Wie viel Diskussion mit dem Chef ist normal?

Bei uns in der Pfarrgemeinde war die Stimmung bei der Konferenz heute sehr gereizt. Ich werde natürlich keinerlei Namen oder Orte nennen.

Eine Sekretärin kam heute von ihrem dreiwöchigen Urlaub zurück. Am Wochenende haben wir eine Aktion geplant, die sehr viel Vorbereitung benötigt und wo auch jeder mit anpacken muss. Die Sekretärin fragte allerdings, ob sie für das Wochenende Sonderurlaub beantragen könne, wegen einer privaten Angelegenheit.

"Wissen Sie, Frau Mustermann, was das jetzt für einen Eindruck auf mich macht? Sie kommen heute von Ihrem Urlaub zurück und wollen am Wochenende schon wieder zu Hause bleiben?"
"Wissen Sie - es ist einfach so, dass ich neben der Arbeit auch noch ein Leben habe..."
" Ich auch - Frau Mustermann - ich auch! Ich würde am Wochenende auch lieber mit meiner Schwester ins Gebirge fahren, aber gerade durch Corona muss jetzt eben viel organisiert werden, weshalb wir jetzt alle gefordert sind."
"Wir nehmen die Regeln aber auch ein bisschen über-genau! Wenn wir das alles ein bisschen einfacher machen würden, dann bräuchte man gar nicht alle!"
"Frau Mustermann - ich habe hier die offiziellen Regeln von der Landesregierung und an diese werde ich mich als offiziell Verantwortlicher halten! Ob Ihnen das passt oder nicht! Und wenn die Landesregierung schreibt, dass wir diese Vorkehrungen treffen müssen, dann werden wir das tun."
"Ich halte das alles für übertrieben!"
"Ihre Privatmeinung tut da jetzt nichts zur Sache!"

Danach zog die Sekretärin eine Grimasse nach dem Motto "Du Ar schloch".

Danach verlief die Konferenz unter einer sehr angespannten Stimmung. Später sagte der Pfarrer noch:

"Wie Sie sich jetzt als Opfer stilisieren ist absolut fehl am Platz. Sie haben einen Dienstvertrag, auf dessen Einhaltung ich rechtmäßig bestehe!"

Die Sekretärin schimpfte nach der Konferenz dann noch lange auf den Pfarrer.

Ich habe mich während der ganzen Zeit sehr unwohl gefühlt und wusste auch nicht, wie ich reagieren sollte. Ich hab einfach nur dumm da gesessen und hab zugeschaut. Hätte ich mich anders verhalten sollen? Ist soviel Diskussion mit dem Chef noch normal? Hätte ich eingreifen sollen?




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Sind Drogentests im Job in Ordnung? Oder ist dies ein Eingriff in die Privatsphäre? Ist es auch nach der Einstellung OK, und auch für reine Bürojobs?

Oft führen v.a. Grossunternehmen medizinische Einstellungsuntersuchungen durch, die immer häufiger auch einen Drogentest beinhalten, als flächendeckendes Screening ohne spezifische Verdachtsmomente, und häufig geschieht dies auch für reine Bürojobs wie z.B. Sekretärin.

Ist es in Ordnung für Unternehmen, ihre Stellenbewerber auf Drogen zu testen, auch für reine Bürojobs? Sind Drogentests auch für langjährige Angestellte okay? Ist es okay, dass alle Angestellten jederzeit um eine Urin- oder Speichelprobe gebeten werden können?

Ist es peinlich oder demütigend, einen Drogentest machen zu müssen, z.B. auf Kommando und unter Beobachtung vor jemand anderem eine Urinprobe produzieren zu sollen? Oder ist dies heutzutage alles einfach völlig normal und einfach "just another part of the job description?", also ein ganz normaler Teil der Arbeit auch für einen Büroangestellten?

Hattet ihr selbst schon Erfahrungen mit Drogentests im Job oder bei der Bewerbung, die euch nahe gingen oder zu denken gaben?

Sind Drogentests im Job in Ordnung? Oder ist dies ein Eingriff in die Privatsphäre? Ist es auch nach der Einstellung OK, und auch für reine Bürojobs?
Drogentests sind ein Eingriff in die Privatsphäre und gehen den Arbeitgeber gerade mal gar nichts an 30%
Drogentests im Job sind OK. Das gehört heute dazu und ist ein ganz normaler Bestandteil der Arbeit. 30%
Für einen Flugzeugpiloten mag das ja okay sein, aber doch nicht für eine Sekretärin. 20%
Drogentests im Job sind gut. So bleibt die Belegschaft clean. Zufallstests für Mitarbeiter sind OK. 20%
Drogentests sind demütigend (z.B. auf Kommando unter Beobachtung eine Urinprobe zugeben zu müssen). 0%
Es ist beunruhigend, dass immer mehr Betriebe Drogentests verlangen, aber das gehört heute wohl dazu 0%
Drogentests vor der Einstellung sind ja OK, aber doch nicht wenn man schon seit Jahren dort arbeitet 0%
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mein Bewerbungsanschreiben - passt das so, wer kann mir helfen?

Hallo, nach langer Zeit möchte ich mich nun mal wieder bewerben. Ich bin gelernte Hotelfachfrau, habe zwei Kinder und arbeite nach der Elternzeit jetzt wieder in einem Hotel, möchte aber lieber was anderes, da die Arbeitszeiten im Hotel ja nicht so familienfreundlich sind. Eine Stelle zur Mitarbeit im Schulsekretariat ist derzeit frei und dafür möchte ich mich bewerben. Was meint Ihr, passt das Anschreiben so? Hat jemand Verbesserungsvorschläge? Danke schonmal an alle und viele Grüße!

Ihre Stellenausschreibung bei der Jobbörse der Arbeitsagentur als Mitarbeiterin im Schulsekretariat

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Freude habe ich ihre Stellenausschreibung als Mitarbeiterin im Schulsekretariat auf der Seite der Jobbörse der Arbeitsagentur gelesen.

Eine Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich im Jahr 2002 erfolgreich abgeschlossen und bin seither in verschiedenen Hotels fast ausschließlich am Empfang tätig. Zu meinen Hauptaufgaben zählen neben dem Bearbeiten und Verwalten von Anfragen und Reservierungen auch die Kommunikation mit Gästen via Telefon, Fax und Email, die Postbearbeitung und die allgemeine Arbeit mit der EDV (Word, Excel, Outlook, Office).

Neben organisatorischen und administrativen Fähigkeiten und Kenntnissen habe ich vor allem Freude und Geschick im Umgang mit Menschen, verfüge über Einfühlungsvermögen und kann problemlos auf Menschen zugehen. Ich arbeite gerne in einem sozialen Umfeld.

Nach meiner Elternzeit macht es mir viel Spaß, seit Oktober 2015 wieder in einem Hotel in ............ zu arbeiten. Ich wünsche mir jedoch andere Arbeitszeiten und möchte gerne am Wochenende für meine Familie da sein. Die geforderte Arbeitszeit von wöchentlich zehn Stunden passt sehr gut zu meiner Lebenssituation. Meine beiden Kinder werden im Kindergarten und in der Kita betreut, bei Krankheitsfällen übernimmt dies meine Familie (vor allem meine Mutter oder auch ab und an mein Mann).

Ich freue mich auf Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen,

Bewerbung, Sekretärin

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