Darf Arbeitgeber komplettes Nettogehalt einbehalten um Firmenwagenrückgabe abzuwarten?

Hallo,

das Beschäftigungsverhältnis mit meinem Arbeitgeber endet am 31.10.18. Ich habe einen Firmenwagen, den ich am 31.10.18 zurückgeben muss. 1800 Euro meines Nettogehalts von Oktober wurden einbehalten und nur 79 Euro wurden ausgezahlt, für den gesamten Monat!!! Begründung: Die 1800 Euro sind der Abzug für das Firmenfahrzeug, wenn bei der Rückgabe keine Schäden festgestellt werden, würde man mir mein einbehaltenes Gehalt dann Ende November auszahlen.

Ich stehe jetzt also ohne Gehalt da und der Firmenwagen ist nichteinmal beschädigt. Ist diese Vorgehensweise so rechtens? Abgesehen davon das ich nicht weiß wie ich meine laufenden Kosten ohne Gehalt begleichen soll, benötige ich ja auch eine Arbeitsbescheinigung für das Arbeitsamt um ALG 1 zu bekommen, welche ja dann auch erst ende November ausgestellt werden kann, also viel zu spät denn da steht mir meine erste ALG 1 Überweisung zu, welche natürlich nur dann getätigt wird, wenn ich die Arbeitsbescheinigung in den nächsten Tagen einreiche.

Wieso wartet man nicht einfach die Firmenwagenrückgabe ab und stellt mir eventuelle Schäden in Rechnung anstatt mein komplettes Gehalt einzubehalten? Daher bitte ich nochmal um Rat, ob das rechtens ist.

Arbeitslosengeld, Recht, Anwalt, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Gehaltsabrechnung, Lohnabrechnung, Rechtslage, Arbeitnehmerrecht, Wirtschaft und Finanzen
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Muss man seine eigene Gehaltsabrechnung unterschreiben?

Hallo,

ich habe während meiner Semesterferien (8 Wochen) auf 450,- Basis gearbeitet. Mein Lohn wurde mit 9,- die Stunde festgehalten. Ich habe in diesen 8 Wochen sehr viele Überstunden angesammelt (meine Arbeitszeit wurde dokumentiert), sodass mir versichert wurde, die Überstunden würden in folgenden Monaten abgerechnet werden, bis ich ganz ausbezahlt wäre. Leider wurde mir mein erstes Gehalt (Juli und August) erst Ende September (nach mehreren Rückfragen durch Mails und Anrufe) ausgezahlt und meine ausstehenden Gehälter für September und Oktober (die Nachzahlungen für meine Überstunden) werden zurückgehalten, bis ich die Abrechnungen für meine bereits erhaltenen Gehälter unterschrieben und zurückgesendet hätte.

Die Abrechnung hat ein eigenes Feld für die Unterschrift des Arbeitnehmers und einen Zusatz, der dem Arbeitgeber versichert, dass ich "gemäß meiner geleisteten Arbeitszeit für den angegebenen Monat voll ausbezahlt wurde".

Meine Befürchtung ist jetzt, dass mein ehemaliger Arbeitgeber durch diese Unterschriften vermeiden möchte, meine Überstunden auszuzahlen, da ich ja bestätigt habe, mein volles Gehalt ausgezahlt bekommen zu haben.

Ich musste bisher in keinem Job meine Gehaltsabrechnung unterschreiben und auch meine Eltern und Freunde sind sich nicht sicher, was es mit diesen Unterschriften auf sich hat.

Inwiefern bin ich verpflichtet dem nachzugehen und darf mein Arbeitgeber mir meinen ausstehenden Lohn vorenthalten, bis er die Unterschrift von mir bekommt?

Ich würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann, denn langsam hab ich die Schnauze echt voll von diesem Saftladen.

Vielen Dank schonmal!

Recht, Gehaltsabrechnung, Unterschrift, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Wie komme ich an die Gehaltsdifferenz, wenn versehentlich falsche Steuerklassen gemeldet wurden?

Halllo zusammen,

ich bin bei meinem Hauptarbeitgeber mit Steuerklasse 3 gemeldet.

