Schlafen heutzutage alle so schnell miteinander?

Hi!

Ich habe mich gefragt, ob es heutzutage normal ist dass man so super schnell sex miteinander hat. Ich erlebe es in meinen Umfeld, dass Pärchen nach 1/2 Wochen Beziehung miteinander schlafen oder super jung schon viele Sexpartner- oder Dreier hatten. Teilweise haben Bekannte beim ersten Date Sex.

Ich bin 19 und noch Jungfrau, außer Küssen ist bei mir nicht viel gelaufen. Ich wollte das nicht, nur weil es ,,alle schon gemacht haben". Ich hatte die Möglichkeit, aber für mich hätte mehr dazu gehört.

Inzwischen verunsichert mich das Ganze aber, weil ich Sorge habe dass mein zukünftiger Freund auch mit so einer Einstellung wie alle in meinem Umfeld voran geht. Irgendwie sehe ich nur Männer die so durch die Gegend laufen. Da wird man komisch angeguckt wenn man noch Jf ist, geschweige denn man würde dann in der Beziehung noch mit dem Sex warten, bis man das nötige ,,Vertrauen" entwickelt hat.

Es ist ja auch eher ungewöhnlich dass man mit 19 noch keinerlei sexuelle Erfahrung hat. Fände ,,Mann" es da nicht nervig zu warten?

(Mit 14 ist es ja noch normal zu warten, Vertrauen aufbauen, blabla, aber mit 19 gehen da viele Leute schon sehr schnell ran..) habs selbst bemerkt. Ich kam mir dann total kindisch vor, als ich die schnellen sexuellen Annäherungsversuche zurückgewiesen habe. Ich habe in der Hinsicht leider nicht viel Verständnis von männlicher Seite erfahren.

Vielleicht bin ich auch komisch, aber ich könnte nicht einfach so schnell mit einer beliebigen Person intim werden! Ich brauche Gefühle, Vertrauen und Augenhöhe. Schneinbar können das aber alle Leute in meinem Umfeld aber auch ohne das alles, anders kann ich es mir sonst nicht erklären.

Geht es Leuten ähnlich? Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

Vielleicht kann mich einer auch beberuhigen:)

Manhmal wünschte ich mir deshalb, ichtte es schon gehabt

Freundschaft, Freunde, Beziehung, Sex, One Night Stand, Psychologie, intimität, Jungfrau, Liebe und Beziehung, Vertrauen, Rücksicht, Erfahrungen
14 Antworten
Wie kann ich ihn darauf ansprechen, ohne ihm Vorwürfe zu machen?

Er ist meine Erste Beziehung und ich habe überhaupt meine ersten Erfahrungen mit ihm gemacht. Bis jetzt hat er sich wirklich immer gut verhalten, und hat alle meine Wünsche und Meinungen respektiert. Auch hat er bei allem gefragt ob es in Ordnung ist, und sich vergewissert, dass ich mich nicht unter Druck gesetzt fühle.

Er hat vor einiger Zeit jedoch so nebenbei erwähnt, was für „niedliche“ Snaps er von seinem Kumpel und dessen Freundin (sie sind ungefähr zeitgleich mit uns zusammen gekommen) bekommen hat, bei denen sie Oberkörperfrei gekuschelt haben (Natürlich hat man nichts gesehen, aber man kann sich daraus schließen was davor/danach passiert ist)

Als ich letztens bei ihm war und wir rumgemacht haben, hat er versucht mein Shirt auszuziehen. Als er gemerkt hat, dass ich abblocke, hat er aufgehört. Ein wenig später hat er dann seins Ausgezogen und danach dann doch meins (er hat zwar gefragt ob alles Ok sei, ich habe das auch bejaht aber nein, das war es definitiv nicht) Dann hat er auch so einen Snap von uns an diesen Kumpel gesendet. Ich habe zwar nichts gesagt, aber ich habe mich extrem ausgenutzt gefühlt. Als würde er das alles nur machen um sich zu beweisen. Versteht ihr? Vllt. war das gar nicht seine Absicht, aber mir gibt es Grund um nach zu denken, und seit dem das passiert ist meide ich ihn unterbewusst, und erwische mich wie ich jedes Treffen absagen will und Ausreden erfinde.

Was soll ich machen?

