Ist dies ein gutes oder eher schlechtes Arbeitszeugnis?

5 Antworten

Eine kleine Rückfrage habe ich erstmal: Wieso steht da Die aktive Teilnahme an Dienstübergaben und Team - Sitzungen ist obligatorisch, ohne dass etwas über deine Teilnahme und Beteiligung erwähnt dabei wird? Das fällt auf, es ist doch eher eine Regel für alle und nicht eine auf dich bezogene Aussage.

Als Leserin werde ich stutzig und überlege, was mir dieser Satz sagen will und ob da etwas Kritisches war. Du könntest rückfragen. Wenn das Personalbüro (oder wer immer dein Zeugnis geschrieben hat) einfach nur aufzählen wollte, was zu deinen Aufgaben gehört hat, dann sollte das so formuliert sein: An den obligatorischen Dienstübergaben und Team - Sitzungen hat sie aktiv teilgenommen".

Oder zumindest "hat sie teilgenommen", wenn zu wenig Aktivität ein Kritikpunkt sein sollte. Es taucht im ganzen Zeugnis auch nicht ein Wort wie z.B. "engagiert, motiviert" o.ä. auf. Vielleicht ist das ein wenig kritisch gemeint.

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wieso das da steht keine ahnung zumahl ich immer da war sogar morgens eher gekommen bin damit ich die übergabe mitbekomme und mir nicht eine minute davon aufgeschrieben habe

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@othesw

Das ist schon klar, es steht bei der Aufgaben-Beschreibung und gehörte zu deinen Aufgaben, nur fällt auf, dass es nicht auf dich bezogen formuliert ist. Man könnte glatt denken: du hättest teilnehmen sollen, hast aber geschwänzt oder nur passiv und unbeteiligt da gesessen.

Ist eine Formulierungsfrage - der Arbeitgeber wirds ändern, wenn er das so nicht als Kritik gemeint hat. Der Satz könnte auch komplett wegfallen.

Ist auch nicht der wirklich wichtige Punkt. Wichtiger ist der allgemeine Eindruck, dass so etwas wie aktiv, engagiert, motiviert usw völlig fehlt - das würde man besonders im sozialen Bereich erwarten, aber auch sonst.

Was nicht da steht, ist ebenso wichtig wie das, was drin steht. Kein Dank zum Schluß, keine guten Wünsche für die Zukunft? Oder hast du das nur nicht mit abgetippt? Wenigstens etwas davon sollte da stehen, sonst ist das ganz schlecht.

Wichtige Stellen von denen, die drin stehen, haben die anderen schon genannt: überwiegend präzise ... sagt, dass es oft auch nicht so war, oder insgesamt einwandfrei sagt, dass es zeitweise durchaus auch mal nicht so gut war.

Weißt du, was an deiner Arbeit und Arbeitshaltung kritisiert wird? Wenn nicht, dann bitte um ein ehrliches Gespräch. Du solltest über das Zeugnis sowieso nochmal reden und fragen, ob die negativen Eindrücke beabsichtigt waren. Besonders zu den Punkten, die nicht drin stehen. Dann frag auch mal gleich, warum im Zeugnis die Zeitformen dauernd wechseln (manchmal Vergangenheit und manchmal Gegenwart). Vielleicht war das keine Absicht, aber dann sollte es auch geändert werden.

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"Zu den Bewohnern und Angehörigen pflegte Frau xy einen freundlichen Umgang. Sie ist dem Bewohner stets zugewandt und setzt sich für deren Belange ein." = Die Vorgesetzten hatten das Gefühl, daß deine Loyalität den Arbeitgebern zu wünschen übrig ließ.

"Das Verhalten war "insgesamt", hmmm nicht gut.

"Frau xy wurde im Mitarbeiterkreis als umgängliche Kollegin geschätzt." = Tratschtante

"Die Dokumentation führt sie ÜBERWIEGEND präzise, fach - und sachgerecht durch." = sie hat häufiger grobe Schnitzer gemacht

Der fehlende Abschlußsatz wie zum Beispiel: "Wir danken Frau X für ihre geleistete Arbeit und wünschen ihr für ihren weiteren Werdegang alles Gute" sticht hierbei extrem ins Auge.

Die Dokumentation führte sie überwiegend......durch : Heisst ungefähr soviel das du fast keine Ahnung davon hast

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ok danke für den Tipp....tja dann werden die das wohl nochmal überarbeiten müssen :D

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