Unsicher über meine Sexualität, brauche Rat?

Hallo erstmal, ich bin M(17) und bin mir seit letzter Zeit unsicher über meine Sexualität. Ich hab seit ungefähr 2 Jahren schon einen Crush auf einenTypen in meiner Parallelklasse und würde es ihm auch echt gerne sagen und könnte mir auch eine ernsthafte Beziehung mit ihm vorstellen. Aber (jetzt kommt das aber) ich bin mir seit ein paar Wochen unsicher über meine Sexualität da ich noch nie eine Beziehung hatte und somit quasi gar keine Erfahrung auf dem Gebiet habe, bin ich mir nicht sicher ob das was ich fühle nicht eine Phase ist. Ich meine ich schwanke oft zwischen dem Gedanken das ich Bi oder Homosexuell bin und ich kann mich damit teilweise gut identifizieren, jedoch habe ich in letzter Zeit Zweifel daran als was ich mich identifiziere.

Vllt liegt es ja daran das ich mich an diesen eine Jungen verbissen habe und nicht offen für anderes bin oder so was in der Art.

Immer wenn ich etwas mit diesem Jungen mache, geht es mir gut, ich Lache viel und habe wirklich spaß. Sobald ich aber wieder weg bin von ihm werd ich traurig ich sehne mich schon wieder nach ihm und das macht mich fertig weil ich nicht weiß ob ich mir das nur einbilde oder diese Gefühle echt sind.

Immer wenn ich an unsere Zeit denke fühl ich mich wohl und wenn ich eine Nachricht von ihm auf eine Frage von ihm bekomme freue ich mich wirklich unnormal aber teilweise fühlt es sich so an als ob ich ertrinke. Ich ertrinke in so einer Art See von Verlangen und Ungewissheit wo ich ihn als meinen festen Freund will aber angst habe vor dem was sein kann wenn dass alles hier nur eine Phase oder Einbildung ist.

Ich stecke offen gesagt in einer absoluten Identitätskrise. Ich weiß nicht mehr wer oder was ich bin und suche hier Rat weil ich echt nicht mehr weiter weiß

Ich bedanke mich jetzt schon mal an die, die sich diese ellenlange Frage bis zum Schluss durchgelesen haben.

Ich bedanke mich auch schon mal im Voraus auf hilfreiche Antworten

Liebe Grüße

Sexualität, LGBTQ
Unsicherheit wegen Sexualität?

Ich habe nie hinterfragt, oder auch nur in Betracht gezogen, dass ich eine andere Sexualität haben könnte, als die, die die Disney Prinzessinnen immer hatten - hetero. Hab' ich mir nie Gedanken drüber gemacht...

Jetzt frage ich mich aber doch, ob meine Gefühle und mein Verhalten nicht vielleicht dochnin eine andere Richtung deuten. Ich weiß, dass ihr alle mir keine genaue Antwort geben könnt, aber vielleicht könnt ihr mir ja zumindest ein paar Denkanstöße geben?

In meinem Freundeskreis sind fast ausschließlich Kerle - eher aus Zufall, weil in meinem Jahrgang fast keine Mädchen waren; nur ⅙ waren Mädchen. Dementsprechend habe ich eigentlich nur Kerle kennengelernt. 😅 Ich finde einige von meinen Freunden hübsch, manche auch wirklich hübsch, aber von keinem habe ich mich je angezogen gefühlt. Das ist auch sonst nicht so, im Zug, Bus o.ä. achte ich nicht wirklich auf die Kerle - außer, Sie fallen auf, dann bleibt mein Blick mal hängen; aber auch hier ohne romantisches Interesse.

