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Warum ich 'Lisa’s Projekt' schreibe – und warum die Bezeichnung 'Deppen-Apostroph' endlich verschwinden muss!

Servus allerseits,

ich bin jemand, der Sprache liebt – und ich schreibe seit jeher Dinge wie Lisa’s Projekt. Ich setze den Apostroph beim Genitiv-S ganz bewusst. Nicht, weil ich die Regeln nicht kenne, sondern weil ich finde, dass die Sprache ästhetisch, lesbar und gefühlsbetont sein darf bzw. sollte.

Was mich massivst stört, ist der Begriff Deppen-Apostroph. Seit Jahren wird er in Foren, Klassenzimmern und von sogenannten Sprachwächtern verwendet, um Menschen zu diffamieren, die den Apostroph im Genitiv mit Absicht verwenden – als Stilmittel, aus Tradition oder einfach, weil’s schöner wirkt!

Für mich ist die Sprache nicht nur ein Werkzeug – sondern auch Ausdruck von Stil, Identität und Kreativität. Und ganz ehrlich: Wenn Lisas Projekt genauso verständlich ist wie Lisa’s Projekt, warum dann dieser ganze Hass auf ein kleines Satzzeichen?

Ganz ähnlich ist's beim erzwungenen Genderwahnsinn (den ich ebenfalls aus Überzeugung ablehne – aber das gehört in eine eigene Diskussion), scheint auch hier eine gigantische Intoleranz zu herrschen gegenüber jenen, die einfach anders fühlen, denken und schreiben!

Sohin bin ich neugierig:

👉 Schreibt ihr den Genitiv mit oder ohne Apostroph – und warum?

👉 Und muss man deswegen jemanden beleidigen oder in eine Schublade der rechten Szene ununterbrochen stecken?

PS: Wer, wie ich, den Kapitalismus längst als religiöse Ersatzdroge durchschaut hat, weiß eh, wie schnell man als Staatsfeind Numero UNO abgestempelt wird – aber auch das wär' Stoff für einen eigenen Thread. 😉

Deutsch, Sprache, Rechtschreibung, Wort

Gedicht? Text?

Als was würdet ihr meinen Text beschreiben? Wie würdest du ihn nennen?

Ich freue mich auf Kritik, Rückfragen und Antworten.

Mein Herz mit Angst erfüllt,

die Augen panisch geschlossen oder hektisch suchend,

mit Angst vor Entdeckung.

Die Hand auf der Brust ruhend, den Puls fühlend,

der regelmäßig und laut in meinen Ohren hallt.

Der Atem wartend, unregelmäßig; unangenehm laut für meine Ohren,

die auf jedes verdächtige Geräusch horchen.

Die Hitze, die meinen Körper umgibt, die er ausstrahlt,

pulsierend im Takt meines Herzens.

Es ist Angst, die meine Existenz erfüllt hat, Angst vor dem Unsichtbaren,

dem Schrecken meiner Seele; ein Gefühl, dass ich alleine durchleben muss,

weil keiner da ist, der es mit mir teilen kann.

Unruhe, fehlendes Gefühl der Geborgenheit setzen mir zu;

nur der Klang deiner Stimme, so schön heiter tönend,

so fröhlich sprudelnd und friedvoll, geben mir Ruhe.

 Gleichmäßiges inhalieren der Luft, Ruhe; dieses leise Rauschen,

helle und dunkle Töne, vermischt mit gleichgültigem Brummen.

Mein Kopf, nach Worten suchend,

um aus einer Situation einen erzählenden Text zu gestalten.

Der Gedanke daran, dass du diesen Text lesen wirst,

Die leichte Freude, an das Erinnern von deinem Sein,

deinem Gesicht, deiner Stimme und deiner Ausstrahlung,

freundlich, beruhigend, liebevoll.

Der Mensch der mir das Gefühl gibt, zuhause zu sein;

der Mann, dessen ich mich Sein nennen darf,

dem ich ungeteilt und einzig gehöre.

Und so wurde aus Angst Träumerei.

Ruhe, fast schon Zufriedenheit, dennoch das Gefühl,

das mir die scheinbar endlose Einsamkeit gibt.

Alleine, isoliert, einsam und kalt.

Traurigkeit, Wut, Hass, Zorn, und...

Vergebung. Akzeptanz. Ignoranz.

Es gäbe wohl nichts, was ich tun könnte;

was ich tun könnte um dem hier endgültig zu entkommen.

Sehnsucht.

Nach dir, deinem Geruch, deinen Augen.

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