Was soll ich tun? (Zu S.. verleitet, war aber selber schuld)?

Hallo..

Ich versuche die Situation kurz zusammen zu fassen. Ich habe online einen Mann kennengelernt, der mich mit einer Abmachung zu S.. gedrängt/verleitet hat.. (Kein Geld und keine Erpressung).. Es war eher so, dass er einen guten Kontakt hat, der für mich beruflich wichtig wäre und er sollte mich dem sozusagen persönlich vorstellen..

Jedenfalls würde ich nie einfach so mit einem fremden Mann ins Bett gehen, aber mir war schon klar, worauf er hinaus wollte.. da er super sympathisch war und der Kontakt für mich auch wirklich wichtig gewesen wäre habe ich einem Kennenlernen zugestimmt (ganz neutral in einem Café).. Nach dem Kennenlernen fand ich ihn nicht nur sympathisch sondern sogar echt attraktiv etc. Deshalb dachte ich mir "Naja, wieso nicht..".

Das nächste Treffen lief bei Ihm ab und wir hatten S.. , obwohl ich das eigentlich nicht wollte, aber ja quasi selber "zugestimmt" hatte. Er hat mehrmals gesagt, dass er es gerne ohne Kondom machen würde aber NIEMALS würde ich das tun. Das ist für mich absolutes Tabu und eigentlich schon unverständlich, dass er sowas überhaupt in Betracht ziehen würde. Mein Problem ist jetzt, dass ich einen Verdacht habe, dass er währenddessen trotzdem das Kondom entfernt hat, bzw dass es sich gelöst haben könnte, da er mittendrin ein neues benutzt hat, aber das alte hab ich danach nicht mehr gefunden. Den Kontakt hat er natürlich auch nicht hergestellt aber das ist zweitrangig.. Schwanger bin ich nicht.

Mir ist es schon peinlich darüber anonym zu schreiben, weil ich so naiv und dumm war und deshalb denke ich nicht, dass ich mit jemanden persönlich darüber reden kann. Ich kann meine Gefühle zu der ganzen Sache auch kaum deuten.. einerseits bin ich NICHT am Boden zerstört weil es ja keine Ver.gewaltigung war aber auf der anderen Seite bin ich so unendlich sauer auf mich selbst. Das klingt alles so als wäre ich total die * aber ich habe so etwas noch nie zuvor getan und genau das ist es was mich jetzt so fertig macht.. mein normaler Verstand hat sozusagen einfach ausgesetzt obwohl ich mir zu 100% sicher war, dass ich ausgenutzt werde.. :(
Ich hab angst, dass ich vielleicht noch stärkere Gefühle dazu entwickel und momentan noch mit einer Art Selbstschutz auf das ganze schaue.. wie sehr Ihr das und wie würdet Ihr euch verhalten? Und wie würdet ihr das bezeichnen? Es war kein sexueller Missbrauch, da ich es hätte verhindern können oder?
Ps. ich bin 23 und er 32. Ich bin also alt genug :P Ich hasse mich gerade so sehr dafür...

Freundschaft, Sex, Psychologie, Vergewaltigung, Liebe und Beziehung, Sexuelle Belästigung, sexueller Missbrauch
8 Antworten
Machen das Priester wirklich oder ist das nur ein perverser fetisch?

Also ich kann die Gefühle von Wut gar nicht beschreiben, wo ich das gelesen, ich wusste zwar das Priester sexuell Missbrauch aber das ist doch schon seelische verstümlung.

http://www.taz.de/!5053471/?goMobile2=1547424000000

Hab von dem Artikel:

Er rief uns einzeln zu sich. Gespräche, Verhöre. Auch Sexualaufklärung, so nannte er das. Wir mussten vor ihm masturbieren, bis kurz vor dem Orgasmus, dann sollten wir aufhören. Wir sollten trainieren, der Versuchung zu widerstehen. Ein Orgasmus war nur „erlaubt“, wenn er ihn uns verschaffte. Untereinander sprachen wir nie darüber, was der Pater mit uns anstelle. "

Er redet jungen vor ein das Mastrubieren und orgasmus gefährlich ist und eine Sünde ist, nur wenn er das macht ist OK, das hat mich so wütend gemacht, weil das ja Bedürfnis eines Menschen ist und wenn ich mir vorstelle, ich muss mich anfassen lassen und werde noch zur Dankbarkeit erzogen, und überhaupt selbstständig Gefühle denn eigenen orgasmus weg zu trainieren, ist doch pervers. Hab gelesen von einen Opfer der nach Jahre des Missbrauch, nichts fühlt weil er fühlt er darf das nicht und nur der Priester darf das, deswegen Probleme mit seiner Frau bekommt und Glück hatte nach Jahrzehnten ein Kind zu zeugen.

Bitte sagt mir ob das fake ist also nur so fetisch Fantasie Dreck ist, weil ich diesen Gedanken so krank wütend macht, man einen Jungen seine Sexualität weg nimmt und ob das überhaupt körperlich geht, das das Gehirn so eine orgasmus Kontrolle von einem dritten akzeptiert.

Wie gesagt hoffe nur fake

Religion, Wissenschaft, Junge, Psychologie, Liebe und Beziehung, Priester, sexueller Missbrauch
18 Antworten
Ist das die Ursache der Essstörung (sexuelle Gewalt oder nicht)?

Das ist jetzt eine längere Geschichte und ich komme den Tränen nah, wenn ich dran denke, aber ich weiß auch, dass viele noch viel Schlimmeres erlebt haben.

