Was denkt ihr: Regenwald etc. oder Meer etc. wichtiger für das Stoppen des Klimawandels?

Hey liebe Community,

Bitte stimme zuerst ab, lest dann bitte folgendes unten und schreibt bestenfalls eine Antwort mit eueren Ansichten (vielleicht vorher und nachher?) :), das würde mich sehr freuen. :)

FALLS IHR EUCH BEIM ABSTIMMEN NICHT ENTSCHEIDEN KÖNNT ODER BEIDES WÄHLEN WOLLT, WÄHLT BITTE DAS, WAS IHR (WENN AUCH NUR EIN WENIG) WICHTIGER FINDET.

Ich persönlich denke, dass Meer wird oft massiv unterschätzt. Es bedeckt über 70% der Erde und ist ein eigenes Ökosystem in sich. Es hat eine Großteil der Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekt (sprich Klimawandel) ausgeglichen und ernährt Milliarden von Menschen. Es spielt einen mehr als großen Anteil in der Sauerstoffproduktion und Kohlenstoffdioxidverwertung, schließlich stammt mehr als jeder zweite Atemzug eines jeden aus dem Meer. Es ist die "blaue Lunge" unseres Planeten.

Der Regenwald dagegen hat eine vergleichsweise winzige Fläche und ist auch nicht, wie viele annehmen, die "grüne Lunge" unseres Planeten. Denn was den Regenwald angeht produziert er zwar viel Sauerstoff, jedoch kommt davon auch nie etwas bei uns an. Der komplette Sauerstoff wird von der großen Anzahl an Lebewesen im Regenwald verbraucht. Trotzdem trägt auch der Regenwald etwas zur Sauerstoffproduktion im Meer bei: Die sauerstoffproduzierenden Primärproduzenten im Meer erhalten einen Großteil der Nahrung aus dem Regenwald. Außerdem kann man in Wäldern generell Kohlenstoffdioxid versenken und dort binden. Probleme anstehen jedoch dann, wenn Holz verbrannt wird, denn dann wird das ganze Kohlenstoffdioxid wieder in die große weite Welt entlassen.

Am Ende sollte man beides schützen, doch müsste ich mich entscheiden, würde ich zuerst das Meer retten.

Meer 53%
Regenwald 47%
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Warum wollen die Grünen den Wald schädigen?

siehe den Artikel von Tichys Einblick:

Die Koalitionsgespräche in Baden-Württemberg zwischen Grünen und CDU haben den ersten Verlierer fest vereinbart, den baden-württembergischen Wald. Die erste und offenbar wichtigste  Vereinbarung der Sondierungsgespräche ist die Festlegung der, so heißt es: „Vermarktung von Staatswald- und Landesflächen für die Windkraftnutzung. So können bis zu 1000 neue Windkraftanlagen entstehen.“
Die bedeutendste Fläche des Landes ist in der Tat der Staatswald mit 329.000 Hektar Fläche. Zieht man die Fläche des Nationalparks/Naturschutzgebietes davon ab, bleibt immer noch eine Fläche von 190.000 Hektar übrig. […] Also stehen dann im Abstand von 1,4 km jeweils ein Windrad mit den entsprechenden Zufahrtsstraßen, die die Waldstücke zerschneiden.  […]
Doch selbst 1000 Windkraftanlagen bieten keine gesicherte Stromversorgung im windschwachen Ländle. Der Wegfall der Kernkraftwerke wie Philippsburg 2 kann nur durch stärkeren Import von Strom aus dem Ausland kompensiert werden, darunter das älteste Kernkraftwerk der Welt, Beznau. […] Baden-Württemberg verteufelt die Kernkraft, nimmt aber gerne den Strom aus ausländischen Kernkraftwerken. […]
Aber was für Baden-Württemberg schiefgehen wird, geht auch in ganz Deutschland nicht auf. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft  BDEW rechnet durch den Kernenergieausstieg mit 8 Gigawatt weniger und den Kohleausstieg mit 10 Gigawatt weniger, und trotz eines Zubaus von 4 Gigawatt Gaskraftwerken bis Ende 2022 mit einer Unterversorgung Deutschlands. […] Da weder Wind- noch Solarenergie gesicherte Leistung liefern, wird es dann, so der BDEW, „eine Lücke an gesicherter Leistung“, geben.
Das ist mittlerweile auch dem Bundesrechnungshof aufgefallen. […] Es lohnt sich, die  Langfassung des Berichtes zu lesen. […] Der Rechnungshof kommt (auf S. 30) zum Ergebnis, dass die durch den Kernenergie- und Kohleausstieg entstehenden Netzengpässe bis 2025 nicht beseitigt werden.
Der Bundesrechnungshof geht weiter davon aus, dass die Letztverbrauchspreise für Strom in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Schon heute liegen die Strompreise um 43 % über dem Durchschnitt in Europa. […]
Das Fazit (auf S. 48) ist alarmierend: „Der Bundesrechnungshof sieht die Gefahr, dass die Energiewende in dieser Form den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet, die finanzielle Tragkraft der letztverbrauchenden Unternehmen und Privathaushalte überfordert und damit letztlich die gesellschaftliche Akzeptanz aufs Spiel setzt. Nach Schätzungen aus dem Jahr 2016 müssen in den Jahren 2000 bis 2025 rund 520 Mrd. Euro (nominal) einschließlich der Netzausbaukosten für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgebracht werden.“ „Der Bundesrechnungshof bekräftigt deshalb seine Auffassung, dass es nicht vorrangig Ziel sein kann, die Energiewende um jeden Preis umzusetzen.“

