Kündigungsfrist. Azubi nach der Übernahme mit Urlaubstage und Überstunden?

Hallo Leute,

undzwar bin ich Auszubildende im 3. Lehrjahr. Nächste Woche schreibe ich meine schriftliche Abschlussprüfung. Offiziell endet meine Ausbildung am 20.07. Das Ding ist, ich möchte da eigentlich nicht bleiben und mich an die FH‘s einschreiben. Aufgrund der Krise würde der Wintersemester egal welcher HS oder FH am 02.11 beginnen. Es wäre ja nicht schlecht in der Zeit noch zu arbeiten. Wenn ich für paar Monate da noch bleiben würde, wäre ich ja eine Vollzeitkraft. Ich müsste dann BIS zum 30.09 kündigen richtig? So das Problem ist aber ich hätte dann das ganze Jahr über 36 Urlaubstage, da ich im EH tätig bin. Im Azubivertrag (der bis zum 31.07. geht) steht, dass ich 21 Urlaubstage habe. Da ich jetzt bereits 3 genommen habe, habe ich bis zum 31.07 nur noch 18 Urlaubstage. Wird mein Vertrag jetzt verlängert, hätte ich ja 36 Urlaubstage. Und da ich ja offiziell bis zum 31.10 da bleibe würde ich doch 27 Tage Urlaubanspruch haben, richtig? Dann müsste ich auch bis zum 01. 10 dann auch arbeiten (6 Tage Woche), richtig? Das Problem hierbei ist, ich habe überstunden von 35,5. das heißt ich müsste dann im September auch 17 Tage arbeiten. Wenn ich alles aufeinmal auflösen will. So dürfte ich dann schon am 17.09 für den 31.10 denn kündigen? Und kann ich denn meine Urlaubstage vom Azubivertrag im neuen Vertrag übernehmen?

Kündigung, Recht, Überstunden, Urlaubsanspruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Müssen Überstunden bezahlt und Arzttermine nachgearbeitet werden?

Hallo!

Ich befinde mich grade kurz vorm Ende meiner Ausbildung und bin 20 Jahre jung.

Nun wurde mir bereits am Anfang bei der Vertragsunterzeichnung gesagt, dass Überstunden nicht bezahlt werden.

Mein Betrieb ist um ehrlich zu sein wirklich nur am Ausnutzen. Die sagen einem 5 Minuten vor Schluss, dass man noch Aufgaben machen soll, die um einiges länger gehen als die Restzeit zum Feierabend. Ich habe wirklich super Arbeitszeiten (08:00 - 16:15, 45 Minuten Pause, die nicht abgezogen werden), deswegen habe ich es immer stillschweigend angenommen.

Nun stehe ich aber wirklich kurz vor meiner Abschlussprüfung und will eigentlich jede freie Minute nutzen, um zu lernen.

Trotzdem Donnern die einem immer noch so viele Aufgaben auf, dass man gar nicht pünktlich Feierabend machen kann. Nein sagen würde ich mich aber nie trauen.

Kann ich denn wenigstens verlangen, dass ich die geleisteten Überstunden bezahlt bekomme? Oder wenigstens Freizeit bekomme?

Denn heute hatte ich leider in der Arbeitszeit einen Augenarzttermin, der sich leider nicht verschieben ließ, da sonst alles voll war. Um 15 Uhr war der Termin und aufgrund langer Wartezeit ging das bis zum Feierabend. Jetzt soll ich die Zeit nacharbeiten, aber ich finde das einfach nur unfair. Ich fühle mich einfach ausgenutzt und bin froh, wenn die Ausbildung durch ist..

Ist das alles so erlaubt? Mein Vertrag gibt über sowas leider keine Auskunft, der ist nichtmal drei Seiten lang und über sowas steht da nichts drin..

Ausbildung, Überstunden, Ausbildung und Studium
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Muss ich auf den letzten Drücker Überstunden machen, wenn der Chef das erwartet?

Ich bin kaufmännische Angestellte bei einer Zeitarbeitsfirma, hatte aber auch schon Festanstellungen in unterschiedlichen Unternehmen. Meistens war ich als Teamassistentin/Sekretärin/Office Manager tätig.

Das Problem, um welches es hier geht, hatte ich sowohl als Festangestellte wie auch als Zeitarbeiterin. Mir ist das schon öfters passiert, dass ein Vorgesetzter oder ein Kollege mir genau in dem Moment, als ich Feierabend machen wollte, Arbeit auf den Tisch gelegt hat, die unbedingt noch genau an diesem Tag erledigt werden musste.

Im Normalfall habe ich damit kein Problem und erledige die Aufgabe, bevor ich Feierabend mache. Nicht so gut finde ich das, wenn ich am besagten Abend privat etwas vor habe. Das ist bei mir nicht oft der Fall, da ich unter der Woche abends keine festen Termine habe und sehr flexibel bin. Aber wenn mal etwas ist, an das ich zeitlich gebunden (z. B. ein Konzert oder freitags die Bahnfahrt zu meinem Partner, der in einer anderen Gegend lebt) bin, sehe ich das nicht ein, finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen, nur weil eine Aufgabe mir erst am Nachmittag auf den letzten Drücker gegeben wurde und unbedingt noch am besagten Tag fertig sein muss.

In solchen Fällen bin ich schon mehrmals gegangen, ohne die Aufgabe am gleichen Tag zu machen und habe dann ganz schön Ärger bekommen. Dürfen Chefs und Kollegen von mir verlangen, dass ich meine privaten Pläne auf den letzten Drücker verschiebe und finanzielle Verluste in Kauf nehme?

Arbeit, Überstunden, Chef, Beruf und Büro
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Überstunden in der Arztpraxis als Auszubildende?