Ich war in der 6. Klasse, als ich anfing, Klavierunterricht zu nehmen. Mein Klavierlehrer kam erst nur zu mir nachhause und später hatte er selbst einen Musikraum, wo ich dann hinkam. Er war für mich eine Autoritätsperson. Wir erzählten uns sehr viel Privates und tauschten Handynummern. Er schrieb mir oft und irgendwann wurde aus „Hey, wie gehts“ dann auch mal „Hey Schnecke“. Beim Klavierunterricht wurde es auch privater und er hat mich fast nur noch Privates gefragt und vom Klavierspielen abgelenkt. Wenn ich traurig war, nahm er mich in seinen Arm, obwohl ich das nicht aktiv wollte und ich (soweit das möglich war) versuchte, den Umarmungen zu entgehen. Irgendwann nahm mein Bruder auch Klavierunterricht und wir hatten unsere Klavierstunde zusammen. Er war immer als erstes dran und mein Klavierlehrer war zu ihm sehr harsch und streng. Nach kurzer Zeit meinte er dann immer zu meinem Bruder, er könne jetzt gehen und solle als Hausaufgabe mehr üben. Dann kam er zu mir. Mir war seine Nähe sehr unangenehm und (ich war mittlerweile 9/10 Klasse) er fing an, mich aus Versehen an intimen Stellen kurz zu berühren. Außerdem legte er immer seine Hand auf mein Bein, die ich oft weggedrückt habe. Manchmal hat er mir beim Klavierspielen auch mit den Fingern in die Hüfte gepikst. Im Nachhinein kommt mir alles so komisch vor und ich habe vieles verdrängt. Ich weiß nur noch, dass er auch eine Kamera in dem Musikraum hatte und mich immer zwang ihm in die Augen zu sehen (nur verbal). Er hat mir so viel Privates erzählt und mir oft Bilder von sich geschickt (aber angezogen). Mitte der 10. Klasse habe ich aufgehört, bei ihm Unterricht zu nehmen, weil es nur noch um Privates ging und er sich immer als mein Seelsorger verstand (der mich dann mit unangenehmen Umarmungen trösten musste). Dann brach der Kontakt ab. Ende der 10. Klasse fing ich an, Berührungen extrem unangenehm zu finden und meine Weiblichkeit abzulehnen. Ich wollte nicht kurvig werden. Ich wollte keinem Mann die Möglichkeit geben, Gefallen daran zu finden, mich zu berühren. Ich entwickelte eine Essstörung (bin jetzt in der 12. Klasse und wurde mit Anorexia Nervosa diagnostiziert), meinen Körper kann ich garnicht annehmen. Vor einem Monat habe ich erfahren, dass mein Klavierlehrer eine Beziehung mit einer Minderjährigen hatte, daraufhin eine Strafe auf Bewährung bekam und dann in der Psychiatrie war. Habe ich die Essstörung wegen den Erfahrungen mit ihm entwickelt? Kann man von sexueller Gewalt reden? Ich meine, er hat das meiste ja „aus Versehen“ gemacht und ich habe so vieles vergessen, weil ich es einfach verdrängt habe. Was sagt ihr dazu? Habe ich ein Trauma?

Freundschaft, Recht, Gewalt, Psychologie, Anorexia Nervosa, Essstörung, Liebe und Beziehung, Magersucht, Psyche, sexueller Missbrauch, Strafe, Trauma
6 Antworten
Wie kann ich meinem Freund helfen etwas zu verarbeiten?

Hallo Zusammen, sorry erstmal für mein Deutsch/ meine Rechtschreibung.

Ich probiere es so kurz wie möglich zu beschreiben.

Ich(18) bin nun seit einem halben Jahr mit meinem Freund(20) zusammen. Wir lieben uns sehr und haben von anfang an mit offenen Karten gespielt. Ich habe ihm anvertraut dass ich dazumals mit 14 Jahren sexuell missbraucht wurde. Ich muss noch erwähnen, dass ich eine Therapie gemacht habe und das Thema so gut wie es geht abgeschlossen habe. Mein Freund war natürlich schockiert.. aber gross ein Thema war das dann nicht mehr in unserer Beziehung.

Am Montag merkte ich, das etwas nicht mit ihm stimmt und habe nachgehakt. Schliesslich ist er dann mit der Sprache rausgerückt. Er hat mir gesagt, dass ihm dieses Thema seit längerem extrem zusätzt, dass er den Typen am liebsten töten würde, dass er nachts davon Träumt (wie ich missbraucht werde) und weinend aufwacht und er kann kein Sex mehr mit mir haben ohne aangst zu haben dass ich mich wieder vergewaltigt fühle. Was natürlich noch nie der Fall war bei ihm. Das ganze macht ihn echt fertig, aber er will nicht, so wie ich auch nicht, dass die Beziehung wegen dem kaputt geht.

Leute ich weiss ich bin erst 18 Jahre alt, aber bitte probiert mir einen hilfreichen Tipp zu geben wie ich ihm helfen kann das ganze zu verarbeiten und spart euch solche Antworten wie "mach einfach schluss, du bist eh viel zu jung" oder "mimi das wird eh keine Liebe sein dafür seid ihr zu jung"

Ich liebe ihn wirklich extrem, ich habe mich nochnie so geborgen gefühlt. Und er liebt mich genau so, sonst würde ihm das nicht alles so nahe gehen.

Vielen Dank schonmal für eine Antwort.

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Sex, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch, überfordert, verzweifelt, Liebe und Beziehungen
5 Antworten
Zählt das zu sexuellem Missbrauch? Hatte das Auswirkungen auf mich?

Hallo,

ich stelle meine Frage hier, da in meiner Nähe jeder Psychologe nicht verfügbar ist und ich das starke Bedürfnis habe, mit jemanden darüber zu reden. Mit meinen Freunden kann ich das nicht, es würde ihre Sicht auf mich zu sehr verändern. Meiner Familie möchte ich auf keinen Fall nicht noch mehr Last zusetzen.

Ich hasse Berührungen. Ich fühle mich komisch, wenn mich jemand anfasst. Ich dachte, ich wäre einfach nur frigide, aber das Bedürfnis nach Sex ist da, bloß habe ich Angst davor, angefasst zu werden. Ich dachte, das könnte eventuell an meiner Kindheit liegen.

Ich weiß, es gibt sehr selten Frauen, die nicht schon auf irgendeiner Weise dumm angemacht oder angefasst wurden. Da möchte ich mich nicht in den Mittelpunkt mit meinen Erlebnissen stellen.

Als Kind (6-7) habe ich für kurze Zeit alleine in den Spielplatz gespielt. Einmal war da ein Mann, der mich beobachtet und sich intim angefasst hatte. Er hatte seinen Glied rausgeholt und sich befriedigt. Ich wusste damals nicht, was er da tat.

In der Grundschule schob ein Junge seine Beine zwischen die meinen. Ich sagte nichts.

Mit ungefähr 5-6 wollte mein Cousin, ungefähr, dass ich ihn da unten streichle. Er war... anders als ich. Ich hatte noch meine ganze kindliche Naivität, während er sich mit seinem Körper besser „auskannte“ und sich manchmal heimlich Pornos ansah. Ich weiß es, weil er sich einen mit mir anschauen wollte und mir zeigen wollte, wie ihn das erregt.

Als ich im Kindergarten war, mussten wir schlafen. Sein Bett war neben meinem. Ich habe noch nie jemanden davon erzählt, weil es mich anwidert. Er hatte seine Hand zu mir unter der Decke geschoben und seinen Finger in mich reingeführt, das Ganze ging minutenlang. Ich hatte nichts gesagt und so getan, als würde ich schlafen.

Ich habe das Gefühl, da ist noch mehr passiert. Aber ich verdänge es. Ich kann mich aber nur daran erinnern. Ich weiß es nicht, ob diese Situationen dazu beigeführt haben, dass ich so bin, wie ich bin. Ich wäre gerne offener. Und zum Teil ist es auch meine Schuld, oder? Immerhin habe ich nie Stopp gesagt. Deswegen stelle ich mir auch die Frage, ob in den oben genannten Beispiele sexuelle Nötigung oder der Gleichen vorhanden war? Ich selber möchte es nicht akzeptieren. Ich brauche eine Außenstehende Meinung. Bitte keine Beleidigungen oder runtermachenden Worte.

