Herzrasen und zittern am ganzen Körper durchs kiffen?

Hallo liebe Community,

Mein Problem ist dass ich gestern zum ersten Mal gekifft habe und die Wirkung für mich ganz und gar nicht positiv war.

Ich war mit Freunden zusammen, haben erst ein bisschen Shisha geraucht und gegen 17 Uhr dann angefangen zu kiffen. Ich habe vor einigen Monaten schonmal gezogen und vor circa 2 Jahren, da habe ich jedoch nichts gemerkt. War wahrscheinlich einfach zu wenig. Bei diesem Mal habe ich öfter gezogen und relativ lange, vielleicht hätte ich ja kürzer ziehen müssen. Aber nach ein paar Minuten haben sich meine Beine und Augenlieder richtig schwer angefühlt, was am Anfang auch ganz witzig war. Dieser Zustand hat jedoch nicht angehalten, sondern sich in ein heftiges zittern der Augen verwandelt. Ich habe mich gefühlt, als würde ich durchgehend blinzeln, das war schon sehr unangenehm. Dazu kam dann richtig starkes Herzrasen, sodass ich gedacht habe ich würde einen Herzinfarkt bekommen. Ich habe dann am ganzen Körper dieses zittern gespürt und meine Muskeln haben sich zwischendurch kurz verkrampft.

Die Wirkung hat irgendwann nachgelassen und dann habe ich mich sogar ganz gut gefühlt. Später am Abend wollte ich dann noch einen Joint mitrauchen, da ich mich ja gut gefühlt habe und hab auch öfter gezogen als beim letzten Mal. Das Zittern, Muskelzucken und das Herzrasen ist dann aber noch viel schlimmer geworden und mein Atem war richtig ungleichmäßig und viel zu schnell vom Herzrasen und ich hatte wieder diese Angst einen Herzinfarkt zubekommen. Alle meine Freunde haben noch viel mehr geraucht, auch Bong und denen ging es gut. Also lag es nicht an dem Gras. Für mich war dieser Rausch leider alles andere als witzig. War nachdem ich geschlafen habe aber weg.

Heute ist der nächste Tag und ich fühle mich immer noch unruhig und seltsam in der Herzgegend, auch das zittern ist glaube ich noch nicht ganz weg.

Ist das normal wenn es vielleicht beim ersten Mal ein bisschen zu viel für meinen Körper war und könnte ich Gras nochmal mit ein paar weniger Zügen probieren? Oder ist diese Reaktion ein Zeichen dafür, dass ich Gras überhaupt nicht vertrage?

Ich freue mich auf eure Antworten

Lg

Angst, Gras, Gesundheit und Medizin, herzrasen, kiffen, legalisierung, Nebenwirkungen, Psyche, Weed
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Ehegattennachzug möglich?

Hallo,
ich komme zu einer Frage, die wohl nicht so einfach zu beantworten ist.
Mein Mann lebt seit vier Jahren in den Niederlanden, er hat noch seine syrische Staatsbürgerschaft. Ich bin geborene Deutsche und lebe in Deutschland. Nun möchten wie zusammenziehen, was sich als sehr schwierig erweist, denn:
Damit mein Mann zu mir kommen kann, muss ich die Ehe (Wir haben in den Niederlanden JA zueinander gesagt, da in Deutschland so viele Papiere eingereicht werden müssen, die er nicht hat) in Deutschland ins Melderegister eintragen lassen. Um eine internationale Ehe eintragen zu lassen, benötigt mein Mann eine Geburtsurkunde, allerdings hat er nur einen Auszug aus dem Familiengeburtsregister, die Übersetzung und eine Korrektur der Übersetzung.
Nach gefühlt 100 Telefonaten wurde mir gesagt, dass wir dieses Dokument in Beirut, Libanon, legalisieren lassen müssen. Die deutsche Botschaft würde sich das Dokument ansehen und dann, wenn alles stimmt, ein Stempel geben. Auf einem Merkblatt der deutschen Botschaft in Beirut steht allerdings, dass Familienbücher und Urkunden, die anhand der Daten eines Familienbuchs ausgestellt worden sind, nicht legalisiert werden können. Wenn ich das der netten Frau erzähle, die unsere Ehe eintragen kann, kommt sie mit den Worten "andere hatten ein ähnliches Dokument, und es wurde akzeptiert." - Nun ja, aber das Absenden und das Legalisieren kostet mich ca. 35 Euro, deswegen kann ich nicht auf ihre Aussage vertrauen und auf gut Glück machen. Ich hatte der Botschaft eine E-Mail geschrieben, jedoch kamen nur antworten mit "Sie müssen uns das Original zusenden, dann schauen wir" (Ich hatte explizit gefragt, ob das Dokument akzeptiert wird, bevor ich es zusende). Jetzt weiß ich nicht, ob ich es einfach zusenden soll und ob ich darauf hoffen kann, dass das Dokument mit Übersetzung und Korrektur akzeptiert wird. Wenn es nicht akzeptiert wird, stehen wir vor einem neuen Problem.

