Förderung oder Hilfe bei Selbstständigkeit?

Hallo zusammen, einmal kurz zu mir. Ich bin zur Zeit 28 Jahre alt und arbeitssuchend. Leider bin ich im Sommer 2014 an Morbus Crohn erkrankt und konnte meine Ausbildung als Bankkaufmann nicht erfolgreich beenden (29 von 30 Monaten absolviert). Diese Krankheit ist echt schlimm und mein Leben wurde echt schwer dadurch.

Erst vor kurzem hat man es hinbekommen mich beschwerdefrei einzustellen, sodass ich auch aktiv auf Jobsuche seit über einem Jahr bin. Leider bin ich ehrlich und spreche diese Krankheift offen an und bekomme dadurch meistens Absagen. Der Tiefpunkt war eigentlich erreicht als man mich an Zeitarbeitsfirmen vermittlen wollte und ich mir wie ein Mensch 2. Klasse vorkam-es mag zwar stimmen dass ich den IHK Abschluss nicht habe und diesen nachholen möchte-aber ich bin nicht so ein Asozialer der kein Bock hat zu arbeiten oder sagt, dass es toll ist von ALG2 zu leben. Ich hatte halt das Pech, dass mich diese Krankheit voll erwischt hat. Konten oder Anlageberatungen etc könnte ich qualitativ wie jeder andere Bankberater ebenfalls führen. Aber ohne IHK-Abschluss und mit dieser riesen Lücke im Lebenslauf plus dieser Erkrankung ist es eben nicht erfolgversprechend. Da ich keinerlei faire Chance erhalte (und ich muss sagen, nun Diskriminierung ist mir nicht fremd, habe ein schielendes Auge und eine Wirbelsäulenverkrümmung, daher einen sehr gerade Gang), hatte ich eben die Idee, mich eventuell selbstständig zu machen. Ich hatte eine gute Idee vor Jahren und würde diese gerne realisieren (um auch so wieder einer Beschäftigung nachgehen zu können und eben wie jeder andere eine Tätigkeit zu haben). Da ich ALG2 bekomme hab ich ergo keinerlei Vermögen. Meine Idee wäre etwas kostspieliger (sprich Internetnetzwerk) und würde bestimmt eine immense Summe verschlingen, bis die Seite ans Netz genommen wird. In Betracht käme so oder so nur eine UG. Kennt sich jemand aus, wo man eventuell Startkapital bekommen würde oder ob die Arbeitsagentur bis zu einer bestimmten Summe fördert? Im Moment ist das so ziemlich der einzige Strohhalm den ich habe. Nach über 60 Bewerbungsgesprächen. Und ich denke dass die Bank jemanden mit ALG2 nicht mit Kusshand begrüßt. Vielen Dank im voraus für die Antworten.

Selbstständigkeit, Förderung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Gibt es intelligent Menschen die menschlich dumm sind? Wann ist man im Grunde wirklich dumm?

Intelligenz wurde heute sehr gut definiert und jeder in westlicher Gesellschaft versteht was intelligent bedeutet und deshalb was dumm bedeutet, weil es das Gegenteil ist. Intelligent ist man, wenn man in der Schule besonders in Abstraktionen, wie in Mathe und Sprachen gut oder schneller als andere ist bzw. sehr starke Aufnahmefähigkeit besitzt.

Aber dann frage ich mich, wenn man wirklich so intelligent ist,...{„es sind ja sehr viele intelligent, sonst würden in Deutschland nicht so viele ein Abitur oder Studienabschluss besitzen oder noch studieren, die Unis sind alle merkwürdigerweise rappelvoll, also müssten diese Leute vorher ein gutes Abi gemacht haben“} ...wieso die Welt so ist wie sie ist, wenn alle so fleißig wären, wie auf der Arbeit oder in den Universitäten? Aber irgendwie so toll sieht die Welt doch nicht aus? Menschen haben Masterabschlüsse aber tun sich schwer, wenn..-...dann beruhende logische Zusammenhänge im Bezug auf das Leben und vorausschauende Gefahren, sowie sinnloses Handeln (weil es immer Leben komplexer ist als man es selbst denkt ) zu verstehen und streiten es ab, weil sie es also doch nicht verstehen. Weil dumm kann man sich nicht stellen.

