Transsexualität – die neusten Beiträge

CSD, Transpride, Dyke March - ist die LGBT Community in sich gespalten?

Ist die LGBT Community eine gespaltene Szene? Der CSD soll eine Parade für alle queeren sein, aber ist das wirklich so? Der Dyke March, der separat vom CSD stattfindet, eine Veranstaltung für lesbische Sichtbarkeit weil die Veranstalterinnen meinen das man als Lesbische Frau auf dem CSD untergeht, da dieser ein "Schwulenfest" sei.

https://www.emma.de/artikel/lesben-unuebersehbar-334563

Dann gibt es seit ein paar Jahren den Transpride aus demselben Grund. Mehr Sichtbarkeit für Transmenschen.

Offenbar gibt es innerhalb der LGBT Szene eine Art Rangordnung. An erster Stelle steht der schwule Mann. Liegt es daran das sich diese Szene eigentlich nicht als eine Community fühlt?

Auffällig auch hier auf Gutefrage, sehr viel Kämpfer für Transmenschen, aber nur für die. Da hört man nichts von Solidarität mit Lesben. Ist es nicht ironisch das die LGBT Welt immer gehört werden will, Toleranz Akzeptanz von der Mehrheitsgesellschaft fordert aber es gleichzeitig nicht mal schafft die eigene Community fair zu behandeln? Offenbar fühlen sich Lesben nicht gesehen, offenbar brauchen Transmenschen einen eigenen Pride, weil der CSD eigentlich ein Schwulenfest ist bei dem Lesben& Co. untergehen.

Vielleicht sollten queere Menschen erstmal im eigenen Haus aufräumen bevor Sie von anderen Toleranz und Akzeptanz etc. fordern oder?

Wie ist eure Meinung?

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Personen mit They/Them Pronomen im Deutschen?

Hey, die Schweiz hat ja den ESC gewonnen, mit Nemo, einer nicht- binären Person.

Nemo benutzt they/them Pronomen (laut deren eigenen Accounts) daher bin ich davon ausgegangen, dass man in der deutschen Übertragung und auch den darauffolgenden Talkshows dey/deren als Pendant zu den englischen Pronomen benutzen würde - auch da Nemos Identität so bezeichnend für die Performance war.

So kam es aber nicht.

Zumindest in allen Berichten, die ich mir angesehen habe, wurde Nemo fast ausschließlich mit männlichen Pronomen angesprochen - was einfach falsch ist.

In einigen Nachrichtensendungen hat man einfach alle Pronomen durch den vollen Namen ersetzt, was ich sehr schön fand und bei wenigen/kurzen oder einfach aufgebauten Sätzen auch gut funktioniert hat.

Bei langen und komplizierten Sätzen scheiterte diese Methode ziemlich, es kam zu einigen sehr klobigen Sätzen und in vielen Fällen wurden dann leider einfach doch männliche Pronomen genutzt.

Ich hatte mich eigentlich total gefreut, dey/deren mal richtig verwendet zu hören, aber wahrscheinlich konnten/wollten die Nachrichtensender es nicht benutzen, da es noch nicht richtig anerkannt ist.

Wie würdet ihr das regeln? Sind die Nachrichtensender und die Moderation eurer Meinung nach gut damit umgegangen?

(Es ist sicher nicht das erste Mal, dass im deutschen Fernsehen über eine nicht binäre Person gesprochen wurde, aber dieses Mal ist es mir eben besonders ins Auge gefallen.)

Sprache, Gender, Geschlecht, Moderation, Nachrichtendienst, Transsexualität, LGBT+, Nachrichtensender, Pronomen, Sprachwandel, Genderqueer, Geschlechtsidentität, non-binary, Neopronomen, queer

Wie gehe ich damit um, dass mein Partner trans ist?

Intolerant Antworten sind nicht erwünscht und werden gemeldet. Ich habe kein Problem mit Transidentitäten im allgemeinen.