Liebe, Freizeit, Freundschaft, Erotik, Sex, Privatsphäre, Sexualität, Psychologie, Liebe und Beziehung, Respekt, Rücksicht, snap, Snapchat, nudes
11 Antworten
Findest du, daß Hundebesitzer oft wenig Interesse für die Belange anderer Mitbürger haben und meinen, alle müssen sich nach den Belangen der Hunde richten?

Bei uns in der Stadt prallen oft Hundebesitzer mit anderen zusammen.

Trotz Leinenpflicht werden die Hunde ohne Leine losgelassen, verschrecken Brutvögel, ängstliche Fussgänger und springen andere Leute, insbesondere Kinder, während ihres Freigangs an.

Fahrradfahrer werden durch quer über den Weg gespannte Leinen auf Spazierwegen zu Fall gebracht, ganze Bürgersteigzüge und fremde Vorgärten sind voll mit Kothaufen.

Die Rechte anderer Mitmenschen scheinen hinter dem Bewegungswunsch der Tiere zurückstehen zu müssen.

Entläuft ein Hund, werden lokale Facebook-Nachbarschaftsgruppen mit Gesuchen mehrmals am Tag zugespammt.

Es wird vor Giftködern, Hundefängern etc gewarnt, ansonsten gibt es kaum Beiträge von diesen Leuten.

Man trifft diese Leute selten bei Gemeinschaftsaktionen an, die auch anderen Menschen nützen, wohl aber auf Tierbasaren usw.

Ist das nur mein Eindruck, oder zählen die Hunde bei manchen Menschen mehr als das Miteinander mit anderen Menschen. Nicht-Hundebesitzer scheinen Menschen zweiter Klasse zu sein, die eh keine Ahnung haben...

Wie empfindet Ihr das?

Hundeliebhaber sind wie Du und ich. 50%
Ich habe mit Hundebesitzern gute u. schlechte Erfahrungen gemacht 14%
Hundeliebhaber sind oft egoistisch und auf den Hund fixiert 12%
Ich habe überwiegend gute, selten schlechte Erfahrungen gemacht 10%
Hundeliebhaber sind bessere Menschen. 5%
IIch habe überwiegend schlechte, selten gute Erfahrungen gemacht 5%
Ich bin selbst Hundebesitzer und mein Hund hat Vorrang 5%
Tiere, Hund, Haustiere, Einstellungen, Psychologie, Benehmen, Benimm, Egoismus, Gesellschaft, Hundebesitzer, Hundekot, Leinenzwang, rücksichtslosigkeit, Soziologie, Tierliebe, Weltbild, Rücksicht
20 Antworten
Bettlägerig: Was tun?

Wir haben einen Angehörigen, ü80, der seit Juli im Krankenhaus ist. Gefäßvverschluss, Kurzzeitpflege, Bein "faulte ab", Beinamputation (sehr kurzfristig, kräftig von uns unterstützt mit "dann wird es besser, du hast weniger Schmerzen, kannst in den Rollstuhl"). Jetzt Dekubitus und trockene Nekros am linken Fuß.

Inzwischen rennen wir (3) Angehörigen von A nach B, organisieren und redne mit dem Patienten fast nur noch über Maßnahmen und Organisation. ALLES kommt plötzlich und unsanft.

Uns platzt zwar auch fast der Kopf, aber ich vermute jetzt, dass alle inklusive uns die Sache falsch angehen. Der Patient schläft sehr viel, wenn wir nachmittags kommen, und oft schließt er im Gespräch die Augen, schüttelt nur minimal den Kopf oder nickt minimal.

Bis jetzt war mein Thema die letzten Tage "Leben mit Bettlägerigkeit", aber vielleicht lautet das Thema auch "rücksichtsvolle Mobilisation" oder "Motivation bei Depression aufgrund der Situation". Der Patient scheint es so zu empfinden, dass er erst mal Ruhe braucht, Physios "brutal" sind (zu schnell zu viel machen), wir nur über Organisation/ Krankheit mit ihm reden, eigentlich keiner IHN sieht (nehme ich an). OP war am 21. September.