Intelligenz wurde also gut definiert aber dumm noch nicht. Wann ist man dumm?
Dann, wenn man schulische Zusammenhänge wie z.B. Finanzen oder komplexe Sätze nicht entschlüsseln kann oder schwer hat sich gehoben und intelligent auszudrücken in der Gemeinschaft?

Dumm ist nicht definierbar 74%
Dumm ist man wenn Zusammenhänge nicht oder schwer versteht 19%
Dumm ist man wenn man sozial dumm ist 4%
Dummheit hat man soziales und emotionale Intelligenz nichts zutun 4%
Emotionale Intelligenz gibt es nicht und nur eine Erfindung 0%
Intelligent ist man wenn man in der Schule alles ohne zu lernen v 0%
Finanzen, Schule, Erziehung, Menschen, Politik, Einkommen, Psychologie, Intelligenz, Welt, Dummheit, Emotionen, Förderschule, Förderung, Gesellschaft, IQ, kapitalismus, Kommunismus, Intellektuell, politisches system, Ausbildung und Studium, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
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Welche ALG und anderen Fördermöglichkeiten gibt es um Zeit für die Vorbereitung auf einen Eignungstest für die Spoho zu haben?

Zu meiner aktuellen Situation: Ich arbeite der derzeit Vollzeit im Schichtsystem als Führungskraft in einem Modeladen. Wohne in Köln, arbeite in Düsseldorf, entsprechend lange bin ich unterwegs. Ich habe mich nun mit 26 allerdings entschlossen doch zu studieren, eine abgeschlossene Ausbildung habe ich nicht. Nun zum Problem: ich würde gerne an der Spoho studieren. Hierfür bedarf es einem Eignungstest auf den man sich gut vorbereiten muss, was neben meiner derzeiten Arbeit nicht möglich ist. Ich würde also gerne kündigen. Ein Attest darüber, dass ich aus gesundheitlichen Gründen kündigen muss bekomme ich, also muss ich keine Wartezeit beim ALG1 fürchten. Jedoch würde mir ALG1 für meinen Lebensunterhalt nicht reichen (973 Euro) ALG2 bekäme ich aufstockend aber laut verschiedenen Rechnern im Netz auch nicht. Ich würde auch Teilzeit arbeiten gehen, jedoch würde ich hier auch wohl kaum mehr als 1000 Euro bekommen.

Jetzt die Frage: Gibt es irgendwelche Möglichkeiten an Geld zu kommen? ALG1 mit einem 450 Euro Job aufzustocken funktioniert ja auch nicht sonderlich gut, weil man nur 165 Euro behalten darf. Also gibt es da irgendeine Möglichkeit noch Geld zu erhaöten? Schließlich geht es hier ja um den Beginn einer Berufsausbildung?

ALG, Arbeitsamt, Förderung, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Bezahlt das Jobcenter? (Onlinekurs mit Diploma und Vermittlung)?

Hallo, ich möchte einen bestimmte Berufsbahn einschlagen in Richtung Illustration, concept art/character design. Mir wurden super Online-Kurse von jemandem empfohlen, der durch die Betreiber vermittelt wurde.
Das vermittelt werden des Kurses ist super entgegenkommend, da ich (19) noch 1 Jahr Schule mache und dadurch direkt Chancen hätte.
Die beiden Kurse, würden insgesamt 10.895 USD kosten. Die Kurse können jeweils von 600-1000 USD in Monatsraten bezahlt werden, jedoch spart man bis zu 5 tausend Euro, wenn man direkt bezahlt.
Ich lebe zur Zeit bei meiner Mutter, welche Hartz IV bezieht, und mache neben der Schule nur Ferienjobs um mir das mindeste an Kleidung etc bezahlen zu können, daher kann ich nicht wirklich was ansparen.
Natürlich, kann ich dies auch einfach meine Integrationsfachkraft fragen, jedoch ist diese schwer zu erreichen und erhoffe mir eine schnellere Antwort und vielleicht auch Tips hier!
Ich habe bisher nur von dem Bildungsgutschein gelesen, der jediglich bestimmte Kurse bezahlt. Da es sich um meinen Kurs jedoch um einen Onlinekurs aus Amerika handelt, würde der Bildungsgutschein da sicher nicht in Frage kommen.
Wenn es jedoch keine Kurse gibt in Deutschland, die das erfüllen, das ich für meine Berufsbahn brauche, und die Onlinekurse für mich nicht bezahlbar sind, ist es doch ein erkennbares Qualifikationsdefizit.. würde das Jobcenter dies einsehen und aufkommen?

