Wie lerne ich endlich aus mir heruaszukommen und mein Spießerdasein abzulegen?

Meine "Kommunikativen Fähigkeiten" und meine "Soziale Kompetenz" soll vieler Menschen nach nicht gerade von schlechten Eltern sein. Besonders beruflich (arbeite in der Pflege) bin ich schon des öfteren dafür gelobt worden.

Dennoch komme ich gerade an einen Punkt der mir momentan ein wenig Sorgen bereitet.

Tagtäglich bin ich in Kontakt mit Menschen, sei es in der Pflegeschule, im Altenheim, bei der Familie, unter Freunden oder auch nur im Internet auf Dating Seiten oder ähnlichem.

An sich hat sich viel getan und meine Schüchternheit und meine Zurückhaltung ist ein wenig in den Hintergrund getreten.

Viel zu oft kann man aber immer noch durch meine Kleidung und meine Schüchternheit/Zurückhaltung auf die Idee kommen, dass ich ein kleines graues Mauerblümchen bin. Hat mir gerade noch ein Freund per Whats App so mitgeteilt (Keine Sorge der Freund hat es gut gemeint!).

Eine Kollegin jst mir sogar einmal mitgeteilt, dass mir ein gesundes Ego fehlen würde und sie hat vollkommen recht. Naja wenigstens habe ich das erkannt...

Das alled würde ich gerne ändern. In den einen Momenten würde ich mich nämlich am liebsten in eine Ecke verkrichen und gar nicht mehr herauskommen, in anderen leg ich dann eine Höflichkeit an den Tag um meine Schüchternheit zu verstecken. Folglich halten mich dann besonders gleichaltrige (bin männlich, 23) für einen Spießer und wenden sich kopfschüttelnd von mir ab...

Es ist nicht mein Ziel, als ein überaus lockerer, lässiger Typ rüber zu kommen oder mich gar zu verstellen, aber eine offenere Haltung und ein gechillteres auftreten gegenüber besonders gleichaltrigen könnte wirklich mal nicht schaden. Besonders meine verbissene Gradlinigkeit nervt dabei sehr, ich steh mir damit viel zu sehr selbst im Wege. Auch meine Kleidung könnte mal etwas bunter werden um nicht gleich auf den 1. Blick so spießig rüber zu kommen, aber das trau ich mich leider irgendwie nicht...

Folglich sitze ich zu Hause und denke viel darüber nach, weil ich ziemlich erfolglos an diesem Problem arbeite...!

Ich würde mich freuen wenn ihr antwortet, ich bin für jeden Tipp dankbar :)

Freundschaft, Kommunikation, Psychologie, Gesellschaft, Gespräch, Liebe und Beziehung, schüchtern, Schüchternheit, sozialverhalten, umgang mit menschen, zurückhaltend, Gradlinigkeit
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Keinen Kontakt zwischen Dates. Wie soll ich vorgehen?

Guten Abend,

ich fange mal direkt an: 

ich habe vor zwei Wochen eine Frau auf einer Party kennengelernt, welche mir sehr gefällt. 

Ein paar Tage später habe ich sie einfach angeschrieben und gefragt ob sie sich mal mit mir treffen möchte. Sie hat sich gefreut und zugestimmt. Die Zeitspanne zwischen schreiben und treffen war circa 5 Tage und wir hatten keinen weiteren Kontakt in dieser Zeit.

Dann hätten wir unser erstes Treffen und alles lief sehr gut. (Wir waren beim Asiaten, ich habe bezahlt und sind dann noch ein bisschen spazieren gegangen.)

Ein paar Tage nach dem Treffen habe ich sie erneut angeschrieben und gefragt ob wir uns wieder treffen wollen. Sie schrieb wieder erfreut „ja“ und in ein paar Tagen treffen wir uns wieder.

 Nun zu meinem Anliegen: wir haben in dieser Zeit wirklich keinen Kontakt und ich mache mir Gedanken, dass sie aus irgendwelchen Gründen absagt oder mir eine Abfuhr gibt bzw. das Interesse verliert.

