Jahrelanger trockener Husten, der nicht weggeht?

Hallo

Das wird jetzt etwas lang, aber mal zum Verständnis:

Ich habe seit Mitte/Ende 2017 Reizhusten, der einfach nicht weggeht. Ich huste jeden Tag, vor allem gegen Abend und Nacht. Auch wenn ich lache, endet das meist in einem Hustenanfall, bei dem ich dann auch meist nicht gut Luft kriege.

Ich war Anfang 2018 bereits bei meinem Hausarzt deswegen und der hat mir eine Überweisung zum Lungenfacharzt gegeben. Dort wurden ein paar Tests gemacht und meine Lungen sind komplett in Ordnung. Wir dachten, dass es an meinen Bronchien liegt und ich habe ich ein Asthmaspray bekommen, dass ich sogar 9 Monate benutzt habe, also 3 Monate länger als eigentlich besprochen. Es hat nicht im geringsten geholfen und deswegen war ich 2019 - ein Jahr später - nochmal beim Lungenfacharzt. Sie meinte, dass es nicht körperlich ist, denn wenn das der Fall wäre, dann hätte das Asthmaspray Wunder gewirkt und bei den Tests wäre ja etwas negatives aufgefallen.

Ich habe auch schon mein Herz untersuchen lassen, weil ich bei Dingen wie Treppensteigen oder Staubsaugen sehr schnell außer Puste bin und mich hinsetzen muss. Ich schwitze auch sehr schnell und stark und habe manchmal Schmerzen beim Brustkorb. Aber da ist auch alles wunderbar. Ich habe auch keine Allergien.

Mein Husten bessert sich einfach nicht und wird sogar noch schlimmer. Ich habe jetzt sogar Schnupfen dazu bekommen. Deswegen war ich vor kurzem beim Hausarzt, weil ich Angst bekommen habe, ich hätte mich angesteckt mit Corona, aber es ist mal wieder alles in Ordnung.

Letztendlich meinte die Lungenfachärztin, dass es an meiner Psyche liegen muss. Ich bin auch psychisch krank und war deswegen bereits in einer Klinik auf Station für 8 - 9 Wochen. Sie meinte, wenn sich meine Psyche bessert, dann sollte auch der Husten weggehen.

Aber kann das wirklich sein? Mein Husten wird einfach nicht besser, egal, was ich bisher gemacht habe. Ich war bereits bei so vielen Ärzten, aber es ist nach wie vor alles in Ordnung. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es ist, nicht zu husten. Ich huste jeden Tag, zu jeder Tageszeit und Jahreszeit. Mein Husten pfeift und manchmal kriege ich keine Luft.

Kennt sonst noch jemand mein Problem und weiß, was ich tun könnte? Liegt das wirklich an meiner Psyche?

Vielen Dank, falls ihr das komplett gelesen habt. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir irgendwer helfen könnte. 

Husten, Gesundheit und Medizin
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Krank durch Heizungsluft....?

Hallo, seit 1 Woche habe ich Halskratzen, Trockene Nase und dazu ein bisschen Husten. Naja eigentlich habe ich den Husten jetzt nicht mehr. Habe nur noch Halskratzen halt ein sehr sehr sehr leichtes Halskratzen mit einer Trockenen Nase und dazu ist meine Nase JEDEN MORGEN vollgestopft mit Schleim und dazu das der Popel in meiner Nase auch noch festgeklebt ist. Das Problem ist meine Eltern drehen die scheiß Heizung immer auf 5 was mich so richtig ärgerlich macht. Hab noch vor paar Monaten in dem Zimmer von meinem Bruder geschlafen dort ist es eisekalt und hab jeden Morgen beim Aufstehen nie ein Halskratzen, Trockene Nase oder sonstiges gehabt. Also Schleim schon den habe ich schon seit fast 2 Jahren oder so ist aber was anderes. Aber seit dieser scheiß Heizungsluft habe ich noch mehr Schleim in der Nase :D kann mir jemand Tipps geben was ich dagegen machen kann. Ich werde aber schon versuchen das die Heizung eisekalt bleibt halt das sie nicht auf 5 steht oder sonstiges.... könnt ihr mir bitte auch noch andere Tipps geben was ich dagegen machen kann. Dieses Halskratzen ist nervt mich und macht mich richtig fertig ....... Danke für eure Antworten! :-)

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Lungenkrebs mit 17?