Danke für die Antworten

Kinder, Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch, unwissend
5 Antworten
Grenzverletzungen vom Vater. Wie geht es weiter?

Meine Eltern haben sich in meiner Erinnerung nie geliebt, sondern stets gestritten. Aus finanziellen und anderen Gründen (Vater war neu in Deutschland, wäre alleine gewesen) sind sie aber bis heute noch "zusammen".Ich bin Einzelkind und musste als "Ersatzpartnerin" herhalten. Mein Vater hat sehr deutlich gemacht, dass ich sein Ein und Alles, seine Prinzessin bin. Nicht selten kam der Vorwurf meiner Mutter, er sei mit seiner Tochter und nicht mit ihr Verheiratet. Wir wurden, als ich älter wurde, auch oft von Freunden für ein Paar gehalten, hat er nie groß abgewehrt. Ich erinnere mich an Situationen, in denen er auch körperlich zu weit gegangen ist: Er hat einmal meine Brüste massiert, als ich noch geschlafen habe. Außerdem hat er mal zugelassen, als ich ihn lange geküsst habe, kurz vor der Pubertät und keine Grenze gezogen. Als ich etwa 14, 15 war, wollte ich meine Eltern nicht mehr küssen, sondern umarmen, darauf kam er überhaupt nicht klar. Ich habe mich mal 2 cm von ihm weggesetzt als seine Hand nah an meinem Po war, und auch daraufhin ist er ausgerastet. Ich habe auch mal Jugendlichenpornos entdeckt, als ich nach ihm am gemeinsam genutzten PC war. Das jetzt mal als ein paar Beispiele. Alles in allem ist er, soweit es meine Erinnerung hergibt, nie aufs Ganze gegangen, aber in Folge auf all das habe ich großen Ekel entwickelt und konnte zB solange ich bei meinen Eltern gewohnt habe, nie geschminkt und schick angezogen unter seine Augen treten, weil ich Angst hatte, es macht ihn an. Generell waren mir seine Blicke unangenehm. Ich fühlte mich nie sicher. Als kleines Mädchen habe ich meinen Vater sehr geliebt und wir hatten eine enge Beziehung. Er hat sich hauptsächlich um mich gekümmert, weil meine Mutter viel gearbeitet hat. Er hat durch sein Verhalten unsere Beziehung für mich kaputt gemacht, weil sich meine Liebe und das Vertrauen missbraucht anfühlen. Er hat keine Grenzen gezogen wo ein Erwachsener hätte Grenzen ziehen müssen. Vor einem Jahr habe ich meinem Vater einen Brief geschrieben, in dem ich ihm erklärt habe, wieso ich den Kontakt abbrach, als ich von zuhause auszog. Daraufhin hat er mir bei Whatsapp geschrieben und will immer wieder mit mir reden, es täte ihm Leid, und ich wäre ihm wichtig und so weiter. Ich glaube ihm auch. Ich kann aber trotzdem nicht verzeihen, beziehungsweise ist es das Vertrauen, was mir schwerfällt. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wieder mit ihm in einem Raum zu sitzen, und keine Angst zu haben, dass irgendwas von meinen Klamotten zu eng anliegt oder ich zu weiblich geworden bin. Wenn ich keinen Kontakt zu meiner Familie habe, fühle ich mich stabil. Nur wenn sie ins Bild treten, gerät alles ins Schwanken. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Hat jemand jemals seinem "Peiniger" verziehen?
Ps. All dies kommt gerade auf, weil ich mich mit meiner Mutter getroffen habe, und sie nachgefragt hat, und dass ich mich doch mal mit meinem Vater treffen sollte um zu reden, da es ihm schlecht ginge.

Familie, Freundschaft, Missbrauch, Vater, Psychologie, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
7 Antworten
Umgang mit Nachrichten über Missbrauch /Vergewaltigung..?

Wie geht es euch, wenn ihr solche Nachrichten hört, dass (wieder) jemand vergewaltigt, sexuell missbraucht oder genötigt wurde?
Beschäftigt es euch? Obwohl ihr die Opfer nicht gekannt habt - oder vielleicht doch?
Habt ihr angst im Dunkeln allein vor die Tür zu gehen? Bzw, wenn eure Kinder alleine draußen sind?

Es ist schon einige Wochen her, da habe ich einen Zeitungsbericht gelesen, in dem hieß es, dass ein 10 jähriger Junge von einem anderen 10 jährigen Jungen vergewaltigt wurde, währen zwei weitere 11 jährige Jungs diesen festhielten. Das alles geschah wohl auf einer Klassenfahrt.

Wie geht ihr damit um, wenn ihr sowas lest? Darf man seine Kinder nicht mehr auf Klassenfahrt mit lassen?

Es passiert auch immer mehr in kleineren Städten.. Erst vor ein paar Wochen, zwei Straßen weiter in einer ca 45000 Einwohner Stadt, eine junge Frau wird am frühen morgen, als sie auf dem Weg zur Arbeit war, vom Fahrrad gestoßen und vergewaltigt.

Gestern wurde eine Frau mittleren Alters in einem kleinen Dorf vergewaltigt, der Täter vergewaltigte nur wenige Stunden später eine weitere Frau.

Wie geht ihr mit solchen Nachrichten um, wenn sie unmittelbar in eurer Nähe passieren? Wie schützt ihr euch und vor allem eure Familien, eure Kinder? Was wenn ihr zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit /Schule müsst? Die Tage werden kürzer - die Nächte länger..

Pfefferspray? Selbstverteidigungskurs? Nur noch bei Tageslicht das Haus verlassen?

Kinder, Familie, Angst, Nachrichten, Missbrauch, Politik, Sex, Psychologie, Vergewaltigung, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
14 Antworten
Soll ich eine Nonne anzeigen, soll ich zum Psychiater gehen?

