Ernsthaft krank oder Hypochondrie?

Hallo,

langsam frage ich mich, ob ich ernsthaft krank bin oder einfach nur ein Hypochonder.

Eigentlich fing alles mit einer Erkältung an, die ich anscheinend nicht richtig auskuriert habe. Diese ging mit Husten los, und da ich mich gerade in einer Stressphase befand, kam ein richtig fieser Reflux hinzu, der sich über ca. 2 Tage zog. Seither leide ich seit etwa 12 Wochen unter Heiserkeit und leichtem Husten.

Leider konnte ich meinen Hausarzt nicht konsultieren, da dessen Praxis über einen längeren Zeitraum geschlossen war. Als konsultierte ich seinen Vertreter und zwischen den Tagen dann auch den Vertreter des Vertreters.

Vertreter A nahm sich wenig Zeit, sah mir weder in den Rachen, hörte mich auch nicht ab, sondern teilte mir einfach nur über den Tisch hinweg mit, der Husten müsse radiologisch abgeklärt werden. Einigermaßen beunruhigt, fuhr ich noch am selben Tage zum Radiologen, der einen Röntgen Thorax vornahm - zum Glück ohne Befund.

Husten und Heiserkeit hielten an. Vertreter B schickte mich zum HNO, der auch keine Auffälligkeiten feststellen konnte (er besah sich den Mund-, Nasen-, Rachen-, Halsraum sehr genau und führte auch eine Stroboskopie durch. Allerdings stellte er eine Refluxlaryngitis fest, die Ränder der Stimmbänder seien glatt, aber es bestehe eine entzündungsbedinge Randkantenverschiebung. Er verschrieb Pantoprazol. Dies liegt nun eine Woche zurück. Ich selber habe das Gefühl, dass sich die Stimme leicht verbessert habe, aber gerade dann, wenn ich leise sprechen möchte oder am Abend, ist die Stimme noch sehr wackelig.

Nun haben mich zwei Ärzte in den letzten Wochen zu zwei Fachuntersuchungen geschickt, die beide Male ernsthafte Krankheiten ausschließen sollten. Zwar wurden bösartige Krankheiten ausgeschlossen, aber der Effekt war auch, dass ich jedes Mal kurz sehr geschockt war und nun plötzlich meinem eigenen Körper mit Misstrauen gegenüberstehe und mich jetzt z. B. mit der Refluxkrankheit beschäftige und mich frage: Kann das nun etwa einen Speiseröhrenkrebs ausgelöst haben...irgenwie drückt es ja hinter dem Brustbein schon so komisch...vielleicht auch Magenkrebs? Dann denke ich mir schon zwar auch, dass ich zwar dann und wann mal Sodbrennen habe, aber eigentlich nicht sooo oft. Und wenn, dann dauert es meist nicht lang.

Ehrlich gesagt, all das löst Stress aus, trübt den Tag sehr ein, und nun fühle ich mich auch noch appetitlos und möchte gern denken, dass das natürlich an diesem Stress und an der noch vorhandenen Kehlkopfentzündung liegen kann, aber vielleicht ist es auch was Böses im Magen??? Und schon wieder etwas mehr Unruhe...

Haben mich die vergangenen Wochen zum behandlungswürdigen Hypochonder gemacht, sind meine Befürchtungen begründet oder sollte ich einfach mal etwas runterfahren und, wie mir der HNO riet, das langwierige Abklingen der chronischen Laryngitis gelassen abwarten?

Psychologie, Gesundheit und Medizin, HNO
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17 Jahre und Dauer krank Hilfe?

Guten Tag liebe Gutefrage.net Gemeinschaft,

Kurz zu mir mein Name ist Jan Brinkmann und ich bin 17 Jahre alt, und mache grade eine Ausbildung zum Elektroniker. Vorweg es wäre sehr nett wenn ihr mir meine Rechtschreibung nicht übel nehmen würdet danke schon mal.

Vor 6 Monaten fing mein leiden an. Ich hatte eine heftige Bakterielle und Virale Infektion Erkältung. Zu meinen Symptomen gehörten starker Husten Halsschmerzen und vor allem viel Grüner Schleim im HNO Bereich. Zuerst dachte ich meine (Erkältung) verfliegt schnell. Nach einem Monat war ich dann bei meinem Hausarzt dieser hat mir ein 10 Tage Antibiotika verschrieben. Dieses Antibiotika hat leider nicht geholfen.

