Welchen Beruf nach BWL-Studium wählen?

Bin noch im 3. Semester, aber weiß nicht, in welche Richtung ich später gehen möchte. Meine Stärken liegen klar im Bereich Rechnungswesen/Controlling. Jedoch lege ich Wert darauf, später im Beruf nichts mit Zinsen zu tun zu haben, weil ich Zinsen verabscheue. Meiner Meinung nach schaden Zinsen aus ökonomischer, sozialer und ethischer Sicht der Gesellschaft. Sie beuten die Ärmeren/Hilfsbedürftigen aus und machen die reichen 1% in erschreckend schnellem Tempo nur noch reicher, sodass sich die hierarchischen Verhältnisse vergrößern. Sie ermöglichen zwar Menschen, die dringend Geld brauchen, zuverlässige Kredite, jedoch ist dies natürlich kein Ausdruck von Zivilcourage/Hilfsbereitschaft, sondern ein Streben nach Gewinn. Deshalb finde ich es auch schrecklich, dass das Bankenwesen ein riesiger Sektor geworden ist. Geld leihen muss aus Menschlichkeit erfolgen, und nicht zum eigenen Zweck. Wenn man mal bedenkt, wieviele Millionen Kunden so eine Bank hat, da kann der Zinssatz noch so gering sein, die machen unheimlich viel Geld. Genauso finde ich, dass es niemals fair sein kann, dass es einerseits so viele Milliardäre gibt, andererseits immer noch über 600 Mio. Menschen die an Hunger leiden. Auch aus der Vergangenheit weiß man, dass Banker mit dem Geld Kriege finanziert haben, wieso also sollte man ihnen so viel Macht schenken, dass sie das Geld zu bösem Zweck verwenden? Mit so viel Geld kann man nichts Gutes anstiften, es sei denn man spendet es den Armen, was ja aber niemand tut, sonst wären die ja nicht reich geworden. Deshalb möchte ich möglichst nichts mit Zinsen zu tun haben und den ausbeuterischen Kapitalismus auf keinster Weise unterstützen. Jedoch habe ich mich nun mal für BWL entschieden, und das sind meistens eben diese dispositiven Tätigkeiten, die sich um das ganze Administrative im Unternehmen kümmern. Gibt es da einen Bereich, wo ich mit meinen Werten zufrieden werde?

Beruf, Studium, Wirtschaft, Betriebswirtschaft, BWL, Nachhaltigkeit, Universität, Unternehmen, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
2 Antworten
Könnt ihr diese Darstellung zu den betrieblichen Grundfunktion einer Unternehmung besser deuten?

Moin,

ich habe dazu folgendes Blatt, wo man meine Schrift hoffentlich einigermaßen lesen kann:

Wenn das Bild hier in der Frage zu klein ist, dann am besten das Bild mal in einem neuen Tab öffnen. Hier auch noch mal als Link: http://i.epvpimg.com/yzavaab.jpg

Ausgefüllt haben wir das Blatt irgendwann im August und mir ist nicht mehr ganz klar, was das alles bedeutet. Muss ich für einen Test allerdings demnächst vermutlich auch wissen.

Oben wird scheinbar einfach nur dargestellt, was zur Unternehmensführung gehört. Das ist klar.

Ich blicke bei den ganzen Pfeilen allerdings nicht so richtig durch. Links ist beispielsweise der Beschaffungsmarkt, der Güter liefert und damit eine Dienstleistungen für die Beschaffung durchführt, damit die Beschaffung die Güter vom Beschaffungsmarkt dann weitergeben kann. Oder wie ist das zu verstehen?

Der Pfeil daneben ist auch etwas unklar. Die Beschaffung erhält ja vermutlich wie gesagt Güter und gibt diese weiter, aber warum an die Produktion? Und was ist daneben mit dem Absatz gemeint? Sind das fertige Güter, die dann an die Kunden/Bürger gehen?

Unten das ist soweit klar. Der Staat erhält Steuern und der Finanzmarkt gibt Darlehen/Kredite aus und erhält Zinsen.

