Werkstatt Betrug, wie soll ich handeln?

Meine Werkstatt hat wohl versucht mich übers Ohr zu hauen.

Hab nen alten Diesel von 2006, der kurz vorm Auseinanderfallen war und keinen Tüv mehr hatte. In Werkstatt 1 sagte man mir der Turbo sei kaputt, aber 1600 Euro wäre das Auto nicht mehr wert. Mein Vater hat ihn dann einfach woanders hingebracht, wo man sagte, dass es die Zylinderkopfdichtung sei. (Er machte aber keinerlei Anzeichen diesbezüglich). Dort sollten Reparatur und Tüv 1500 Euro kosten. Auch das wollte ich nicht, aber mein Vater hat wohl über meinen Kopf hinweg den Zuschlag erteilt.

Am Ende stand ich da mit einem Auto bei dem sämtliche Leuchten angingen und mehr Macken waren als vorher. Aber er hatte Tüv, da die Werkstatt selber den Tüv abnimmt.

Ich brachte ihn immer wieder hin, wegen aufblinkender Lampen und auch bzw. vor allem wegen der Öldruck-Leuchte.

Das ganze zog sich über Monate und ich wurde immer misstrauischer.

Nachdem ich wiederholt wegen der Ölleuchte da war, konnte ich das Auto plötzlich am gleichen Abend wieder abholen und nichts hat sich mehr bemerkbar gemacht. Er hätte angeblich den Sensor ausgetauscht für den Öldruck.

Dann war alles augenscheinlich in Ordnung, aber meine Intuition sagte mir, dass da was nicht stimmt.

Komischerweise tat es auch der Sound des Blinkers nicht mehr.

Bin dann zu einer anderen Werkstatt, damit sie mir bezeugen, dass der Turbo okay ist. In der anderen Werkstatt hat man dan die Fehler mit so einem Computer ausgelesen und es fiel gleich beim Zünden auf, dass weder die Motorkontrollleuchte, noch die fürs Vorglühen oder Öl angingen. Und beim Fehler auslesen stand, dass diese hätten angehen müssen und eine Meldung die ganz sicher sagte, dass der Turbo kaputt ist.

Der liebe Herr der vermeintlichen Betrugs-Werkstatt hat wahrscheinlich die Lämpchen abgeklebt und damit das Signal vom Öldruck nicht auffällt einfach mal den Sound des Cockpits iwie abgestellt.

Wir werden Samstag den Tacho ausbauen und sehen was sich dahinter verbirgt.. ob wir wirklich die Klebestreifen finden. Allerdings sagte mir der Herr in der Kontroll-Werkstatt, dass er sich nichts anderes vorstellen könne und definitiv gepfuscht wurde. Schon allein bei der Rechnung seie nicht alles rechtens ausgestellt gewesen. Und da der Besitzer der Betrugs-Werkstatt in der Innung ist und mir mit den ganzen Fehlern sogar einen TÜV ausgestellt hat, könnte er dafür sehr viel Ärger bekommen.

Ich möchte nicht Schuld sein, wenn jemand seine Existenz verliert, aber ich möchte, dass er dafür Konsequenzen trägt die ihm ein bisschen weh tun und er sowas nicht nochmal mit jemand anderem anstellt.

Ich war immer nett und freundlich und habe alles mitgemacht ohne zu murren.

Ich kann also entweder sagen, dass es das mit der Rechnung jetzt war und ich nicht mehr verlange oder mit dem Anwalt an die Sache rangehn. Was meint ihr?

Auto, KFZ, Betrug, Anwalt, Werkstatt, Anzeige, Turbolader, Zylinderkopfdichtung, Auto und Motorrad
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Betrogen beim Austausch des Turboladers?

Hallo. Ich schreibe hier für einen guten Freund. Dieser hat vor 2 Wochen seinen Astra verkauft (knapp 10 Jahre alt). Nun hat sich vorgestern der neue Besitzer gemeldet, da bei ihm die Motorkontrollleuchte geblinkt hat und nach einem Check (im Opel-Autohaus seines Onkels) nun angeblich der Krümmer kaputt ist. Zudem soll der Turbolader, der vor 10.000 km durch einen generalüberholten ersetzt wurde, auch total verrostet sein und muss angeblich ebenfalls ersetzt werden.

