Heiraten – die neusten Beiträge

Zwangsehe, obwohl ich einen anderen liebe?

Guten Tag ihr lieben,

ich habe ein riesen Problem. Ich (w20) bin Türkin und habe einen Freund seit einem Jahr mit dem ich heiraten möchte. Bei uns in der Familie ist das ein No-go, dadurch muss ich die Beziehung geheim halten. Außerdem sind wir aleviten und mein Freund ist sunnite.

Die Eltern von meinem Freund wollten meine Eltern kennenlernen, aber sobald mein Vater gehört hat, dass er Sunnit ist, hat er es direkt verneint. Meine Familie verheiratet sowieso gerne nur unter Bekannten.

Mein Vater hat auch schon jemand bekanntes für mich, mit dem er mich verheiraten möchte. Aber ich möchte es nicht. Das habe ich ihm auch mehrmals gesagt, aber er nervt mich immer wieder damit.

Wir haben mit meinem Freund und seiner Familie geplant, dass ich im schlimmsten Fall zu denen abhauen kann. Aber das wollten wir nur machen, wenn alle Stricke reißen.

Unsere Väter arbeiten im selben Betrieb, nur mit verschiedenen Schichten. Daher wollte sein Vater meinen Vater an der Arbeit persönlich ansprechen und drüber quatschen, damit mein Vater so oder so irgendwie zum kennenlernen kommt.

Ich weiß er wird danach ausrasten, weil er merken wird, dass ich die Sache nicht loslasse. Ich habe auch extrem angst davor. Aber selbst wenn das nicht klappt, dann weiß ich nicht mehr was icj tun soll.

Ich weine jede Nacht unnormal. Ich will eigentlich nicht abhauen, aber wenn mir nix anderes übrig bleibt, dann muss ichs tun.

Kennt jemand so eine Situation bzw kann mir jemand Tipps geben bitte.

Ich habe wirklich niemandem mit dem ich drüber reden kann. Sogar meine Schwester steht nicht hinter mir. Bitte hilft mir.

Danke im voraus

Angst, heiraten, Vater, strenge Eltern, zwangsehe, Abhauen von Zuhause

Hochzeit - warum plötzlich Angst, Panik und Krise?

Hallo liebe community, vor einigen Monaten habe ich einen Antrag von meinem Freund bekommen. Ziemlich schnell ging es dann in die Planung rein. Natürlich eine große hochzeit (ca. 200 Gäste +/-). Anfangs habe ich mich sehr gefreut, doch seit ein paar Wochen mache ich wortwörtlich eine Krise durch. Ich fühle mich plötzlich nicht bereit dafür bzw. macht es mir Druck ein so riesen Ding draus zu machen. Ich selbst bin kein Mensch, der an diese ewige&einzige Liebe glaubt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es nur diese eine Person für einen gibt. Es isg eine Entscheidung für diese Person, aber das es nur diese eine richtige Person gibt, das glaube ich nicht. Nun haben wir noch nichts unterschrieben (location, Sänger etc.). Ich erwische mich bei dem Gedanken, einfach Standesamtlich zu heiraten ohne viel Tamtam & vorallem unscheinbar, denn im Grunde ist es genau das, was zu uns passt. Ich wollte gerne mal von euch hören, ob ihr auch nach dem antrag bzw. vor der Planung plötzlich solche Ängste usw. erlebt habt? Ich bin an sich ein eher ängstlicher Mensch, der es nicht gerne hat im Mittelpunkt zu stehen. Und auch wenn die Hochzeit bei uns kulturell gesehen, ein großen Stellenwert hat, sehe ich dem ganzen einfach nüchtern entgegen. Ich sehe zu sehr wieviele aus meinem Umfeld & Gesellschaft sich trennen nach einigen Jahren. Jetzt ist natürlich die Frage berechtigt, wieos ich überhaupt heiraten will, ich möchte keine Familie gründen & Kinder bekommen ohne verheiratet zu sein. Und das Gefühl, dass wir zu zweit zum Standesamt gehen&danach einfach entspannt eine Pizza essen gehen, 😂, fühlt sich einfach nicht an, als ob sich mein ganzes Leben so radikal ändert & ich plötzlich druck habe ein riesen ding draus zu machen.. Wir sind seit 5,5 jahren zusammen & wir haben schon sehr viel durchgemacht. Leben auch schon seit langem zusammen. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das sich jeder Mensch immer zu 100 %sicher ist, ehe er heiratet, dass diese Person die Person fürs Leben ist, sonst würde es letztlich nicht soviele Trennungen und Scheidungen geben. So denke ich. War vllt. schonmal jemand in so einer Situation, wie Ich&hatte plötzlich Panik bei der Planung usw. Aber beim Standesamt nicht wirklich ? Im Grunde genommen, will ich das Gefühl nicht haben, dass sich alles auf einmal ändert & das ganze zu so ner riesen Sache wird. Dabei wollte ich eigentlich immer eine große hochzeit, dachte ich. Grds. stehe ich Lebensveränderungen & solchen riesen Entscheidungen ängstlich gegenüber&gerate schneller in Panik. Vllt. Kann mir jemand mit seinen Erfahrungen weiterhelfen & ein wenig Ordnung in mein "Chaos" reinbringen :) vielen Dank!

