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Thema Weihnachtsgeld
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Wieso habe ich so wenig Weihnachtsgeld bekommen?

Hallo, 

ich hatte die Frage schon mal gestellt, allerdings hatte ich vergessen eine wichtige Information beizufügen.

In einem Gespräch mit meiner Arbeitskollegin ist uns aufgefallen, dass sie 2400 € netto Weihnachtsgeld bekommen hat und ich nur 1008 €. Sie hat Ende Januar 2017 ihr Kind bekommen und ist dementsprechend seit März in Elternzeit und ich habe Ende Juli mein Kind bekommen und bin seit Ende September in Elternzeit. Jetzt frage ich mich natürlich, wie so ein großer Unterschied entstehen kann. Wir haben beide gleich viel verdient. Ich habe seit Juli Steuerklasse 5 und hatte vorher 3. Die Kollegin hatte das ganze Jahr über Klasse 5.

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und werde nach Tarif bezahlt. D.h. ich habe Anrecht auf Weihnachtsgeld bzw. 13. Gehalt.

Ich habe bereits in der Personalabteilung nachgefragt und nur die Antwort bekommen, dass ich je weniger ich in einem Jahr verdiene (Jahresbrutto), umso mehr Weihnachtsgeld bekomme.

Das verstehe ich nicht so ganz...

Wie kann es dann sein, dass ich in dem Jahr wo ich voll gearbeitet habe 1500€ Weihnachtsgeld bekommen habe (Jahresbrutto fiktiv 40.000 €), aber in dem Jahr mit einem Jahresbrutto von (fiktiv) 35.000 € weniger Weihnachtsgeld bekomme, wenn es doch heißt "Je weniger Jahresbrutto, desto mehr Weihnachtsgeld".

Der Kollege ist noch nicht lange in der Personalabteilung tätig und ihm sind auch schon andere Fehler was meine Abrechnung angeht unterlaufen. Daher bin ich etwas stutzig.

Danke im Voraus!

Arbeit, Abrechnung, Öffentlicher Dienst, Weihnachtsgeld, Entgelt, Personalabteilung, tariflohn, 13.gehalt, Ausbildung und Studium, Jahresbruttoeinkommen, Beruf und Büro
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Weihnachtsgeld bei Kündigung mit Stichtagsklausel?

Hallo zusammen.

Folgender Sachverhalt: Ich bin seit 2014 bei meinem Arbeitgeber angestellt. Seitdem gab es jedes Jahr ein Weihnachtsgeld (auf der Monatsabrechnung steht Lohnart 1000, Beschreibung Weihnachtsgeld und die Vermerke S (Sonstiger Bezug), E (Einmalbezug), J (Mit Auswirkung auf das Gesamtbrutto).

Nun habe ich zu Ende Oktober meine Kündigung für Ende Januar eingereicht.

Im Einstellungsgespräch und den Jahresgesprächen war immer die Rede vom Jahresgehalt, welches er immer durch 13 geteilt hat (weil das Weihnachtsgeld als 13. Gehalt angerechnet wurde). Soweit alles in Ordnung.

Im Vertrag steht folgendes:

Der Arbeitnehmer erhält zusätzlich mit der Auszahlung des Novembergehaltes ein Bruttomonatsgehalt als Weihnachtsgeld. Im Eintrittsjahr wird das Weihnachtsgeld anteilig nach der Betriebszugehörigkeit bezogen auf volle Kalendermonate gezahlt. Steht der Arbeitnehmer zum Auszahlungszeitpunkt in einem gekündigten Anstellungsverhältnis, besteht kein Anspruch auf Weihnachtsgeld.
(diesen Text haben alle meine Kollegen in ihrem Vertrag so stehen)

Wie sieht das ganze nun rechtlich aus - steht mir das Weihnachtsgeld zu (immerhin bin ich ja noch bis Ende Januar im Unternehmen tätig) oder habe ich nun "Pech" und muss es so hinnehmen.

Im Internet habe ich unterschiedliche Sachen gelesen, manche bekamen das volle Weihnachtsgeld, andere anteilig (was bei mir ja aber auch 12 Monate wären). Jedoch stand bei anderen immer ein etwas anderer Text im Vertrag.