Kurs, Recht, Bildungsgutschein, Digital Art, Förderung, Hartz IV, Jobcenter, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Schlechter Ausbildungsbetrieb und ich bin schuld?

Hallo liebe com,

Ich habe ein Problem in meiner Ausbildung. Ich bin im letzten Lehrjahr und mein Betrieb kümmert sich kaum um meine Bildung. Selbst Materialen wie Ein Norebook für die Berufsschule und Prüfungen bekomme ich nicht. Somit hab ich keine Möglichkeit das programmieren zu üben. All meine Klassenkameraden besitzen eins nur ich nicht. Meine Klassenkameraden bekommen im Betrieb Unterrichtseinheiten und Förderung. Nur ich nicht. Ich bekomme selten mal einen Auftrag um etwas herzustellen mit einem Plan welcher unvollständig ist oder von vorne bis hinten unlogisch ist. 

Auf dem Ausbildungslehrplan von der IHK steht was mir mein Betrieb wann lehren muss. Dies hab ich mal durchgeschaut und markiert was getan wurden und was nicht. Von 90 Punkten wurden mit nur 8 Punkte vom Betrieb gelehrt. 11 Punkte davon habe ich mir komplett selber erarbeitet so gut es ging. Dann ist es ja auch halbwegs klar das mein Zeugnis in der Berufsschule nicht überragend gut wird. Das Problem dabei ist das mir die ganze Schuld in die Schuhe geschoben wird, ich keinen Nebenjob annehmen darf obwohl dieser nötig wäre und ich nicht zur Weiterbildung ins Ausland darf für 1 Monat. Demnächst habe ich erneut ein Gespräch mit dem Personalchef meinem Chef und dem betriebsratvorsitzenden in dem man mich wieder klein machen wird.

Ich habe große angst vor diesem Gespräch.. alles was ich möchte ist Unterstützung und einen richtigen Ausbilder der für mich da ist und nicht jemand der selber Arbeit zu erledigen hat und so gut wie nie Zeit für mich hat.

Was soll ich in den Gespräch denn sagen? Soll ich den ausbildungslehrplan der ihk mitnehmen und auf die Offensive gehen? 

Ich hoffe jemand kann mir helfen.. hier im Betrieb tut es keiner...

Schule, Ausbildung, Förderung, Ausbildung und Studium
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Wieso behandeln wir Kinder wie Kinder?

Dass man als Erwachsener die Fürsorge übernimmt oder es tadelt ist verständlich, nur wozu dieses absichtliche Getue als wären Kinder zu blöd Themen zu verstehen?

Bestes Beispiel sind hier die ganzen Kinderserien, wieso sollte sich ein Kind sowas anschauen bzw. nachsagen?

Wieso werden Kinder nicht darauf hingewiesen, wenn ihre Bilder nicht schön sind? Man kann Kinder doch auch motivieren, indem man so etwas sagt wie "wenn du dir weiterhin Mühe gibst, dann wirst du irgendwann auch schöne Bilder zeichnen können". Ich glaube auch, dass sie selbst sehr gut einschätzen können, welche Qualität ihr Bild hat.

Ich finde diese Sätze wie "dass versteht er doch noch gar nicht" auch nicht okay. Damit sagt man indirekt, das Alter entspricht dem Wissen/ Verstand (der Durchschnitt sollte keine Begründung sein)

Ich glaube Kinder können viel besser lernen, wenn man sie von vornherein in die "Erwachsenen"-Welt holt und sie mit Kindern spielen, welche selbst älter sind. So würde auch das Bedürfnis steigen, Themen frühzeitig lernen zu wollen.

Viele Eltern lassen ihre Kinder auch absichtlich gewinnen.

Welches Vorgehen ist wirklich förderlich für die Entwicklung, Verhätscheln oder sofort ihm die Ernsthaftigkeit des Lebens mit auf den Weg geben? Wie denkt ihr über die angesprochenen Punkte?

Männer, Kinder, Schule, Familie, Erziehung, Pädagogik, Frauen, Psychologie, Entwicklung, Förderung, Fürsorge, Kinder und Erziehung
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Ist Förderung von Kindern heute verpönt?