Liebe Grüße

Liebe, Leben, Familie, Hochzeit, Gefühle, heiraten, Frauen, Beziehung, Psychologie

Ehename oder Geburtsname?

Hallo,

also meine Freundin und ich sind 5 Jahre zusammen und wollen uns verloben. Es gab aber schon immer eine Auseinandersetzung bzgl. Ehename. Sie findet meinen nicht sehr wohlklingend und er wird öfters verwechselt. Mein Name ist allerdings kein Allerweltsname, sondern kommt nur 30 Mal in Deinem vor und ich verbinde damit einfach Familiengeschichte. Nicht, dass sie den Anmen wechseln soll oder ich altmodisch bin und ich es nicht machen würde wollen, aber ich hänge einfach zu sehr dran und das hat für mich auch etwas mit meinen Großeltern zu tun. Zu dem bin ich Einzelkind und niemand kann den Namen sonst noch länger weitertragen. Würde ich z. B. Müller heißen, an alle die so heißen, bitte nicht falsch verstehen, würde es mir leichter fallen.

Nun haben wir gesagt, dass jeder seinen Namen behält. Ich wäre auch für Doppelnamen offen, aber sie meint das würde nichts bringen, weil jeder eh nur immer den ersten Namen sagt und unser Name zu lang sei. Und wenn sie es nicht gut findet, dann lass ich es auch.

Obwohl ja nun das Namensrecht geändert werden soll und beide Partner den Doppelnamen tragen dürfen und sogar die Kinder. Dann könnten wir ihren Namen als ersten nehmen und meinen dran, dann wird sie immer noch mit Geburtsnamen angesprochen.

Wie findet ihr das? Eigentlich bin ich schon für einen gemeinsamen Namen, aber wenn sie keinen Kompromiss möchte, dann nicht oder? Kommt es häufig vor, dass Eheleute ihren Namen behalten?

Hochzeit, heiraten, Name, Frauen, Ehe, Familiengeschichte, geburtsname, Identität, Nachname, Namensrecht

Ablauf Hochzeit sinnvoll? Wie war das bei euch?