Ich schreibe sie auch nicht an, weil ich mir Gesprächsthemen für unser Treffen aufbewahren möchte und auch nicht auf Krampf Smalltalk führen möchte. Sagen wir so: ich möchte es langsam und vorsichtig angehen. Der Termin steht ja und beim ersten Mal hat es ja auch so geklappt. Wir haben nur am Tag des Treffens kurz geschrieben wo wir uns treffen aber sonst nichts weiter. 

Soll ich Ihr Schreiben? Und wenn ja wie und worüber? 

MfG 

Dating, Liebe, Freundschaft, Frauen, Beziehung, Kommunikation, Psychologie, Kontakt, Liebe und Beziehung
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Inwieweit kann man seinen Hausarzt mit seinem Chef (Arbeit) vergleichen?

Also ich habe gestern einen recht interessanten Kommentar zu einer Frage gelesen, der dem Sinn nach lautete, dass er seinem Hausarzt nie von privaten Problemen erzählen würde, da er ja auch seinem Chef (Arbeit) nichts von privaten Problemen erzählen würde.

Weiter schrieb er, dass es merkwürdig sei, dass man sich an die Tür hängen würde, dass man Hausarzt sei, aber nicht einmal selbst die Proben (Blut etc.) im Labor der eigenen Praxis auswertet. Stattdessen würde der Arzt die Zeit dazu lieber nutzen, sich in der Gala und der Bunten über verschiedene soziale Zusammenhänge zu informieren.

Also der Hausarzt, zu dem ich gewechselt bin hat sich beim ersten Besuch in einer Anamnese gerade auch nach beruflichen und persönlichen Zusammenhängen erkundigt und ich hatte nicht das Gefühl auf unangenehme Art und Weise ausgefragt zu werden.

Wenn ich sagen wir mal wegen Abgeschlagenheit und Müdigkeit bei ihm bin, läuten zwar seine Alarmglocken wegen meiner so schon vorhandenen Schilddrüsenunterfunktion, trotzdem erkundigt er sich, ob es in letzter Zeit irgendwelchen größeren Stress gab.

Gut, Proben schickt meiner auch extern ins Labor, jedoch habe ich auf seinem Schreibtisch niemals eine Gala oder Bunte gesehen, eher irgendwelche Fachbücher.

Inwieweit kann man seinen Hausarzt mit seinem Chef (Arbeit) vergleichen?

Und ist es heute allgemein nicht mehr üblich, dass sich speziell ein Hausarzt auch nach privaten/beruflichen Umständen erkundigt? - Meiner tut dies eigentlich regelmäßig.

Medizin, Gesundheit, Arbeit, Beruf, Verhalten, Seele, Krankheit, Kommunikation, Psychologie, Charakter, Chef, Gesundheit und Medizin, Gesundheitswesen, Hausarzt, Psyche
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Würdet ihr es versuchen?

Angenommen ihr hattet vor einer Woche einen ziemlichen Streit mit eurer eigentlichen Lern- bzw. Freundesgruppe. Diese Gruppe hat etwas gemacht, was Freunde eigentlich nicht machen, was in keiner Relation zu dem steht, was ich nicht richtig gemacht habe.

Würdet ihr versuchen denen, obwohl ihr daran zweifelt, dass es was bringt, zu erklären, warum ihr in der Streitsituation so gehandelt habt, wie ihr es getan habt und auch eure momentane Gefühlslage angesichts der Situation darlegen, in der Hoffnung, dass es irgendwas bringt?

Mir geht es wegen der Situation nicht gut, da ich dadurch jetzt alleine dastehe.

Ich bin eigentlich auch noch ziemlich enttäuscht und sauer, aber ich weiß nicht, was ich tun soll. Es hat die Gruppe wohl gestört, dass ich selbst nicht mit denen geredet und gesagt habe, was los ist, sondern ein Freund das gemacht hat. Ich konnte es einfach nicht, aber das wird scheinbar nicht verstanden.

Ich komme mit der Situation nicht so wirklich klar, habe ein schlechtes Gewissen und überlege jetzt, ob ich (mal wieder) den ersten Schritt machen sollte und mein Befinden denen gegenüber einfach komplett offenlegen sollte - auch auf die Gefahr hin, dass von der anderen Seite wenig bis kein Verständnis kommt.

