Große Probleme mit 18, Möglichkeiten?

Hallo meine lieben,

ich versuch mich kurz zu fassen. Ich habe seit klein auf viele Probleme in der Familie. Schwere Gewalt Vaterseits hat für schlimme Depressionen gesorgt. Morddrohungen, Gewalt, tägliches anbrüllen, Drogenmissbrauch (schwere Drogen) usw. Es mehr oder weniger aber ausgehalten zur Liebe meiner Geschwister und Mutter. Sie haben kein Ende gesetzt, Mutter hat ihn nicht verlassen aus Angst uns zu verlieren und Geschwister haben nichts angezeigt ebenfalls aus Angst vor ihm. Er sitzt auf dem Geld vom Staat und stellt sich als Krank da um freigeschrieben zu werden von einer Arbeit, hintergeht dem Saat in ein paar Punkten. Saß schonmal im Knast wegen Todschlags als Gruppe und war/ ist auch an illegalen Dingen beteiligt. Terrorisiert uns komplett. Schwere Depressionen wurden sogar ärztlich festgestellt.

Nun mit 18 (in vier Monaten) will ich in eine eigene Wohnung aber ich habe keinerlei Arbeit (wurde mir verboten Vaterseits) , habe einen sehr guten Abschluss jedoch und kann jederzeit eine Ausbildung beginnen. Wird mir dort mit dem Finanzieren einer Wohnung geholfen ? Beim Jobcenter bin ich bereits angemeldet. Ich stehe wirklich mit keinerlei Geldquelle dar. Vater wird auf die Jagd gehen und mich ermorden wollen sobald er was davon erfährt (Erfahrungen bereits gemacht). Vielleicht hat jemand von euch mehr Ahnung als ich, wie würdet ihr vorgehen ?

Habe gelesen, dass man eine Wohnung finanziert bekommen kann unter schlimmen Umständen. Wenn man sich auch sofort mit einer Ausbildung beschäftigt vielleicht? Ich würde sehr gerne unabhängig leben.

Ich würde mich über eure Hilfe freuen und auch über so detaillierte Beschreibungen wie möglich, vielleicht kennen sich ja einige gut aus mit dem System . Vielen Dank schonmal im Vorraus .

Familie, Selbstständigkeit, Ausbildung, Hilfestellung, Gewalt, Psychologie, Ausziehen mit 18, Depression, familienprobleme, flucht, Geldprobleme
4 Antworten
Ich fühle mich gefangen?

Um euch meine Situation zu erklären. Ich lebe seit ich denken kann in einer Kleinstadt, wir sind zwar paar mal umgezogen, aber sind ständig in dieser Stadt (ich nenne es auch Kaff) geblieben. Hier kennt jeder eigentlich jeden, also es gibt hier nur 2 weiterführende Schulen (Gymnasium und Real- und Hauptschule) und die sind direkt nebeneinander. Ich habe es nie gemocht hier zu leben und wollte schon immer in die Großstadt. Ich bin aber erst 16 Jahre alt. Zuvor war ich noch auf dem Gymnasium und war mehr so der Außenseiter mit seiner freundesgruppe. Ich bin eigentlich nie sonderlich aufgefallen. Dann hab ich auf die Realschule gewechselt und das komplette Mindset der Menschen ist auf dieser Schule anders. Ich habe zwar nicht so wirklich aufs Gymnasium gepasst aber in diese Absturz Schule auch nicht. Auf der Schule wurde nur noch über mich geredet...negativ. Jeder kannte mich aufeinmal, obwohl ich nichts gemacht habe. Vielleicht fanden sie das so seltsam. Aber seitdem hasse ich es hier in der Stadt rauszugehen. Ich werde immer erkannt und hasse es. Das schlimmste Gefühl ist es sich fehl am Platz zu fühlen. Das ist zwar jetzt mein Abschlussjahr, aber ich darf trotzdem erst mit 18 ausziehen. 2 weitere Jahre im Kaff. Ich will eine komplette Typveränderung. (Nein, ich will nicht den Idioten aus meiner Schule gefallen) ich will einfach mehr Selbstbewusstsein und mich weiterentwickeln. Ich hab keine Ahnung wie ich das hier noch überleben soll. Ich bin auch in einer toxischen Familie und irgendwie hält mich nichts wirklich im Leben. Alles ist mir zu schwer.

Schule, Freundschaft, Alltag, Hilfestellung, Psychologie, flucht, Liebe und Beziehung, entkommen, Weiterentwicklung
1 Antwort
Kann man die heutigen Flüchtlinge/Migranten mit den nach 1945 deutschen Heimatvertriebenen und DDR-Flüchtlingen vergleichen, ist das wirklich dasselbe?

