Braucht man heute noch Steno?

5 Antworten

Steno ist wieder im Kommen! Teilweise habe ich es in Stellenanzeigen gelesen, aber auch in Bewerbungsinfos, die samstags in der Zeitung stehen. Mit Steno sind halt schnell Notizen gemacht und erleichert dadurch die Arbeit.

Die Kürzel Anderer sind manchmal schlecht zu entziffern, da Viele für sich im Laufe des Lebens eine eigene Kurzschrift entwickeln. Aber wir haben ja auch oft Schwierigkeiten, die Handschrift unserer Mitmenschen zu entziffern.

Steno wird ua. im Parlament benötigt, um die Zwischenrufe (Name) zuzuordnen, da diese von den Tonaufnahmen (Microfon) nicht differenziert werden können.

Wollte es mal anfangen zu lernen, privat, nachdem es aber die Diktiergeräte gab. Hab ich es wieder aufgegeben. Selbst bei neueren Handys kann man schon Aufzeichnungen machen. Wenn der Chef seine Sekretärin dazu heute noch "mißbraucht", der braucht sie eigentlich nur zum Kaffeekochen und zum tratschen...

Ich habe während meiner Ausbildung Steno und Eilschrift gelernt, habe dies auch in den ersten Jahren benötigt. Dann kamen Diktiergeräte auf den Markt, alles wurde viel einfacher, und Zeit wurde gespart. Wenn eilige Briefe geschrieben werden mussten, wurden diese direkt "in die Schreibmaschine diktiert". Ich habe in den langen Jahren als Sekretärin nie mehr Stenographie gebraucht. Wer aber Steno lernen möchte, schaden kann es nicht und macht auch noch Spaß. Ich habe privat die Stenographie als Geheimschrift benutzt, wenn ich nicht wollte, dass andere meine Aufzeichnungen lesen.

Nicht jeder Boss kann einen PC bedienen und hat Lust darauf Briefe zu schreiben. Deshalb diktiert er und du bist mit Steno schneller dabei. Steno wird auf jedenfall unterrichtet.

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