Ich werde Ende des Jahres 2020 volljährig, bin also momentan noch 17. Ich rauche inzwischen seit über einem Jahr, also hab mit 16 irgendwann angefangen und bin mir bewusst welche Schäden das verursachen kann, allerdings werde ich jetzt alles dafür tun, von dieser Sucht loszukommen, denn schon seit mehreren Monaten huste ich andauernd, verbunden mit trockenem Hals und manchmal leichten Halsschmerzen und es kommt auch oft dickflüssiger "Schleim" mit raus. Das hat mich bis jetzt aber noch nicht wirklich überzeugt um mit Rauchen aufzuhören, da es schon viel zu sehr zur Gewohnheit wurde, doch die Symptome verschlimmerten sich und ich bin schon vom einfachen Treppen steigen erschöpft und komme in Atemnot (dies aber schon etwas länger). Auch einfach so bekomm ich manchmal keine Luft und gerate ein wenig in Panik aber ich versuch mich dann immer zu beruhigen und ganz tief ein und auszuatmen. Mein Atem pfeift ein wenig wenn ich so tief einatme, so als wäre ich heiser. Außerdem fühlt sich mein Brustkorb dann enger an weshalb ich auch weniger Luft bekomme. Jetzt hab ich mich über Lungenkrebs informiert und die genannten Symptome tauchen da alle auf. Allerdings steht da, dass das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken eher ab dem Alter von 40 auftritt. Da ich aber rauche und nicht grad wenig (ca. 10 Zigaretten pro Tag, mal mehr, mal weniger) ist jetzt meine Frage Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich wirklich Lungenkrebs haben könnte oder mach ich mir grad einfach einen zu großen Kopf darüber und ich sollte nicht zu sehr dem Internet vertrauen, da da immer alles dramatisiert wird? Zum Arzt gehen will ich allerdings nur ungern, da meine Mutter nichts davon weiß und auch nicht denkt, dass ich rauche und es so sehr wahrscheinlich ans Licht kommen würde. Konnte mich bisher immer gut rausreden aber wenn ich zum Arzt gehen würde, dann würde sie das mitbekommen, spätestens wenn ich zur Untersuchung da bleibe. Mir ist es sehr wichtig, dass das nicht rauskommt, deshalb hab ich auch schon überlegt ob ich damit 4 Monate warte, bis ich 18 werde, aber angenommen es wäre Lungenkrebs, dann würde das vermutlich zu lange dauern.

Ich bitte um hilfreiche Antworten und keine Versuche, mich zu irgendwas zu überreden. Ich möchte nur von denen wissen, die sich auskennen, wie hoch die Chance ist, dass es in meinem Fall doch Lungenkrebs sein könnte.

Husten, Rauchen, Atemnot, Gesundheit und Medizin, Krebs, Lunge, Lungenkrebs, Krebsrisiko
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Sucht Kreislauf beenden?

Hallo,

Ich bin Mitte zwanzig und rauche fast mein halbes Leben lang cannabis. Als ich noch zur Schule ging hielten mich Lehrer und Klassenkameraden für relativ klug, das kiffen hat mich kaum eingeschränkt und ich konnte Alltag und Schule problemlos meistern. Ich war auf jeder Party dabei, habe anderen gerne auch schulisch geholfen und hatte das Gefühl, dass alle mich leiden können.

Als ich mein Abi hatte, haben sich viele Kontakte verlaufen, ich wurde introvertiert, hatte keinen guten Freundeskreis, es kamen teilweise auch andere Drogen dazu. Ich war nur noch auf Parties, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, hatte nur noch Müll im Kopf. Dann habe ich das exzessive feiern dem Studium zuliebe sein gelassen, allerdings ca. 3 Gramm am Tag geraucht. Seitdem konnte ich aber auch nichts mehr mit mir anfangen, ohne kiffen war ich nervös und aggressiv, mit war ich vollkommen gleichgültig und unemotional, jede Kleinigkeit und jeder Kontakt hat mich angestrengt. Ich nehme mir schon lange vor, aufzuhören.

Mittlerweile bin ich mit dem Studium bald fertig, habe aber das Gefühl, nichts davon mitgenommen zu haben.