Früher habe ich mich denke ich mal den ekn oder anderen Kerl verguckt. Verliebt würde ich nicht sagen, das habe ich mich noch nie, ich hatte aber schon Schwärmereien. Ging nur halt nie darüber hinaus; geschwärmt habe ich im Hintergrund manchmal, aber das hat sich immer ganz schnell gelegt und ich habe nichts anderes als Symphatie empfunden. 😅

So richtig verliebt habe ich mich aber auch in ein Mädchen noch nie. Wobei ich in Serien/Filmen, Bussen oder auch in der Schule doch viele Blicke auf Sie werfe. :) Ich finde viele Mädchen sehr schön, und ich würde sogar sagen, auch attraktiv. Wenn ein Mädchen mich an der Bushaltestelle anlächelt, dann bin ich den ganzen Tag lang glücklich und denke immer wieder an den Moment zurück...Das ist bei Kerlen nicht so. Und ich stelle mir manchmal vor, wie es wäre, eine Freundin zu haben - und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich gerne eine Freundin hätte. :)

Ich weiß, ihr seid nicht in meinem Kopf und kennt mich nicht, aber was meint ihr, wenn ihr das mal so ganz oberflächlich betrachtet? Kann es sein, dass ich vielleicht nicht so hetero bin, wie ich bisher dachte?

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Simulierte Schwangerschaft für Transfrauen?

Hallo,

Transfrauen haben heutzutage das Problem, dass sie nicht schwanger werden können. Dieses Problem kann momentan nicht gelöst werden, aber umgangen. Transfrauen können ja einfach nur so tun als ob. Und ich meine nicht nur einfach so, sondern richtig.

Also so in der Art stelle ich mir das vor:

Diee Transfrau Julia hatte vor paar Wochen unverhüteten Sex mit ihren Freund(innen) gehabt, weswegen sie jetzt einen Schwangerschaftstest macht. Dieser Schwangerschaftstest ist aber kein normaler, aber einer der immer Positiv zeigt. Sehr erfreut geht sie zu ihren Lebenspartner(innen) und zeigt stolz ihren positiven Schwangerschaftstest. Die Partner(innen) zeigen sich auch sehr erfreut. Am nächsten morgen geht ihr zum Frauenarzt. Er weiß, dass sie nicht wirklich Schwanger ist, weswegen er auch nur so tut als ob. Er gibt ihr dieses Teil, ein Babybauchsimulator:

Siehe Bild.

Dieses Teil Simuliert nicht nur das Volumen, sondern auch das Gewicht und das Stadium des Fötus. Durch Strom simuliert das Teil auch noch die Baby Tritte, auch wenn nicht gewollt.
Der Bauch ist aber nicht nur das einzige Feature. Der Arzt macht auch noch nämlich fake Ultraschallbilder vom Fötus. Um es noch akkurater zu machen

  1. Julia geht sehr erfreut nach Hause. Bewusst das sie und ihre große(n) Liebe(n) bals Eltern werdert. Ihr bereitet euch sehr gründlich vor. Sie kauften Kleidung, Möbel etc. Da ihr mit Sand gefüllter Bauch immer schwerer wird, wird sie sich nicht mehr groß anstrengen müssen. Mit einem kleinen "Entschuldigung, ich bin schwanger" bekommt sie jeden Platz im Zug oder im Bus. Nach 8,5 Monaten fühlt sie etwas. Die zuvor platzierte Fake-Fruchtblase ist geplatzt. Sie wird sofort in einem Krankenhaus behandelt. Die Hebamme steckt heimlich einen Schlauch in ihren Fake-Bauch, damit natürlich der Bauch während der Geburt kleiner werden kann. Die Hebamme holt dann ein Baby, das zuvor von den werdenden Eltern ausgewählt worden ist, damit sso tun kann, als ob es von ihr rausgekommen wäre.

Julia wäre jetzt eine glückliche Mutter.

2. Julia will kein Kind haben. Ein Kind würde ihr junges Leben zerstören. Sie hasst Kinder und außerdem ist sie eine junge, unabhängige Frau mit einer Zukunft. Julia entscheidet sich beim Frauenarzt für eine Operative Abtreibung. Der Frauen Arzt respektiert ihre Entscheidung. Am Op Tisch hat Julia ihre Beine breit gemacht, damit der Arzt das tut, was er tun muss. Er zieht seine Latexhandschuhe an, nimmt sein Werkzeug und fängt an. Julia fragt sich "Ist das richtig wa ich tu?", "Gibt es keine Alternative?", aber sie bleibt entschlosse, ihr nicht existierendes Kind abzutreiben. Nach Minuten der Stille ist es vollbracht. Das nicht existierendes Kind existiert nicht. Julia ist froh und nachdenkend zugleich. Sie überwies 600€ an den Arzt und bedankte sich noch für seine gute Arbeit. Julia lebte weiter, ohne Baby.

