Wenn ich einem jemandem helfe, schade ich dann immer automatisch einem anderen Lebewesen?

Also wenn ich z.B. der wenn ich verweiste Katzenbabys aufziehe, dann schadet das doch der Vogelpopulation und hilft der Wurmpopulation. Wenn ich dann verhindere, dass meine Katzte Vögel fängt, dann schade ich der Wurmpopulation.

Klar, das ist eben fressen und gefressen werden, aber dadurch, dass ich die Katztenbabys retten würde, würden viele andere Tiere sterben. Das heißt doch also, dass ich egal welche Entscheidung ich treffen würde, immer einem Lebewesen schaden würde. Aber natürlich würde ich die Katzenbabys retten, weil man mir helfen beigebracht hat und an ihrer Stelle würde ich auch geretten werden wollen. An der Stelle der Vögel wäre das anders...

Das alles würde aber ja bedeuten, dass ich sobald ich einem Lebewesen helfe, einem anderen schade und dass das Helfen im Umkehrschluss hinfällig wird. Das würde dann ja auch so sein, wenn ich einem Menschen helfe. Dass Menschen Mitgefühl empfinden und anderen Menschen und Tieren helfen, ist doch aber ein Grundelement unserer "guten" Seite und der Menschlichkeit. Und nicht zu helfen, wäre doch aber nicht die Lösung. Wenn ich einen Menschen sehe, der medizienische Hilfe braucht, kann ich doch nicht sagen, ist egal, denn du stirbst, die Nutztiere, die Eisbären und den Regenwald freut es.

Ich glaube, ich habe irgendwo einen Denkfehler.

Natur Tiere Ethik Ökosystem Philosophie Philosophie und Gesellschaft
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Wespenspinne eingeschleppt?

Vor 5 Jahren war gegenüber von unserem Haus noch ein freies Grundstück. Eine Frühlingswiese mitten in Österreich, so groß, dass man eine Menge großer Häuser drauf bauen konnte. Von einem Tag auf den anderen war auf der ganzen Wiese alles mit Spinnnennetzen voll gespannt. Zu meinem Erstaunen war es eine Art, die ich damals noch nie gesehen hatte. Ich dachte, es könnte eine Art von Kreuzspinnen gewesen sein. Heutzutage weiß ich, dass es nur Wespenspinnen gewesen sein können. (Mittlerweile bin ich an sie gewöhnt.) Ich hatte noch nie dermaßen viele Spinnen gesehen. Es mussten viele Millionen gewesen sein, denn es gab vielleicht ein paar Quadratzentimeter freier Fläche zwischen jedem Netz. Ich sah weit und breit keine anderen Insekten oder Spinnnen mehr. Sie mussten alle von den reaktionsschnellen Bestien gefressen worden sein. Die Wiese war ein einziges Monopol. Aber nur Monate später wurde der ganzen Wiese buchstäblich der Erdboden gleich gemacht, da man mit Häuserbauten anfing. Riesige Erdhaufen wurden von LKW's abtransportiert (und damit wahrscheinlich viele Spinnen mit all ihren Eiern). Viele Spinnen verkrochen sich daraufhin in Gärten und an Häuserdächern, wo sie schließlich kein weiteres Jahr überleben würden. Hatte die Wespenspinnen ein Bewohner eingeschleppt? Wenn ja, wie und woher? Bildete sich durch die abgeschleppten Erdhaufen schließlich woanders eine neue Kolonie? Werden diese Tiere sich weiter verbreiten oder haben sie zu viele natürliche Feinde (z.b. Krähen)? Diesen Sommer bin ich nur wenigen begegnet. Ich hoffe, meine Geschichte ist nicht zu lange geworden.

Beste Grüße, Erik

Natur Tiere Insekten Spinnen Biologie fauna Ökosystem Spinnentiere
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