Eine richtige Beratung, psychologische Unterstützung etc. erhält er unseres Wissens nicht. Es geht immer nur um "Sie müssen (trinken, mitmachen, sich anstrengen, essen, zuhören etc."). Es geht nie um "wie geht es Ihnen, Sie können sich erst mal ausruhen, es gibt einen schaffbaren Weg". Ihm wurde Prothese und Rollstuhl in Aussicht gestellt, aber schon das auf den Spezialsessel (erst von Bett zu Liege) setzen ist körperlich und psychisch eine exterme Tortur mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins.

Uns wird in allem (Pflegeplatz, Mobilisation, Geriatrie sollte schon nach 3 Tagen stattfinden - er fühlt sich überfordert, bräuchte erst mal 14 Tage oder länger gefühlt Ruhe) Zeitdruck vermittelt. Das bringt nichts voran.

Wir möchten nicht zynisch über Hobbys etc. reden, wenn seine Frage ist, wie komme ich wieder aus dem Bett. Wir möchten nicht nur über Orga/ Medizinisches reden, wenn seine Frage ist, welche Lebensqualität, welchen Stellenwert habe ich noch. Wir möchten nicht nur Händchen halten, wenn seine Frage ist, bin ich noch ein Mann, wer bin ich jetzt für die Familie. Wir möchten nicht hilflos rumstehen, wenn er jetzt Sicherheit bräuchte.

Das Problem ist nur: Wie vermittelt man ihm Zuverischt und wie organisiert man die, ohne ihn zu überfordern? Er möchte wieder gehen oder jedenfalls mobil sein, aber jede Maßnahme überfordert ihn gerade massiv. Physios etc. vermitteln Zeitnot, "jetzt handeln, sonst wird das nichts mehr". Er vermittelt Ruhebedürfgkeit, Überforderung, Angst, nicht mehr als Mensch gesehen zu werden.

Wie geht man da vor, an wen wendet man sich, wie geht man mit ihm psychisch angemessen um, was tut man, damit er alle Mobilisationschancen erhält, trotz aktueller extremer Überforderung?

Medizin, Pflege, Hoffnung, Psychologie, Gesprächsführung, Gesundheit und Medizin, Patient, Rücksicht
8 Antworten
Berufsbildungswerke eure Meinungen?

moin,

wie sind eure Erfahrungen zum Thema Berufsbildungswerke ?

Ich habe dort eine Ausbildung im Logistikbereich gemacht und war dort überhaupt nicht zufrieden. Ganz und gar nicht. Da war es auf dem ersten Arbeitsmarkt angenehmer als dort. Bei meinen Träger stand dort sogar im Mittelpunkt der Mensch. Das war alles andere als im Mittelpunkt. Die schlechten Leute, die in der Schule schlecht waren, sind ausgrenzt worden und konnten nach der Ausbildung sofort wieder nach Hause gehen. Man konnte dort nicht in Ruhe arbeiten, ständig war dort ein Ausbilder anwesend und hat die Richtigkeit der Ware überprüft, bevor man diese zum Kunden hingebracht hat. Dies hat alles gedauert und man konnte nicht wirklich ohne Zeitdruck oder Hektik arbeiten und die Ausbilder haben sogar einen angestrichen. Das fand ich total dämlich. Im Gegensatz zum 1 Arbeitsmarkt. Dort waren die Leute super freundlich und man hatte für sich selber Zeit die Arbeiten durchzugehen. Komisch oder ? Trotzdem im Mittelpunkt der Mensch. Selbst der Ausbilder war total unfreundlich und wollte mich loswerden, obwohl ich die Ausbildung zum Schluss abgeschlossen habe. Wirklich die Schüchternen Leuten wurden dort regelrecht zur Sau gemacht und gemobbt. Selbst von den Wohnbetreuer haben die keine Rücksicht genommen. Da gab es sogar welche, die sich nicht gescheit anziehen konnten und einen Wohnbetreuer brauchten. Und diese haben Ihren Job wirklich nicht ernst genommen. Die waren selber mit sich selbst beschäftigt. Warum schreiben die dann so ein Mist als Slogan ? Ich bin richtig Sauer, wenn es Behinderten nicht erlaubt ist Bildung zu genießen.

Leben, Schule, Job, Ausbildung, Ausbilder, Behindert, Meinung, berufsbildungswerk, Rücksicht, slogan, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
2 Antworten
Warum ist meine Mutter so rücksichtslos (Gestöhne etc.)?