Gerne werden ja die Migranten/Flüchtlinge, die heute aus aller Welt nach Deutschland kommen bzw. kommen wollen, mit den aus ihrer Heimat in den ehemaligen Ostgebieten (Schlesien, Preußen, Sudetenland usw.) vertriebenen Deutschen und den DDR-Flüchtlingen verglichen, die nach 1945 bzw. nach 1949 nach Westdeutschland (ab 1949: Bundesrepublik Deutschland) kamen. Das waren, alles in allem, in der Gesamtsumme, also Heimatvertriebene und DDR-Flüchtlinge zusammengenommen, insgesamt über die Jahre wohl zwischen zwölf und fünfzehn Millionen Menschen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950

https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_aus_der_Sowjetischen_Besatzungszone_und_der_DDR

Kann man jetzt also daraus folgern: Wenn die Bundesrepublik Deutschland es damals geschafft hat, diese Heimatvertriebenen und DDR-Flüchtlinge zu integrieren, das auch automatisch bedeutet, dass Deutschland bequem auch heute noch einmal zwölf bis fünfzehn Millionen Flüchtlinge aus alle Herren Länder, die einfach so nach Deutschland kommen, ebenso integrieren kann, dass die Flüchtlinge/Migranten in Deutschland heute eigentlich genau dasselbe sind wie damals die Heimatvertriebenen und DDR-Flüchtlinge?

Oder ist das Vergleichen von geflüchteten Deutschen aus den Ostgebieten und der DDR einerseits und von Flüchtlingen/Migranten aus dem islamischen Orient und aus Afrika andererseits das berühmte Vergleichen von "Äpfel mit Birnen", weil uns in der Bundesrepublik deutsche Heimatvertriebene und DDR-Flüchtlinge als "ethnische Deutsche" damals näher standen und sie als deutsche Staatsbürger mit deutscher Muttersprache, trotz aller auch damaligen Probleme, bei der Eingliederung, letzten Endes weniger bis gar keine Probleme hatten, weil es auch weniger kulturelle Probleme gab, und sich die Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten und der damaligen DDR ja auch von vorne herein direkt als Deutsche fühlten und ja, wie gesagt, auch deutsche Staatsbürger waren, die sich im Grunde nur innerhalb ihres eigenen Landes bewegt hatten?

Nein, das kann man gar nicht miteinander vergleichen. 60%
Ja, Flüchtlinge heute sind dasselbe wie Heimatvertriebene damals. 29%
Andere Antwort. 10%
Geschichte, Deutschland, Politik, Kultur, Psychologie, DDR, flucht, Flüchtlinge, Migranten, Soziologie, Vertreibung
17 Antworten
Hat der Text des Gefangenenchors aus Verdis Aida mehr denn je Bedeutung für uns alle?

Deutsche Version:

Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen, lass dich nieder auf jenen Hängen und Hügeln, wo sanft und mild der wonnige Hauch der Heimaterde duftet.

Grüße die Ufer des Jordans, die zerfallenen Türme Zions… O mein Vaterland, du schönes, verlorenes! O Erinnerung, du teure, verhängnisschwere!

Goldene Harfe der Schicksalsverkünder, warum hängst du stumm am Weidenbaum? Entzünde neu die Erinnerung in den Herzen, sprich uns von den Tagen von einst!

O passend zu den Schicksalen Jerusalems bring einen schmerzlichen Klageton hervor! Möge dir der Herr einen Klang eingeben, der Kraft zum Leiden verleiht.

https://www.youtube.com/watch?v=nFsljT1362s

Englische Version von Zucchero:

Cross the mountains and fly Over the oceans. Reach the land find the place Where all children go Every night after listening to this lullaby.

There you'll find their heroes alive Protecting their innocence Bless them all 'cos their simple soul is so pure and wonderful. 

Va' pensiero sull'ali dorate Let this beautiful dream carry on For all night long. 

Lend them your golden wings Every fear will fly away Take them by the hand Help'em find an easy way Lead them back to the light, back to the light Where they once used to belong Where they can remain Children as long as they want.

https://www.youtube.com/watch?v=bhrdh5ThKck

Allen Freunden der Gugumo einen wunderschönen guten Morgen und einen herrlichen Spätsommertag!

Musik, Hoffnung, Zukunft, Sprache, Gefühle, Menschen, Bedeutung, Krieg, Hunger, Armut, Psychologie, Bibel, flucht, Flüchtlinge, Folter, Gefangenschaft, Gegenwart, Gerechtigkeit, Glaube, Gott, Heimat, Oper, Vergangenheit, flüchtlingslager, Vertreibung, Gugumo
21 Antworten
Warum baut man nicht unbewohnte Inseln aus um dort Flüchtlinge unterzurbringen?

Unter anderem auch auf Lesbos sollen Leute "enteignet" werden um auf dem Gebiet neue Unterkünfte zu bauen (wurde nur für 1 Woche auf Eis gelegt). Wäre es da nicht einfacher man nutzt unbewohnte Inseln?