Ich habe meinen Partner männlich kennengelernt. Ich bin ein Mensch, der sich schwer mit Veränderung abfindet. Außerdem fällt es mir öfter schwer Dinge zu akzeptieren, die ich nicht verstehe. Mein Partner ist jz 27 Jahre alt, nach all der Zeit fühlt er sich plötzlich weiblich und hat angefangen hormone zu nehmen. Mittlerweile trägt er außerdem eine Perücke. Und ein anderer Name wurde gewählt. Über Geschlechtsangleichende Operationen wurde auch schon geredet.

Ich bin wirklich glücklich mit der Person bisher und möchte sie nicht verlieren. Ich bemüh mich so sehr ich kann und es macht mich wütend, dass es mich wütend macht, dass er trans ist. Es stört mich und ich kann es nicht ändern. Ich mag seinen Körper, seinen Namen, seine Stimme, seine Haare. Mir gefällt es nicht, dass sich das alles verändert oder verändern wird, auch wenn ich mir wünschte, dass ich es einfach akzeptiere. Und ich weiß dass ich es nicht attraktiv finde wenn an einem Menschen alles so künstlich ist/aussieht.

Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ist es einfach eine Frage der Zeit bis man sich an die Umstellung gewöhnt? Gibt es irgendwas das euch geholfen hat oder habt ihr Ideen die helfen könnten auch wenn ihr selber noch nie in so einer Situation wart?

Ich bin bisexuell, also stehe ich theoretisch auch auf Frauen, das ist nicht das Problem.

Lg

Gefühle, Trennung, Beziehungsprobleme, Gender, Geschlecht, Partner, Partnerschaft, Streit, Transgender, Transsexualität, LGBT+

wie kann ich meine eltern dazu überreden testo zu nehmen wenn ich 16 bin?

hi, ich bin 14 und trans (ftm) und erstmal im voraus ich habe mich vor einigen Monaten bei meiner Mutter geoutet als trans halt, was sie akzeptiert und respektiert (und probiert weibliche Pronomen zu vermeiden) und mein Vater weiß es auch halb aber hält nicht viel von. ich fühle mich schon fehl am Platz mit meinem Geschlecht seit einigen Jahren also eben als die Pubertät angefangen hat weil sich da mein Körper angefangen hat zu verändern also die Brust, die Hüfte, Oberschenkel, Periode etc. und auch in meiner Kindheit hab ich mich nicht passend als Mädchen gefühlt, aber ich war halt ein Kind und ich hab das getragen was meine Eltern mit gekauft haben und so alles ihr wisst was ich meine, ich hab nicht drauf geachtet wer oder was ich bin. jetzt komm ich aber zur eigentlichen Frage und zwar hab ich meine Mutter dann auch gefragt ob es möglich wär mit einer Hormontherapie wenn ich 16 bin anzufangen, was sie direkt abgelehnt hat weil mein Körper da "noch nicht weit genug entwickelt ist" und mein Vater ja sowieso dagegen ist (er hat viele Storys von Detransitions gehört wahrscheinlich deswegen) und egal was ich als Argumente genommen hab, sie hat die ganze zeit abgelehnt und ist mittlerweile nur genervt wenn ich das Thema anspreche weil es immer mit dem gleichen Ausgangspunkt endet. nun möchte ich fragen ob ich meine Mutter/beide Eltern doch iiirgendwie überzeugen kann Testo zu nehmen bevor ich 18 bin oder ob es andere Wege gibt ohne Erlaubnis der Eltern weil ich kann in diesem Körper mit der hohen Stimme und dem weiter wachsenden Oberkörper bereich usw nicht länger leben…

lg

Familie, Gender, Hormontherapie, minderjährig, Psyche, Testosteron, Transgender, Transsexualität, FtM

Trans Frauen im Sport – unfairer Vorteil?

Die amerikanische Schwimmerin Lia Thomas tritt als trans Frau im Sport gegen andere Frauen an. Das ist erlaubt, weil sie sich einer Hormonbehandlung unterzieht. Doch an der Regel gibt es Kritik: Als biologischer Mann geboren habe Thomas gegenüber Wettbewerberinnen weiterhin einen unfairen Vorteil. Stimmt das?

Männer haben es in Sportarten, bei denen es auf Kraft und Ausdauer ankommt, deutlich leichter als Frauen. Das liegt an den körperlichen Unterschieden: Sie sind unter anderem größer, haben ein größeres Herz- und Lungenvolumen, mehr Muskelmasse und einen geringeren Körperfettanteil.