Hi, ich (männlich, 18) möchte hier mal gerne ein für mich sehr unangenehmes Thema schildern, welches mich schon beschäftigt, seit ich ca. 13 bin.

Es geht darum, dass meine Mutter im Zimmer direkt neben mir wohnt und die Türen sehr dünn sind (man hört jedes Geräusch).
Jedenfalls (um es einfach offen zu sagen) schläft sie oft sehr laut mit ihrem Freund.

Das ist für mich jedes einzelne Mal eine scheiß Situation. Ich meine, wer will seiner Mutter und ihrem Freund dabei schon 10 min. zuhören müssen?

Ich gehe schon jeden Tag ziemlich früh schlafen, nur damit ich das nicht immer hören muss und gehe nach 23:00 Uhr gar nicht mehr auf Toilette, weils dann noch lauter ist.

Meine Schwester früher hat deshalb Ohropax benutzt und ich mache dann immer Musik an.

Ich kapier einfach nicht, wie man sich so verhalten kann. Ich bin ja schließlich nicht schwerhörig. Ich würde sie aber auch nie drauf ansprechen, weil es so extrem unangenehm wäre.

Wenn ich mal später Nachhause komme, gehe ich schon garnicht mehr nach Oben in mein eigenes Zimmer, wenn die gerade laut dabei sind.

Wieso ist meine Mutter so rücksichtslos? Es ist ja okay, ein Sexualleben zu haben, aber dass die 1 min danach loslegen, sobald ich in meinem Zimmer bin, ist doch unnormal...

Manchmal fangen die schon an, wenn ich gerade noch im Bad bin.

Langsam wird’s echt zu viel und echt bedrückend.

Musik, Haus, Therapie, Mutter, Sex, Eltern, Psychologie, Ohr, THERAPEUT, Rücksicht
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(hoch) Sensibilität künstlerisch darstellen?

Hallo,

ich habe in der Schule ein Projekt, das heißt "MachtWorte". Für mich ist es ein Machtwort den Menschen zu zeigen und sie darauf aufmerksam zu machen, wie es ist wenn man sensibler ist als die anderen. Und das sie im Umgang mit ihren Mitmenschen nicht so Rücksichtlos und unsensibel sind.

Ich weiß nicht wie ich es darstellen soll. Ich habe zuerst an eine Bilderreihe gedacht. Unser Projekt soll aber auch den Betrachter involvieren (also der soll da nach Möglichkeit etwas anfassen oder machen können). Mein Fokus liegt halt auch überwiegend darauf, das man versteht wie es ist hochsensibel zu sein.

Also Zusammengefasst: Wie kann ich die hoch Sensibilität künstlerisch darstellen, damit sie verstanden wird und die Menschen über den Umgang mit ihren Mitmenschen nachdenken? Die Darstellungsform fehlt mir.

Wichtig ist, das andere sehen, das sie auch nicht HSPs oft sehr verletzen.

Hier nochmal meine genaue Vorstellung: Bei dem Projekt möchte ich zeigen, wie eine sensible Person ihre Umgebung wahrnimmt. Dabei stehen auch die Gefühle und das verarbeiten dieser im Vordergrund. Außerdem, wie andere Personen auf die sensible Person reagieren, wie sie sie bewusst oder unbewusst "gut" bzw. "schlecht" behandeln. Zum Ausdruck soll auch kommen, wie anders sich diese Person fühlt, da sie oft überfordert ist und sie oft falsch verstanden wird.

Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine.

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Wieso gibt er mir nichts zum essen?