Das Problem: Den Turbolader hat ein Bekannter meines Freundes, der seit Jahren im Autohaus arbeitet und nebenbei eine eigene Wekstatt hat, gekauft und gewechselt. (Dieser Bekannte war auch beim Verkauf des Autos dabei). Auf den Turbolader, den er angeblich gekauft hat, gibt es 2 Jahre Gewährleistung. Auf Nachfrage nach der Rechnung zwecks Gewährleistung sagt der Bekannte aber nun, dass er die Rechnung nicht mehr hat (Komischerweise hat er ein paar Wochen vor dem Wechsel des Turboladers außerdem noch erwähnt, dass er 2 alte Turbolader bei sich zuhause hat). Er hat nur den Internetlink zum gekauften Turbolader geschickt, wobei dort "Produkttyp: Dieseleinspritzanlage" steht, das Auto ist aber ein Benziner. Da nun der neue Besitzer des Autos sagt, dass der eingebaute Turbolader total verrostet ist, beschleicht uns der Verdacht, dass der Bekannte das Geld für den neuen Turbo eingesackt hat und einfach einen seiner alten Turbos eingebaut hat....

Meine Frage: Was können wir tun um nachzuweisen, ob der eingebaute Turbo wirklich ein altes Lagerteil und kein gekauftes generalüberholtes Modell war? Mein Freund will natürlich nicht auf den Kosten sitzen bleiben, wenn er wirklich über den Tisch gezogen wurde. Nen Privatrechtsschutz hat er leider nicht, nur nen Auto- und Verkehrsrechtschutz.. Hoffe es kann jemand helfen!

PS. Anbei noch die entspr. Bilder vom neuen Besitzer.

Auto, Betrug, Rechtsfrage, Turbolader
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Auto im Kundenauftrag gekauft, nach 100 KM fahrt auf dem nach Hause weg mehrere Probleme aufgetaucht?

Hallo Gutefrage Community,

ich komme mal direkt zum Thema.

Ich habe mir am Samstag den 06.05.2017 einen Wagen bei einem Händler gekauft. Audi A3 2010 2.0 TDI 170 PS 128000 KM Dieser Händler verkaufte mir den Wagen im Kundenauftrag. Ich wusste das ich in diesem Fall keine Gewährleistung bekommen würde. Der Händler nutze einen Kaufvertrag von ADAC, als Verkäufer war der Privatbesitzer des Fahrzeuges angegeben. Doch der Händler hat dies Unterschrieben " im Auftrag ". Während der Besichtigung des Fahrzeuges waren keine Mängel und wurde Scheckheft bei Audi gepflegt und mir wurde gesagt der Wagen hat keinerlei Probleme.

Nun komme ich zu meinem problem. Habe das Fahrzeug gestern beim Händler abgeholt, urplötzlich war der Händler komplett anders. Er wollte den Wagen laut Vertrag aufbereiten doch das einzige was er tat war es laienhaft sauber machen von außen. Bei Übergabe hatte der Wagen 0 KM Tank ( laut FIS). Er hat des weiteren den TÜV durch Dekra gemacht und eine neue Inspektion machen lassen von einer Fachwerkstatt. Ich war schon sauer, aber dachte mir was solls er hat mir noch einen 5L Kanister Diesel hinten rein gekippt so das ich zur Tankstelle tuckern kann.

Jetzt kommt das schlimme!

Ich fuhr von Hamburg Richtung nach hause auf dem Weg ca. 70km Fahrt blinkt die Leuchte ( Vorglühlampe) ich war erschrocken, hielt direkt an und habe den Wagen ausgeschaltet und gewartet. Leistungsverlust oder etwas ähnliches hatte der Wagen nicht! Zum Händler zurück konnte ich nicht der hatte schon geschlossen. Nach ca. 5 min habe ich den Wagen gestartet alles in Ordnung. Fuhr weiter! Nach 130 km fing die Lampe wieder an zu blinken diesmal schaltete sich dazu die Motorkontrollleuchte. Ich konnte es nicht glauben was auf einmal alles passierte( Während der Probefahrt war garnichts). Ich bin zuhause angekommen. Beide Fehler weg und die kamen auch nicht wieder für die nächsten 100km. Nun zeigt mir mein Wagen einen neuen Fehler an Dieselpartikelfilter und Geräusche aus dem Turbolader (so eine art Pfeifen). Direkt auslesen lassen bei einem Freund.

Wagen hat nun folgende Probleme: 1. Dieselpartikelfilter 2. Abgastemperatursensor 3. Turbolader Pfeifen 4. Glühlampe Zylinder 4 defekt

Ich dachte da der Wagen solange stand das er vll bisschen eingefahren werden muss doch nichts scheint so ich schaffe es nicht DPF auszubrennen.

bin nun bei 700 KM ( 300 KM Heimfahrt ( DPF kam bei 400 KM ca. danach versucht auszubrennen und Turbolader Geräusche bei ca. 600 KM.

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich habe mich drauf eingestellt das ich was Reparieren muss und würde dies auch machen, aber doch nicht nach 4 Stunden schon.

Was kann ich tun oder bin ich einfach auf gut Deutsch gesagt " Am Arsch". Die Kosten sind schon eine üble Sache..

Mfg. Ahmet S

Auto, Audi, Reparatur, A3, Turbolader, Dieselpartikelfilter
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