Es gibt viele Inseln in Europa wo keiner wohnt. In die könnte Europa Geld reinstecken um dort Häuser bauen zu lassen. So das es am Ende wie eine normal Stadt wäre. 1941 hat man aus dem "Niemalsland" für die Internierung von Japanern in den USA Schulen, Krankenhäuser und Unterkünfte aus dem Boden "gestampft". Könnte man das nicht auch so machen um für die Menschen 2020 einen sicheren Ort zu schaffen? Natürlich ist eine Internierung und die Situation jetzt eine andere - war nur ein Beisspiel. Aus Dokus zu den Internierungslagern weiß ich das am Ende viele nicht von dort wegwollten weil es zu einem zu Hause geworden ist - weil es halt wie ich "richtige Stadt" war.

Ich hab mir auf Wikipedia unbewohnte Inseln angeschaut:

Montecristo - Italien (10,39 km²), Alimia - Griechenland (6,5 km²), Dia - Griechenland (11,909 km²), Gyaros - Griechenland (19 km²), Makronisos - Griechenland (18,427 km²), Keros - Griechenland (15,042 km²), Keros - Griechenland ( 18,146 km² ), Rinia - Griechenland (13,904 km² ), Saria - Griechenland (20,429 km²), Cabrera - Griechenland (15,69 km²), Naissaar - Estland (18,6 km²)

Zusammen sind das etwa 168 km². Macao hat 20.777 Einwohner pro Quadratkilometer. Das heißt auf 168 km² könnte man 3490536 Leute unterbringen. (Ja, es wären natürlich weniger Leute weil man nicht den Strand vollbaut und nicht alles Wohnhäuser wären.)

Aber der Punkt bleibt das man da eine Menge Leute unterbringen könnte, es wäre auch innerhalb der EU und von dort könnten auch qualifizierte Arbeiter in EU Länder reisen wenn Fachkräfte benötigt werden usw.

Natürlich müsste man viel Geld in die Hand nehmen und manche Inseln die ich genannt habe sind bestimmt ungeeignet. Ich würde trotzdem gerne hören was ihr von meiner Idee haltet? Gute Alternativen hab ich jedenfalls bisher noch nicht gehört, außer manche Länder "zwingen" Flüchtlinge aufzunehmen.

  • https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/26914-angek%C3%BCndigte-enteignungen-in-der-%C3%A4g%C3%A4is-auf-eis-gelegt
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_unbewohnten_Inseln_und_Inselgruppen_(Atlantischer_Ozean)#Europa
Schleche Idee, weil... 81%
Gute Idee 19%
Italien, Europa, Insel, Griechenland, bauen, Wirtschaft, Nachrichten, Türkei, Krieg, Deutschland, Politik, aktuelle Themen, Asyl, estland, EU, Europäische Union, flucht, Flüchtlinge, Politiker, Europäischer Rat, Fachkräftemangel, Umfrage
20 Antworten
Flucht vor Ordnungsamt wegen Ausweis vergessen?

Ich war gestern Abend auf einer Party. Etwa gegen 0 Uhr bin ich mit ein paar Freunden rausgegangen und wir standen im Kreis und ein paar haben Cannabis konsumiert ( ich nicht). Das Ordnungsamt kam um die Ecke und hat nach Ausweisen gefragt.

Ich hatte meinen Ausweis in meinem Portmonnaie zuhause vergessen und habe Panik bekommen. Ich wusste nicht was auf mich zu kommt, da ich mich nicht ausweisen konnte und wollte eine kleine Strafe umgehen indem ich wegrenne. Daraufhin bin ich weggelaufen und davon gekommen. Das Ordnungsamt hat jedoch rumgefragt und hat meinen Namen heraus bekommen und sich in Kontakt mit meinen Eltern gesetzt.

Das Ordnungsamt meint nun dass es sich dabei um mein Cannabis handelt dabei war dies nicht so und ich habe nicht einmal konsumiert. Das Ordnungsamt hat auch keine Beweise ( nur welche die das Gegenteil beweisen).

Nun ist meine Frage ob ich für die Flucht Strafe zahlen muss. Ich habe bei meiner Flucht keinerlei Verkehr behindert oder jemand anderes gefährdet. Und bei dem Vergessen eines Ausweises handelt es sich auch nicht um eine Straftat oder ähnliches. Kann mir jemand nun sagen ob ich für die Flucht und noch im Nachhinein für das Vergessen meines Ausweises eine Strafe zahlen muss. Das Ordnungsamt hat meinen Eltern eine Summe von 500 bis 1000 gesagt.

Ich bedanke mich im Voraus für Antworten und wenn möglich die Antworten mit Paragraphen oder ähnlichem Verweisen.

mit freundlichen Grüßen

Polizei, Recht, Ausweis, flucht, Ordnungsamt, Fluchtweg
6 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Flucht