Einige Schüler behaupten es ja gerne. Aber wird die Schule tatsächlich innerhalb einer Laufbahn von Jahr zu Jahr exponentiell schwieriger?
  • Muss ein 8-jähriger in der 3. Klasse sich weniger bemühen als derselbe Schüler mit 14 Jahren in der 9. Klasse?
  • Steigt der zeitliche Aufwand, wenn man sein Notenniveau halten mag?
  • Oder investieren Schüler möglicherweise in höherem Alter ihre Zeit in andere Dinge, die dann einfach nur von dem Fokus auf die Schule ablenken, was es dann nur schwieriger scheinen lässt?
  • Könnte es vielleicht sogar sein, dass der Stoff in der Schule im Laufe der Zeit tatsächlich einfacher wird, würde man sich nur nicht ablenken lassen und ebenso viel Zeit wie in der Grundschule investieren?

Prüfungssituationen seien hier mal vollständig ausgenommen. Es ist ja klar, dass ambitionierte Abi-Prüflinge unter einer ganz anderen Belastung stehen als ein Grundschüler, für den es um die Empfehlung der weiterführenden Schule geht.
Wobei ich hier auch nicht ausschliessen mag, dass das vom Zeitaufwand wesentlich anders sein muss. Wenn man sich Grundschüler mit Förderbedarf oder ambitionierten Eltern ansieht, dann lernen die ja auch sehr viel. Selbst die zu spielenden Spiele sollen 'pädagogisch wertvoll' sein, und zählen somit irgendwie zur Schul-/Lernzeit.

Es scheint ja üblich zu sein, dass der Zensurenschnitt im Laufe der Zeit eher steigt als sinkt. Sind Schüler, die ihre Noten mit zunehmend mehr Mühe halten können, zu dumm für den Stoff? Oder einfach nur abgelenkt durch z.B. Pubertät, Smartphone, Gaming und sonstwas? Denn im Nachhinein - also mit 20 oder 30 Jahren Abstand - sagt kaum ein Mensch mehr, dass die Schulzeit tatsächlich schwer war. Im Gegenteil: Viele wünschen sich in die Schule zurück. Weil es tatsächlich easy war. Oder hat das dann wiederum mit einsetzendem Gedächtnisverlust zu tun?

Schule wird von Jahr zu Jahr im Verhältnis schwieriger. 62%
Der zu leistende Aufwand bleibe eigentlich vergleichbar. 14%
Würde man sich bemühen, würde es sogar einfach werden. 10%
Das ist eine wirklich sehr gute Frage! 10%
Die Schüler machen es sich selbst schwer. 5%
Schüler wissen nicht, wie einfach sie es eigentl. haben könnten. 0%
Lediglich die G12-Schüler stehen unter erhöhtem Druck. 0%
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Ist das deutsche Schulsystem nicht teilweise echt schlecht? In der 4. Klasse selektieren ist sehr früh? In F. geht man 7 Jahre zur Grundschule, danach Trennung?

In Finnland gehen sie bis zur 9. Klasse gemeinsam in eine Schule. Keine Selektion. Auch danach gibt es keine Selektion. Danach gehen sie auf das Gymnasium oder auf Berufsfachschulen. Fast alle machen Abitur in Finnland. Finnland liegt in PISA über Deutschland.

Wie kann es sein, dass das System in Finnland und sogar überall in Skandinavien viel durchlässiger und weniger selektiv, einfach sozialer ist, wahrscheinlich lockerer mit weniger Druck ist und sie dort trotzdem besser in PISA abschneiden als Deutschland?

Ich war auf der Hauptschule und als Hauptschule kam ich mir manchmal wie der letzte Idiot vor vor Familie und anderen Menschenversammlungen. Man wird einfach absolut degradiert und schämt sich dafür auf der Hauptschule zu sein, einfach, weil man in der 4. Klasse eine Schwäche in Mathe hatte, die sich hinter in eine Stärke in Mathe umgewandelt hat während der Hauptschulzeit.

Ich war bis zum Ende der 10. Klasse auf der Hauptschule. War aber eine Hauptschule mit relativ gutem Ruf damals. Nach der Hauptschule wollte ich unbedingt auf's Gymnasium, weil ich mir beweisen wollte, dass ich nicht zu den Hauptschülern gehöre.

Am Gymnasium kam ich in die Einführungsphase (11. Klasse) und hatte direkt eine 1 auf dem Zeugnis in Mathe, ich hatte dann auch Mathematik- und Physik-Leistungskurs.

Ich war schon während der Hauptschulzeit eigentlich immer der Klassenbeste und hättte wahrscheinlich schon vor der 10. Klasse auf eine Realschule oder auf's Gymnasium wechseln können.

Ich bin auch nur auf die Hauptschule gegangen, weil ich in der Grundschule in der 4. Klasse schlecht in Mathe war.

Wie bekloppt ist die Selektion in der 4. Klasse? So ein dämliches System.

Als Hauptschüler kommt man sich vor wie der letzte Abschaum in Gesellschaft.7

Traurig, dass ich mich selbst nach der Hauptschulzeit und heute immer noch irgendwie beweisen will.