Bezieht sich das Weihnachtsgeld mit diesem Text auf eine Betriebstreue oder einen reinen Entgeldcharakter?

Leider ist das für mich nicht ganz ersichtlich - gefunden hatte ich folgende Beispiele:

a. „Der Arbeitnehmer erhält eine Weihnachtsgratifikation in Höhe eines Bruttomonatsgehalts, die mit der Gehaltsabrechnung für Dezember abzurechnen und auszuzahlen ist.“ (reiner Entgeltcharakter)

b. „Mit der Gewährung von Weihnachtsgeld bezweckt der Arbeitgeber die Belohnung der in der Vergangenheit gezeigten Betriebstreue und die Förderung zukünftiger Betriebstreue des Mitarbeiters. Ein Anspruch auf Weihnachtsgeld besteht nur, wenn das Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Zahlung noch besteht und es zu diesem Zeitpunkt weder gekündigt ist noch ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wurde.“ (ohne Entgeltcharakter – Betriebstreue)

c. „Mit der Gewährung von Weihnachtsgeld bezweckt der Arbeitgeber die Belohnung der in der Vergangenheit gezeigten Betriebstreue und die Förderung zukünftiger Betriebstreue des Mitarbeiters. Gleichzeitig dient die Sonderzahlung der Belohnung der Arbeitsleistung als solcher.“ (Mischcharakter)

In einer Mitschrift vom Jahresgespräch hatte mein Chef auch notiert Monatsgehalt x 13.

Auf der Monatsabrechnung für November ist kein Weihnachtsgeld ausgewiesen, wie es die Jahre zuvor war.

Ich hoffe, es kann jemand etwas Licht ins Dunkel bringen und hat vielleicht ein paar Ratschläge für mich, was ich nun tun kann.

Arbeit, Kündigung, Recht, Arbeitsrecht, Weihnachtsgeld, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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13. Gehalt wird als Weihnachtseld betitelt. Habe ich nun ein Recht auf mein ganzes 13. Gehalt? Oder Weihnachtsgeld?

ich bin seit juni 2013 in einer Firma angestellt. Ich habe in meinem Arbeitsvertrag zu stehen, dass mir ein 13. Gehalt mit dem Oktobergehalt gezahlt wird. Nun bin ich seit dem 27.12.2016 in Elternzeit und davon seit dem 27.07.2017 in Elternteilzeit. Ich arbeite nur 2 Tage die Woche. Mir ist bewusst, dass mir nur anteilig ein 13 Gehalt gezahlt wird:

"Wird die Sonderzahlung als 13. Monatsgehalt oder auch Jahressonderleistung bezeichnet, wird ausdrücklich die im Jahresverlauf erbrachte Arbeitsleistung vergütet. Daher kann das 13. Gehalt auch um Krankentage oder sonstige Fehlzeiten anteilig gekürzt werden. Wird die Zahlung dagegen als Weihnachtsgeld oder Gratifikation deklariert, so soll häufig die Betriebstreue belohnt werden. Selbst Arbeitnehmer, die über einen langen Zeitraum krank waren, erhalten dann ein ungekürztes Weihnachtsgeld."

Jedoch ist es so, dass die ganzen Jahre mein 13. Gehalt in meiner Lohnabrechnung als Weihnachtsgeld betitelt wird. Aber trifft dann nicht eher diese Formulierung auf mich zu??

"Viele Arbeitgeber zahlen auch freiwillig Weihnachtsgeld. Tun sie dies in drei aufeinanderfolgenden Jahren in gleicher Höhe, ist eine betriebliche Übung entstanden, die den Arbeitgeber auch in den folgenden Jahren zur Zahlung von Weihnachtsgeld verpflichtet. Eine betriebliche Übung entsteht jedoch nicht, wenn der Arbeitgeber ausdrücklich und regelmäßig darauf hingewiesen hat, dass er das Weihnachtsgeld freiwillig zahlt."