Es gab Zeiten, da hat man sich über die Rabenmütter echauffiert, die ihr Kind alleine gelassen haben. Heute echauffiert man sich gerne über Helikoptereltern, die ihr Kind vermeintlich zu viel fördern.

Ich finde beide Aussagen einfach viel zu undifferenziert. Man kann niemals Kinder über einen Kamm scheren. Es gibt nunmal Kinder, die sind eher selbstständig und welche, die es nicht sind.

Ich finde es auch übertrieben, wenn manche Kinder im Kindergartenalter schon einen richtigen Lehrplan fortgesetzt bekommen. Allerdings finde ich es auch falsch, jede Mutter, die ihr Kind fördert als "Helikoptermutter" zu beschimpfen. Die bösen Eltern, die ihr Kind beim Abitur unterstützen. Die bösen Eltern, die sich für ihr Kind einsetzen.

Meine Mutter hat sich zum Beispiel immer mit mir hingesetzt und für die Schule gelernt und hat mit mir Hausaufgaben gemacht. Und das habe ich als kleines Kind auch wirklich gebraucht, sonst hätte ich niemals die fünfte/sechste Klasse geschafft. Meine damalige Klassenlehrerin hat sich dann aber lautstark über meine vermeintliche Helikoptermutter aufgeregt.

In den Medien werden immer nur die zwei Extreme dargestellt. Die Eltern, die ihr Kind völlig alleine lassen und diejenigen, die ihr Kind überfordern. Was dazwischen gibt es scheinbar nicht.

Also ich bin froh, dass mich meine Eltern zum Klavierunterricht gebracht haben, auch wenn ich mal keine Lust hatte. Und ich bin auch froh, dass meine Eltern mir gegen meinen Willen das Schwimmen beigebracht haben. Ich bin dankbar dafür, dass sie mit mir zusammen Ausflüge gemacht haben. Wenn dann kinderlose Studenten über meine vermeintlichen Helikoptereltern die Nase rümpfen, von mir aus...

Ich höre in letzter Zeit immer wieder vermeintliche Erziehungsexperten im Fernsehen, die fordern, man müsse das Kind mehr oder weniger alleine lassen. Am Besten wieder zur Erziehung der Nachkriegszeit zurück, wo Kinder 2 Stunden zur Schule laufen mussten, kein Spielzeug hatten und alles selbst machen mussten.

Warum ist Förderung und Forderung der Kinder plötzlich so verpönt? Ist denn jede fürsorgliche Mutter gleich eine Helikoptermutter, so wie es oft dargestellt wird?

Europa, Kinder, Schule, Familie, Erziehung, Bildung, Deutschland, Politik, Jugendliche, Förderung, Gesellschaft
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Wie sehr ist praktische erfahrung bei einer Berufsausbildung wichtig/entscheidend für den Erwerb der Mittleren Reife?

Ich mache momentan eine außerbetriebliche Ausbildung zum Verkäufer bei einem Bildungsförderwerk und hoffe ich komme durch ein Praktikum als azubi in einem Betrieb unter bzw. mein Ziel ist es durch diese 2 jährige Ausbildung mir die mittlere Reife zu werben. Soweit ich weiß kann man nur die Mittlere Reife Erwerben wenn man in der Berufsschule 3er schnitt hat und praktische erfahrungen gesammelt hat als Verkäufer. Am Ende der Ausbildung wird man von der Handelskammer auf die praktischen erfahrungen geprüft und wenn die erfahrungen nicht ausreichen dann würde es auch kein erwerb der Mittleren Reife geben auch wenn man gut war in der Berufsschule. So wo ich nun bedenken habe, es gibt einige kanditaten bei dem Bildungsträger die selbst nach einem Jahr der Ausbildung es immernoch nicht geschafft haben durch ein Praktikum bei einem Betrieb als Azubi unterzukommen. Ich weiß nicht für wie seriös ich das ganze halten soll aber ich mache nur diese maßnahme eben um die mittlere Reife zu erwerben.

Meine Frage: worauf wird man denn genaustens befragt über die praktische erfahrungen zum Verkäufer. von der Handelskammer? und meint ihr die praktische erfahrungen eben durch ein "Praktikum" kann auch ausreichen um das nötige erlernt zu haben? und irgendwie ist der Verkäufer doch nichts großartiges wo man viel erfahrungen gesammelt haben muss oder???

