Brennzellenfahrzeuge - Zukunft?

Derzeit rüstet die Automobilindustrie auf E-Autos um, obwohl man weiss, dass E-Autos nicht die Zukunft sein können.

Erstens sind diese E-Autos zu teuer, dann die relativ geringe Reichweite und das ökologische Desaster der Batterientsorgung. Fraglich die Lebensdauer dieser teuren Batterien. Milliarden müssten in ein flächendeckendes Aufladesystem investiert werden. Dann die lange Ladedauer bis eine Batterie voll aufgeladen i st.

Der Antrieb der Zukunft dürfte Wasserstoff sein. Man könnte die bestehenden Tankstellen mit geringem Aufwand umrüsten, das würde Milliarden an Kosten ersparen. Das Auftanken einer Wasserstoff-Brennzelle würde etwa 3 Minuten dauern.

Die Reichweite mit 800 Kilometern wäre kein Problem. Das Fahrzeug wäre völlig klimaneutral.

Warum geht man heute diesen falschen Weg bei uns ? Die Japaner sind uns da schon voraus und sehr intensiv mit der Forschung für Brennzellen mit Wasserstoff beschäftigt.

E-Autos bei denen eine Reichweite von 500 Kilometern angeben werden, erreichen diese Strecke nur, wenn keine elektrischen Geräte im Auto eingeschaltet sind.

Radio, Sitzheizung, jede Art elektrischer Energie die in einem E-Auto verbraucht wird, reduziert die Reichweite des Fahrzeugs. Da werden schnell mal aus den angegebenen 500 Kilometern Reichweite nur 400 oder weniger. Vorallem im Winter.

Wäre es nicht sinnvoller,Autos mit Verbrennungsmotoren weiterhin zu produzieren, Filter einbauen welche den CO2 Ausstoß auf ein Minimum reduzieren, anstatt in ein. sehr kostenintensives Antriebssystem zu investieren, welches man nach einigen Jahren aufgrund einer neuen Antriebsvariante wieder vom Markt nehmen muss, weil Wasserstoff dem E-Auto den Rang ablaufen wird ?

Warum denkt anbei uns so kurz und gibt einem klimaneutralen Antriebssystem nicht den Vorrang ?

Wenn wir schon der Umwelt zuliebe etwas machen wollen, dann wäre ein E-Auto kontraproduktiv. Denn bei der Herstellung eines E-Autos entsteht weitaus mehr CO2 , als dies bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der Fall ist.

Erst nach Jahren der Nutzung eines E-Autos würde sich der CO2 Ausstoß der bei der Herstellung eines solchen Fahrzeuges ergibt, neutralisieren, weil ein E-Auto eben kein CO2 Ausstoß hat.

Denkt man bei uns zu kurz, oder hat die Merkelsche Aufforderung an die Automobilindustrie mehr Gewicht, als eine auf Zukunft ausgelegte, vernünftige und umweltneutrale Antriebsart wie eine Brennstoff Zelle aus Wasserstoff den Vorrang einzuräumen ?

Wasserstoff, Auto und Motorrad
6 Antworten
Kann Schwefelsäure aus Wasserstoff und Kupfersulfat hergestellt werden?
  • Auf diese Idee bin ich gekommen, als ich mich mit der elektrochemischen Spannungsreihe und Redox Reaktionen beschäftigt habe. Diese Themen besagen, dass, wenn ich ein unedles Metall (z.B. Magnesium) in eine nichtoxidierende Säure (z.B. Salzsäure) gebe, es zu einer Reaktion kommt. Das liegt daran, dass der Wasserstoff in der Spannungsreihe weiter rechts eingeordnet ist als Magnesium und somit edler ist. Die von der Säure dissoziierten H+ Ionen sind also in der Lage, Magnesium zu oxidieren. Dabei werden sie selbst reduziert und elementares Wasserstoffgas entsteht.
  • Würde man aber ein Metall verwenden, welches edler ist als der Wasserstoff, also weiter rechts in der Spannungsreihe eingeordnet ist (z.B. Kupfer), sind die H+ Ionen demzufolge nicht dazu in der Lage, es zu oxidieren, und verbleiben somit im Ionenzustand.
  • Deshalb bin ich auf die Idee gekommen einen Versuch aufzubauen, bei dem bereits Kupferionen vorliegen und man elementaren Wasserstoff (statt in Ionenform bei einer Säure) hinzufügt. Also wie bei Salzsäure und Kupferblech, nur das die Zustände vertauscht sind. Beispielsweise könnte man Wasserstoffgas langsam einer Kupfersulfatlösung hinzufügen. In der Theorie müssten die Cu²+ Ionen den Wasserstoff, der ja unedler ist, zu H+ Ionen oxidieren. Die Cu2+ Ionen müssten selber zu elementarem Kupfer reduziert werden. Demnach wäre die Gesamtreaktion:

H2 + Cu²+ + [SO4]²-

—> 2H+ + Cu + [SO4]2-

Somit hätte man mit Wasserstoff und Kupfersulfat Schwefelsäure (H2SO4) hergestellt. Daher meine Frage: Hat meine Theorie einen Haken oder Fehler, den ich übersehen habe?

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2 Antworten
Wäre die Glykolyse so gut erklärt bzw. ausführlich genug, wenn man des so schreibt?

Die Glykolyse besteht aus 3 größeren Schritten und ihr Ziel ist, aus Glucose, welche durch Membrane Transporter ins Cytoplasma transportiert werden Pyruvat, ATP als auch die Reduktionsäquivalente NADH + H zu erhalten, welche für den folgenden Cotratzyklus und die darauffolgenden Armungskette wichtig sind.

Im ersten Step der Glykolyse wird Glucose zu Fructose 1,6BP umgeformt.

Das Enzym Hexokinase phosphorylates (weiß das deutsche Wort nicht dafür 😅) Glucose zu Glucose 6 Phosphat. Dadurch wird das Molekül polarer und kann die Zelle nicht mehr verlassen (da Membrane Proteine nur unpolare Glucose transportieren können?)

Anschließend wird glukose 6phosphat durch Enzym isomerisiert zu Fruktose 6 Phosphat, da fructose 6 Phosphat symmetrisch ist und man im Step 2, die zwei Triosen (isomere) DHAP und GAP benötigt. Ohne diese Symmetrie könnten die identischen Moleküle nicht hergestellt werden.

Im letzten Schritt von Step 1 wird eine weitere Phosphat Gruppe, die dem atp entnommen wird, hinzugefügt. Man erhält fructose 1,6bp. (Hochreaktiv)

Es folgt Step 2: hier wird fructose 1,6bp zu DHAP und GAP abgebaut durch Aldose. GAP geht in Schritt drei unverändert über. DHAP muss allerdings noch durch Isomerase TPI zu GAP umgeformt werden.

nun hat man 2x GAP.

Nun Step 3: dieser Schritt dient der weiteren destabilisierung von GAP und der Gewinnung von ATP, Nadh und pyruvat.

am Ende erhält man also 2 pyruvat, 2 atp, 2 Nadh + 2h und 2h2O.

es folgt der citratzyklus.

Wäre das eine gute Erklärung für die Oberstufe Glykolyse?

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