Hallo liebe Community,

mein Freund und ich sind seit fast einem halben Jahr zusammen. Er ist 21 und hat letzte Woche seine Ausbildung beendet. Jedoch hat er nie was von seiner Ausbildungsvergütung zu Gesicht bekommen, da alles direkt an seinem Vater ging (Miete,Essen;usw.) ohne, dass er jeglichen Zugriff darauf hatte. Meistens hat er leere Taschen und bekommt von seinem Vater immer nur 10 oder 20 euro, wenn er etwas erledigen muss oder mal was mit mir unternehmen will. Jetzt arbeitet er Vollzeit. Ich bin 17 und gehe noch zur Schule. Freitags manchmal auch samstags jobbe ich, damit ich mehr Geld zur Verfügung habe und mir in meiner Schulzeit auch etwas gönnen kann. Ich habe eigentlich fast nie leere Taschen und kann mir auch mal einfach so eine Pizza kaufen oder ähnliches. Dazu bin ich ein sehr sparsamer Mensch und teile ungern mit Fremden. Folgendes: Mein Freund ist am WE immer bei mir und auch öfters unter der Woche. Bei mir darf er essen, trinken, sich duschen, seine Wäsche werden gewaschen, er bedient sich auch oft und gern und wenn wir mal mit meinen Eltern essen gehen, bezahlen auch immer meine Eltern für ihn mit. Er lehnt dann auch nicht ab oder bedankt sich zumindest. Wenn er morgens von mir aus zur Arbeit muss darf er immer frühstücken und Vesper mitnehmen außer wir haben verschlafen und müssen hasten. Ich habe eigentlich auch kein Problem mit all dem, aber so langsam fühl ich mich echt ausgenutzt. Anfangs hat er es echt übertrieben und richtig viel gegessen, sodass er keine Rücksicht auf meine Geschwister genommen hat. Daraufhin wurde es mir zu blöd und ich hab öfters gesagt, dass er nicht so viel nehmen soll. Seit dem hält er sich auch etwas zurück. Ich bin nicht oft bei ihm und wenn ich es mal bin versuche ich so wenig wie möglich dort zu verbrauchen und dusche auch nicht oder bediene mich selber vom Kühlschrank. Ich warte bis es was zum Essen gibt oder bis mein Freund mich fragt, ob ich Hunger habe. Gestern bin ich zu ihm und war von 14 Uhr bis heute um 6 Uhr bei ihm. In dieser Zeit habe ich nichts gegessen und nur einen Schluck getrunken, weil meine eigene 0,5L Flasche leer war. Er hat sich immer wieder was vom Kühlschrank geholt und das gegessen, während ich mich um seine Bewerbung gekümmert habe. Er hat mich nicht gefragt, ob ich auch was essen oder trinken will. Nicht weiter schlimm. Was mich dagegen sehr traurig und und enttäuscht gemacht hat, war das er heute morgen in der Küche war und sich was zum Essen gemacht hat, dabei hat er mich nicht mal gefragt, ob ich auch was möchte oder zumindest was frühstücken mag. Es war ihm alles egal. Ich war danach etwas verletzt, da ich ihn immer unterstütze und ich ihm gestern auch über 25 Euro geliehen habe, um Bewerbungsmaterialien zu kaufen und dann nochmal Geld, um ein Rezept bei der Apotheke einzulösen. Außerdem bekommt er bei mir auch alles. Ich versteh nicht wieso er heute morgen so zu mir wegen dem essen war. Was ist eure Meinung dazu ? Überreagiere ich? recht er sich?

Liebe, Geld, Beziehung, Aufmerksamkeit, Ausnutzen, Egoismus, geiz, Partnerschaft, ungerecht, Rücksicht
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Trampolin direkt vorm Fenster