Ich bin heute 22 Jahre alt. Leider habe ich keinen Spaß an Sex und ich denke ich weiß wieso. Als ich ein Kind war habe ich zeitweise in einem Heim gelebt nachdem meine Eltern im Abstand von 5 Jahren beide am Alkohol gestorben waren (Vater und Mutter Alkoholiker). Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich damals war, vielleicht zwischen dem 9. und 13. Lebensjahr, wurde ich von einer Nonne häufig geschlagen. Das war für mich nichts ungewöhnliches, ich war "schwer erziehbar", habe Sachen kaputt gemacht, mich geschlagen und war von zu Hause auch nichts anderes gewöhnt. Aber sie hat mich auch dazu gezwungen es ihr mit der Zunge zu machen... Wenn nicht hat sie mich geschlagen. Wenn ich daran zurück denke hasse ich sie einfach. Wieso kann sie mir so etwas einfach ungestraft antun. Ich habe von einigen anderen Jungen gehört, dass sie ihnen das selbst angetan hat. Nur diese eine Nonne, soweit ich weiß. Würdet ihr die Nonne so viele Jahre später noch anzeigen? Ich kann es nicht tun denke ich, da ich mich zu sehr dafür schäme mit jemandem darüber zu sprechen. Nicht einmal einem Psychiater habe ich mich bisher anvertraut. Aber ich will auch nicht, dass sie anderen noch das selbe antut und ungeschoren davon kommt....

Nonne anzeigen. 85%
Nichts tun. 10%
Mit ihr ein Gespräch führen, ob es ihr leid tut und dann entschei 3%
Kinder, Sex, Recht, Gesetz, Sexualität, Psychologie, Anzeige, kinderheim, Psychiater, sexueller Missbrauch
13 Antworten
Wie sag ich meiner Mutter am besten, was mein Stiefvater getan hat?

Moin,

Vor einigen Monaten ist mein Stiefvater wieder zu meiner Mutter gezogen und sie sollte wissen, mit was für einem Mann sie zusammen ist.

Mein Stiefvater hat mich als ich 10 Jahre alt war mehrmals vergewaltigt. Ich bin dann irgendwann zu meinem Vater gezogen und war nur noch unfreiwillig an Wochenenden bei meiner Mutter, was der pure horror war. Da hat er mich zwar nicht mehr vergewaltigt, aber mich z.B. geküsst. Ich habe mich dann endlich mal getraut meinem leiblichen Vater davon zu erzählen und habe diesen angebettelt ihn nicht anzuzeigen, weil ich nichts mehr damit zu tun habe wollte. Seit dem hatte der Horror ein Ende.

Ich bin in Therapie und trotzdem leide ich jetzt, 16 Jahre später immer noch unter dem was passiert ist und jedes mal wenn meine Mutter mich besucht und meinen Stiefvater mitbringt, gehe ich danach mindestens eine Woche durch die Hölle. Ich habe Albträume, Panikattacken und heule fast die ganze Nacht. Selbst diesen Text zu schreiben fällt mir wahnsinnig schwer.

Ich will meinen Stiefvater aus meinem Leben haben, entweder er geht oder ich, aber ich habe nicht vor ihn noch irgendwie in meinem Umfeld zu dulden. Meine Verlobte und ich wollen Kinder haben und dazu muss dieser ... unbedingt aus meinem Leben.

Ich will und muss es meiner Mutter nach 16 Jahren endlich mal sagen, was ihr Freund mir angetan hat!

Das ist ja schon heftig sowas gesagt zu bekommen... Wie würdet ihr das am besten machen?

Bin btw. Männlich und 26 Jahre alt.

Therapie, Kinder, Mutter, Familie, Polizei, Recht, Eltern, Psychologie, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, sexueller Missbrauch, Stiefvater, Trauma, Verbrechen
22 Antworten
Sexuelle Nötigung durch Psychotherapeuten - kann ich noch klagen?

Ich wurde 2008 durch meinen Psychotherapeuten sexuell genötigt, wurde betatscht, musste mich ausziehen, etc.

Das war nur möglich durch ein Machtspiel, man muss sich nach dem deutschen Transsexuellengesetz (TSG) begutachten lassen, um den Namen und Geschlechtseintrag ändern zu lassen, er war mein Gutachter.

Ich habe durch diese sexuelle Gewalt Depressionen bekommen, Trauma, Ekel, Selbstmordversuche, Arbeitsunfähigkeit, alles möglich, natürlich war ich vorher eh schon fertig durch die Diskriminierung und Entrechtung und habe nur deswegen überhaupt diesen rechtlichen Quatsch angefangen, so hat mich das noch viel mehr mitgenommen.

Jetzt bin ich psychisch wieder stabil und möchte diesen Mann endlich anzeigen und unschädlich machen lassen. Es ist bekannt, daß er allerlei Frauen währen dieser Verfahren genötigt hat. Kann man das zusätzlich angeben? Wie hoch sind die Chance beim Klagen gegen solche Gutachter?

Der Menschenrechtsverein "Menschenrecht und Transsexualität" (MUT) hat damals Fälle noch schlimmerer sexueller Nötigungen protokolliert und bei der UN und in versch. Schattenberichten veröffentlicht, aber ich kenne leider keinen einzigen Fall, wo Menschen solche Prozesse gewonnen haben. Damals hatte man eh keine Chance, weil man als mit penis geborene Frau auch gerade vor Gericht als Mensch vierter Klasse behandelt wurde.

Worauf verklagt man und wo reicht man so eine Klage ein? Gibt es spezielle Vereine / Gruppen die Unterstützung bieten bei Machtmissbrauch durch Psychiater/Gutachter/Psychotherapeuten, die "ihre Grenzen deutlich überschreiten"? Danke im Vorraus

Polizei, Recht, Anwalt, Gesetz, Psychologie, Anzeige, Diskriminierung, Klage, Nötigung, sexueller Missbrauch, Transgender, Psychotherapeut, Sexuelle Nötigung
4 Antworten
Wieso denke ich immerzu dran?

Hey ich habe folgendes Problem. Also als ich ca. 10-11 war, da hat mich mein damaliger bester Freund, der 3 Jahre älter ist als ich, mehr oder weniger dazu gezwungen, bzw. überredet, ihm den Hoden zu massieren. Naiv wie man als 10 Jähriger ist, habe ich es dann gemacht. Das Thema hat mich 5 Jahre gar nicht daran gedacht doch es hat mich vor ca. 4 Monaten wieder eingeholt und seitdem denke ich täglich einfach nur an den Namen des Täters und die damit verbundenen Ereignisse, obwohl das Thema für mich keinen großartigen Wert mehr hat, da ich es einfach als unschöne Kindheiterinnerung abgestempelt habe. Das geht aber nicht nur bei der Sache so, das war ein Beispiel. Ein anderes wäre, dass ich als ich ca. 8-9 war mal mit einer Mitschülerin von mir Doktorspiele gespielt habe und obwohl das in dem Alter ja gar nichts Schlimmes ist, muss ich immer dran denken wenn ich sie sehe, weil es im Nachhinein vielleicht ein bisschen unangenehm ist.

Ps.: Habe schon mit meiner Mama drüber geredet, sie sagt das kann an der Pubertät liegen und dass das danach vorbeigehen sollte. Sie meinte, sie hat in der Pubertät immer Dinge gezählt die gleich waren, beispielsweise Pfosten vom Zaun oder so.