Danke

Schule, Hamburg, Ausbildung, Anwalt, Rechte, Amt, Förderung, Gesetzeslage, Praktikum, Rechtslage, handelskammer, Arbeitsgericht, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Beeinträchtigung wegen Depressionen und deshalb ein REHA-Bildungswerk besuchen - kommt das wirklich infrage oder soll ich eine normale Ausbildung beginnen?

Ich würde gerne eine Berufsausbildung noch dieses Jahr beginnen und habe bisher leider nichts finden können, deshalb blieb mir nichts anderes übrig als mich an die Agentur für Arbeit zu wenden, um eventuell eine außerbetriebliche Ausbildung BaE, bei einem Träger in erwägung zu ziehen.

Es hat sich ergeben das ich eine außerbetriebliche Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel gefördert bekäme.

Beginn wäre nun am 01.09.19 und ich bin ehrlich gesagt nicht efreut darüber in diesem Bereich etwas zu machen, weil meine Interessen doch woanders liegen, nämlich besonders im IT Bereich, aber ich würde auch jede andere Ausbildung durchlaufen haben, von mir aus eine Ausbildung zum Gärtner, nur nicht der Einzelhandelskaufmann und der Altenpleger.

Mal jetzt abgesehen davon, ich bin vor 2 Jahren erst nach Hamburg umgezogen und komme urspünglich aus Bayern. Ich habe hier Probleme damit, Soziale kontakte zu knüpfen und bin doch sehr zurück distanziert vom Leben in der Gemeinschaft. Ich bin 25 Jahre, habe einiges im Leben durchmachen müssen, was in mir zuviele Stresshormon auschüttete und das Ergebniss/Diagnose nun dafür, bei mir Bluthochdruck lautet. Mein Hausarzt meint das es Stressbedingt ist.

Ich selber schätze mich mittlerweile Psychisch belastet ein, gerade auch deshalb, weil ich unter Haarausfall leide und mit Schuppenflechten auf der Kopfhaut zu kämpfen habe. Wenn ich mir dann noch vorstelle, eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel machen zu müssen, bekomme ich ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch.

Ich habe nur einen Hauptschulabschluss. Warum daraus nicht mehr wurde, möchte ich nicht auf dieses Detail hier eingehen. Immerhin habe ich einen Schulabschluss.

Mir stehe jetzt noch ein möglichkeit zur wahl, von einem Bildungswerk/Träger vom Amt für "schwerbehinderte", worunter Psychische belastungen auch zu verstehen ist, gefördert zu werden, in einem annerkanten Ausbildungsberuf im IT Bereich, das mir natürlich zusagt.

Was ich mich nun Frage bei dieser Bildungsmöglichkeit, ob ich mir damit nicht selber ins Bein schießen täte, wenn ich diesen weg in anspruch nehme, weil im Abschlusszeugniss vielleicht ganz dick stehen würde "Bildungswerk für Schwerbehinderte" und sich das dann eben bei Arbeitgebern nicht gut macht.
Was meint ihr?

Danke

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Eine außerbetriebliche Ausbildung übers Jobcenter bei einem Träger kommt infrage oder nicht BITTE HILFE!?

Ich kann euch nur sagen das ich irgendwie unzufrieden damit bin solch eine Wahl mit dem Amt treffen zu müssen, weil ich zu gute leistungen mitbringe und keine behinderung habe oder so. Nun neulich absolvierte Ich bei der Bundesagentur für Arbeit einen Psychologischen Gutachten Test und erzielte dabei überdurchschnittlich gute Ergebnisse auf dem Niveau der mittleren Reife.

Manche Aufgaben hatte ich laut dem Psychologen sogar sogut gemeistert gehabt, das man mich sogar mit den Abiturenten vergleichen könne, und das alles obwohl ich nur einen Hauptschulabschluss besitze.

Bei meiner Sachbearbeiterin vom Amt sollte ich bevor ich diesen Test machte, meinen Wunschberuf für die außerbetriebliche Ausbildung angeben und das ist der Fachinformatiker. Sprich ich wollte irgendwas im IT Bereich. Als zweiteres hatte ich erwähnt gehabt, das ich mich auch für wirtschaftliche dinge interessiere und das mich zu einem späteren Zeitpunkt ein Studiengang im international Business anreizen täte, weil mir über die richtung schon etwas bekannt ist von einem Freund der dies studierte.

