gebrauchtes Auto: E-Auto oder warten oder was?

Hi Community,

vielleicht könnt ihr mir eine Planungshilfe geben.

Background: vorhanden sind zwei Diesel (Mittelklasse), die auch gebraucht werden. Beide mit AHK - also Zugkraft muss da sein (zumindest bei einem). Beide haben etliches mehr als 200.000 km drauf und mehr als 12 Jahre auf dem Buckel (pro Jahr ca. 15.000 km). Alles gepflegt, also kein dringender Austausch. Wir fahren die Kisten sehr lange, die neuen sollten also auch ein entsprechend langes Leben haben (der letzte wurde 17 Jahre alt, aber ich konnte ihn danach noch verscheppern - also: technisch alles Ok). Bedeutet: man braucht eine langfristige Strategie. Frage jetzt: aber wie?

  • damit man nicht zwei Neue kaufen muss, sollen die Nachfolger gebrauchte (!) sein.
  • Verbrenner werden in den nächsten Jahren immer mehr unter den Spritpreisen ächzen. Dazu kommt auch noch der Umwelt-Aspekt usw. Damit meine ich Benzin, Diesel und Gas. Strom ist allerdings auch nicht umsonst (habe aber trotzdem Photovoltaik)
  • E-Autos als gebrauchte: kann man da was über die Akkus in Gebrauchten sagen: ich habe da Zweifel. Ich werfe da mal in die Diskussion, dass auch die verbrauchten Akkus (zumindest zum Teil) entsorgt werden müssen. Der Rest sollte halten. Die Akkus (mit Austausch) sind relativ teuer.
  • Alternative: z. B. Wasserstoff. Das wird auch gehyped. Ich sehe aber bei Autos noch keine Entwicklung.
  • Die Alternative von Himbeersaft (aus Robbi, Tobby und das Fliewatüüt, Augsburger Puppenkiste) ist ja auch nichts.

Wie soll man sich jetzt positionieren: tauschen, warten auf bessere Akkus, warten auf neue Technologie ? Ich weiß nicht.

Auf Fahrrad oder so können wir nicht umsteigen, weil wir auf dem Land wohnen (25km ausserhalb) und Öffis/Zug fällt weg, weil hier nur 2 x pro Tag einer herfährt und 2 x pro Tag in die Stadt. Wenn du den verpasst, kannst du Taxi fahren.

Bitte gebt mir ein paar Ideen. Mir gehen die Alternativen aus.

Eines auf E-Auto umtauschen und beim anderen warten 60%
Ich habe eine eigene Idee 40%
Warten, Zwei gebrauchte E-Auto - Akkus sind kein Problem 0%
Warten, neue Technologie (Wasserstoff oder so) 0%
Auto, Gebrauchtwagen, Autokauf, Elektro-Autos, Wasserstoff
Hallo wass denkt ihr, über Wasserstoff motoren könnte das eine Alternative sein zu Elektromotoren besonders im Nutzfahrzeugen?

Die in Köln ansässige Deutz AG hat mit dem TCG 7.8 H2 einen Sechszylindermotor entwickelt, der Wasserstoff direkt verbrennt. 2024 soll das Aggregat in Serie gehen.

Mit dem TCG 7.8 H2-Motor präsentiert die Deutz AG ein spannendes und serienreifes Konzept, das auf Wasserstoff als Brennstoff setzt. Damit unterscheidet sich der neue, im August 2021 vorgestellte Motor grundlegend von Antriebskonzepten, bei denen Wasserstoff zur Stromerzeugung in Brennstoffzellen genutzt wird. Der Sechszylinder der Deutz AG erfüllt den von der EU vorgegebenen CO2-Grenzwert für "Zero Emission". Der Motor läuft nicht nur CO2-neutral, sondern auch sehr leise und aktuell mit bis zu 200 kW Leistung, wie das Kölner Unternehmen betont. Anfang 2022 soll der Wasserstoff-Motor vom Prüfstand in eine erste Pilotanwendung zur stationären Stromerzeugung mit einem lokalen Anbieter wechseln. Der auf einem bestehenden Motorenkonzept beruhende TCG 7.8 H2 soll ab 2024 in sämtlichen von der Deutz AG angebotenen Anwendungen zum Einsatz kommen. Zum Start setzt man auf stationäre Anlagen und Generatoren sowie den Schienenverkehr – darüber hinaus sind auch Anwendungen in Nutz- und Arbeitsfahrzeugen denkbar. 

