue Arbeitsmethoden zu übernehmen. Herr X hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.
Herr X erwies sich in jeder Beziehung als vertrauenswürdig und loyal. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kollegen ist vorbildlich. Aufgrund seines freundlichen Wesens und seiner überdurchschnittlichen Hilfsbereitschaft erhielt Herr X stets große Anerkennung.
Diese ihn auszeichnenden Eigenschaften führten zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit.
herr X scheidet zum * aus. Für seinen weiteren Berugfsweg wünschen wir Herrn X weiterhin viel Glück, sowie Erfolg und danken im für die erfolgreiche und loyale Zusammenarbeit.
Ich hab das so verstanden dass es mit vorgesetzen und arbeitskollegen schonmal ärger gab, 3er Note der Rest aber eigentlich gut bis sehr gut ist, aber im Kontext zur Absage von vorhin, vermute ich, hab ich was ganz wichtiges falsch interpretiert.
Was sagen die Experten dazu?
**
Danke!**