Sollte man den Spruch "Arbeit macht frei" ganz verbieten?

Oder sollte man ihn nicht vielleicht sogar exsessiv verwenden, um diesen im Jahr 1845 von Heinrich Beta verwendenten Spruch von den Machenschaften der Nazis abzulösen?

Nicht der Glaube macht selig, nicht der Glaube an egoistische Pfaffen- und Adelzwecke, sondern die Arbeit macht selig, denn die Arbeit macht frei. Das ist nicht protestantisch oder katholisch, oder deutsch- oder christkatholisch, nicht liberal oder servil, das ist das allgemein menschliche Gesetz und die Grundbedingung alles Lebens und Strebens, alles Glückes und aller Seligkeit

Auszug aus Wikipedia.

Hat der Spruch im eigentlichen Sinne nicht etwas wahres, poetisches und schönes?

Haben die Nazis gewonnen, dadurch dass sie den Spruch erfolgreich für sich beansprucht haben? Oder haben sie verloren, dadurch dass wir ihn nicht mehr verwenden?

Das "N-Wort" wird oftmals von dunkelhäutigen Menschen verwendet, weil sie es von seinem Ursprung lösen wollen. Es soll das "böse" an sich verlieren. Wie ist es bei diesem Spruch? Oder hingt dieser Vergleich eurer Meinung nach? Und wenn ja, wieso?

Der Spruch sollte verpöhnt bleiben. 45%
Der Spruch sollte von der NS Zeit losgelöst werden. 42%
Der Spruch sollte gänzlich verboten werden. 6%
Ich enthalte mich. Mir ist es egal. 6%
Arbeit, Deutsch, Geschichte, Deutschland, Politik, Historie, Konzentrationslager, Moral, Nationalsozialismus, Philosophie
Soll ich zum Arzt?

Hallo, ich träume fast regelmäßig schlecht und hatte gerade eben einen doofen Traum, der Traum war so: Ich war in einem Konzentrationslager oder sowas in der Art, ich wusste gar nicht warum ich dort war. Die Regeln waren so: Wer zu einem gesperrten Bereich geht oder aus dem Zimmer der kriegt die Finger abgeschnitten oder wird gehauen. Wir hatten ein Inventar was ich in echt aus einem strategie mobile game kenne, da war drinne: Eine komische Zange und ein kleiner Rest von meinem Zeug was mir weggenommen wurde. Ich hatte einen besten Freund ich war in sein Zimmer gegangen und wir haben geschaut wie wir entkommen könnten. Dann ging ich wieder zurück und dann rannte ich auf eine aufsicht oder so zu, und diese Aufsicht war meine englisch lehrerinn in real. Ich hab verstört geweint. Ich war irgendwie im Traum bissl beim Bewusstsein. Ich habe im Traum an eine Doku gedacht die genau so eine art von Konzentrationslager zeigte und ich war mir im Traum sicher das kennst du doch oder? Und dann wurde ich wach dachte drüber nach ob ich diese Doku wirklich schon mal geguckt habe, und dann hab ich kurz drüber nachgedacht ob mein Leben ein Traum ist. Apropos: ich wusste das, diese Gedanken völliger Schwachsinn sind. Ich war noch bisschen verstört.

Wichtig! Nehmt dies bitte ernst, und sämtliche troll Kommentare werden nicht beantwortet.

85%
Keine ahnung 15%
Ja, du solltest 0%
Angst, Traum, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Konzentrationslager, Albtraum, Albträume regelmäßig
Kann eine Stadt oder Gemeinde eine Psychotherapie für eine Person anordnen?

Ich kannte mal eine Frau, eigentlich eine vernünftige, schön anzuschauende und sehr sportliche Frau. Sie stieg auf höchste Berge, reiste in viele Länder, hatte viel beruflichen Ehrgeiz. Familie und Kinder waren nichts für sie, in gewisser Weise sehr egozentrisch, individualistisch und.... promiskuitiv.

Das Schizophrene an ihr: Sie war sehr sehr gläubig, stammte aus strenggläubigem Haus, ging aber selten in die Kirche. Sie wohnte in einer Stadt, die, wenn ich darüber nachdenke, ebenso schizophren war wie sie selbst. Beispiel: Die selbsternannte Weltstadt mit Herz, in der kraft Gesetzes kein Gebäude höher sein durfte als der Dom. Oder, weil wir gerade beim Dom sind: Eine Stadt, die offensichtlich nicht vom Oberbürgermeister oder vom Stadtrat regiert worden ist, sondern... vom Dom.

Konsequenz dieser dominanten Kirchenregentschaft war, daß sich ein absolut drakonischer Verhaltenszwang durch die gesamte Bevölkerung zog. Jeder konnte herumv.geln wie er wollte. Kleinganovereien und Bandenwesen blühten, die Polizei ist limitiert worden. Bischöfe, Priester und Kirchenrats residierten in herrschaftlichen Villen, wie die Maden im Speck. Der Herr im Himmel verzieh seinen Dienern und Gefolgsleuten alles, wenn die Schäflein nur bereuten und regelmäßig in die Kirche gingen. Und dabei versprachen, es nicht wieder zu tun.

Nun trug es sich zu, daß ein gemeinsamer und neu zugezogener Freund ein diesem Verhaltenszwang gänzlich entgegengesetztes Gebaren zeigte. Er war ein anständiger, heterogener aber halt glaubensresistenter Typ. Deswegen bekam er nach und nach Schwierigkeiten im Beruf und im täglichen Leben. Die Nachricht von dessen unangepasster Lebensführung verbreitete sich in Windeseile in der ganzen Stadt. Man ließ ihm das Missfallen immer und überall spüren, eine ziemliche Verstimmung seinerseits war die Folge.

Ich sprach mit meiner bekannten Lady, und fragte die langjährige und tief verwurzelte Wahlmünchnerin, was denn getan werden könnte, um unserem Freund ein erquickliches Stadtleben zu ermöglichen. Nach kurzer telefonischer Rücksprache bei einer anderen Amazone kam sie freudestrahlend auf mich zu, und: „Die Stadt verordnet ihm eine Psychotherapie!“.

Fragend schaute ich sie an. Sie: „Denk doch! Die Stadt bezahlt ihm diese Therapie, damit er sein Verhalten ändert. Anpasst, sozusagen“. „Und wenn er das nicht will?“ Sie: „ Er weiß doch gar nix davon, das kriegt er gar nicht mit, passiert alles ambulant und mit Medizintechnik.“ Glückliches Grinsen.

Unser gemeinsamer Freund fing nun an, wirklich zu leiden. Es dauerte ein paar Jahre, dann hatte er die Schnauze voll, und zog weg. Aus mit Therapie.

Meine Frage deshalb: Kann es wirklich sein, daß eine Kommune, Stadt oder Gemeinde einen Psycho beauftragt, der jemand „be(miß)handelt“? Um das Wesen dieses „Zwangspatienten“ umzuformen, damit er ins Puzzle passt? Quasi zu „konzentrieren“?

Therapie, Psychologie, Freiheit, Gesundheit und Medizin, Individualität, Kommune, Konzentrationslager, Psychotherapie, Philosophie und Gesellschaft

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