Ein paar Sprüche?

Nachfolgend stehen einige Sprüche geschrieben, die ich mir zusammengedichtet habe:

„Sie sagen, man könne Menschen nicht ändern, dabei machen wir es doch tagtäglich“

„Sag ihnen die Wahrheit, und sie werden dich belächeln, lasse sie die Wahrheit verstehen, und sie werden mit dir sympathisieren.“

„Man ist nur so mächtig, wie andere es einen sein lassen.“

„Es wäre dümmlich zu denken, unaufgeklärte und ungebildete Menschen seien dumm, die meisten sind lediglich unwissend.“

„Intelligenz ist ein Geschenk, doch Weisheit ist ein Segen.“

„Weisheit ist, wenn man all seine eigenen Ansichten als möglicherweise fehlerhaft und sein Selbst als fehlbar betrachtet.“

„Der Mensch ist Produkt seiner Umwelt, denn bevor der Mensch seine Umwelt veränderte, machte die Umwelt den Menschen.“

„Auch wenn es uns so erscheinen mag, das uns Bekannte sei definitiv existent, also absolut real, letztendlich ist es so, dass die Existenz von all dem uns Bekannten auf Wahrscheinlichkeiten beruht, denn nichts ist zweifellos richtig.“

„Alles was man ist, alles was man kennt, existiert einzig und allein in seinem eigenen Kopf.“

Der letzte Spruch scheint zunächst nicht wie eine besondere Erkenntnis, doch ist man sich seiner Bedeutung bewusst, stimmt sie einen zumindest für einen Moment nachdenklich.

Welche gefallen euch, und welche nicht? Gibt es einen Spruch, den ihr inhaltlich falsch findet?

Deutsch, Wissenschaft, Psychologie, Germanistik, Lyrik, Metaphysik, Naturwissenschaft, Philosophie, Poesie, Philosophie und Gesellschaft
Kann jemand kontrollieren ob dieser kurze Text grammatikalisch stimmt?

„Meinst du nicht, mit deinem ständigen Sarkasmus versuchst du etwas zu überspielen?“ Mein Blick wandert von dem Gesicht des Therapeuten langsam zum Fenster, auf den Himmel, über die Blumen, die auf das Fensterbrett gestellt worden waren, in den warm eingerichteten Raum, auf meine Hände, die zitternd auf meinen Knien liegen und dann zu meinen Füßen, die ich versuche möglichst stabil auf den Boden zu stellen, um etwas zu haben, an dem ich mich festhalten kann. „Besser als ein Psychopath zu sein ist es auf jeden Fall. Also sarkastisch zu sein.“ Der Therapeut schüttelt langsam seinen Kopf. „Nicht für dich. Außerdem hat keiner etwas von Psychopath gesagt. Jeder Mensch hat eigene Charakterzüge. Ein sehr schlauer Psychologe hat mal gesagt, dass es Grundbedürfnisse gibt, die jeder Mensch in gewissem Maße hat - manche ausgeprägter, manche weniger. Kontrolle ist einer davon. Und ich denke, du versuchst irgendwie zu kontrollieren, was andere denken. Du willst nicht, dass dich andere für anders halten, du willst kontrollieren, was andere von dir halten. Das ist menschlich. Aber Liebe, die wirklich an dich direkt gerichtet ist, wirst du nur finden, wenn du anderen überhaupt zeigst, was sie lieben können. Und Liebe gehört ebenfalls zu diesen Grundbedürfnissen.“

Kann man das als eine art Kurzgeschichte bezeichnen, wo es einfach so mittendrin los geht ohne irgendwie eine einleitung oder so? wenn nicht, bräuchte ich eventuell paar ideen wie die einleitung sein könnte, auch bräuchte ich noch eine Überschrift für das ganze... Danke!

Deutsch, Schule, Geschichte, Sprache, Kommunikation, Psychologie, Grammatik, Poesie
Was könnte man an diesem Text noch ausbessern?

Ich wäre um jeden kontruktiven Kommentar/ Kritik/ Zurechtweisung/ Hilfestellung, Hinweis auf grammatikalische Mängel, Satzstellung, Rechtschreibung, Gegenvorschläge und andere Formulierungen wirklich dankbar. Vielen Dank im Voraus!

