Praktikum Hospiz

3 Antworten

Hallo,

 

Find ich sehr mutig. Ich kann deine sorgen gut nachvollziehen mir ging es genauso. Ich kann dir nur raten dich wirklich gut zu informieren. Ich habe eine ausbildung zur Sterbe- und Trauerbegleitung gemacht und das was am allerwichtigsten war, war eine vorlesung und ein seminar über psychohygiene. Darüber solltest du dir möglichst viel im inet raussuchen und durchlesen. Du wirst da betreunende aufgaben übernehmen wie im KH z.B spülen kochen, beschäftigen,aufräumen,reden ect. Ich wünsche dir ganz ganz viel kraft und ich denke jeder der sich dafür entscheidet erfährt ne menge über sich selbst und es ist eine erfahrung die dir keiner nehmen kann:)

es ist sicher nicht einfach, aber du hast dir ja Gedanken gemacht, warum du dir gerade dieses Praktikum ausgesucht hast.

Vorher planen oder sich was überlegen hat wenig Sinn, denn die Menschen sterben dort so unterschiedlich, wie Menschen leben. Genau hinschauen, hinhören und erfragen, was du tun sollst. Nach dem Motto der Hospizgründerin Frau Sounders: sag mir, was ich dir tun soll. Das Personal in den Hospizen ist sehr sensibel und empathisch, das wird auch Dir gegenüber so sein - und sie werden dich nicht allein lassen und nichts tun lassen, was du nicht schaffen kannst. Du kannst, wenn du dich einläßt viel in dieser Zeit lernen, alles Gute für diese Zeit!! Blacky 04


 

Danke für deine Antwort :) Ich hab schon gedacht keiner weiß Rat ! Ich hoffe auch das ich viel Lernen werde, ich freue mich auf die Zeit. Danke nochmal ;)
 

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Hallo Emma321,

ich absolviere seit Januar ein Praktikum im Hospiz. Ich nehme an einer Ausbildung zum Sterbe- und Trauerbegleiter teil und dazu gehört ein Praktikum.

Ich hatte auch vorher Bedenken, was da auf mich zu kommt, denn im Seminar haben wir sehr viel gelernt. Es war aber überhaupt nicht schlimm. Ehrenamtliche Hospizhelfer haben mich herumgeführt und mit mir den Nachmittagskaffee verteilt. Durch diese Tätigkeit kannst Du die Bewohner kennenlernen und spürst, ob ihr einen Bezug zueinander habt. Ich habe dann das Geschirr wieder eingesammelt und wenn jemand mit mir ins Gespräch kam, dann bin ich geblieben. Es waren sehr angenehme Stunden, die ich dort verbracht habe und mache dort nun auch ehrenamtlich weiter.

Am ersten tag hatten wir 4 Verstorbene und jeder wird dort von den Mitarbeitern verabschiedet. ich hatte erst etwas Angst, den Raum zu betreten, war aber doch einfach. Wichtig ist für Dich, dass Du Bezug zu den Bewohnern hast, nicht einfach drauflos erzählen sondern fraqen-fragen-fragen.

Im Hospiz geht es ganz locker und fröhlich zu. Dort ist keine Trauerstimmung, es ist eine sehr nette, entspannte Atmosphäre.

Geh die Sache ganz locker an, auch wenn der Magen Dir etwas grummelt, mach einfach weiter, es ist eine tolle Erfahrung. Du schaffst das und es wird Dir gefallen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

lg iris, die diese Aufgabe nicht mehr missen möchte :-)

Vielen Dank :) Ich freue mich schon auf die Erfahrung, danke das ihr mir Mut macht ^^

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