"Falls vertraglich nichts Besonderes in deinem Arbeitsvertrag geregelt ist, behältst du auch während der Elternzeit deinen Anspruch auf Weihnachtsgeld. Das Weihnachtsgeld knüpft nämlich nicht an eine tatsächliche Tätigkeit an, sondern belohnt in der Regel die Betriebstreue. Und natürlich bist du auch während der Elternzeit deinem Arbeitgeber „treu“.

Recht, Elternzeit, Weihnachtsgeld, 13. Gehalt, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Weihnachtsgeld nach Kündigung zurückzahlen wenn keine Klausel im Arbeitsvertrag dazu steht?

Hallo, ich habe folgendes Problem.

Ich habe mein Arbeitsverhältnis zum 31.01.2017 gekündigt. Im November letzten Jahres habe ich eine Sonderzahlung von ca 500€ Netto erhalten. Diese war auf meiner Gehaltsabrechnung als Weihnachtsgeld aufgelistet. Nun hat mein Arbeitgeber auf meiner Gehaltsabrechnung vom Januar das Weihnachtsgeld abgezogen. In meinem Arbeitsvertrag ist keine Klausel bezüglich einer Rückzahlung von Weihnachtsgeld vermerkt. Kann ich davon ausgehen, dass er das Geld nicht hätte abziehen dürfen weil im Arbeitsvertrag keine Regelung dafür vorkommt?

Ich habe in diesem Arbeitsverhältnis immer gute Arbeit geleistet und nie war etwas zu beanstanden. Meine Kündigung habe ich ausgesprochen weil mein Arbeitgeber immer cholerischer wurde, in meinem Beisein mit Kunden schlecht über mich geredet hat, etc.

Zudem hat er mir zum 15.01.2017 (2 Wochen vor Ende des Arbeitsverhältnisses) ohne erkennbaren Grund fristlos gekündigt. Daher hat er mir nur das halbe Gehalt vom Januar ausgezahlt, und davon noch das Weihnachtsgeld abgezogen. Ich habe also im Januar nur 100€ Gehalt bekommen und bin natürlich finanziell nun auch in Schwierigkeiten.

Hat jemand bereits ähnliche Erfahrungen gemacht?

Für eine kompetente Antwort wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

Kündigung, Arbeitsrecht, Weihnachtsgeld
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Wie setzt sich das Weihnachtsgeld zusammen?

Also ich weiß nicht genau wie das in Deutschland so ist, aber in Österreich haben wir die normalen Moatsgehälter + 13(Urlaubs) und 14(Weihnachts) gehalt. Das sollte jeweils das Doppelte des normalen sein, eben immer im Juli/August(je nachdem) und im Dezember. Nun habe ich mich mit einer Kollegin verglichen, die 2 Monate früher als ich angefangen hat und sie hat(bei gleichem Gehalt) mehr Weihnachtsgeld bekommen.Primäre Frage:

Wenn x das Standardgehalt ist, ist das Dezember(Weihnachstgehalt) dann ganz simpel x*2

ODER

dividiert man x durch 6(Monate) und summiert die Anzahl der jeweiligen Monate zum Weihnachtsgeld? Also bei ihr z.B. 1200 statt 600 und bei mir 1000 statt 600?

Weß das zufällig jemand bzw. ist das bei jemandem ähnlich? Falls ich mich zu verwirrend ausdrücke erkläre ich es gerne nochmal.

Danke im Vorraus :)

EDIT:

Also in Österreich haben wir zwei volle zusätzliche Gehälter. Eben einmal im Sommer und einmal im Winter das ist sogar gesetzlich geregelt. Ich weiß in Deutschland ist das nicht so(sowieso sonst nirgends soweit ich weiß)

Möglicherweise habe ich mich etwas unklar ausgedrückt: Mir ist klar, dass das laufende Gehalt nichts mit der Betriebszugehörigkeit zu tun hat. Es ist jetzt aber so, dass ich erst am 1. September diesen Jahres angefangen habe, meine oben erwähnte Kollegin eben schon zwei Monate früher.

Könnte mein erstes Weihnachtsgeld in diesem Fall aber etwas damit zu tun haben? Ich hoffe ihr kennt euch jetzt besser aus.

Arbeit, Geld, Gehalt, Lohn, Weihnachtsgeld
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