Wie findet ihr die Arbeit im Hospiz, wie seid ihr darauf gekommen?

Hallo. Ich bin weiblich und 18 Jahre alt. Aktuell absolviere ich ein FSJ in einer Werkstatt für Menschen mit schwerstmehrfachbehinderung. August beginne ich meine Ausbildung zur Sozialassistentin und will danach Heilerziehungspflegerin werden.

Wir haben Beschäftigte die regelmäßig ein Hospiz besuchen. Ich finde das ganze sehr interessant, einfach weil ich ich schon sehr viel über das sterben nachgedacht habe. Und irgendwie kann ich sagen: es macht mir keine Angst mehr. Ich denke jeder Mensch sollte schmerzfrei und unter guten Umständen sterben dürfen. Dazu gehört für mich eben auch das man vorher auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und stets die Würde achtet.

Ich weiß nicht, ich würde gerne wissen wie es im Hospiz abläuft. Kollegen haben mir erzählt, dass es so ist als würde die Zeit stehen bleiben.. alles ist extrem langsam, aber auch sehr liebevoll.

Vielleicht mache ich mal ein Praktikum.

An Menschen die dort arbeiten: warum habt ihr angefangen?

Bei mir wäre es wohl, der gleiche Grund warum ich gerne mit Menschen mit Behinderung arbeite. Einfach, weil es mir am Herzen liegt anderen zu helfen, sie zu unterstützen und zu fördern. Es ist einfach dieser Prozess.. man lernt viel zusammen. Erlebt viel, hat Spaß. Arbeitet zusammen. Klar hält man immer eine professionelle Distanz, das muss man. Ich finde es toll andere Menschen glücklich zu machen und sie lachen zu sehen. Egal wie mies die Prognose wohl aussieht. Das vergisst man im Alltag sehr schnell.

Irgendwie komme ich nachhause und weiß, dass ich etwas geschafft habe.

Was ist eure Motivation?

Leben, Arbeit, Religion, Schule, sterben, Krankheit, Psychologie, Behinderung, Hospiz, Liebe und Beziehung, Ausbildung und Studium
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Wie ist der Text? irgendwelche Verbesserungen/ Fehler?

Hey ,

Wegen dem Virus dürfte ich mein Praktikum im Hospiz nicht machen. Was ich auch verstehen kann. Trozdem muss ich eine Praktikumsmappe machen und ich musste einen Text im Konjunktiv / präteritum schreiben. "Wie wäre mein Praktikum gewesen." Wie findet ihr den Text & habt ihr Verbesserungen? Danke für jede antwort^^ (Gäste = Patienten im hospiz)

:

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie mein Praktikum im Hospiz gewesen wäre. Ich weiss, dass ich mich dort sehr wohlgefühlt hätte, da ich mich schon beim Vorstellungsgespräch fürs Praktikum sehr wohl gefühlt hatte.

Beim Vorstellungsgespräch hatte mir meine Begleiterin fürs Praktikum schon erzählt wie mein Praktikum gewesen wäre. Im Hospiz hätte ich den Gästen etwas vorgelesen oder ich hätte mich mit ihnen unterhalten können. Ich spräche dann mit ihnen viel. (falls sie es wollten) Ich denke genau das wäre für mich sehr interessant gewesen, denn ich glaube, dass die Menschen im Hospiz anders denken. Sie haben vielleicht eine andere Perspektive vom Leben. Sie haben vielleicht viel erlebt und möchten es jemanden erzählen. Ich wäre bereit ihnen zu zuhören. Sie könnteten mir eventuell ein Rat für mein Leben geben. 

Da ich noch zu jung bin, Hätte ich nur 2-3 Tage in der Pflege verbracht. Ich hätte viel zugesehen und viel gelernt. Z.b Hätte ich gelernt wie man richtig Infusionen verabreicht oder wie man den Blutdruck richtig misst. 

Eventuell könnte ich der/den Krankenpfleger/in assistieren. 

Jeden Freitag wäre ich bei der "Küchenfee" gewesen. Mit ihr hätte ich die Gäste im Hospiz gefragt was sie gerne zu essen haben möchten. Wir hätten das essen zusammen für die Gäste zubereitet und serviert. 

Ich glaube, hätte ich mein Praktikum im Hospiz absolviert, hätten die Mitarbeiter meine Erwartungen an sie schon mehr als erfüllt. Schon beim Vorstellungsgespräch waren die Mitarbeiter, die ich schon kennengelernt hatte sehr nett zu mir und 

Als ich Hilfe für meine Praktikumsmappe brauchte, waren die Mitarbeiter im Hospiz am Telefon sehr hilfsbereit und wollten mir helfen. Ich denke auch, dass ich ihre Erwartungen an mich erfüllt hätte, denn ich bin nicht nur Empathievoll, zuverlässig, pünktlich, Höfflich und aufmerksam, sondern ich denke immer mit und gebe immer mein Bestes.

Medizin, Schule, Sprache, Ausbildung, Hospiz, Krankenpflegerin, Rechtschreibung, Ausbildung und Studium
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Vater meines Freundes hat Krebs! Wie damit umgehen? Wird er es erben? ->Brauche rat.

Hey,

hab einige Fragen zu einem nicht so schönen Thema. Der Vater meines Freundes hat Krebs (bösartiger Hirntumor, nicht heilbar) & hat entweder noch Jahre, oder vielleicht auch nur noch Monate oder Wochen (?) zu leben. Es wird mit jedem Tag schlimmer. Momentan lebt er in einem Hospitz.

Mein Freund (15) redet sich so gerne über das Thema, was ich auch voll & ganz verstehen kann. In seiner Familie gab es schon mehrere Krebsfälle. MIt seinem Cousin macht er immer Späße darüber das die beiden wohl bestimmt später auch Krebs bekommen werden. Ich find das ganze nicht so lustig. Ich weiß auch, das die ganze Sache mit seinem Dad meinen Freund im inneren verdammt mitnimmt. Mein Freund raucht (1-2 Zigaretten am Tag) -> Ich werde ihn nicht zwingen damit aufzuhören..ich hab gesagt, wenn er es in maßen hält ist mir das 'egal'. Alkohol trinkt er auch, aber das tun ja eh so ziemlich alle in unsrem Alter.

Als ich letztens mit ihm bei seiner Oma war wurde diese auch ständig angerufen & gefragt wie es ihrem Sohn (seinem Dad) geht. Diese hatte auch echt tränen in den Augen und tat mir richtig leid..

Ich habe einfach nur verdammt Angst davor wenn er irgendwann die Nachricht bekommt..naja.. das sein Vater eben nicht mehr lebt.. Ich hab keine Ahnung wie ich damit umgehen soll oder wie ich dann mit ihm umgehen soll, weil "einfach so weiter machen wie vorher" ist da wohl ziemlich leicht gesagt. Allein bei dem Gedanken daran kommen mir meist schon die Tränen..

Dann hab ich die Frage, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das mein Freund später Krebs bekommen wird?

Und wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit, das (falls die Beziehung so lange hält, was ich hoffe :) ) wenn ich & er Kinder bekommen würden, diese an Krebs erkranken? (Dazu muss ich sagen, bei mir in der Familie gibt es soweit keine mir bekannten Krebsfälle)

Und ansonsten bin ich auch einfach für jeden Link oder Tipp dankbar den ihr mir geben könnt.

Achso, ich bin auch (noch) 15 Jahre alt.

Freunde, Vater, hirntumor, Hospiz, Krebs, Umgang
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