Daraufhin habe ich mich bei einem HNO Arzt vorgestellt. Dieser hat dann einen Rachenabstrich machen lassen. Außerdem hat er in meine Nase geschaut. Diagnose Nasenscheidewand Verkrümmung nach Links. Mit einer Operation würde es mir wieder viel besser gehen meinte der Arzt. Nach 2 Tagen durfte ich mir das nächste Antibiotika (10 Tage) abholen. Den Name des Antibiotika weiß ich leider nicht mehr. Natürlich hörte ich auf den Arzt und nahm das Antibiotika. Nach 10 Tägiger Antibiotika Einnahme kam es zu keinerlei Besserung. Zwei Wochen nach der Einnahme der letzten Tablette war ich erneut beim HNO Arzt. Dieser Arzt nahm noch einen Abstrich, um zu kontrollieren ob das Antibiotika gewirkt hat. Und siehe da der Abstrich war Negativ. Der HNO Arzt meinte ich soll noch abwarten und wenn es zu keiner Besserung kommt möge ich gerne wieder kommen. Außerdem war ich bei Lungenfacharzt alles unauffällig. Meine Blutwerte sind alle okay auch die Antikörper sind unauffällig. Außerdem ist der Allergie Test Negativ. Rachen Sprays, Nasensalben, Inhalation mit Kochsalz, Mundspülung, 2 Liter Tee pro Tag, Kortison Nasensprays, Lysin Tabletten, Nasendusche, Hustenbonbons, habe nur leichte Linderung gebracht. Ich hoffe ich finde einen mit dem gleichen Problem. Wünsche euch liebe Gutefrage.net Gemeinschaft einen guten Rutsch ins neue Jahr.

krank, Erkältung, Schnupfen, Atemnot, Gesundheit und Medizin, HNO, Mundgeruch, Nase, Schleim, Rachen
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Stimmt etwas nicht mit meiner Schilddrüse?

Hallo,

ich habe seit 5 Tagen massive Beschwerden am ganzen Körper. Sie halten etwa 2/3 des Tages an und verschwinden meistens nur wenn ich im Bett liege und schlafen möchte.

Seit einem Jahr habe Schluckbeschwerden und ein "kloß" im Hals, bin sehr träge und übergewichtig geworden trotz Bewegung und lustlos geworden. Die Monate ging es noch, Ich war zwar trotzdem sozial aktiv allerdings, ging es seit 5 tagen abrupt abwärts.

Ich habe das Gefühl, dass mein ganzer Körper gestresst ist, ich fühle mich sehr unwohl, antriebslos, ich kann nicht ordentlich schlafen, habe immer zwischen durch "panikattacken" indem sich mein Körper in breitschafft stellt, obwohl ich keinen Grund habe panisch oder angst zu haben.. Ich hatte zwar vor 5 Tagen einen Vorfall in der Familie, aber das war jetzt auch nicht so tragisch. Blutwerte und EKG sind in Ordnung, allerdings müsste ich bis übermorgen warten um es mit nem HNO zu klären. Ich bin mir schon fast zu 100% sicher, dass es mit der Schilddrüse zu tun hat, denn ich habe merke dass mein Körper leidet, aber mein psysche komplett in takt ist und sie nur möchte, dass es dem Körper gut geht. Allein schon diese Sätze zu schreiben verursacht Armschmerzen...

Meine Sorge ist derzeit nur, dass der HNO mich einfach nach hause schickt obwohl ich mir zu 100% sicher bin, dass es damit zu tun hat. Gibt es hier gleichgsinnte, ich weiß es ist Weihnachten aber mir ging es noch nie so schlecht..

Krankheit, Gesundheit und Medizin, HNO, Schilddrüse, schilddrüsenerkrankung, schilddrüsenunterfunktion, schilddruesenueberfunktion, Kloß im Hals, schilddruesenhormone
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Soll ich die Klausur mitschreiben?

Hi,

ich habe folgendes Problem und brauch euren Rat:

Ich bin seit letzter Woche Sonntag-Montag krank.

Ich war am Wochenende letzter Woche (2.12) beim ÄBD und am nächsten Wochentag (03.12) dann bei meinem Hausarzt, der mir eine Überweisung an den HNO geschrieben hat.

Da ich die ganze Woche krank geschrieben wurde, konnte ich schon eine MTK (Midterm-Klausur) nicht mitschreiben. Also schreibe ich anstatt einer MTK und einer ETK im Februar eine ganze Prüfung.

Nun hat sich zum Wochenende hin gebessert, doch in der Nacht von Freitag (07.12) auf Samstag bin ich mit Ohrenschmerzen wach geworden.

Darauf hin bin ich zum HNO und der hat festgestellt, dass ich einen Pilz und eine Entzündung im Ohr habe und hat mich bis Donnerstag krank geschrieben. Dadurch würde ich jetzt noch eine MTK verpassen...

Ich weiß nun nicht, ob ich die MTK, die diese Woche stattfindet, nun mitschreiben soll oder nicht. Ich habe eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von meinem HNO-Arzt bekommen und soll am Donnerstag noch mal zu ihm zur Kontrolle.

Das Ding ist nun, dass ich, wenn ich sie nicht mitschreiben würde, zwei ganze Prüfungen am Ende des Semesters schreiben werde, anstatt jeweils nur die beiden ETKs im jeweiligen Fach.

