Wie würdest Du bei einem beatmeten Angehörigen mit fortschreitender Verschlimmerung des Lungenzustands entscheiden?

Patient, Mitte 50, Diagnose Lungenfibrose, Krankheit seit mehreren Jahren trotz Operationen fortschreitend plus durchmachte Corona Erkrankung mit Lungenentzündung, die abgeklungen ist.

Aktueller Zustand: Patient hat Schmerzen, nach mehreren Wochen auf der Intensivstation mit Atemmaske Atmung nun nicht mehr selbstständig.

Ärzte empfehlen Luftröhrenschnitt mit Intubation im Koma.

Patient verweigert aufgrund der fortschreitenden schmerzhaften Vorerkrankung die Beatmung und möchte nicht weiter leben.

Familie überredet ihn, der Behandlung doch zuzustimmen, da er Familienvater ist.

Die Familie möchte ihn nochmal für einige Zeit zu Hause haben, um sich langsam zu verabschieden.

Der Zustand im Koma verschlechtert sich zusehends.

Es geht um einen Fall bei uns im Ort, nicht um eigene Angehörige. Die Ehefrau hofft nach wie vor und möchte den Ehemann und Vater des Kindes nicht verlieren.

Die Diagnose und Prognose der Lebenserwartung war aber schon vor einigen Jahren schlecht und der Gesundheitszustand lässt keine Hoffnungen auf Besserung zu, im Gegenteil.

Maschinen abschalten wegen Prognose und ursprünglichem Wunsch 47%
Abwarten und hoffen, dass sich etwas ändert. 24%
Anderes... 24%
Falls möglich, Verlegen in ein Hospiz. 6%
Familie, Gefühle, sterben, Tod, Psychologie, beatmung, Intensivstation, Liebe und Beziehung, Lunge, Patientenverfügung, intubation
Wäre das ein dringender Fall fürs Jugendamt?

Ich frage wiel ich eben angerufen hab und die Frau die dort zuständig ist krank ist. Für dringenden Fälle ist aber noch eine weitere Nummer hinterlegt. Und jetzt weiß ich ja nicht was als dringender Fall gilt.

Unsere Situation ist nämlich, dass meine Eltern behandeltes Holz im Kamin verbrennen und es imemr stark Rauch in den Raum stößt. Vor allem wenn Holz neu nachgelegt wird.

Ich konnte eben für PM2,5 einen Wert von über 100ug pro m³ messen. Das ist ja 5fach über dem deutschen Grenzwert. Und dabei entstehen ja alle möglichen Giftstoffe. Zusätzlich haben wir in verschiedenen Räumen leichten Schimmelbefall.

Wäre nur ich da würde ich nie zum Jugendamt gehen. Aber es ist so, dass ich zwei Geschwister habe (13 und 2 Jahre alt) die ja nicht einfach in ihre Zimmer gehen kann und die Tür verschließen damit möglichst wenig Schadstoffe eintreten.

Also was würdet ihr machen? Würdet ihr einfach mal trotzdem bei dringend anrufen? Weil die Werte sind nur eine Stunde lang wirklich über 100ug. Danach geht es ja auf etwa 50ug runter und dann wird ja neu aufgelegt und es steigt dann wieder.

Ich frage jetz wirklich schon oft. Aber ich habe immer das Gefühl, dass man das nicht melden sollte. Weil es ist ja nicht so, dass ich jetzt umgebracht werde. Es kann gut sein, dass meien Geschwister wenn sie ausgezogen sind trotzdem gesund bleiben. Der Kamin ist ja nicht 24h pro Tag an sondern nur 12h.

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