Damit ruiniert man die Psyche eines Kindes im Alter von 10 Jahren.

Selektion auf die weiterf. Schulen in der 4. Klasse ist zu früh 64%
Spätere Selektion, wie in Finnland, Norwegen, Dänem. ist schlecht 36%
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Soll ich Lehrerin die Meinung sagen?

Hi, ich bin w13.

In meiner Schule gibt es eine Lehrerin, die ich selber ein Jhar in Englisch hatte. Leider hat sie es nicht als nötig empfunden, uns Grammatik richtig beizubringen, weshalb jeder aus der Klasse alles nachlernen musste.

Immer wenn jemand einen Fehöer gemacht hat , ist sie total ausgerastet und hat gefragt, ob man bescheuert sei und was man auf einem Gymnasium dann hier macht , wenn man die Sachen nicht kann.

Sogar bei fragen oder Aussagen, die sie kompliziert stellt und man dann nachfragt, rastet sie komplett aus .

Naja gut, zurzeit haben wir immer Deutschverttretung , da unsere eigentliche Lehrerin nicht in die schule darf .

Als Vertretung haben wir diese Schreckliche lehrerin ....

Gestern hatten sie sie dann nach 2 Jahren wieder und sie ist noch schlimmer geworden.

Immer wenn man irgendwie was macht , was ihr nicht passt , sagt sie ,, solche Schüler braucht man nicht, ihr seid so faul . Geht hier nebenan auf die Hauptschule da passt ihr alle perfekt hin,,

Ich habe mal gezählt , wie oft sie es gesagt hat . 10 MAL in einer halben Stunde.

Diese Frau ist sehr sehr streng und zu uns respektlos. Sie beschimpft uns auch manchmal, wenn wir in ihren Augen eine komische Frage stellen.

Ich würde sie gerne einmal ,,kontern,, oder wie man das nennt. Denn keiner aus der Klasse wehrt sich dagegen.

Ich habe mir überlegt, sie zu fragen, ob die Hauptschüler denn dumm und faul sind ?

Also wenn sie sagt, dass man auf die Hauptschule perfekt passt ,weil man dumm und faul ist.

Ist das eine gute Idee?

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Braucht unser Schulsystem eine Generalüberholung?

Ich habe das selbst durchgemacht. 13 Jahre lang. Eigentlich sogar noch 1 mehr, da ich die vierte Klasse wiederholt habe. Danach lief wieder alles paletti, bis zum 1,9er Abi.

Untersuchungen haben ergeben, dass 2/3 der Schüler im Wesentlichen gern zur Schule gehen. Ich bin in der Regel auch gern gegangen.

Aber auch mir sind Missstände im Schulsystem aufgefallen. Eine Auswahl:

  • Die Inhalte im Lehrplan scheinen sich seit Gründung der Bundesrepublik nicht verändert zu haben. Die Geschichte bricht immer noch bei den Nazis ab (die ein volles Schuljahr lang behandelt werden) oder kurz nach der Gründung der BRD/DDR. Lediglich ein paar Inhalte zur EU wurden hinzugefügt, die sind aber nach 2 Wochen durch. Wiedervereinigung, 9/11, sonstige "modernere" Geschichte? Fehlanzeige.
  • Meiner Meinung nach gibt es zu viele Inhalte, die kein Mensch braucht. In welchem Beruf nützt es, dass man in der Schule Franz Kafka gelesen hat?
  • EIn Abitur in Berlin ist mit einem in Bayern kaum vergleichbar. Meiner Meinung nach sollte Bildungspolitik Aufgabe des Bundes sein.
  • Kreativität wird zu wenig gefördert. Es gibt in fast allen Fächern nur den einen, starren Lösungsweg, selbst in "Bildende Kunst", wo man die Kreativität eigentlich erwarten würde.
  • Dies sorgt dafür, dass die Schule die Schüler zu Befehlsempfängern/Soldaten macht, statt sie zu selbstbestimmten Menschen zu machen, die sich eine eigene Meinung bilden.
  • 8-10 Stunden Schule, trotzdem Hausaufgaben? Diese Doppelbelastung sorgt für Unmut bei den Schülern.
  • Alle behandelten Inhalte gehen von der Schule aus, nie von den Schülern. Warum nicht mal ein Projekt über ein paar Wochen zu einem selbst gewählten Thema? So etwas wird zu selten angeboten.
  • Das eigenverantwortliche Arbeiten wird nicht gefördert. Selbst bei älteren Schülern, die das gut könnten, gibt es immer noch Tageshausaufgaben statt Projekten über 1, 2 oder auch 4 Wochen.
  • Gruppenarbeit/Teamwork wird mMn zu wenig gefördert.
  • Die meisten Inhalte sind fächerübergreifend, trotzdem versucht man sie in Schubladen zu pressen. Finnland hat das Problem erkannt und 2020 die Schulfächer, wie wir sie kennen, abgeschafft.

Wie sollte Schule im 21. Jahrhundert aussehen? Was muss an unserem Schulsystem dringend geändert werden, um den Anforderungen der heutigen Zeit eher zu entsprechen?

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