Wir wohnen als Mieter in einem Zweifamilienhaus. Unter uns wohnt eine Familie mit 3 Kindern (ebenfalls Mieter). Wären wir kinderfeindlich, dann wären wir dort nicht eingezogen. Wir haben die Wohnung nicht unter Zeitdruck gesucht. Kinder waren für uns bislang nie ein Problem. Und die Kinder unserer Nachbarn sind eigentlich völlig in Ordnung. Bei ihren Eltern ist das leider etwas anders. Sie leben in diesem Haus so, als sei es ein (freistehendes) Einfamilienhaus, sowohl akustisch, als auch, was die Nutzung von Gemeinschaftflächen betrifft. Wenn sie im Garten sind, wird permanent laut geredet und oder telefoniert, ganz gleich, ob wir gleichzeitig auf unserem Balkon sind, oder Nachbarn aus umliegenden Häusern in ihren Gärten oder auf ihren Balkonen. Dass die Kinder ähnlich laut sind, ist eigentlich kein Wunder. Sind alle 8 Stunden am Stück draußen (kommt häufig vor), dann darf (muss!) man 8 Stunden an ihrem Familienleben teilhaben. Der kleine Gartenteil, der unseren Nachbarn exklusiv zur Verfügung steht, hat netto (also nach Abzug von Büschen und Bäumen) vielleicht 40 bis 50 Quadratmeter Fläche. Bislang gab es dort, neben einem kleinen Kaninchenstall mit Auslauf, einen Sandkasten, ein Spielhaus, eine Rutsche, ein kleines Fußballtor und eine Hollywoodschaukel. Jetzt ist noch ein Riesentrampolin mit Fangnetz hinzu gekommen. Einzige Möglichkeit, das noch unterzubringen, war direkt an der Hauswand (Abstand ca. 1 Meter) vor ihrem und unserem (darüber liegenden) Küchenfenster (Entfernung zu unserem Essplatz im Wohn-/Esszimmer ca. 2 Meter und zu unserem Balkon ca. 3 Meter). Wie gesagt - wir sind nicht kinderfeindlich, aber wenn bei dieser Distanz zu unserer Wohnung dann auch um 21:00 (zur Zeit ist es dann fast schon dunkel draußen) noch kreischend gesprungen wird (gern auch zusätzlich mit Hüpfbällen auf dem Trampolin), dann liegen die Nerven irgendwann blank. Reden kann man darüber mit unseren Nachbarn nicht. Die Ruhezeit beginnt eben erst um 22 Uhr. Wer das nicht erträgt ist kinderfeindlich.

Der Vermieter (er wohnt in einem anderen Ort) kann das Problem zwar theoretisch nachvollziehen, mag aber auf eine Familie mit Kindern, die zuverlässig ihre Miete zahlt, keinen Druck ausüben. Die Nachbarn verschanzen sich hinter ihren Kindern (Kinderlärm muss hingenommen werden. Und wenn man googelt, dann merkt man schnell, dass man gegen Familien mit Kindern mittlerweile kaum eine Chance hat. Egal, wie rücksichtslos sich die Eltern verhalten - im Zweifelsfall fallen die Betroffenen dem Kindeswohl immer zum Opfer.

Gibt es irgendetwas, was man tun kann?

Kinder, Garten, Recht, Trampolin, Lärm, Nachbarn, Rücksicht
3 Antworten
Nachbarin spinnt rum

Also ich muss jetzt mal nach einer neutralen Meinung fragen.. Ich bin leider gestraft mit einer Nachbarin, die nicht ganz dicht zu sein scheint.. Nachdem ich sie schon einmal ganz lieb und nett um etwas Rücksichtnahme gebeten habe, weil ständig und stundenlang laute Musik lief, gern auch mal nachts um 1 Uhr, oder nachts sonst irgendwelche Parties stattgefunden haben, hat sie darauf schon total aggressiv und beleidigt reagiert und grüßt mich seitdem auch nicht mehr lol - naja, ich werds überleben.. wer weiß schon, was die für psychische Problemchen hat.. Danach wars aber wenigstens ne Weile ruhig. Jetzt hat sie sich anscheinend was neues ausgedacht, das Treppenhaus wird mit großem Gepolter jetzt Wochenends um halb 8 Uhr morgens geputzt, Mülltonnen nachts um 23 Uhr rausgeschoben und um 7 Uhr morgens wieder rein in den Hof, wobei sie dafür direkt einmal komplett an meiner Wohnung entlang rollen muss. Dabei ist sie den ganzen Tag zuhause und könnte das auch zu anderen Uhrzeiten machen. Ihre Wohnungstür knallt sie jetzt auch immer mit Karacho zu, damit es auch jeder hören kann. Dabei geht das sehr wohl auch leise, aber diese Aufgabe überfordert sie anscheinend total lach - Bin ich da jetzt empfindlich wenn ich denke, sowas muss doch nicht sein und sieht für mich aus wie reine Absicht und Provokation? Selbst wenn es keine Absicht sein sollte, man kann doch nicht so dumm sein und davon ausgehen, dass alle anderen Nachbarn um die gleiche Uhrzeit wach sind oder schlafen wie sie und einfach leben, als ob man ganz allein auf der Welt wäre. Kann jemand wirklich so dämlich sein? Und kann ich mich deswegen bei der Verwaltung beschweren?

Haus, Wohnung, Mieter, Lärm, Nachbarn, Rücksicht
8 Antworten

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