Arbeitszeugnis; so nicht! Darf der Chef das?

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Schreib Deinem Chef einen Brief und fordere ihn darin auf, diesen Absatz zu entfernen. Setz ihm dann eine Frist und schreib ihm, dass Du nach Ablauf dieser Frist, falls Du kein angemessenes Zeugnis bekommst, Klage beim Arbeitsgericht einreichst. Ich denke das wird genügen. Weise ihn noch auf den § 109 GewO (Gewerbeordnung) hin. Da sind die Regelungen der Zeugniserteilung und -berichtigung nachzulesen

Oh, das mit dem Paragraphen ist gut zu wissen, das werde ich machen! Am besten per Einschreiben, oder? Was für eine Frist setzt man denn? 14 Tage?

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Es steht auch drin, dass ich wegen längerer Krankheit gekündigt wurde. Sollte das drinbleiben, oder raus?

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@Fiesbeth

"Es steht auch drin, dass ich wegen längerer Krankheit gekündigt wurde. Sollte das drinbleiben, oder raus?"

Das würde ich ebenfalls entfernen lassen. Denn vermutlich war die Krankheit nicht so lange, dass die Kündigung einer gerichtlichten Prüfung standgehalten hätte.

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In einem Arbeitszeugnis darf keinerlei negative Bewertung stehen. Es wird zwar über die Art und Weise, wie etwas positiv geschrieben wird, auch ausgesagt, was daneben ist, aber der Satz wie oben darf da nicht rein, kannst Du notfalls sogar gerichtlich wegklagen, gibt es Gesetze für.

Vorsicht aber: Schreibt er "Frau X war immer für Ihre Kollegen da, hilfsbereit und erledigte ihre Arbeit zu unserer vollsten Zufriedenheit" bedeutet das: Du bist eine Quasselstrippe, laberst viel mit Kollegen, hältst die von der Arbeit ab, ansonsten aber warst Du ganz gut. Vorsicht also, was da wirklich steht! Reihenfolgen beachten und so. Wenn Du mit dem Zeugnis was anfangen willst, lass es in jedem Fall prüfen. Was die da so reinschreiben, kannst Du als Laie heute gar nicht mehr übersetzen. Sieht gut aus und ist der totale Verriß.

Fordere deinen Betrieb auf, diesen Passus herauszunehmen und lege ihm diese Info vor:

"Oberster Grundsatz der Zeugniserteilung: Das Zeugnis muß wahr sein. Es muß alle wesentlichen Tatsachen und Bewertungen enthalten, die für die Gesamtbeurteilung des Arbeitnehmers von Bedeutung sind. Das schließt aus, daß der Arbeitgeber einmalige Vorfälle oder Umstände, die für den Arbeitnehmer, seine Führung und Leistung nicht charakteristisch sind - seien sie für den Arbeitnehmer vorteilhaft oder nachteilig - aufnehmen oder verallgemeinern darf. Der Arbeitgeber darf und muß daher wahre Tatsachen und Beurteilungen nur insoweit in das Zeugnis aufnehmen, als ein künftiger Arbeitgeber hieran ein berechtigtes und verständiges Interesse haben kann. - BAG 23.6.1960 - 5 AZR 560/58"

Quelle: http://www.arbeitszeugnis.de/Wahrheitsgrundsatz.php

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diese kollegin hat aber keinen schlüssel, ich schon. allerdings gings mir richtig mies, hatte angst, das ich unterwegs zusammen klappe.

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wie ich ihn einschätze, klatscht er mir morgen die fristlose kündigung hin, wegn fehlverhalten ider so. arbeitsverhältnis ist bereits gekündigt, weil der laden ende des monats schliesst.

ich habe eine AU für fr-so!

was kann ich tun in dem fall, wenn er mir fristlos kündigt??

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Ich bin Mitarbeitervertreterin in einem kleinen Betrieb. Bisher gab es nichts wirklich Weltbewegendes. Nun aber stehe ich vor einem Problem, da unser Chef etwas uneinsichtig ist. Für mich ist die Sache vollkommen klar. Ich berichte mal von Anfang an.

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Lange Rede, kurz: 

Was soll ich tun? 

 

Anwalt?

Betriebsrat? 

oder sonst ne Idee? 

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