Metrum zu "die Großstadt bei Nacht"....?

Hi, weiß jemand, welches Metrum das Gedicht "die Großstadt bei Nacht" hat?Hier das Gedicht:

Die Großstadt bei Nacht

Was schreist du mir zu, Millionenstadt,

aus deinen verworrenen Straßen?

Bist hungrig oder bist du satt?

Willst grollen oder spaßen?

Es flimmert elektrische Lichterflut

durch deine Gassen und Plätze.

Millionenstadt, das steht dir gut,

du alte, gefährliche Metze1!

Ich kenne dich schon, wie gefräßig du bist!

Deinem Lande entsaugst du sein Bestes!

Ziehst alles an dich mit Gewalt und List

und dem Glanz unaufhörlichen Festes!

Deine Winkel, die sind aller Sünden voll,

und tausend Gesichter vereinst du!

Bald branntweintrunken2, bald liebestoll,

bald jauchzest du, bald weinst du!

Verzweiflung durchwandert jede Nacht

deine verfluchtesten Schwellen

und drängt von deinen Brücken sacht

ihre Opfer in Stromeswellen!

Versuchung durchwandert Tag für Tag

deine Höhlen und deine Paläste

und bringt zu deinem Prunkgelag3

Diebstahl und Mord als Gäste.

Dein Herz ist grausam und wieder mild –

dein Auge voller Hoheit und Tücke!

Durch deine Adern fiebert wild

die Hetzjagd nach dem Glücke.

Dein Mund ist heiß und nimmersatt,

deine Arme, sie rudern und ringen –

du große, finstre Millionenstadt,

was willst du noch alles verschlingen?

Deutsch, Gedicht
Wie ist der Text?

Oh, Herr, deine Pläne sind schöner als all meine Träume, ah

Ich mein', ich frag' mich nur, wo wart ihr alle früher?

Warum kommt ihr alle heute?

Ich war alleine all die Jahre, auf keiner Party eingeladen

Und deswegen sind wir heute keine Freunde

Es gab kein'n, der mich wollte und ich lernte mich zu lieben

Und für niemanden mehr Tränen zu vergeuden, spul zurück

Und das Mädchen, das ich in der siebten Klasse über alles liebte, war so scheiße gegenüber mir

Dass ich mir jede scheiß Sekunde nur Gedanken machte, was mit mir nicht stimmte

Und wieso so verletzend zu mir war

Doch wenn sie heute sagt, „Hey, Enemy, wie wär's mit 'nem Date?“

Und ich ihr sage, dass es leider schon zu spät ist und ich mich nun frage

Wieso sie denn ausgerechnet jetzt zu mir so nett ist?