Nun frage ich: Ist irgendjemand von euch in dieser Situation oder ist in dieser Situation gewesen? Oder kann mir einer von euch sagen, wo ich mich melden kann, um Antworten zu erhalten? Ggf. ein Anwalt? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Ich danke euch schon mal im Voraus für die Hilfe!

Deutschland, bürokratie, Ehe, Ehegattennachzug, Flüchtlinge, geburtsurkunde, legalisierung, Syrien, Beirut
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Wieso nicht alle Drogen entkriminalisieren?

Da meine erste Frage, viele Leuten zum Helfen angeregt hat, stelle ich mal direkt eine allgemeine gesellschafskritische Frage, undzwar verstehe ich die Meinung einiger Menschen gegenüber Drogen bzw illegaler Drogen nicht wirklich. Oft werden Konsumenten von Cannabis, Lsd oder Kokain direkt als kriminelle Junkys angesehen und das find ich mega ignorant. Ich beispielsweise trinke sehr gerne mal eine harte Spirituose, rauche mal einen Joint oder zieh mir selten mit meinen Freund auch eine Line Koks rein, dafür aber halte ich nichts vom rauchen, da es keine Wirkung hat und ich genau deswegen eine Droge nehme. Dennoch verurteile ich Raucher nicht. Weiß auch nicht wieso man jemanden kriminalisiert, nur weil eben keine Lust auf Alkohol oder Zigaretten hat und zu was anderem illegalem greift. Sollte nicht jeder selber entscheiden, was er seinem Körper antut? So kriminalisiert man etwa 5 Millionen Deutsche, welche eigentlich ein geregeltes Leben haben und eben eine andere Droge als die legalen zu seinen Favoriten stellt. Ich selber bin in der grünen Jugend und engagiere mich für die Entkriminalisierung aller Drogen, in Portugal läuft dies seit über 15 Jahren sehr erfolgreich. Außerdem würden dadurch unfassbar viele Polizisten und Gerichte entlastet, da vorallem letztere ohnehin bei geringer menge die Verfahren einstellt, dennoch ist es für den konsumenten extrem unangehnem jetzt sei leben lang ein BTM Eintrag in der akte zu haben. Ich finde wenn wir uns Deutschen als so tolerant sehen, müssen wir auch in dieser Hinsicht toleranz zeigen und jedem seinem freien Willen lassen, was sagt ihr dazu?

Gesundheit, Polizei, Gesetz, Drogen, Cannabis, legalisierung
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Horror Bad Trip bei Cannabis?

Hallo Leute,

Ich bin 16 Jahre alt und habe gestern das zweite mal in meinem Leben Cannabis geraucht. Ich habe ihn mir mit paar Freunden geteilt und erst zwei recht tiefe Züge genommen.

Mir wurde nur schwindelig und ich dachte das wär's schon, also zog ich noch zweimal.

Nach ca. einer Minute fing ich dann allerdings an extreme Blackouts zu haben, bei denen ich quasi ohnmächtig wurde nur um dann wieder wach zu werden und nochmal ohnmächtig zu werden (die Ohnmacht dauerte nur Sekunden, weshalb ich einfach nur aphatisch da saß laut meinen Freunden)

Ich war also geistig völlig weggetreten.

Ich fühlte mich wirklich miserabel und dachte mein Herz bleibt jeden Moment stehen und ich sterbe, außerdem war mein Mund so trocken, dass ich mich schwer tat, überhaupt etwas zu sagen.

Laut meinen Freunden sah ich aus wie eine Leiche...

Nach zwei Stunden war der Zustand jedoch vorbei und ich hatte nur noch Kopfschmerzen und fühlte mich benommen, was sogar noch ein bisschen bis jetzt anhält. (ca. 20 Stunden später)

Ich rauche zwar nie und mein erster Joint ist jetzt schon zwei Jahre her (welcher nur Schwindel ausgelöst hat), allerdings war diese Reaktion schon etwas extrem...

Was hat es damit auf sich?

Ist das normal für jemanden der nie raucht?

PS: Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den ganzen Tag kaum etwas gegessen hatte.

Medizin, rauchen, Drogen, Cannabis, Gesundheit und Medizin, kiffen, legalisierung, THC, bad trip
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Ab wann ist ein Menschenleben lebenswert? Abtreibung, Sterbehilfe und EG Coding legalisieren? Dürfen wir Gott spielen?

Ich versuche die Frage mal so gut zu beschreiben.

Also es geht darum, wann ein Mensch wert ist, Leben zu dürfen. Jetzt würde man auf Anhieb sagen immer! Aber, was ist, wenn der Mensch eine Behinderung hat, eine unheilbare Krankheit und sein Leben lang leidet, ist das Leben dann lebenswert?