Wie durch ein Wunder konnte mich ein kumpel neulich zum Sport motivieren und seitdem gehe ich jeden Tag laufen und/oder mache anderen Sport. Mein Kopf wird klarer und ich bekomme wieder Interessen, spüre auch irgendwie wieder Emotionen und Freude.

Das kiffen konnte ich jetzt so weit einschränken, dass ich es auf abends reduziert habe. (<1 gramm)

Bitte gebt mir Tipps, wie ich das Verhalten aufrecht erhalten kann. Ich habe Angst, wieder komplett in mein Muster zu verfallen und will nicht wissen, wie das irgendwann endet.

Wie schafft ihr es, euch langfristig zu motivieren, auch wenn ihr gerade mal keine Lust habt? Habt ihr Tipps, wie ich das kiffen weiter reduzieren kann? (Tagsüber geht es, aber abends kann ich sonst nicht schlafen und habe das Gefühl, dass mein Kopf nicht aufhört zu denken und fast platzt) dann bin ich energiegeladen und aggressiv, weil ich nicht weiß, wohin mit meinen Gedanken...

Wie motiviert ihr euch für oder beim sport?

Außerdem habe ich Husten, seit ich Sport mache. Ist das bedenklich, oder ein Zeichen dafür, dass sich die Lunge reinigt? Insgesamt fühle ich mich wesentlich besser.

Ich ziehe das ganze jetzt erst zwei Wochen durch und musste das alles auch mal loswerden, sorry für den langen Text.

Im Grunde wünsche ich mir einfach Tipps, wie ich alte Muster vermeiden und meine positive Entwicklung aufrechterhalten kann, auch wenn es wohl nicht immer einfach sein wird...

Sport, Medizin, Gesundheit, Husten, Drogen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Sport und Fitness, suchtverhalten
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Was kann ich tun gegen Auswurf beim Husten?

Problem:

Seit ca. 3 Monaten habe ich jeden Tag 3mal einen Huster mit Auswurf. Anfang Januar noch leichten Husten gehabt, aber ca. seit 2 Monaten nicht mehr.

Ansonsten Huste ich nicht, nur eben 3 mal am Tag und dann kommt direkt zäher grüner Schleim mit raus. Dies passiert auch nicht morgens oder Abends, sondern meistens, wenn ich das Haus verlasse(was nicht immer morgens ist). Möchte aufgrund aktueller Ereignisse nicht zum Arzt bzw. haben Ärzte bei uns größtenteils nicht mehr offen.

Ursprung Vermutung:

Ich leide unter einer Chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, deshalb habe ich generell erhöhte Schleimentwicklung in den Atemwegen. Zusätzlich habe ich eine Katzen- und Hundeallergie und war mehrfach im Dezember bei einem Hund zu Besuch. Vermute das sich das auf meine Atemwege ausgewirkt hat. Meine Vermutung anfangs war, dass ich anhuste, weil ich aufgehört habe mit dem Rauchen. Aber die Theorie halte ich inzwischen für Quatsch?

Bisher probiert:

Habe seitdem sehr selten(an 4 Tagen jeweils 2) geraucht und anfangs jeden Tag Tee getrunken. Zusätzlich war ich am Anfang beim Arzt, der meinte, es ist nur etwas Schleim in der Lunge und hat mir ein Mittel namens „Aspecton“ verschrieben zum Abhusten. Zwar kam öfter Schleim, aber es blieb Erfolglos. Viel Wasser getrunken und versucht auf Milchprodukte im geringeren Maße zu mir zu nehmen. Seit 1 Monat jeden Tag Nasenduschen und meiner Nase geht es zumindest jetzt gut. Und noch einen Vernebler gekauft und bisher 2 mal benutzt. Nun verzichte ich seit 4 Tagen komplett auf Fleisch und Milch, da ich gehört habe, dass das schleimbildend sein soll. Aber bisher hilft es auch nicht. Freunde haben mir gesagt ich soll mir ein Antibiotikum verschreiben lassen, aber aktuell nicht möglich, oder vielleicht doch?

Wenn ihr Anregungen habt, was ich noch tun kann oder was das sein könnte wäre ich euch mega dankbar. Oder falls ihr wisst, welches Antibiotikum man ohne Verschreibung in so einem Fall nehmen kann. Danke im Voraus.

Husten, Gesundheit und Medizin
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