Auch M.A.N baut an oder entwickelt so ein Motor, ⤵️

Motorenbauer MAN Engines hat einen Dual-Fuel-V12 entwickelt, der sowohl Diesel als auch Wasserstoff verbrennen kann. Das soll bis zu 80 Prozent CO2-Emissionen einsparen.

Der Dual-Fuel-V12-Motor vom MAN basiert auf dem Zwölfzylinderdieselmotor vom Typ MAN D2862 LE448, der, um ein Wasserstoff-Einspritzsystem ergänzt, 1019 PS (749 kW) bei 2100 /min entwickelt. 24,24 Liter Hubraum verdeutlichen auf Anhieb, dass wir uns beim Dual-Fuel-V12 nicht im Straßenfahrzeug-, sondern im Marinebereich bewegen. Der weiterentwickelte Schiffsdiesel, der über eine SCR-Abgasnachbehandlungsanlage verfügt, soll dank der Wasserstoff-Einspritzung bis zu 80 Prozent weniger CO2-Emissionen im Abgas haben. Im Mittel sollen es 50 Prozent weniger sein. Das Einspritzsystem steuert CMB.TECH bei, die Abstimmung des Dual-Fuel-V12 übernahm MAN Engines. So soll die Motorcharakteristik unverändert bleiben und auch Handhabung sowie Wartung und Service sollen denen des normalen Dieselmotors entsprechen. Geht der Wasserstoffvorrat zuneige, ist der Weiterbetrieb mit Diesel problemlos möglich. Erstmals zum Einsatz kommt der Dual-Fuel-V12 von MAN in der Hydrocat 48 der Werft Windcat Workboats. Eine Adaption, etwa für die Lkw-Sparte, ist nicht zuletzt aufgrund der Motorgröße nicht vorgesehen – zumal MAN in diesem Bereich auf batterieelektrische Antriebe setzt.

Jetzt die Frage, könnten die technik, zum alternative zum Elektro Motor eingesetzten oder ergänzen,.

Euere Meinung ist gefragt, und diskutiert werden darf.

Hallo wass denkt ihr, über Wasserstoff motoren könnte das eine Alternative sein zu Elektromotoren besonders im Nutzfahrzeugen?
Auto, Zukunft, Technik, Landwirtschaft, Umwelt, Baumaschinen, Bus, LKW, Physik, Technologie, Wasserstoff, Spedition und Logistikdienstleistung, Energiewende
Wasserstoff im Individualverkehr?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben über den Kauf eines „neuen“ Autos sinniert. Wir haben 2 kleine Kinder und möchten unser nächstes Auto möglichst gut überlegt, für alle unsere Ansprüche passend und vor allem - möglichst langfristig - auswählen.

Da bleiben wir aber ganz schnell bei der Frage hängen: wenn wir uns in den nächsten Monaten vor genau diesem Hintergrund ein Auto kaufen wollten, welche Antriebsart nimmt man denn? Verbrenner werden immer teurer und daher nicht zukunftstauglich, also ist das offenbar keine Option. Ein E-Auto können wir mangels eigenem Parkplatz vor der Tür nicht auf eigenem Grund aufladen und müssten daher auf Möglichkeiten der öffentlichen Infrastruktur zurückgreifen - die es heute (und wohlmöglich auch in den nächsten 2-3 Jahren noch) nicht gibt / geben wird. Was macht man also, wenn man in der nächsten Zeit ein neues Auto braucht?

Und dann kommt noch dazu das Thema Wasserstoff: ich höre diverse Technologie-Podcasts und alle sind sich einig, dass der Individualverkehr durch E-Autos bestimmt sein wird: ganze Industrien entstehen aufgrund dieser Annahme (Lithium-Unternehmen bspw.). Auch aus der Politik höre ich, dass Wasserstoff zwar ein wichtiges Thema in der klimafreundlicheren Zukunft sein wird, aber NICHT das private KFZ antreiben wird. Und dennoch sind offenbar alle in meinem Umfeld, die sich etwas mit Autos auskennen, vehement davon überzeugt, dass der E-Auto-Plan gar nicht aufgehen kann und Wasserstoffantriebe die Technologie der Zukunft - auch und vor allem im privaten Auto - sein wird.