Hallo

Ich mache eine Ausbildung als Medizinischefachangestellte beim HNO Arzt.

Mein Chef macht Nachmittags immer Akupunktur von 16:30 - 18 Uhr und er gibt jeden 7 Patienten für 16:30 Uhr einen Trermin und 3 Patienten für 17:30 einen Termin. Die Patienten kommen und müssen dann noch voll lange warten bis die dran kommen. Für jeden Patienten nimmt er sich 25 Minuten Zeit für Akupunktur.

Jetzt will unser Arzt das wir bis 19 Uhr also Überstunden machen sollen weil wir noch Patienten haben. Er kann einfach nicht richtig Termine planen und wenn wir Termine planen bekommen wir Ärger wieso die Patienten so früh da sind.

Ich habe ihn angesprochen mit den Überstunden und er hat mich angeschrien das man als mfa keine Überstunden bekommt weil ich im Medizinbereich arbeite und bis der letzte Patient weg ist muss ich für meinen Chef kostenlos arbeiten in der Ausbildung. Habe immer nur 1 Stunde Pause und manchmal nur 35 minuten Pause wegen meinem Chef weil wir noch Patienten haben und er meckert immer wenn ich zur Pause gehe und nicht in meiner Pause noch die Instrumente nicht mache.

Sein Lieblingsspruch ist ,, man ist so oder so fertig ob es um 18 Uhr ist oder um 19 Uhr Sie müssen solange bleiben bis der letzte Patient weg ist''.

Welche Rechte habe ich ?

Muss ich Überstunden machen ? Wenn ja muss er mir das auszahlen?

Muss ich meine Pause opfern? Während er selber Pause macht ?

Mein Chef ist ein sehr geiziger Mensch er will immer nur sparen.

Arbeit, Ausbildung, Überstunden, Arbeitszeitgesetz, Arztpraxis, Gesundheit und Medizin, Medizinische Fachangestellte, Ausbildung und Studium
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Frage zu Überstunden bei flexibler Arbeitszeit. Wer kann helfen?

Entschuldigt die offene Frageformulierung im Titel. Aber die Frage ist etwas komplex. ;)

Ich habe mit meinem Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag mit flexibler Arbeitszeit vereinbart: Teilzeit 100 - 120 Stunden monatl. bei 23,10 bis maximal 28,80 Stunden wöchentlich. Mein Gehalt berechnet sich nach den 100 Stunden. Ich kann aber flexibel bis zu 120 Std. monatl. bzw bis 28,80 Std wöchentl. eingesetzt werden (voraus vereinbarte Überstunden, Flexi).

Aufgrund von Urlaub und Krankheit habe ich aber gegenwärtig viele Überstunden zu leisten, die weit über die vereinbarten 120 Std, bzw. 28,8 Std hinausgehen. Teilweise arbeite ich bis zu 150 Std monatl, bzw fast 40 Std. wöchentl. Es hieße, dies seien übliche und in diesem Fall notwendige Überstunden, die ich ja abbummeln könnte.

Ich sehe das etwas anders. Ich habe ja nicht umsonst einen Flexi-Vertrag (Teilzeit!) angenommen, der ja eine gewisse "Überstundenzahl" vorsieht. Ich muss schon 6 Tage die Woche während der üblichen Öffnungszeiten stets parat und jederzeit einsatzbereit sein. Irgendwie alles nicht, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich muss noch einen Nebenjob annehmen, was aber so nicht geht.

Frage, sind die Überstunden, die über die vereinbarten 120Std/28,8Std hinaus gehen, rechtens?

Ich freue mich über jede fachkundige Antwort! Vielen Dank im vorraus.

Recht, Arbeitsrecht, Überstunden, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsvertrag, Arbeitszeit, Teilzeit, Teilzeitkraft, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Darf der Chef verlangen, dass 30h Teilzeitkräfte mit Grundschulkindern eine Woche lang wegen einer externen Schulung 40h arbeiten plus extra Fahrzeit?

Der Chef plant eine Schulung in einer 60 min entfernten Stadt.

Er erwartet, dass seine Teilzeitkräfte dafür statt 28 und 32 h in der Woche 40h arbeiten. Eine der Kräfte müsste dafür an ihrem freien Freitag kommen, die andere müsste statt bis 14 h bis 16/17 h arbeiten.

Eine der Kräfte arbeitet wegen ihres Grundschulkindes Teilzeit, der Ehemann arbeitet Vollzeit. Die Frau hat nach einer Brustkrebs OP Schwerbehinderung GdB50 und im Bereich vor und nach der Arbeit Physiotherapien, Rehasport und die Verantwortung für das Kind (9).

Das Kind geht nächstes Jahr auf die weiterführende Schule und benötigt die Hilfe der Mutter beim Üben, bei Hausaufgaben und Klassenarbeitvirbereitungen. Zudem haben Mutter und Kind mehrmals die Woche feste Sporttermine und es sind seit langem feste Arzttermine (Vorsorge, Nachsorge, Facharzttermine) geplant.

D.h. die eine Kollegin müsste sämtliche Arzttermine und Sport absagen, das Kind mit Schlüssel alleine nach Hause gehen lassen (es wäre dann 5 Tage je 2h alleine im Haus und niemand wäre da, das Lernen für Klassenarbeiten zu beaufsichtigen- das Kind hat eine Lernschwache und die Familie lässt sich vom SPZ betreuen).

Weiterhin finden aktuell Kennenlerntag an den weiterführenden Schulen statt, an denen die Familie teilweise nicht teilnehmen kann.

Kann der Chef verlangen, dass die Frau deutlich länger als vertraglich vereinbart arbeitet?

Die Schulung ist frei planbar nach Wünschen der Firma.

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