Also, woran kann das liegen? Ich denke auch oft einfach so aus dem Nichts daran, obwohl ich gerade was Schönes mache oder so. Also, denkt ihr, es geht mit Ende der Pubertät weg und wisst ihr woran das liegen kann oder was man dagegen tun kann?

Danke sehr.

Freundschaft, Missbrauch, Sex, Psychologie, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch, Verarbeitung
3 Antworten
Wann beginnt sexueller Missbrauch?

Hallo,

Ich bin jetzt 17 Jahre alt und mein Bruder 21. Wir hatten früher, also bis er 18 geworden und ausgezogen ist, kein guten Verhältnis zu einander, er hat mich fertig gemacht, geschlagen und dafür gesorgt, das ich in der Schule ,,gemobbt“ wurde, nicht weil er mich vor den anderen geärgert hat, sondern weil er so viel dumme Sachen gemacht hat, wie z.B. Tankstellen überfallen usw. das fiel dann halt alles immer wieder auf mich zurrück... Als ich dann ca. 10 - 11 Jahre alt war, wollte er immer mit mir Wahrheit oder Pflicht spielen, worüber ich mich am Anfang auch sehr freute, weil ich gerne Zeit mit ihm verbrachte, bzw. Anerkennung von ihm bekam.. Aufjedenfall lief es dann darauf, das es zu Sexuellen Handlungen kam, wie weit genau das ging weiß ich nicht, weil ab einem gewissen Punkt alle meine Erinnerungen weg sind... Er spielte diese Spiele auch mit mir, wenn seine Freunde dabei waren, so dass die mich auch anfassen durften😕

Jetzt ist meine Frage, ob es sein kann, dass das ein bzw einer der Auslöser dafür sein kann, das ich Depressionen bekommen habe, mich selbstverletze, Suizid Gedanken habe, Angst vor Jungen/ Männern habe und dafür, das ich so ein geringes Selbstwertgefühl habe, ich weiß halt nicht ob das noch ,,normal“ war, oder schon zu viel... ich will das es mir besser geht, möchte meiner Therapeutin aber nicht davon erzählen, weil ich mir unsicher bin, ob das wirklich nicht richtig war...

lg und Danke für jede Amtwort

Therapie, Freundschaft, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
11 Antworten
Inzest in der Vergangenheit- schuldig?

Hallo,

ich möchte zu Beginn sagen dass diese Frage mich nicht persönlich betrifft, sondern eine gute Freundin (ist aber eig. vollkommen egal).
Die Situation: Meine Freundin hat einen 6 Jahre älteren Bruder welcher sie in ihrer Kindheit (5-12J.) immer wieder berührt und dazu gebracht hatte, für ihn zu strippen und auch andere intime Dinge zu machen. Sie hat mir immer wieder beteuert, dass er ihr nie wehgetan hat und dass sie auch immer sofort aufhören konnte, wenn sie es wollte. Jedoch hatte ihr Bruder sie im frühen Kindesalter mit kleinen Dingen erpresst (ihr Spielzeuge angeboten und ihr ins Gewissen geredet), damit sie darauf eingeht, da sie sich zu Beginn geweigert hatte.
Als sie mir dies erzählt hatte, fragte sie mich ob es richtig sei, sich schuldig zu fühlen.
Ich zitiere: "Ich war damals zwar nur ein Kind aber ich hätte es besser wissen müssen. Ich gebe ihm die Schuld- und ich gebe ihm nicht die Schuld. Ich weiß er war älter und wusste es wahrscheinlich bereits besser. Aber ich fühle mich so schuldig!"
Nun meine Frage an euch:
Wie steht ihr dazu? Glaub ihr, sie muss sich schuldig fühlen? Soll ich ihr raten, sich in Therapie zu begeben? Und wer trägt eurer Meinung nach hier die Schuld? Der ältere Bruder? Meine Freundin, weil sie zugestimmt hatte? Oder niemand?

Schmerzen, Familie, Freundschaft, Sex, Recht, Psychologie, Bruder, inzest, Liebe und Beziehung, Schuldgefühle, Schwester, sexueller Missbrauch
7 Antworten
Was treibt einen vergewaltigter dazu an andere menschen zu missbrauchen?

Bei mir seit kurzem vermutet, dass ich als kleies Kind sexuell missbraucht wurde.

Ich habe dies erst mit 21 Jahren Erfahren. Vorher wusste ich nie vorher meine ganzen Ängste und Störungen kommen. Ich dachte einfach nur das ich behindert bin und das ich mich deswegen so verhalte.

Vermuetet wird es deswegen, da mein Opa andere Kinder vergewaligt und Missbraucht hat und das damals aber niemand wusste und das niemand da drauf geachtet hat mich nicht mit ihm alleine zu lassen.

Heute lebt mein Opa nicht mehr und deswegen werde ich ihn nie damit Konfrontieren können und nie sicher wissen dass er mir auch was angetan hat.

Naja irgendwie mache ich mir in letzter Zeit deswegen viele Gedanken und ich Frage mich was es für Gründe gibt, die einen Menschen dazu antreiben Kinder zu missbrauchen? Machen sowas nur Psychopathen oder was treibt Menschen dazu an so zu handeln?

Und könnten diese Menschen sich irgendwie Hilfe holen, wenn sie merken würden, das sie so Anfangen wurden solche Gedanken zu bekommen? Kann man sowas Therapieren und verhindern?

Ich Frage das nicht, weil ich selbst solche Gedanken habe, jemanden etwas anzutun (ich hab Angst dass des falsch rüber kommt) Es interessiert mich nur irgendwie was für Menschen das sind und was sie so dazu antreibt sowas zu machen

Mein ganzes Leben ist (wahrscheinlich) wegen dieser sch* runiert da ich einfach nur noch unter seltsamen Ängsten leide und da nicht mehr raus komme irgendwie. Ich will nur wissen warum er das gemacht haben könnte

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch, vergewaltigt, Fragen
7 Antworten
Wieso fühle ich mich nicht sexuell missbraucht?

In meiner Kindheit gab es häufig Situationen, in denen ich nackt unterwegs war (bin auf einem sehr ländlichen Bauernhof groß geworden). Ich erinnere mich an viele Situationen, an denen ich mit meinem Kindergartenfreund am See war und mir sein Vater mal einen „Na los aufi“-Tätscher auf den nackten Po gegeben hat oder man wurde eingerieben, oder ich bin Nackedei in den Armen meines großen Bruders, beim Zelten eingeschlafen. Und da wurde auch mal gestreichelt (natürlich nicht am Intimbereich), aber es fühlte sich immer nach Geborgenheit an und natürlich, ohne irgendein einen Druck der ausgeübt wurde.