Dennoch wollen die Grünen dafür einen wichtigen Wald schädigen. Es ist doch bekannt, wie störungsempfindlich solch natürliche Ökosysteme sind.

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Wie geht Ihr(Euer Gehirn)damit um, wenn Ihr merkt,dass Ihr die Welt und die Menschheit nicht versteht und wisst,dass es komplett anders sein kann als Ihr denkt?
  • Wenn Ihr die ganzen anspruchsvollen Studien nicht kennt oder in der Hand und dafür auch nicht immer die Kraft oder Zeit habt alles durchzulesen/kontrollieren, um einigermaßen die Zusammenhänge zu verstehen.
  • Wenn es aber andere Mitmenschen besser verstehen, weil sie diese Themen studiert haben oder dabei sind aktuell zu studieren und daraus ihre eigenen Zusammenhänge ziehen, obwohl Ihr wisst, dass Ihr in solchen Gebieten - was Zusammenhängen betrifft, viel intelligenter seid - weil ihr ein gutes Gespür dafür habt.

Belastet oder kränkt Euch das, dass Ihr zu Euren Lebzeiten nicht an solchen bedeutsamen Studien drankommen könnt (vlt. die Zeit/Kraft oder vielleicht auch nur begrenztes Wissen), um die Welt/Natur/das Verhalten der Tiere (inklusive das Tier Mensch/Homoniden) besser verstehen zu können?

Ist mir heute recht egal 50%
Das hat mich damals belastet 17%
War mir immer egal 17%
Andere Gründe 17%
Das belastet mich heute 0%
Das würde mich belasten 0%
Finde ich gut so 0%
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Habt ihr ein stabiles 10L Süßwasser Ökosystem mit Zwerggarnelen in einem Nano Aquarium?

Hallo,
ich bin absoluter Aquaristik Anfänger und lese mich aktuell viel in das Thema ein und sehe auch, dass es eine große Spannweite an Meinungen zur Haltung gibt.

Von Zwerggarnelen Züchtern bis Aquascapern, die von professionell umfangreich bis mit einfachsten Mitteln ein stabiles Ökosystem und eine gesunden Besatz halten können. Ich habe auch gesehen, dass das Thema schnell polarisieren kann und bitte daher um ein Erfahrungsaustausch und keine verurteilende Belehrung.

Mein Erwerb ist ein 10L Mini Aquarium Komplettset, der nach Recherche und einigen Meinungen eher als Aufzuchtbecken geeignet ist. Es kommen definitiv auch keine Fische rein. Ich begeistere mich für das Thema immer mehr und lerne auch ständig dazu. Nun habe ich aber diesen Tank und würde mich daran probieren wollen, mit dem Ziel später in ein größeren Tank umzuziehen. Daher würde mir aktuell auch keine Diskussion über die Größe weiterhelfen, da es offensichtlich positive Beispiele gibt. Mir wäre auch bewusst, dass ein größerer Tank eher Fehler verzeiht.

Wer besitzt ein Mini Aquarium mit Besatz und hat wesentliche tipps für eine erfolgreiche Haltung? Ich freue mich auch über Bilder.