Sagt sie all'n, „Enemy ist voll der arrogante Mensch“

Aber Tage voller Hass, Schmerz formten mein'n Charakter

Zu 'ner Festung, die die Seele schützt und kein'n reinlässt

Neid ist, wenn Ärger wegen Mangel an Gelegenheit

Zur Schadenfreunde dein'n wahren Feind aufdeckt

Zeig kein Gesicht, zeig kei'm, wer du bist

Spar Luft, dieses Leben ist ein Ausdauertest

Heute sagen alle zu mir, „Ja, du hast Recht!“

Nur der Unterschied zu früher ist: Ich scheiß' drauf jetzt

Seitdem ich denken kann, seh' ich, wie alle mir den Tod wünschen

Weil ich mein Gehirn nutzen kann

Grundlos mit Hass und Verachtung behandelt

Ich bin Enemy, weil das in meiner Kindheit begann

Nimm 'ne eiskalte Dusche, ich werd' high von der Nacht

Ich bin Denker, meine Gedanken halten drei Tage wach

Immer deeper, meine Schlauheit hat mich einsam gemacht

Keine Ahnung, warum grade ich gebor'n bin und nicht jemand anders

Mit den Plagen, die mich schlagen, Fehlern und Erfahrung

Als Belohnung oder Strafe je nach Ansicht

Von Geburt an dazu auserwählt ist, jeden Tag zu kämpfen

Bis zum Ende, aber glaubt mir, jeder andere würde scheitern daran

Sprach zu mir selbst, keiner verstand

Hab' gelernt, in eurer Welt ist Neid in Freundschaft getarnt

Zeiten ändern alles

Früher fraß ich eure Asche, aber heute spuck' ich Feuer aufs Land

Menschen sind gierig und neidisch und eklig

Und glaubt mir, das ist nicht erst seit neustem bekannt

Ein Freund, der erst kommt, wenn er sieht, bei dir läuft

Ist zu tausend Prozent nur ein käuflicher Mann

Ich geb' tausend Prozent für die Fam, für die Gang

Und gab nie einem Feind meiner Freunde die Hand

Denn erst wenn dich einer im Stich lässt

Bemerkst du am besten, was für 'ne Bedeutung das hat

Schule, Text, Gedicht, Liebe und Beziehung, gedichtanalyse
Ist das hier eine gute Gedichtsinterpretation?

Hallo, wir haben erst jetzt mit Gedichten angefangen, und sollten Sachen wie lyrische Stilmitteln etc. in einem Gedicht untersuchen. Ich habe das Gedicht "im Exil" von Mascha Kaléko untersucht :

„Ich hatte einst ein schönes Vaterland -

so sang schon der Flüchtling Heine.

Das seine stand am Rheine,

das meine auf märkischem Sand.

Wir alle hatten einst ein (siehe oben!).

Das fraß die Pest, das ist im Sturz zerstoben.

O Röslein auf der Heide,

dich brach die Kraftdurchfreude.

Die Nachtigallen wurden stumm,

sahn sich nach sicherm Wohnsitz um,

und nur die Geier schreien

hoch über Gräberreihen.

Das wird nie wieder, wie es war,

wenn es auch anders wird.

Auch, wenn das liebe Glöcklein tönt,

auch wenn kein Schwert mehr klirrt.

Mir ist zuweilen so, als ob

das Herz in mir zerbrach.

Ich habe manchmal Heimweh.

Ich weiß nur nicht, wonach.“

Meine Interpretation sieht dann so aus :

In dem Gedicht „Im Exil“ von Mascha Kaléko ist ein lyrisches Ich erkennbar, das über die schlimme Zeit im Exil spricht. Erst bleibt es ein lyrisches Ich, doch wir dann für einen Vers zu einem lyrischen Wir, weil mehrere Menschen einst ein Land hatten, in das sie jetzt nicht mehr hingehen können. Die Ursache für die kurzen Verse im Gedicht ist wahrscheinlich die Traurigkeit des lyrischen Ichs. Die Atmosphäre dieser Situation ist sowohl düster als auch traurig, was man vom zwölften bis zum achtzehnten Vers erkennen kann. Der vorletzte Vers verdeutlicht noch die Auswirkung von einem Leben im Exil, da man Heimweh nach der Heimat hat.

Sowohl die Anapher im vorletzten und letzten Vers als auch die Anapher vom Vers 3-4 intensivieren die Aufforderung der Person, nach Hause zu gehen. Sie erinnert sich an die Zeiten, als sie noch in ihrer Heimat war.

Die Antithese befindet sich im Vers 13-14, um die Gegensätze zu verdeutlichen, dass wenn es anders wird, es nie so sein wird wie zuvor.

Der Adressat dieses Gedichts ist der Leser, weil man im Gedicht Possessivpronomen wie „dich“ erkennen kann.

Wichtig zu erwähnen ist, dass das ganze Gedicht „im Exil“ eine Abwechslung von einem umarmenden Reim und einem Enjambement ist, um den Redefluss zu verändern, sodass es an manchen Stellen dann schneller und unruhiger wird.

Noch eine Eigenschaft dieses Gedichts ist, dass die Sätze gegen dem Ende immer kürzer werden. Dies betont wahrscheinlich die Traurigkeit und Einfachheit des Gedichts.

Deutsch, Schule, Sprache, Gedicht, Gedichtinterpretation

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