Als ich 8 bis 9 war, kam häufig einen 3 Jahre älterer Junge zum spielen vorbei, und im Schuppen ging man mal eindeutig weiter als die üblichen Doktorspiele. (Bin übrigens stock hetero, sowas hat also anscheinend keinen Einfluss) Und ich weiß noch, wie der geistig zurückgebliebene Sohn (damals vielleicht 20 Jahre alt) eines Nachbarns, mir und meiner Schwester seinen errigierten schniedel gezeigt hat und wie wir gelacht haben.

Rückblickend kann ich sagen, (und das natürlich nicht nur wegen diesen ganzen Dingen) dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

Wenn ich heute im Mittagsmagazin einen Beitrag sehe, bei dem ein Mann sich vor einer 8 jährigen entblößt hat, dann ist das natürlich ein No-Go!! Aber kurz danach kommt dann eine Kinderpsychologin ins Bild und spricht von schwerem möglichen Trauma einer solchen Begegnung. Wieso hatte ich sowas nie!? Auch nicht wenn mich mal jemand am Hintern berührt hat (wie oben beschrieben).

Und meine Frage ist: Wieso habe ich keinen Knacks von den vielen „Begegnung“ in meiner Kindheit zurückbehalten?

Kann das vielleicht daran liegen, dass die Hysterie, die um ein Kind herum entsteht bei einer solchen Sache, dass Kind manchmal mehr traumatisiert als die eigentlich Tat!? Oder war es in meiner Kindheit einfach eine andere Zeit?

Psychologie, Kindheit, Liebe und Beziehung, Moral, sexueller Missbrauch
10 Antworten
Kirchliche Missbrauchsfälle: Warum haben sich die Pfarrer ausgerechnet an Kindern vergangen und warum gab es so wenig innerkirchliche Konsequenzen?

Hallo Community,

seit Kurzem ist ja die Studie, die die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche untersucht hat, draußen. Gestern hat sich katholische Kirche dazu geäußert.

Bei dem sind bei mir aber 2 große Fragen offen geblieben:

- 1: Warum hatten die Pfarrer, Bischöfe etc. eigentlich ihre sexuellen Verhältnisse mit Kindern und nicht mit einem Erwachsenen?

Das wäre zwar intern ein Verstoß gegen das Zölibat gewesen, aber immerhin wäre das rechtlich erlaubt gewesen. Kein gesunder Mensch würde dann auch noch drauf kommen, sich an einem Kind zu vergehen. Warum haben die sich nicht einfach eine erwachsene Frau bzw. einen erwachsenen Mann gesucht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gläubigkeit so unattraktiv macht, sodass ein Pfarrer keine Frau/Mann abbekommt und wenn doch, dass den Bordellpartner die Berufstätigkeit großartig interessiert. 

  • 2: Warum sind so selten Hinweise an die Öffentlichkeit gekommen und warum hat die Kirche ihre Pfarrer/Bischöfe etc. nicht selbst angezeigt und raus geschmissen?

Über 1600 Kinder wurden seit 1946 teilweise über Jahre missbraucht. Allein das hätte doch eigentlich schon genug Hinweise seitens der missbrauchten Kinder ergeben müssen. Desweiteren beruht die Studie auf der Untersuchung kircheninterner Akten, die die Kirche selbst erstellt und angelegt hat!

Da muss doch der erstbeste Berichtschreiber, der jene Akte schrieb, hellhörig geworden sein. Spätestens aber der Zweite, der das zur Kontrolle ließt. Das würde ja bedeuten, dass es innerhalb der Kirche einen ganzen Kreis an Personen gäbe, der sich gegenseitig deckt (quasi eine Verschwörung). Und falls, wie laut Aussage der Kirche die Begründung für die Geheimhaltung sei, dass man damit die Reputation der Institution Kirche schützen wollte, warum sind dann jene Menschen nicht haus hoch aus der Kirche rausgeschmissen worden? Warum gab es so wenig interne Konsequenzen?

vielen Dank für eure Antworten!

Religion, Kinder, Kirche, Missbrauch, Psychologie, Bibel, katholische Kirche, sexueller Missbrauch, Philosophie und Gesellschaft
22 Antworten
In Betrügerfalle reingefallen/sexuell belästigt was kann ich machen?

Ich wurde heftigst verarscht. Ein Mädchen schrieb mir auf fb ob ich Interesse an einem Hostessen Job hätte mit sehr guter Bezahlung für wenig Mühen auf diversen Messen. Sie gab mir die Nummer von dem Mann bei dem ich mich mit 2 nacktbildern „vorstellen“ musste. Man schaffte es mich so dermaßen zu manipulieren das ich mich auszog (das war übrigens die Voraussetzungen um den Job zu bekommen). Er griff mir überall hin obwohl ich deutlichst sagte kein angreifen und keinen Sex (das war meine Vorrausetzung um überhaupt zu kommen) er meinte ja er will meinen Körper nur SEHEN. Heute schrieb er mir ob ich andere Mädchen kenne, er bräuchte dringend welche. Für jede Vermittlung 800€. Da hat’s mir dann endlich meine verdammten Augen geöffnet. Ich bin mir ziemlich sicher das der Typ aus WhatsApp und das Mädchen aus fb 1 Person war, das Fb Profil/ das Mädchen, fake. Bitte keine fronts, ich weiß das das nicht das feinste war was ich in meinem Leben tat aber meine Naivität und Neugier habens mal wieder verkackt. Was soll ich denn jetzt machen? Wird die Polizei mir helfen können wenn er nicht gewalttätig wurde und ich mich „freiwillig“ auszog? Bzw ich einfach so hart verarscht wurde das es überhaupt dazu kam. Und er probiert es ja sicher nicht nur bei mir, dieses Ekelpaket ist wirklich das letzte, ich dachte wirklich nicht das mir sowas passieren würde. Abgesehen von mir sind vl auch Minderjährige dabei,die er anschreibt.Ich kann mir jetzt alles vorstellen. Die Geschichte die er auf Lager hatte und das erfundene Mädchen aus Fb, war gut durchdacht. Mein Misstrauen kam erst wieder als er meinte du musst dich jetzt ausziehen..Der Typ ist um die 35. Extremst manipulativ, trotz meines Misstrauen und Ratschlägen von Freunden,glaubte ich ihm irgendwann.

Ich hoffe jmd kann vl helfen, danke

Freundschaft, Polizei, Recht, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
9 Antworten
Kleine Schwester erhält sexuell Anstößige Bilder auf Instagram - Anzeige?

Nabend Leute,

ich schreibe die Frage im Namen meiner Eltern, da ich wohl der Technikbegabteste bin.

Vor ein paar Tagen kam meine kleine Schwester mit einem Genitalbild eines Mannes, welches sie auf Instagram erhalten hatte zu meinen Eltern. Die waren natürlich außer sich und fragten wieso sie das auf dem Handy hätte. Sie screenshotteten den Verlauf und das Bild und kamen dann zu mir. Sie haben mich gebeten ob eine Anzeige gegen den Account Sinn machen würde, bzw sich der Aufwand dafür lohnt.