"Beobachtungen: eine Frau in einer Trainingsjacke. Eine Frau in einem weißen Hemd, mit einem endlosen Selbstvertrauen, beschaffen aus der unendlichen Bewusstlosigkeit seiner selbst/ von sich selbst. Eine Frau mit einem bereiten Bauch. Eine braune Schleuse. Ein anderes Mädchen, dessen Fuß unter dem Tisch mit Männersocken und Halbschuhen angezogen ist. Mit dem Gesicht zum/über Buch geneigt/gebeugt. Durch die Stumpfheit der Welt schlüpft jäh ein Tier, in der Weichheit ausschlüfernder Getränke blitzt das Wurzelausreißen aus der Erde, die Unkenntnis des Feuers, ein Weinen inmitten der Ebenen. Einsame blutige weibliche Geburten, die Zeugung unverständlicher Dinge, eine unaufhaltsame Liebe zu ihnen. Es wird Nacht. Wer zuerst? Eine unverständliche Unruhe –(zu)künftiger sicherer Nächte und Tage, schon jetzt durchzittert von einem wilden Mann. Eine Frau mit einer flachen Stirn, gebeugt über einem kleinen nackten Geschöpf. Jemand schaltete tausend Jahre später eine globusförmige elektrische Lampe.  Ein (hierher)gerufenes/(hierher)bestelltes Serviermädchen kommt, genauso hässlich, genauso schön, vom eigenen Gesicht entzweigerissen. Ohne Worte. Lächeln, Zeichen des Verstehens. Er steht an der Theke, streckt seine Arme aus. Die Erinnerung an alle schmerzhaften Geburten. In einer endlosen Rückwartsreihe ./ In einer endlosen Reihe rückwärts. Aussagewörter, Zeichen des Verstehens: „I’m only looking."

Die fettgedrückten Stellen - da weiß ich nicht, welche Formulierung die glücklichere wäre. Vielen Dank auch hier für Hinweise bzw. Präferenzen.

Deutsch, Sprache, Satz, Formulierung, Korrektur, Poesie, Prosa, Philosophie und Gesellschaft
Was könnte man in diesem Text noch ausbessern?

Ich würde mich sehr freuen und es wäre für mich eine große Hilfe, wenn man mir hier auf diverse Mängel, bessere Formulierungsmöglichkeiten, Fehler grammatikalischer Natur (oder auch Rechtschreibung) oder auf nicht sonderlich gut geschriebene Stellen hinweisen könnte. Jeder Kommentar und jede Hilfestellung ist wirklich willkommen. Bitte auch konstruktive Kritik: aber bitte keine Kommentare wie "bedeutungsloser Schwachsinn", "das Produkt eines wirr daher plappernden Irren", etc. Ich danke für jeden Kommentar schon im Voraus

"Die Geschichte eines Mannes, der auf einem Werbeplakat geraten  ist. Riesig, vergrößert, erblickte er sich plötzlich, als er einen Lotterieschein ausfüllte, er streitet mit seinem Schwiegervater, dreht sich zur Küchentheke um. Eine endlose Insel des abgewendeten Gesichts. Die Geschichte einer Frau, deren Schulter und Brust auf die Billboards der ganzen Stadt geraten sind, ohne dass jemand eine Ahnung davon hätte, außer ihr selbst. Die Schulter und Brust sind ausgesandt worden, um sich einen Weg zur Menge zu bannen. Die Menge als Geheimfach genützt. Eine andere Geschichte einer anderen Frau, die nichts wusste , obwohl die ganze Stadt ihr Tag und Nacht auf den Fersen war. Die Geschichte der nächsten Frau: Gleichgültigkeit. Ein gleichgültiger Körper, ein gleichgültiges Bild. Ein Bild, das in den Körper ausgesandt wurde, um dort beim Gebrüll der Vorbeigehenden zu überwintern. Keiner der Stadtbewohner ahnte jedoch davon."

Deutsch, Sprache, Satz, Ausdrucksweise, Formulierung, Grammatik, Korrektur, Poesie, Prosa
Wer war hier eurer Meinung nach der eigentliche Aggressor: Die mutige Dichterin ʿAsmāʾ bint Marwān oder jemand, der den Tod einer fünffachen Mutter anordnete?

All diese -- in der ältesten und renommiertesten Prophetenbiographie dokumentierten -- Vorfälle werden vonseiten der Wikipedia-Autoren entweder als an den Haaren herbeigezogen betrachtet oder aber die ,,Widersacher Muhammads'' seien die eigentlichen Unruhestifter gewesen. So sei auch die Anordnung zur Tötung eines sehr, sehr alten jüd. Mannes (A8U AFAK) sowie einer fünffachen Mutter (ASMA BINT MARWAN) rechtsmäßig, auch wenn dies verständlicherweise nie explizit so formuliert wird.