Trans Frauen, die mit einem biologisch männlichen Körper geboren werden, unterziehen sich wie Lia Thomas teilweise einer Hormontherapie, um ihren Körper der weiblichen Identität anzugleichen. Sie dürfen in sportlichen Wettkämpfen dann gegen biologische Frauen antreten

https://www.rnd.de/wissen/transfrauen-im-sport-unfairer-vorteil-Z62V6ORGORHATAI5LA7OQCIG6M.html

Findet es Ihr unfair? Jemand der als Mann geboren wurde, eine männliche Pubertät durchlebt hat.. Gegen Frauen antreten lassen. Zerstört man da im Namen der Toleranz nicht den Frauensport? Wieso werden nicht Frauen gehört die damit ein Problem haben? Mit Frauen meine ich Frauen wie mich, die wir als Frauen geboren wurden. Biologische Frauen.

Wie ist eure Meinung?

Sport, Muskeln, Männer, schwimmen, Krafttraining, Menschen, Körper, USA, Deutschland, Frauen, Wettbewerb, Feminismus, Gender, Gesellschaft, Olympia, Transgender, Transsexualität, LGBT+, queer

Wie erkenne ich ob ich Trans bin? (Meinungen zu Folgenden Gedankenwegen)?

Hey Leute,

ich bin weiblich geboren und gerade 16. Seit Jaaahren fühle ich mich unwohl. Wenn ich z.B. mit “Frau” angesprochen werde, ich meinen Körper sehe, etc.
Vor ein paar Wochen/Monaten habe ich mich nicht binär geoutet. Ich geh jetzt mit dem Unisex Namen ‚Yuri‘. Die Pronomen she/her benutzte ich aber trotzdem weiter, weil es im Deutschen keine gute Lösung (meine Meinung) gibt.
Es fühlt sich definitiv besser an, aber irgendwie nicht komplett. Der Gedanke vielleicht Trans (also ftm.) zu sein lässt mich nicht los, weil ich mich dort in vielen Punkten verstanden fühle. Trotzdem will ich diesen Gedanken innerlich gar net richtig zulassen (mein Unfeld, besonders meine Eltern sind nicht tolerant).

Hier jetzt mal paar Beispiele:
1. Ich geh den Umkleiden aus dem Weg. In der Schule ziehe ich mich fern ab von den Mädchen um, in den Duschen. Ich habe mich dort schon immer unwohl gefühlt und bin irgendwann dann mehr oder weniger in die Duschräume geflüchtet.
2. Ich kann meinen Körper nicht sehen und die Pubertät macht mir zu schaffen. Ich dusche zum Beispiel ohne Licht, weil wir einen riesigen Spiegel haben. Ich bin froh, dass bis zu meinem 14. Lebensjahr eig meine Brust gar net gewachsen ist. Und momentan habe ich ca. Körbchengröße A und bin happy, dass das mit 16 so wenig ist und will, dass es so bleibt. Die Vorstellung, dass da was nachkommen könnte wäre Horror.
3. Geschlechtsneutrale/Jungenklamotten: Ich liebe meine aktuellen Style, der sich sehr von typischen Mädchenklamotten abhebt. Der geht mindestens als geschöechtsneutral wenn nicht schon als stereotypisch jungenhaft durch. Einige meiner Klamotten stammen sogar aus der Männerabteilung. Hab mich da richtig wohl gefühlt zu shoppen, zum Glück regelt XXS.
(Das waren jz nur paar Beispiele)

Wollte mir auch eig die Haare kurz schneiden (Hasse meine langen Haare). Habe Rückzieher gemacht wegen der besagten Verwandtschaft.

Okay: Ich würde mich über Meinungen über Besagtes freuen und auch über eure individuellen Tipps/Erfahrungen/… bin ich happy.

LG, Yuri

(Danke, wer bis dahin alles jelesen hat!)

Männer, Körper, Frauen, Gender, Geschlecht, Outing, Transgender, Transsexualität, FtM, LGBT+, Pronomen, Geschlechtsidentität

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