Nun nachdem Psychologischen Test beim Amt folgte ein weiteres Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin. Sie meinte zu mir, das ich den Test gut absolviert habe, und Sie und das Amt gerne mir eine außerbetriebliche Ausbildung im IT Bereich anbieten wollen würden, jedoch gäbe es keine freien Plätze mehr bei ihren Trägern für dieses jahr und Sie mir deshalb nur den Einzelhandelskaufmann anbieten können.

Natürlich musste ich erstaunt darüber nachhaken wieso gerade dieser Beruf und wieso nicht stattdessen z.B. den Kaufmann für Groß und Außenhandel, Sie meinte Sie würden mir das gar nicht zutrauen wollen, solch eine Ausbildung erfolgreich abschließen zu können aufgrund meines angeblich mangelndem Sprachverständnisses in Deutsch. Hallo ich bin hier geboren, ich kann Deutsch?!
Und obwohl man doch in solch einer außerbetrieblichen Ausbildung unterstützung von den Trägern bekäme sagt die zu mir das wird nichts.

Ich komme mir nun ziemlich dumm vor bei der Sache mit dem Amt und weiß gar nicht was ich davon halten soll. Ich absolviere einen Test bei denen, den ich anscheinend sehr gut abgeschlossen habe aber für was? für den Einzelhandelskaufmann?? da stimmt was nicht.. Ich denke es geht denen viel eher um wirtschaftliche zwecke weshalb man mir die Auswahl eindämpft, weil ich ja ein Ausländer bin mit schwarzen Haaren und Bartwuchs (wohnort Hamburg).

Ich bin verzweifelt mit meiner Situation gerade und brauche gut gemeinten rat zumal ich auf die 25 zukomme. Damit eins klar ist, ich hatte es nie nötig vom Amt zu leben ich bin auch wie sonst immer arbeiten gegangen und habe mein eigenes Geld verdient gehabt. Ich habe für dieses Jahr leider keinen Ausbildungsplatz gefunden, habe auch ehrlich gesagt nicht wie verrückt danach gesucht gehabt, weil ich lange am arbeiten war und meiner kranken Mutter half. Was soll ich nur machen? Ich würde mich über hilfreichende Antworten freuen. Danke fürs Lesen Danke für alles!

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Bin ich echt Lernbehindert?

Hey leute,

Ich bin 20 und hab im letzten Jahr meine mittlere reife mit einem Schnitt von 2,5 abgeschlossen und bin zurzeit dabei die Fachhochschule zu machen.

Leider war ich ganze 8 Jahre lang auf einer Förderschule (im letzen jahr auf die Hauptschule gerettet) und in dieser mussten wir Tests beim Amt machen, welche dann dementsprechend schlecht ausgefallen sind und der Psychologe dort meinte "Sie sind auf dem niveau eines Förderschülers und brauchen diese und diese hilfen, hat mich mit nem geistig behinderten verglichen und ich zitiere "Einen geistig behinderten kann man ja auch nicht alleine Busfahren lassen " gesagt) Auch die Lehrer in der Schule dachten "ähnlich"

Ich dachte mir schon damals "ach lass die Leute doch reden und zieh dein ding durch"

Gabz abseits der Empfehlungen mit meiner "Lernbehinderung" hab ich ne Maler Lehrr gemacht, bei der sich der Chef und der Betrieb als schreklich dargestellt haben, ich aber Top Noten hatte.

Mir kam der Gedanke auf "wo möchtest du mal stehen ? Willst du leben oder nur überleben?)

In der Zeit hab ich die richtigen Leute kennengelernt, die wie ich Querdenker waren und einfach ihrer Leidenschaft nachgingen und mittlerweile ihr Abi haben. Dann kam die mittlere reife, da ich sie durch den 2 Jahresvertrag nicht automatisch hatte und jetzt bin ich seit einem Jahr in der Fachhochschule.

Ist den an der These dass ich eine Lernbehinderung habe was dran?

Bin ich geistig wirklich so debil, als dass ich "hilfen" brauche um eine normale Ausbildung zu packen?

Den wenn ich meinen werdegang betrachte is die These durch die Berufsschulzeit, ja spätestens durch die mittlere Reife aufgehoben worden.

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