Hallo

Wir wollen nächstes Jahr heiraten und haben grob schon alles geplant. Jetzt geht es an den zeitlichen Ablauf und würde gerne Mal eure Einschätzung dazu hören

Morgens ca 10 Uhr Standesamt (nur die engste Familie, ca 20 Leute) Dauer 30 Minuten

Im Anschluss ab 10:30 Sektempfang und kleines Fotoshooting (ruhig mit den gästen) Dauer 1-2 stunden

Danach (ca 12:30) löst sich die Gruppe nochmal auf, alle fahren nach Hause, für uns dann: anderes Kleid anziehen erneutes stylen, kurz durchatmen vielleicht eine Kleinigkeit essen

Nachmittags 14:00 in die Kirche (alle gäste sind eingeladen ca 80 bis 100 Personen) Dauer 1 Stunde

Im Anschluss ab 15:00 Sektempfang, Gleichzeitig startet das Brautpaarshooting bei hoffentlich gutem Wetter draußen vor der Kirche Dauer 1-2 Stunden

17:00 öffnet Saal (die gäste dürfen während des Shootings schon zum Saal fahren) und Fingerfood Buffet

Auch 17:00 fahren wir von der Kirche los (optimalerweise dann in einer Kutsche oder einem Oldtimer da müssen wir uns noch einigen)

Je nachdem mit was wir fahren sind wir dann zwischen 17:20 und 18:00 an der location

Dann sobald wir da sind (wir rechnen jetzt Mal 18:00) Reden

19:00 Buffeteröffnung bis 20:30 (reichen anderthalb Stunden bei 100 Personen?)

Ab 21:00 einstimmen, kleine Spiele

22:00 Hochzeitstanz

Ab 22:30 Feier

24:00 Mitternachtssnack

2:00 Ende

Meint ihr das könnte klappen oder sollten wir mehr Puffer planen (also Standesamt eine Stunde vor ziehen)?

Habt ihr zufällig auch am selben Tag Standesamt und Kirche gehabt und wie lief das bei euch ab?

Danke für Antworten und LG

Kirche, Hochzeit, heiraten, Standesamt, Zeitplan

Hochzeit vs. runder Geburtstag?

Hallo, wir haben folgendes Szenario. Wir wollen dieses Jahr heiraten. Ein festes Datum haben wir auch, da ich das vorher schon so geplant hatte. An diesem Tag sind meine Frau und ich 10 Jahre und 10 Tage zusammen. Außerdem liest es sich schön flüssig, da die 23 vorne wie hinten steht. Wir haben die Zusage vom Standesamt, die Karten schon drucken lassen und den Saal reserviert.

Jetzt zum Problem: Auf der Seite meiner Frau feiert ein Onkel seinen runden Geburtstag am selben Tag. Auch ganz groß mit Halle angemietet usw.

Wir wissen natürlich seit Jahren, dass er in dieser Woche Geburtstag hat, hatten aber seinen Runden nicht auf dem Schirm.

Da dieser Onkel den Eltern und Großeltern meiner Frau genauso nahe steht, meinten diese wir sollen doch unsere Feier verschieben.

Für mich gibt es aber nur dieses Datum. Zum einen kann ich die Woche danach das Hochzeitsauto nicht mehr mieten, der Saal ist danach und davor auch belegt und viel früher wollen wir nicht feiern, aufgrund der großen Hitze im Sommer und meiner Pollenallergie. Da ich kein Bock hab mit geschwollenen/verschleimten HNO auf meiner Hochzeit zu sitzen und im Bestfall nichtmal das Essen zu schmecken.

Das Problem ist, wenn wir die Einladung einfach verschicken und den Verwandten die Wahl lassen, hängt der Segen schief. Zum einen müssen sie sich dann zwischen uns entscheiden und zum anderen wird der Onkel wahrscheinlich auch unerfreut sein, dass wegen uns mancher nicht bei ihm ist.

Meiner Meinung nach gibt es nur die Option von vornherein zu sagen, wir heiraten nur mit meiner Seite der Familie und mit Freunden. Alles andere gibt nur stunk, man geht sich aus dem Weg und mag sich nichtmehr in die Augen schauen

Was sagt ihr ? Wie würdet ihr das lösen?

Sehe ich das zu eng oder sind meine Gründe berechtigt?

Hochzeit, heiraten, Familienfeier

Meistgelesene Beiträge zum Thema Heiraten