Anfang Juli habe ich einen Nebenjob angenommen, 450-Euro-Basis. Das ist eigentlich pauschal versteuert und muss nicht gemeldet werden. Das Programm des dortigen Personalbuchhalters hat aber "gesponnen" und den Nebenjob als Hauptjob gemeldet mit Steuerklasse 3, den eigentlich Hauptjob in Steuerklasse 6 rein.

Das wurde versucht, so schnell wie möglich umzustellen. Heißt: Der Nebenjob ist jetzt "raus", hat keine Steuerklasse mehr. Mein Hauptjob allerdings ist noch mit Steuerklasse 6 im System des Finanzamts drin.

Mein Arbeitgeber-Ansprechpartner im Finanzamt sagte, dass die Rück-Umstellung (rückwirkend zu dem Tag, an dem das passiert ist) von 6 auf 3 oft erst am Monats-1. geschieht, das wäre in meinem Fall also der 01.09., Gehalt aber kommt natürlich schon etwas vorher (i.d.R. am 27.08.). Das Gehalt wäre stark reduziert, da ja Steuerklasse 6 drin ist.

Zwei Fragen:
Ist diese Umstellung tatsächlich erst an jedem 1., oder kann das schneller gehen (ist alles seit über 1 Woche "ausgelöst" von meiner Hauptjob-Personalbuchhalterin).

Wenn das nicht klappt und ich einen Monat Steuerklasse 6 hinnehmen muss, wird die Differenz dann im September ausgezahlt, oder muss ich mir das über die Steuererklärung erst wieder holen?

Danke für Eure Hilfe.

Steuererklärung, Finanzamt, Gehaltsabrechnung, Lohnbuchhaltung, Steuerklasse, Wirtschaft und Finanzen
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Arbeitgeber behält Gehalt wegen Inventur einfach ein?

Hallo liebe Community,

meine Freundin hat einst bei Ihrem Arbeitgeber einen Vertrag unterzeichnet in dem sich folgender Paragraph befindet:
§5 Inventuren
Die Bestandsaufnahmen/Inventuren werden von der Arbeitgeberin regelmäßig durchgeführt. Die Arbeitnehmerin wird die Inventur mit der Arbeitgeberin entsprechend vorbereiten und bei der Durchführung anwesend sein und diese unterstützen.
Sofern sich bei Bestandsaufnahmen/Inventuren Differenzen zwischen Sollbestand (Anfangsbestand zum Verkaufs-Wert + übernommene Ware laut Lieferschein zum Verkaufswert ./. Bruttoumsatz) und Ist-Bestand ergeben, gehen diese zu 50% zu Lasten der Arbeitnehmerin und sind von ihr innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen.

Nun hat Ihre Arbeitgeberin zum Ende des letzten Monats den Laden zu gemacht und meine Freundin wartet auf ihr Gehalt. Jetzt kam raus es wird nichts kommen, es wurde direkt abgezogen. Dazu nun meine Fragen:
1. Ist dieser Paragraph rechtens?
2. Muss das nicht eher als Rechnung erstellt werden? Ich meine da steht ja schließlich "innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen"?
3. Kann das einfach ohne Erstellung eines Gehaltsnachweises oder Lohnzahlung abgezogen werden, sodass ein Mitarbeiter wirklich gar nichts an einem Monat bekommt?

Vielen Dank und liebe Grüße

Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gehaltsabrechnung, inventur, Arbeitgeberrechte, Arbeitnehmerrecht, inventuren, Ausbildung und Studium
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Keine Gehaltsabrechnung im Beschäftigungsverbot bekommen?

Hallo ihr Lieben,

Ich habe folgendes Problem. Ich bin zur Zeit Schwanger und kurz vor der Entbindung. Nun habe ich das Problem das mein Betrieb mir seit dem Beginn meines Beschäftigungsverbotes (Anfang Januar) keine Gehaltsabrechnung mehr zukommen lässt. Da ich beim Zahnarzt gearbeitet habe und ich hauptsächlich für die Stuhlassistenz eingestellt wurde, hat mich mein Chef trotzallem am Stuhl weiterhin arbeiten lassen und meine Mitarbeiterinnen mich zum Chef verdonnert der mich überhaupt nicht ab kann. Mir wurde das alles zu viel und zu stressig und ich habe dort genügend Stress verkraften müssen . Nun hat mich meine Frauenärztin ins Beschäftigungsverbot geschickt und ich habe dieses auch bei meinen Chefs eingereicht und auch meine Mitarbeiterinnen wussten das ich es vom Stress her nicht mehr aushielt.