Jetzt wieder zur Frage: Sollten Transfrauen so etwas machen dürfen? Sollten Frauenärzte Fake Schwangerschaften und Abtreibungen anbieten? Deine Meinung?

Simulierte Schwangerschaft für Transfrauen?
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Würdet ihr euch diskriminiert fühlen, wenn ihr kein Blut spenden dürftet?

Blutspenden werden vor der Verwendung auf HIV und andere Infektionen untersucht. Weil die entsprechenden Erreger (beziehungsweise Antikörper dagegen) aber immer erst nach einer gewissen Zeit nachweisbar sind, die vom Testverfahren abhängt (diagnostisches Fenster), können dabei Infektionen übersehen werden. Darum werden potenzielle Spender zusätzlich nach ihrem infektionsrelevanten Verhalten befragt, also zum Beispiel nach sexuellen Kontakten unter Männern. Menschen mit erhöhtem Risiko einer unerkannten Infektion sollen so ausgeschlossen werden.

Männer, die Sex mit Männern haben, sind in Deutschland nach wie vor die am stärksten von HIV betroffene Gruppe, haben also statistisch ein deutliches höheres Risiko, sich mit HIV zu infizieren.

Wärt ihr unter den genannten Umständen einverstanden, dass diese Regeln bestehen, um nicht das Leben von Kindern und Erwachsenen zu gefährden, die dringend Blutkonserven benötigen?

Oder würdet ihr darauf bestehen, Spenden zu können, weil ihr euch diskriminiert fühlt, unabhängig, ob das Risiko andere mit HIV anzustecken, höher ist.

Ich frage, weil viele Homosexuelle dies ungerecht finden und öffentlich dagegen demonstrieren. Würde mich interessieren, wie ihr zu dem Thema steht.

Ja natürlich ist das in OK, die Gesundheit Anderer hat Vorrang! 72%
Auch wenn das Risiko erhöht ist, bestehe ich darauf zu spenden! 28%
Männer, Politik, Sexualität, Gesundheit und Medizin, HIV, Homosexualität, LGBTQ, Philosophie und Gesellschaft, Trollfrage, Abstimmung, Umfrage
Hat LGBTQ zum Teil eine psychische Ursache?

Also ich frage mich in den letzten Tagen, was mich derart motivieren könnte, meine Sexualität öffentlich und ohne Unterlass zu thematisieren.

Ich bin zwar nicht schwul, hab’s mir aber als hetero vorgestellt. Was könnte der Motivator sein? In Deutschland kann man als LGBTQler ja sehr frei leben. Außer vielleicht in rein muslimischen Vierteln. Also das könnte schon mal nicht der Grund sein, so viel Energie aufzubringen, wenn die Freiheit ja schon vorherrschend ist. Dann dachte ich, vielleicht weil es außerhalb der modernen westlichen Welt schwer sein kann, schwul oder lesbisch zu sein. Aber wieso sollte ich dann im deutschen Raum laut mit den Töpfen schlagen? Führt doch zu nichts. Kann’s also auch nicht sein.