Im Endeffekt bin ich irgendwo auf die Gruppe angewiesen und am besten wäre es laut denen auch Face-2-Face miteinander zu reden, aber das ist nicht einfach für mich - gerade mit dem Hintergedanken, dass ich nicht verstanden werden könnte. Und mit jedem separat den Kontakt zu suchen, macht - glaube ich - auch nicht viel Sinn...

Schule, Freundschaft, Freunde, Kommunikation, Psychologie, Entschuldigung, Konflikt, Konfliktlösung, Liebe und Beziehung, Soziales, Universität, Kommilitonen
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Streit mit "Freunden" - Was würdet ihr tun?

Ich hatte letztens einen ziemlichen Konflikt mit meiner Freundes- bzw. Lerngruppe. Kurz gesagt - wir sind im Rahmen des Studiums in einer Projektgruppe und ich fühle mich aufgrund einiger Umstände ein wenig ausgenutzt und scheinbar will man mir auch nicht so wirklich größerere Aufgaben anvertrauen. Ist für mich nicht ganz verständlich, da ich eigentlich gerne und auch ziemlich intensiv an Projekten arbeite. Jedenfalls wurde mir eine Aufgabe zugeteilt, aufgrund derer ich mich ein wenig verarscht gefühlt habe.

Dieses Gefühl, dass man mir keine größeren Aufgaben zutraut, die fehlende Anerkennung für das, was ich bisher gemacht habe und das fehlende Verständnis dafür, dass ich eine andere Aufgabe machen wollte (man drohte mir sogar, den Dozenten zu kontaktieren, wenn ich die Aufgabe nicht mache), führte dazu, dass ich kurz davor war, zu explodieren. Das hat jedoch keiner der anderen gemerkt, weil ich es nicht konkret gesagt habe. Erst ein anderer Freund hat es gemerkt, ist dann auch für mich eingesprungen und hat denen gesagt was los ist.

Für mich war die Situation echt nicht so super, sodass ich, wenn ich länger da geblieben wäre, richtig an die Decke gegangen wäre und wahrscheinlich auch ein paar kontraproduktive Dinge gesagt hätte. Also sind besagter Freund und ich lieber gegangen.

Anstelle zu der Vorlesung danach zu gehen, habe ich mir Rat geholt, wie ich die Aufgabe bewältigen kann und dies dann auch sofort und sehr ausführlich gemacht.

2 Tage danach kam immer noch keine Reaktion darauf. Anstelle dessen schrieb man mir, dass man sich an den Dozenten gewendet habe, von dem ich kurz darauf auch eine Mail erhalten habe. Dass ich die Aufgabe scheinbar falsch verstanden hätte, sagte man mir auch erst, nachdem ich nachgefragt hatte.

Seit dem ignoriert man sich komplett - bei mir liegt es größtenteils daran, dass ich mich hintergangen fühle.

Wäre eigentlich kein Problem, wenn das nicht meine zentrale Gruppe im Studium sein würde, mit der ich die letzten 2 Jahre eigentlich fast alles gemacht habe und fast jeden Tag Kontakt hatte. Genau das fehlt mir jetzt ziemlich. Jetzt habe ich das Gefühl, nicht mehr dazu zu gehören und komplett raus zu sein. Scheinbar geht dort nichts, solange ich mich nicht entschuldigt habe für mein (Zitat) "inakzeptables Verhalten". Eigentlich sehe ich das nicht ein, da ich nicht wüsste, wie ich mich anders hätte verhalten sollen. Das wäre ja alles leichter, wenn von denen zumindest ein bisschen Einsicht bzgl. der Tatsache käme, dass sie sich auch nicht so ganz korrekt verhalten haben, aber das sehen die scheinbar nicht.

Habt ihr eine Idee, was ich am besten tun könnte / sollte?

Im Moment zieht mich die Situation einfach nur noch mega runter. Konnte die letzten Tage nicht mal zur Uni gehen, weil ich echt mega enttäuscht von den Leuten bin / war...

Schule, Freundschaft, Freunde, Kommunikation, Liebe und Beziehung, Soziales, Streit, Teamarbeit, Universität, Kommilitonen
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