Ich weiß, dass wir Menschen immer nach einem Fortschritt streben, wir wollen z.B länger leben und nicht krank werden bzw gesund bleiben. Wir wollen alles besitzen und die Herrscher sein.

Seit der fortschrittlichen Biotechnologie ist es möglich, Abtreibungen vorzunehmen, Menschen die jeden Tag im Sterbebett leiden mit einer Art Giftspritze den Tod zu bringen und in der Entwicklungsphase durch EG Coding, den Computer mitentscheiden lassen, ob der Zellhaufen lebenswert ist oder nicht. ( in China in Entwicklung, in der EU strengstens verboten).

Diese Technologien lassen sich nicht mehr aufhalten und es werden immer neue dazu kommen.

Ein Nachteil wäre natürlich, dass designerkinder gegenüber anderen "natürlichen Produkten" eine höhere Lebenserwartung und Intelligenzquotienten haben. Vielleicht geht auch der sexualtrieb der Menschen verloren, der natürlich vorgesehen ist. In künstlichen Gebärstationen versucht man Embryonen wachsen zu lassen. Wobei hier auch Moral und Ethik eine große Rolle spielen (werden).

Jetzt die Frage, wie weit darf man gehen? Die Vorteile durch diese Technologie sind regellos Groß, keine Frage. Nur was ist mit der Individualität eines Induvidiums, ich meine, keiner hat mehr seine Mutter, sondern wächst in einer monotonen künstlichen Gebärmaschine auf und wird dort direkt behandelt und auf Krankheiten untersucht, möglicherweise sogar entsorgt solange der PC keine Lösungen dazu hat.

Wie können wir überhaupt definieren wann ein Mensch ein Mensch ist?

Diese Szenarien  klingen zuerst wie Zukunftsmusik, doch in Wirklichkeit sind sie nurnoch einen Katzensprung weit entfernt und unaufholbar.

Jetzt seid ihr gefragt, möchtet ihr lieber natürliche Kinder, mit dem Risiko, dass diese behindert werden könnten, oder euch absichern und eure Kinder in einer Gebärmaschine Großwerden lassen, die der PC durch logische Algorithmen steuert. Entscheidet selbst, ich bin für letzteres, nur meine Meinung.

PS: ich möchte hier nicht als unmoralischer Mensch  abgestempelt werden, nur weil ich diese Dinge Befürworte, gar beschleunigt haben will.

Die Zeit ist reif für eine Veränderung, nur so können wir Behinderungen und Krankheiten VON ANFANG AN beseitigen und ausmerzen.

Ja anfangs könnten Fehler unterlaufen und Menschen werden auch sehr wahrscheinlich dabei sterben, aber wir brauchen mal Versuchsembryone um dies zu testen. In China geht das, warum hier nicht?

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Sind politiker von tabak konzernen bezahlt?

Ich meine so gut wie jeder der sich mit dem thema legaliesierung auseinander setzt merkt dass es keinen grund gibt zumindest cannabis nicht zu legaliesieren der faktor gefährlichkeit ist schlichtweg doppelmoral da alkohol laut studien die gefährlichste aller populären drogen ist sogar gefährlicher als heroin(würde ich persöhnlich nicht zustimmen aber zeigen studien) https://hanfverband.de/nachrichten/news/neue-studie-zur-gefaehrlichkeit-von-drogen-erschienen das verbot bringt nichts da mindestens 1/3 der deutschen kontakt damit hatten(dunkelzahl noch höher) und über 90% aller anzeigen die geschrieben werden konsumentendelikte sind. Die einstiegsdrogentheorie ist aus dem letzten jahrhundert und längst widerlegt und selbst wenn man danach geht sind alkohol und tabak die ersten drogen die konsumiert werden und wenn man legale abgabestellen für cannabis hat besteht die gefahr nicht mehr dass dir der dealer von neben an statt graß auch koks anbietet weil dass das in legalen läden passiert ist quasi gegen 0. Für jugendliche wäre es immer noch illegal und es würde sich nichts ändern da ich aus eigener erfahrung sagen kann dass es für jugendliche zwischen 14-16 leichter ist an graß zu kommen als an harten alkohol! Selbst studien aus ländern in denen es bereits legaliesiert/entkriminalisiert ist zeigen, dass weder die zahl der süchtigen noch der drogentoten(ich weiß,dass es praktisch keine überdosis cannabis gibt) die zahl der jugendlichen die cannabis probierten ist sogar geschrumpft. Lediglich die zahl der Erwachsenen die bereits cannabis ist angestiegen(dass sind keine süchtige/abhängige sonder leute die cannabis ausprobierten oder in relativ unbedenklichen abständen konsumieren) die zahl der personen die wegen drogensucht therapiert werden müssen ist auch gesunken. Deswegen stellt sich mir die frage warum cannabis noch nicht legaliesiert/entkriminaliesiert ist. Werden politiker schlichtweg von tabak und alkoholkonzernen bezahlt oder übersehe ich etwas?

Politik, Drogen, Cannabis, legalisierung
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