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Der weitere Text soll nur mein bisheriges Know-How für eventuelle Rückfragen zeigen, bzw. mein Vorhaben darstellen.

Ausrüstung und Medium:
Der Tank kommt mit Licht und Filter. Ich möchte langfristig mit Leitungswasser + Aufbereitungszusatz (mit Bakterienkulturen) arbeiten und nicht mit Osmosewasser und dazugehöriger Technik. Eventuell greife ich auch auf ein im Fachhandel vorgestelltes fertiges Garnelenwasser zurück.
Nur aus Neugier: Gibt es auch Erfahrung mit destilliertem Bügeleisenwasser und Aufhärtungszusätzen?

Boden und Bepflanzung:
Ich würde ein Soil als Boden nutzen (wurde mir auch im Fachhandel empfohlen), weil ein Pflanzensatz gedacht ist. Moose bis Kleinstpflanzen, die keine großen Blätter bilden und auch sonst sehr CO2 arm und lichtarm wachsen. Ansonsten kommen etwas Holz und Lavasteine rein.

Besatz:
Minimal 10 Zwerggarnelen (welche weiß ich noch nicht) und später mit wachsendem Futterangebot eine Geweihschnecke. Ich würde den Besatz mit der Tröpfchen-Methode an den Wechsel gewöhnen und umsetzen.

Fütterung:
Die Geweihschnecke kriegt kein zusätzliches Futter, außer eine Minerale Ergänzung, wenn das Wasser zu weich ist. Die Garnelen sollten im optimal Fall auch kein ergänzendes Futter erhalten. Ich habe aber dennoch was besorgt, was die Garnelen doch zu wenig Aktivität aufzeigen sollten. Gefüttert wird im Glasschälchen, um Fäulnis und Nährstoffüberschüsse zu vermeiden.

Wasserwerte und Chemie:
Durch das Soil gehe ich davon aus, lange keine Düngung für die Pflanzen zu benötigen. Das Wasser würde ich vor dem Besatz auf Kupferionen prüfen und auch sonst einmal die Woche die Wasserhärte, Karbonathärte, pH-Werte und Nitrat-Werte prüfen, in Abstimmung mit der gewählten Art. Einen kleinen Wasserwechsel würde ich nur bei stetig ansteigenden werten machen.

Aquarium, nano-aquarium, Ökosystem, Aquariumpflanzen, Zwerggarnelen
Welche seltenen, heimischen Wildblumen/Gräser lassen sich am besten auf einem alten Acker aussäen?

Ihr Lieben,

Freunde von uns haben letztes Jahr ein Stück Land (1,5h) aus der Bewirtschaftung genommen, weil es sich leider durch seine Lage (leichter Hang) und Beschaffenheit (extrem uneben) nicht wirklich zur maschinellen Bearbeitung eignete. Über die weitere Verwendung sind sie ein wenig verzweifelt und sprachen immer wieder davon eine Bienenwiese anzulegen, klagten aber über mangelnde Zeit und unpassende Gerätschaften.

Zu Weihnachten hatten wir jetzt überlegt ihnen quasi diese Bienenwiese zu schenken. Eines unserer Pferd geht vorm Pflug und wir würden uns zum Anlegen der Wiese anbieten, Gerät und Zeit mitbringen und eben das Saatgut. Wir würden versuchen bevorzugt alte, bedrohte Arten zu säen, da die beiden einen Archehof für bedrohte Nutztiere betreiben. Gleichzeitig soll die Wiese einen möglichst hohen Mehrwert für Insekten und Wildtiere in der Region haben und keine invasiven Arten enthalten.

Jetzt wäre meine Frage: wo bekommt man zuverlässige Informationen darüber welche Pflanzen in der Region (Niedersachsen, südliches Hamburg) heimisch und möglicherweise bedroht sind? Kennt sich da von euch vielleicht sogar jemand aus und hat Tipps? Natürlich tut es auch eine 0815 Mischung, aber wenn man gezielt bedrohte, heimische Arten unterstützen könnte...wär ja schon ganz schön. Ich freue mich über euren Input dazu!