Und nun habe ich inzwischen den Verdacht geschöpft, dass es eine psychische Ursache haben könnte. Und zwar, wenn ich mir vorstelle, ich hätte bis, sagen wir, zum 16. Lebensjahr meine Sexualität geheimgehalten bzw was vorgetäuscht, weil ich mich dafür schäme oder es mich verwirrt oder ich mich deshalb nicht mochte, oder familiäre Ablehnung erfahren oder befürchtet habe…. was auch immer… dass ich aus diesem Grund vielleicht auch nach dem „Befreiungsschlag“, einen enormen Drang verspüren würde, mich weiter mitzuteilen. Mich also seelisch nackt zu präsentieren, Schluss mit dem Versteckspiel, Schluss mit den selbstzweifeln, all den negativen Gefühlen. Ich mache mich jetzt so öffentlich, wie möglich, und erfahre auch noch Zuspruch! Und zwar Großen! In Politik, den Medien, in der Kunst, sogar in Männersportarten! Wow! Überall Regenbogen Armbänder. Das muss wie Balsam für die Seele sein. Ein gutes Gefühl, dass man dann vielleicht künstlich verlängert, indem man neutrale Personen (bezogen auf LGBTQ, also nicht mal Gegner von Schwulen oder Lesben etc., sondern jetzt einfach keine LGBTQ Mitkämpfer)… dass man also diese Leute sozusagen zweckentfremdet, sie nutzt, um weitermachen zu können. Um sich weiter zeigen zu können, weiter den Zuspruch der eigenen und LGBTQ zugewandten Leute zu erfahren! Das ist ja auch eine unglaubliche Macht, die LGBTQler haben. Jeder, der nicht für sie ist, ist gegen sie. Was natürlich völliger Humbug ist, aber diese neue selbstbewusste Rolle, tut vielleicht so gut, dass man eine stärkere Ungerechtigkeit „kreiert“, als wahrhaftig vorhanden, um weitermachen zu können. Vielleicht weil es auch eine Opferposition „weiter pflegt“, die der Schlüssel war, zur Akzeptanz, von sich selbst und von der Gesellschaft. Das wäre für mich eine nachvollziehbare Erklärung für das fortwährende LGBTQ, die ja tatsächlich ziemlich alleine auf einem leeren Schlachtfeld stehen.

Demnach hätte es eine psychische Ursache. Was denkt ihr darüber?

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Habe einen Kommilitonen als Schw*chtel beleidigt und nun bin ich bei meiner Gruppe unten durch?

Ich bin jetzt seit gut einem halben Jahr Student (Informatik) und mit dem Studium an sich läuft es auch gut. Jedoch habe ich bei meiner Gruppe (wir sind 15 Leute nur) anscheinend total verschissen. Um jetzt nicht ganz ins Detail gehen zu müssen, weil dies definitiv den Rahmen sprengen würde, werde ich kurz den Sachverhalt erläutern.

Ich habe jedenfalls am Montag den besten Freund? einer Kommilitonin als versch*ssene Schw*chtel beleidigt. Im nachhinein war es falsch, klar. Aber der Typ hat mich sowas von aufgeregt. Der behauptete immer, dass ich ein Verbrecher sei und ich jahrelang Hinter Gitter gesperrt werden müsste. Dazu muss ich sagen, dass ich wegen eines sexuellen Vergehens genau an dieser Kommilitonin eine 1 1/2 Jährige Bewährungsstrafe bekam damals, die ist aber schon um. Das heißt ich bin de facto kein Verbrecher und ein freier Mensch. Er hat sich so sehr darein gesteigert, als er mich sah und redete dann auch noch schlecht über mich, richtig hinterlistig. Dann sagte er auch noch ich sei homophob und ich solle mich schämen, nur weil er "anders" sei als andere, ihn schwer beleidigt zu haben.

Wie dem auch sei haben sich jetzt die anderen Leute aus meiner InfoGruppe gegen mich verschworen und reden nur noch schlecht über mich, ein paar Dozenten wissen auch von dem Vorfall und behandeln mich jetzt auch anders. Die besagte Person will mich anscheinend auch anzeigen, jedenfalls macht er solche Vorbemerkungen, wie ich darauf reagieren werde, keine Ahnung, aber das will ich eigentlich auch nicht auf mich sitzen lassen.

Deswegen hätte ich mehrere Fragen:

  1. Hätte eine Anzeige irgendeine Auswirkung?
  2. Was würde mir drohen?
  3. Wie kann ich das in meiner Gruppe klar stellen?
  4. Wie kann ich das dem Kerl klar stellen, dass er aufhören soll, so hinterlistig über mich zu reden?
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