Hierzu eine Sequenz aus Ibn Ishaq

Abu Afak [...] showed his disaffection when the apostle killed (someone) and said: " Long have I lived but never have I seen an assembly or collection of people more faithful to their undertaking and their allies when called upon than the sons of Qayla when they assembled, men who overthrew mountains and never submitted, a rider who came to them split them in two (saying) "Halal", "Haram", of all sorts of things. Had you believed in glory or kingship you would have followed Tubba." T. Apostle said, "Who will deal with this rascal for me?" Whereupon Salim b. Umayr, brother of B. Amr b. Auf, one of the "weepers", went forth and killed him. [...] When Abu `Afak had been killed she, Asma bint Marwan, displayed disaffection. [..] . Blaming Islam and its followers she said: " I despise B. Malik and al-Nabit and `Auf and B. al-Khazraj. You obey a stranger who is none of yours, one not of Murad or Madhhij. Do you expect good from him after the killing of your chiefs like a hungry man waiting for a cook's broth? Is there no man of pride who would attack him by surprise and cut off the hopes of those who expect aught from him?" [...] When the apostle heard what she had said he said, "Who will rid me of Marwan's daughter?" `Umayr () heard him, and that very night he went to her house and killed her. In the morning he came to the apostle and told him what he had done and M. said, "You have helped God and His apostle, O `Umayr!" When he asked if he would have to bear any evil consequences the apostle said, " Two goats won't butt their heads about her", so `Umayr went back to his people. Now there was a great commotion among the tribe Khatma that day about the affair of bint Marwan. She had five sons [...]

Andere Wiedergabe Asmas:

‘You obey a stranger who encourages you to murder for booty. You are greedy men. Is there no honor among you?’ Upon hearing those lines Muhammad said, ‘Will no one rid me of this woman?’ Umayr, a zealous Muslim, decided to execute the Prophet’s wishes. That very night he crept into the writer’s home while she lay sleeping surrounded by her young children. There was one at her breast. Umayr removed the suckling babe and then plunged his sword into the poet. The next morning in the mosque, Muhammad, who was aware of the assassination, said, ‘You have helped Allah and His Apostle.’ Umayr said. ‘She had five sons; should I feel guilty?’ ‘No,’ the Prophet answered. ‘Killing her was as meaningless as two goats butting heads.’
Religion, Islam, Geschichte, Politik, Antike, Feminismus, Glaube, Islamismus, Mohammed, Poesie, Quran, Sunnah, Theologie, Philosophie und Gesellschaft
Unisex Toiletten an Schulen?

Hallo an alle,

Ich muss in meinem Wahlpflicht Unterrichtsfach einen Text schreiben (in Richtung Poetry Slam). Das Thema ist unisex Toiletten an Schulen...

Ich liebe es eigentlich zu schreiben, aber über unisex Toiletten naja... Ob ich da so viel zusammen bekomme weiß ich nicht.

Ich bin ehrlich, es ist auch kein Thema was mich krass interessiert. Meiner Meinung nach wir man nicht akzeptiert, weil ne Toilette für einen gebaut wird. Dazu müsste man was in den Köpfen der Menschen verändern und ich meine es ist einfach nicht möglich in einer Demokratie alles für jede einzelne Minderheit anzupassen. Abgesehen davon liegen meine Interessen wirklich in einer anderen Richtung.

So aber willkommen in Deutschland, wenn ich das Aufschreibe, dann gelte ich als weltfremd und am besten sogar als homophob etc.

Keine Sorgen ich will nicht fragen ob ihr mir einen Text schreibt, aber habt ihr eine Idee wie ich das irgendwie kreativ gestalten kann, ohne homophob oder so zu wirken, aber eben trotzdem meine Meinung sagend? Auf welche Aspekte ich eingehen können und wie (Monolog, in Form einer Geschichte oder Rede etc.)? Aber halt ohne dieses typische "ach Akzeptanz ist so toll und das könnte so sehr dazu beitragen" Gerede, denn das ist der Punkt, an dem die meisten Lügen und so richtig unkreativ werden.

Wir haben halt ein bisschen Input bekommen, aber das waren so Argumente wie "Akzeptanz, Schamgefühl,....." Und das schreibt jeder und das ist mir ein bisschen zu angepasst und einfach gedacht.

Ich würde mich über Hilfe freuen :)

Deutsch, Schule, Schreiben, Politik, Toilette, Sexualität, Gesellschaft, Poesie, unisex

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