Umweltschutz, Pflanzen, Blumen, Bienen, Ökosystem, Wildnis
Wi findet ihr die Eingriffe in den brasilianischen Regenwald vor dem Hintergrund der Folgen für das Ökosystem und die Ureinwohner?

mit Hilfe dieses Textes könnt ihr euch eine Meinung bilden, wenn jmd nicht weiß was das ist:

Regenwald wird Rinderweide

Brasilien hat bis heute mit zwei zentralen Problemen zu kämpfen. Zum einen ist durch steigen- de Bevölkerungszahlen ein enormer Bevölkerungsdruck und Siedlungsdruck entstanden, zum anderen ist das Land hoch verschuldet. In den 50er Jahren wurden hohe Kredite im Ausland aufgenommen, um wirtschaftliche Investitionen zu tätigen und außerdem leidet das Land unter Misswirtschaft und Korruption. Um den Regenwald landwirtschaftlich zu erschließen, verkaufte die brasilianische Regierung große Flächen an ausländische aber auch inländische Großunter- nehmer. Diese Unternehmen dürfen eigentlich nur 50 % der erworbenen Flächen roden, um sie in Weideflächen für Rinder umzuwandeln. Dies wird aber häufig missachtet. Große Teile des Waldes wurden gerodet, man säte, oft von Flugzeugen aus, Gras ein. Die Weidewirtschaft er- fordert nur einen geringen Aufwand und ist relativ gut zur Nutzung der nährstoffarmen Böden geeignet. So entstanden Rinderfarmen mit Flächen von 10 000 bis 100 000 ha. Schätzungen gehen davon aus, dass die Ausdehnung der Rinderhaltung für zwei Drittel der Entwaldung Ama- zoniens verantwortlich ist. Neben positiven Aspekten, wie der Gewinnung von Siedlungs- und Ackerland, Deviseneinnahmen für den hoch verschuldeten Staat, stehen die indigenen Stam- mesvölker auf der Verliererseite. Ihr Lebensraum wird zerstört, sie werden aus den Dörfern ver- trieben oder in Reservate umgesiedelt. Da die Menschen nicht immun gegen unsere Krankhei- ten wie Husten, Schnupfen etc. sind, sterben sie häufig durch den Kontakt mit den Waldarbei- tern an einer einfachen Grippe.

Brasilien, Schule, Landwirtschaft, Geschichte, Regenwald, Erdkunde, Ökosystem
Wie findet ihr die Eingriffe in den brasilianischen Regenwald vor dem Hintergrund der Folgen für das Ökosystem und die Ureinwohner?

Hier ist ein Text um euch eine Meinung zu bilden

  Regenwald wird Rinderweide

Brasilien hat bis heute mit zwei zentralen Problemen zu kämpfen. Zum einen ist durch steigen- de Bevölkerungszahlen ein enormer Bevölkerungsdruck und Siedlungsdruck entstanden, zum anderen ist das Land hoch verschuldet. In den 50er Jahren wurden hohe Kredite im Ausland aufgenommen, um wirtschaftliche Investitionen zu tätigen und außerdem leidet das Land unter Misswirtschaft und Korruption. Um den Regenwald landwirtschaftlich zu erschließen, verkaufte die brasilianische Regierung große Flächen an ausländische aber auch inländische Großunter- nehmer. Diese Unternehmen dürfen eigentlich nur 50 % der erworbenen Flächen roden, um sie in Weideflächen für Rinder umzuwandeln. Dies wird aber häufig missachtet. Große Teile des Waldes wurden gerodet, man säte, oft von Flugzeugen aus, Gras ein. Die Weidewirtschaft er- fordert nur einen geringen Aufwand und ist relativ gut zur Nutzung der nährstoffarmen Böden geeignet. So entstanden Rinderfarmen mit Flächen von 10 000 bis 100 000 ha. Schätzungen gehen davon aus, dass die Ausdehnung der Rinderhaltung für zwei Drittel der Entwaldung Ama- zoniens verantwortlich ist. Neben positiven Aspekten, wie der Gewinnung von Siedlungs- und Ackerland, Deviseneinnahmen für den hoch verschuldeten Staat, stehen die indigenen Stam- mesvölker auf der Verliererseite. Ihr Lebensraum wird zerstört, sie werden aus den Dörfern ver- trieben oder in Reservate umgesiedelt. Da die Menschen nicht immun gegen unsere Krankhei- ten wie Husten, Schnupfen etc. sind, sterben sie häufig durch den Kontakt mit den Waldarbeitern an einer einfachen Grippe.

danke im Voraus

Erde, Südamerika, Schule, Landwirtschaft, Geschichte, Regenwald, Amazonas, Erdkunde, Ökosystem

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