Klar ist da unten auch, dass man vom Staat Subventionen erhält. Warum in der Box allerdings Eigen- und Fremdkapital steht, weiß ich nicht so genau.

Könnt ihr mir ein paar Informationen geben, wie ihr das Ganze versteht? Ich bin für jede Erläuterung dankbar!

Vielen Dank im Voraus!

Wirtschaft, Betrieb, Betriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, BWL, Rechnungswesen, Unternehmen, Unternehmensfuehrung, Unternehmungen, Wirtschaft und Finanzen
1 Antwort
BWL Studium sinnvoll 2018?

Ich habe nach gutem Realschulabschluss eine kaufmännische 3-jährige Ausbildung gemacht und bin jetzt bei meiner einjährigen Fachhochschulreife bei. Jetzt frage ich mich ob ich danach nochmal 3 Jahre studieren sollte.

Meine Zweifel:

  • weitere 3 Jahre in Armut leben
  • Angst davor, dass es langweilig werden könnte (bin ein guter Schüler und merke aktuell bei meiner Fachhochschulreife, dass in den wirtschaftlichen Fächern wieder nur alles wiederholt wird. Meine Ausbildung war ja schon sehr umfassend und gab Viel Input über sämtliche Bereiche) Es geht mir da halt überwiegend um den Anfang, da man da ja mit Leute zusammengewürfelt wird, die noch nie was mit Wirtschaft am Hut hatten
  • besser bezahlte Jobs? Da ich nicht vorhabe in einer Großstadt wie Berlin zu leben, weiß ich nicht, ob es in Kleinstädten da jetzt deutlich bessere stellen für studierte gibt
  • es kommt mir wie Zeitverschwendung vor, ich hab praktisch schon 4 Jahre mich mit Theorie beschäftigt und denn nochmal 3? Was ist wenn ich vorher Krebs bekomme oder Donald Trump ausversehen den Lichtschalterknopf mit dem Atombomben-Knopf verwechselt? Ich möchte mein Leben auch endlich mal richtig leben...

könnt ihr mir dazu vielleicht ein paar Impressionen oder eigene Erfahrungen mitteilen?

Arbeit, Studium, Schule, Job, Betriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, BWL, Bwl Studium, studieren, bwl studieren, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
3 Antworten
Ist es "seriöses Wirtschaften" wenn ich Waren verkaufe, die noch gar nicht produziert sind?

Beispiel: Ein Unternehmen hat ganz viele Geschäftsführer, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind Aufträge ranzuschaffen. Produziert wird erstmal nichts. Erst wenn die Aufträge da sind werden Stellenanzeigen geschaltet in denen steht "Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen und haben so viele Aufträge, dass wir neue Mitarbeiter suchen die..." oder wird die Unterstützung durch öffentliche Mittel gefordert weil man ja so viele Aufträge hat, systemrelevant ist, und sonst Arbeitsplätze verloren gehen wenn das Unternehmen die Aufträge nicht erfüllen kann. Ich dachte bisher immer sowas ist unseriös, weil mit Waren gehandelt wird, die noch gar nicht da sind. Jetzt habe ich aber von anderen Leuten gehört, dass das total seriös ist, weil "auf SIcht gefahren wird" und erst produziert wird wenn man 100% sicher ist, dass es verkauft wird. Und meine Haltung sei "Zockermentalität". Aber ich fordere doch nur, dass Unternehmen Risiko eingehen, und finde dass unternehmerisches Risiko belohnt werden muss und nicht so eine Vollkaskomentalität, wo Unternehmen erst dann investieren wenn die 100% sicher sind, dass die Investition sich lohnt, auch noch durch öffentliche Stellen (Beispiele erpare ich mir) unterstützt wird. Hab ich Unrecht? Ich habe bisher immer gedacht, es ist in der Marktwirtschaft wichtig, dass man Risiko eingeht, und dass derjenige belohnt wird der auf das richtige Pferd setzt (investiert). Mir scheint es aber immer mehr so, dass ich der Dumme bin.

Wirtschaft, Betriebswirtschaft, Kaufleute, Wirtschaft und Finanzen
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