Was mich mit meinem Vorhaben, ein Auto möglichst gut überlegt und langfristig zu kaufen vollkommen ratlos zurücklässt.

Wie seht ihr das? Welche Technologie würdet ihr wählen? Habt ihr schlagende Argumente, warum welche Technologie diejenige ist, mit der man in der Zukunft auf der sicheren Seite ist (mal angenommen, man könnte heute schon Wasserstoff-Autos kaufen).

Eure Meinungen würden meine Überlegungen sehr anreichern. Und sicher gibt es gerade noch so einige Andere, die sich ähnliche Fragen stellen.

Vielen Dank für eure Antworten!

Auto, Autokauf, Elektromobilität, Wasserstoff, Auto und Motorrad
Wie sinnvoll ist der Umstieg auf Gaskraftwerke und Wasserstofftechnologien?

Medien berichten:

"Der perfekte Speicher grüner Energie", urteilt Quaschning: Wasserstoff kann als Gas nämlich ins Erdgasnetz eingespeist werden und immer dann, wenn Flaute herrscht, zurück in Strom verwandelt werden. Noch sind solche "Power to Gas" genannte Verfahren in der Entwicklung, aber sie sind notwendig, wie Quaschning erläutert: "Mit fossilem Erdgas kann man keine Klimaneutralität erreichen".

Power to Gas ist das neue Zauberwort. Mit Stromüberschuss soll Wasserstoff (oder Methan) hergestellt werden, das Gaskraftwerke später wieder in Strom umwandeln. Medien berichten:

Energie kann nicht beliebig von einer Form in die andere gewandelt werden. Während sich elektrische, mechanische und kinetische Energie mit kleinen Verlusten problemlos ineinander verwandeln lassen, ist das bei Wärmeenergie nicht der Fall [...] Dieser fundamentale Zusammenhang wurde 1829 von dem Franzosen Sadi Carnot erkannt und etwa 30 Jahre später entdeckte man darin ein fundamentales Gesetz der Physik: Den sogenannten Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Dieses Naturgesetz beschränkt die Effizienz der Wandlung von Wärmeenergie in mechanische und elektrische Energie. [...] Während Elektrizität in beliebige andere Energieformen wandelbar ist, ist die Effizienz der Energiewandlung von Wärme in Elektrizität durch dieses fundamentale Naturgesetz begrenzt. [...] Schon in den siebziger Jahren ist der Gedanke vorgetragen worden, überschüssige [..] elektrische Energie durch Elektrolyse von normalem Wasser in Wasserstoffgas und damit in chemische Energie zu verwandeln und dieses Gas zu speichern, um bei Bedarf ein Wärmekraftwerk damit zu beheizen und so wieder in elektrische Energie zu verwandeln. Aus verschiedenen Gründen ist Wasserstoffgas nur mit großem Aufwand speicherbar. Deshalb wird der Elektrolyse als weiterer Prozessschritt die sogenannte Methanisierung hinzugefügt. Dabei wird durch Zufuhr von elektrischer Energie aus Kohlendioxid und Wasserstoffgas Methangas erzeugt, das im Erdgasnetz problemlos speicherbar ist. Beide Prozessschritte sind verlustbehaftet: Bei der elektrochemischen Erzeugung des Brenngases Methan gehen unter optimistischen Voraussetzungen mindestens 35% der ursprünglichen elektrischen Energie als Abwärme verloren.

Warum strebt man die Umsetzung einer Technologie (Power to Gas) an, wenn es physikalische Grenzen gibt, die unüberwindbar sind?

Wie zielführend ist die Kombination erneuerbare Energien + Gaskraftwerke?

Schule, Technik, Strom, Energie, Chemie, Politik, Klimawandel, Elektrolyse, Methan, Physik, Wasserstoff, Wirkungsgrad, Energiewende, Wirtschaft und Finanzen

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