Meine Einschätzung ist bisher eher negativ, daher Frage ich nochmal hier.
Meine Schwester ist erst 11. Also ist die Vorstellung widerlich.
Allerdings ist Instagram nach seinen Richtlinien erst ab 13 erlaubt. Somit erster Fehler auf unserer Seite.
Der Account besaß weder Profilbild, Beschreibungen oder einen Namen.
Er hat nicht viele Nachrichten gesendet, aber  meine Schwester hat auch noch mitgespielt 🤦🏼‍♂️ ... schreibt ihm, dass sie soetwas noch nie gemacht hat.
Vermutlich ist der ganze account inzwischen sogar gelöscht.
Wir haben also nur den ehemaligen Benutzernamen + Bilderbeweis.
Allerdings werden die Bildbeweise vermutlich nicht angenommen, da Chatverläufe sowie das Bild zu leicht zu manipulieren sind.

Bitte einfach mal eure Gedanken oder Erfahrungen falls es solche gibt (ich hoffe nicht) hier drunter schreiben.

VG

Internet, Kinder, Polizei, Recht, aufwand, Anzeige, Schwester, sexueller Missbrauch, Instagram
10 Antworten
Muss ich mich in dieser Situation schuldig fühlen?

Es geht darum, dass meine Oma einen zweiten Mann hat, der nicht mein leiblicher Opa ist und mich mal im Kindesalter unten im Schritt intensiv und bewusst angefasst hat (fast jeden Tag beim Schlafen; immer als ich wach wurde, hörte er auf).

Damals habe ich es nur meiner Oma anvertraut, die daraufhin nur meinte, "Willst du die Familie kaputt machen, indem du's deinen Eltern sagst?" Deswegen schwieg ich. Bis ich älter geworden bin es meiner Mutter erzählt habe (mit 20) und es bei meinen Geschwistern (jünger als ich zehn Jahre) gemerkt habe (blödes aber bewusstes anfassen in der Öffentlichkeit) Meine Schwestern merkten es auch und erzählten es meiner Mutter.

Doch eines Tages war es extrem. Meine kleine Schwester kam und meinte ihn draussen getroffen zu haben. Er zog sie ein wenig zur Seite und seine Hand gelang in ihre Unterhose.. Er sagte er hätte ein Geschenk für sie wenn sie nichts den Eltern sagen würde.. Nach dieser Aktion ist meine Mutter zu ihm gegangen und machte Ansage (er soll sich fernhalten usw) Am selben Abend ging er weg.

Nun ist er schon eine Woche mit Fahrrad weg. Er hat niemanden hier in Deutschland zu wem er gehen könnte. Geld keins dabei und nun weshalb ICH mich schuldig fühle: dass er weg war wussten nur meine Oma, meine Eltern und ich. Und ich habe der Freundin vom Cousin erzählt was alles passiert ist..

Das ist übrigens der echte Enkelsohn von ihm. Und nun rufen seine Eltern (Tochter von diesem Opa) und alle anderen Familienmitglieder meine Mutter an und beschuldigen sie, dass er wegen ihr weggelaufen ist und falls ihm nun was passiert ist oder er sich umbringt fühlt sich meine Mutter schuldig und schreibt mir jeden Tag in WhatsApp warum ich es weitererzählt habe- wegen mir hat sie den ganzen Stress..... Ich weiss, es war falsch Familienangelegenheiten zu erzählen... Doch was ist denn nun??

Familie, Freundschaft, Recht, Gesetz, Psychologie, Liebe und Beziehung, Schuld, Schuldgefühle, sexueller Missbrauch, Strafrecht, Vermisste Person
13 Antworten
Verdrängter Missbraucht?

Hallo,

ich bin etwas verwirrt und auch überfordert mit dem Thema. Ich bin Mitte 30 und versuche seit knapp 2 Jahren mit Hilfe einer Therapie zu verstehen warum mein Leben sich so schwer gestaltet. Ich lange schwierige Beziehungen geführt habe, beruflich und sozial mehrmals fast komplett abgestürzt bin, zwischen zeitlich ein Drogen Problem hatte etc.

Viel davon hängt mit dem frühen Tod meiner Mutter zusammen. Und auch sonst hab ich über die Therapie viele Fortschritte gemacht. Trotzdem bin ich immer wieder Depressiv und habe Schuldgefühle.

Da ist noch etwas was ich nie so ernst genommen habe. Vielleicht auch weil ich es verdrängt habe oder nicht wahrhaben will/wollte.

Ich habe auch noch nie darüber gesprochen, auch nicht in der Therapie ( das habe ich aber demnächst vor ). Meine ältere Schwester hat mich als ich ein Kind war (so ca. 5 oder 6 Jahre alt) sexuell missbraucht. Sie ist 8 Jahre älter als ich und ich kann mich sehr genau an einen Vorfall erinnern. Aber da ist auch die ein oder andere Situation die sehr verschwommen und vage in meinem Gedächtnis ist. Irgendwas ist da was ich nicht fassen kann.

Meine Frage ist nun kann es sein das ich das so verdrängt habe ? Und wenn es jetzt doch nur einmal passiert ist, kann es trotzdem schaden angerichtet haben ? Kann es sein das ich jetzt erst so spät damit konfrontiert werde ?

Falls die Fragen naiv rüber kommen möchte ich mich bei allen die Missbraucht wurden entschuldigen. Ich mein das nicht Böse. Aber die Vorstellung das dass etwas mit mir gemacht hat lässt mich nicht los.

Dann war da auch diese Situation einige Jahre später, da hatte auf einem Familienfest mein jüngerer Cousin auch sowas erwähnt. Niemand hat darauf reagiert . Ich erinnere mich noch genau wie ich da saß und mir schlecht wurde und wie gelähmt ich mich fühlte.

Danke

Familie, Psychologie, Liebe und Beziehung, Schwester, sexueller Missbrauch, Auswirkungen
3 Antworten
Gehört das zum sexuellen Missbrauch?