Andererseits fühle ich mich nicht wirklich fit, der Arzt hat mich begründet krank geschrieben und ich konnte durch das Taubheitsgefühl im linken Ohr (Gehörgangsentzündung) nicht konzentriert lernen (Wer von euch schon mal eine Gehörgangsentzündung hatte, weiß wahrscheinlich was ich meine).

Jetzt weiß ich einfach nicht, ob ich mitschreiben soll oder nicht. Zum einen konnte ich nicht lernen und denke auch, dass ich am Donnerstag noch nicht so weit bin konzentriert mitzuschreiben, zum anderen möchte ich ungern so viel "schieben"...

Was denkt ihr? Zuhause bleiben, die Entzündung ausheilen lassen und dann am Ende des Semesters die Klausuren voll mitschreiben oder jetzt doch die Klausur mitschreiben?

Medizin, krank, Schule, Krankheit, Au, Gehörgangsentzündung, Gesundheit und Medizin, HNO, Pilze, Universität, Attest
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Schmerzen linke Schulter/Rücken/Brust?

Hallo zusammen,

( bitte um Hilfe, oder Tipps)

Habe seit 2 Wochen auf der linken Seite meiner Schulter/Rücken ein schmerzendes ziehen/Druck . Ebenso habe ich Druck Gefühle Richtung der Wirbelsäule, und ein Druck Gefühl manchmal brennen an der linken Seite meiner Brust was ich aber schon länger habe als 2 Wochen also das jetzt an der Brust.

Wenn ich im Auto sitze bekomme ich manchmal so richtige Schübe wo mir schwindelig wird und ich denke ich kippe um. Gefühl das ich schlecht Luft bekomme habe ich auch.

Bin verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll, war jetzt beim Hausarzt der hat mein Herz abgecheckt da war alles in Ordnung, beim Orthopäde war ich heute der hat meine linke Schulter abgecheckt und konnte nichts feststellen Er hat mir Schmerztabletten verschrieben.

War auch schon beim Neurologen der hat mit mir schnelltest gemacht und hat nichts Festellen können.

MRT am Kopf vor 1 Jahr konnte man auch nichts gefährliches sehen.

Und am Freitag war ich meine Wirbelsäule röntgen da habe ich aber noch keine Ergebnisse.

Bin Männlich und werde 24 Jahre alt

Würde mich sehr freuen wenn es hilfreiche antworten oder Tipps gibt, oder jemand von euch schonmal so was ähnliches hatte und mir einen Rat geben kann.

Lg und danke im Voraus

Rücken, Nacken, Wirbelsäule, Verspannung, Arzt, brustschmerzen, Druck, Gesundheit und Medizin, HNO, Lunge, Neurologie, Orthopäde, röntgen, Schwindel, Sport und Fitness
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Wie wird im Krankenhaus der Messort der Temperatur entschieden?

Hallo Community,

Ich lag bis heute auf einer HNO Station im Krankenhaus , da meine nasenscheidewand begradigt wurde. Ich bin echt froh endlich raus zu sein aber mir schwirren so einige Fragen bis jetzt noch im Kopf wo ich mich über mich selbst ärgere nicht nachgefragt zu haben vor Ort . Aber wie man es kennt fallen einen so Sachen immer erst ein wenn es schon zu spät ist.

In meinem Zimmer lag ein 12 jähriges Mädchen & ein Mädchen in meinem Alter (19). Es wurden morgens und mittags je einmal die Temperatur , Blutdruck und der Puls gemessen. Nach der OP der Tag dann auch mehrmals.

bei mir und der in meinem Alter wurde morgens und abends die Temperatur im Ohr kontrolliert was auch nur wenige Sekunden dauerte. Bei dem jüngeren Mädchen wurde die Temperatur ( unter Gemotze ihrer seits aus) rektal kontrolliert. Das hat mich schon immer gewundert weil das messen im Ohr doch viel angenehmer und schneller ist als wenn man sich erst mal ausziehen muss etc. Zudem wurde auch nicht auf die Intimsphäre geachtet meiner Meinung nach. Ich war echt froh nicht in ihrer Haut zu stecken !

ich hab mir das so erklärt dass sie wahrscheinlich Fieber hätte und man die genaue Temperatur wissen muss aber die Schwestern oder Visite hat nie etwas von Fieber gesagt wie ich mitbekommen habe . Ich finde es erstaunlich da ich immer dachte, dass es diese Methode in Krankenhäusern heutzutage nicht mehr gibt / nicht mehr angewendet wird .

Jetzt schwirrt mir die ganze Zeit die Frage im Kopf wer überhaupt entscheidet wo die Temperatur gemessen wird und wie es denn entschieden wird ? Denn zeitsparender und angenehmer für Patient und Krankenschwester ist ja wohl die Messung im Ohr oder nicht ? Nennt mich ruhig neugierig aber die Frage kann ich mir einfach nicht aus dem Kopf schlagen da mir das Mädchen auch ziehmlich leid tat.

Temperatur, Fieber, Arzt, Gesundheit und Medizin, HNO, neugierig, krankenhausaufenthalt
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