Nun habe ich folgendes Problem:

Da ich wie gesagt auf den letzten Monat meiner Schwangerschaft zu komme, habe ich mich bei der Elternberatungsstelle informiert und die wollten sowohl meine Gehaltsabrechnungen von Mai bis zur Geburt haben, damit ich anspruch auf Elterngeld bekomme. Die Sache ist das ich seid Januar keine Gehaltsabrechnung mehr bekommen habe und das Verhältniss nun in der Praxis nicht mehr so berrauschend ist. Ich habe auch ziemlich Angst und ehrlich gesagt gerate ich auch panisch davor bei dem gedanken wieder dort antanzen zu müssen und da ich im Beschäftigungsverbot bin und nicht in der Praxis dachte ich leider gottes das ich keine Gehaltsabrechnung bekomme, da ich ja schon zuhause bin.

Ist das jetzt normal mit dern Gehaltsabrechnungen und was kann ich tun ?
ich weiß es klingt vielleicht völlig übertrieben aber wie gesagt habe ich panische Angst davor den beiden gegenüber zu treten weil die beiden sehr egoistisch sind und es ihnen egal ist ob ich das Kind gesund bekomme oder nicht
Bitte bitte hilft mir

Angst, Schwangerschaft, Abrechnung, Chef, Elterngeld, Gehaltsabrechnung, Mutterschutz, Ausbildung und Studium
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Aushilfe - zu wenig Gehalt?

Ich arbeite seit dem 9.3.18 als Aushilfe in einem Supermarkt. Ich soll vertraglich 9,25 Euro die Stunde bekommen. Laut Vertrag arbeite ich mind 4h die Woche aber maximal 48h im Monat. Mein Gehalt soll am letzten Tag des laufenden Monats überwiesen werden.

Ich hab nun das für März schon erhalten. (bereits am 27.03 wobei mein letzter Arbeitstag am 29.03. war) Und es liegt gerade mal bei 156,05 Euro. Das würden rund fast 17h bezahlte Arbeit sein.

Ich habe aber 45,5h gearbeitet (dabei habe ich je 30min von jedem Arbeitstag sogar schon abgezogen - auch wenn ich am Anfang nur so max. 5min gemacht habe weil mir nicht gesagt wurde wie lange ich darf und bei 4h oder 5h Arbeit ich eigentlich eine Pause unnötig finde. (Es ist auch gar keine Pausenzeit im Vertrag genannt worden) und erst später als ich angefangen habe 6-8h zu arbeiten wurde ich endlich auf dem Schichtplan richtig verewigt wo dann auch meine Pausen drauf standen und die waren halt 30min.

Nun sind 45,5x9,25 ja keine 156,05Euro. Ich habe in diesem Monat auch ab und zu als Krankheitsvertretung gearbeitet aber selbst bei meinen 'geplanten' Stunden wären es in diesem Monat trotzdem 26:30 gearbeitete Stunden gewesen. (je 30min Pausen schon abgezogen)

Zudem habe ich nie gesagt bekommen, dass ich am Ende des Tages zu wenig Geld in der Kasse hatte. (Was ein(e) Vorgesetzte(r) immer kontrolliert) Also kann ich mir nicht vorstellen, dass die mir da Geld abgezogen haben.

Nun frage ich mich ob ich erstmal warten soll oder schauen sollte ob in den nächsten Tagen noch der Rest kommt?

Oder ob ich auf meine Abrechnung warten soll?

Oder mich an meinem nächsten Arbeitstag an einen Vorgesetzten diesbezüglich wenden soll? Wenn, dann erstmal an einen Schichtleiter oder lieber doch an den Filialleiter/Chef am Arbeitsplatz der mit mir das Vorstellungsgespräch hatte und mir den Vertrag gegeben hat, denn der richtige Chef der den Vertrag unterschrieben hat ist ja nicht da und hab ich ja auch noch nie gesehen. Ist ja ein großes Unternehmen.

Vielen Dank, wenn ihr euch Zeit genommen habt mir zu antworten!

Gehalt, Aushilfe, Gehaltsabrechnung, Lohn, aushilfsjob, Ausbildung und Studium
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