Hi ich bin eine 24 Jährige Frau. Als ich und meine Schwester noch kleine Kinder waren musste immer unser Opa auf uns aufpassen da unsere Eltern arbeiten mussten. Wir waren beide im Kindergarten (so 5 Jahre muss ich gewesen sein glaub ich als es anfing , meine Schwester ist ein Jahr jünger) und ich glaube es ging bis zur 2ten oder dritten Klasse das mein Opa auf uns aufgepasst hat. Als er auf uns aufgepasst hat, hat er immer wenn er mit mir oder meiner Schwester alleine war seinen Penis herausgeholt. Irgendwann in der Grundschule haben wir uns getraut darüber zu reden und ich habe also von meiner Schwester erfahren das er es bei ihr auch gemacht hat. ich erinnere mich daran wie ich gemalt habe, oder später in der Grundschule Schulaufgaben gemacht habe und er immer nah hinter mir stand und seinen Penis gestreichelt hat, ich weiß dass ich immer große Angst vor ihm hatte und ihn ekelig fand. Natürlich haben wir erst spät in der 3 klasse oder 2ten Klasse weiß es nicht mehr genau, uns getraut unseren Eltern davon zu erzählen worauf der Kontakt abgebrochen wurde. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich gar nicht an meine Kindergartenzeit erinnere....ich weiß nicht wieso. Mein Opa holte immer wenn er bei mir oder meiner Schwester war den Penis raus, bei meinen Brüdern hat er es nicht gemacht.Ich weiß nicht in wie fern das schon zum sexuellen Missbrauch gehört? Denn ich kann mich nicht daran erinnern dass er mich mal irgendwo angefasst hat, er hat halt immer nur an sein Ding rumgespielt. Dennoch denke ich da ich ja noch sehr jung war und das ganze in diesem Alter noch gar nicht verstehen konnte, dass es mich irgendwie traumatisiert hat. Denn ich bin ein sehr zurückgezogener Mensch . Meine Schwester erzählte , dass sie mal davon aufgewacht ist, weil Opa sie an der Scheide gestreichelt hat. Ich kann mich an Berührungen dieser Art nicht mehr erinnern , weiß aber , dass Opa oft im Zimmer war als ich aufgewacht bin. Es ist alles schon sehr lange her und mein Opa ist schon tot, dennoch lässt mich der Gedanke manchmal nicht los, dass da vielleicht mehr passiert ist , als das woran ich mich erinnere...Er hat mich nicht vergewaltigt, dennoch denke ich das es zum sexuellen Missbrauch gehört. Ich weiß nicht warum ich das schreibe, ich denke, ich möchte einfach eure Meinungen hören. Ich habe überlegt vielleicht mit einer Psychologin darüber zu reden habe mich bisher aber nicht getraut, da ich eigentlich nie darüber wirklich nachgedacht habe oder nie daran denken wollte was geschehen ist. ich habe auch angst dass so ein Gespräch vielleicht verborgene Erinnerungen wieder hervorholen könnte und ich weiß nicht ob mir so ein Gespräch helfen oder schaden würde .Was meint ihr ?

Missbrauch, Sex, Belästigung, sexueller Missbrauch
6 Antworten
Ereignisreiches Leben, was hat euch geholfen?

Hi ihr Lieben

Vielleicht hat der eine oder andere etwas ähnliches wie ich erlebt und kann mir sagen, was ihm/ihr am besten geholfen hat.

Auch tut es mir einfach gut, alles nieder zuschreiben und mal auf den Tisch zu legen:

Da meine Mutter nie gutes Selbstvertrauen hatte, heiratete sie einen bösen, narzisstischen Mann - nennen wir ihn T. - mit starken psychischen problemen. Sie ist wunderschön und intelligent und hätte es so viel besser verdient.

Als ich 4 war, litt ich unter Kinderepilepsie, die sich mit 16 glücklicherweise ausgewachsen hat. Meine Mutter weinte täglich und war ständig krank. Mein Vater hatte das starke Bedürfnis, die ganze Familie so gut es geht zu isolieren. Statt zu spielen, verbrachte ich den Grossteil meiner Zeit als Kleinkind damit, meine Mama zu trösten.

Mit 11 zogen wir zum ersten mal um. Kurz darauf wurde bei meiner älteren Schwester ein Gehirntumor diagnostiziert. Ihr wurde eine Überlebenschance von 1 zu 100’000 zugeschrieben. Meine Mutter verbrachte 100% ihrer Zeit im Spital, um meiner Schwester zu schauen - was auch völlig verständlich ist!

Mein Vater wieder verbrachte mehr Zeit zuhause. Er kam mit der ganzen Situation nicht klar und suchte Trost im Alkohol. Er wusste nicht, was er tut und begann, mich sexuell zu missbrauchen. Fast täglich.

Wir zogen 4 weitere male um. Immer war ich die scheue Neue - das perfekte Mobbingopfer.

Tagsüber wurde ich gehänselt, in der Nacht missbraucht, meiner Mutter konnte ich nicht noch mehr Last zumuten, sie hatte genug mit meiner Schwester zu tragen.

Wie durch ein Wunder hat meine Schwester überlebt und ihr geht es gut.

Ich litt jahrelang unter einer PTSS mit extremen Panikattacken. Jegliche Art von Psychopharmaka löst bei mir den Negativeffekt aus, diese halfen also nicht.

Ich erzählte viel später meiner Mum was passiert war. Erst als T. anfing, gewalttätig zu werden (ich lief zuhause nur mit einem Messer im Ärmel herum), reichte sie glücklicherweise die Scheidung ein.

Ich, als völliges Vrack, fing mit 16 erst an, alltägliche Dinge zu lernen, wie alleine Bus zu fahren oder einzukaufen.

Ich machte unglaubliche Fortschritte, meine Panikattacken wurden immer milder.

Heute bin ich 19 Jahre alt, wirke (wie Leute es mir sagen) offen, freundlich, attraktiv, bin mehr oder weniger unabhängig und wohne und studiere in Australien. Flashbacks und andere Spuren sind noch da. Das einzige, was sich nie ändern wird, sind die schlechten Erinnerungen, keinen Schulabschluss und die Narben an meinem Handgelenk.

Entschuldigt den endlosen Text, falls jemand tatsächlich den ganzen liest: Respekt! Und danke :).

Falls irgendjemand auch einiges im Leben einstecken musste: Denke daran, du bist wunderschön, wertvoll und geliebt, egal was andere sagen! Wenn ich es könnte, würde ich dir all meine Liebe geben und dir helfen so gut ich es kann. <3

Leben, Familie, Krankheit, Psychologie, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Sexueller Missbrauch

Kann es sein das man nicht merkt das man vergewaltigt wurde

11 Antworten

Mein Bruder begrapscht mich!?

12 Antworten

Verjährung sexueller Missbrauch - USA

5 Antworten

Was hat mein Opa mit mir gemacht... Achtung langer Text aber ist echt wichtig...?

10 Antworten

blutungen /schmerzen / narben nach Vergewaltigung

2 Antworten

Als Kind vom Bruder missbraucht..

9 Antworten

Kann man Ko-Tropfen riechen und schmecken?

5 Antworten

MEIN bruder hat meine Tochter angefasst ... ich bin am ende wie soll das weiter gehen?

21 Antworten

Erzwungener Analverkehr-Folgen?

2 Antworten

Sexueller Missbrauch - Neue und gute Antworten