Bettlägerig: Was tun?

Wir haben einen Angehörigen, ü80, der seit Juli im Krankenhaus ist. Gefäßvverschluss, Kurzzeitpflege, Bein "faulte ab", Beinamputation (sehr kurzfristig, kräftig von uns unterstützt mit "dann wird es besser, du hast weniger Schmerzen, kannst in den Rollstuhl"). Jetzt Dekubitus und trockene Nekros am linken Fuß.

Inzwischen rennen wir (3) Angehörigen von A nach B, organisieren und redne mit dem Patienten fast nur noch über Maßnahmen und Organisation. ALLES kommt plötzlich und unsanft.

Uns platzt zwar auch fast der Kopf, aber ich vermute jetzt, dass alle inklusive uns die Sache falsch angehen. Der Patient schläft sehr viel, wenn wir nachmittags kommen, und oft schließt er im Gespräch die Augen, schüttelt nur minimal den Kopf oder nickt minimal.

Bis jetzt war mein Thema die letzten Tage "Leben mit Bettlägerigkeit", aber vielleicht lautet das Thema auch "rücksichtsvolle Mobilisation" oder "Motivation bei Depression aufgrund der Situation". Der Patient scheint es so zu empfinden, dass er erst mal Ruhe braucht, Physios "brutal" sind (zu schnell zu viel machen), wir nur über Organisation/ Krankheit mit ihm reden, eigentlich keiner IHN sieht (nehme ich an). OP war am 21. September.

Eine richtige Beratung, psychologische Unterstützung etc. erhält er unseres Wissens nicht. Es geht immer nur um "Sie müssen (trinken, mitmachen, sich anstrengen, essen, zuhören etc."). Es geht nie um "wie geht es Ihnen, Sie können sich erst mal ausruhen, es gibt einen schaffbaren Weg". Ihm wurde Prothese und Rollstuhl in Aussicht gestellt, aber schon das auf den Spezialsessel (erst von Bett zu Liege) setzen ist körperlich und psychisch eine exterme Tortur mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins.

Uns wird in allem (Pflegeplatz, Mobilisation, Geriatrie sollte schon nach 3 Tagen stattfinden - er fühlt sich überfordert, bräuchte erst mal 14 Tage oder länger gefühlt Ruhe) Zeitdruck vermittelt. Das bringt nichts voran.

Wir möchten nicht zynisch über Hobbys etc. reden, wenn seine Frage ist, wie komme ich wieder aus dem Bett. Wir möchten nicht nur über Orga/ Medizinisches reden, wenn seine Frage ist, welche Lebensqualität, welchen Stellenwert habe ich noch. Wir möchten nicht nur Händchen halten, wenn seine Frage ist, bin ich noch ein Mann, wer bin ich jetzt für die Familie. Wir möchten nicht hilflos rumstehen, wenn er jetzt Sicherheit bräuchte.

Das Problem ist nur: Wie vermittelt man ihm Zuverischt und wie organisiert man die, ohne ihn zu überfordern? Er möchte wieder gehen oder jedenfalls mobil sein, aber jede Maßnahme überfordert ihn gerade massiv. Physios etc. vermitteln Zeitnot, "jetzt handeln, sonst wird das nichts mehr". Er vermittelt Ruhebedürfgkeit, Überforderung, Angst, nicht mehr als Mensch gesehen zu werden.

Wie geht man da vor, an wen wendet man sich, wie geht man mit ihm psychisch angemessen um, was tut man, damit er alle Mobilisationschancen erhält, trotz aktueller extremer Überforderung?

Medizin, Pflege, Hoffnung, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Patient, Rücksicht
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Berufsbildungswerke eure Meinungen?

moin,

wie sind eure Erfahrungen zum Thema Berufsbildungswerke ?

Ich habe dort eine Ausbildung im Logistikbereich gemacht und war dort überhaupt nicht zufrieden. Ganz und gar nicht. Da war es auf dem ersten Arbeitsmarkt angenehmer als dort. Bei meinen Träger stand dort sogar im Mittelpunkt der Mensch. Das war alles andere als im Mittelpunkt. Die schlechten Leute, die in der Schule schlecht waren, sind ausgrenzt worden und konnten nach der Ausbildung sofort wieder nach Hause gehen. Man konnte dort nicht in Ruhe arbeiten, ständig war dort ein Ausbilder anwesend und hat die Richtigkeit der Ware überprüft, bevor man diese zum Kunden hingebracht hat. Dies hat alles gedauert und man konnte nicht wirklich ohne Zeitdruck oder Hektik arbeiten und die Ausbilder haben sogar einen angestrichen. Das fand ich total dämlich. Im Gegensatz zum 1 Arbeitsmarkt. Dort waren die Leute super freundlich und man hatte für sich selber Zeit die Arbeiten durchzugehen. Komisch oder ? Trotzdem im Mittelpunkt der Mensch. Selbst der Ausbilder war total unfreundlich und wollte mich loswerden, obwohl ich die Ausbildung zum Schluss abgeschlossen habe. Wirklich die Schüchternen Leuten wurden dort regelrecht zur Sau gemacht und gemobbt. Selbst von den Wohnbetreuer haben die keine Rücksicht genommen. Da gab es sogar welche, die sich nicht gescheit anziehen konnten und einen Wohnbetreuer brauchten. Und diese haben Ihren Job wirklich nicht ernst genommen. Die waren selber mit sich selbst beschäftigt. Warum schreiben die dann so ein Mist als Slogan ? Ich bin richtig Sauer, wenn es Behinderten nicht erlaubt ist Bildung zu genießen.

Leben, Schule, Job, Ausbildung, Ausbilder, Behindert, Meinung, berufsbildungswerk, Rücksicht, slogan, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Warum ist meine Mutter so rücksichtslos (Gestöhne etc.)?

Hi, ich (männlich, 18) möchte hier mal gerne ein für mich sehr unangenehmes Thema schildern, welches mich schon beschäftigt, seit ich ca. 13 bin.

Es geht darum, dass meine Mutter im Zimmer direkt neben mir wohnt und die Türen sehr dünn sind (man hört jedes Geräusch).
Jedenfalls (um es einfach offen zu sagen) schläft sie oft sehr laut mit ihrem Freund.

Das ist für mich jedes einzelne Mal eine scheiß Situation. Ich meine, wer will seiner Mutter und ihrem Freund dabei schon 10 min. zuhören müssen?

Ich gehe schon jeden Tag ziemlich früh schlafen, nur damit ich das nicht immer hören muss und gehe nach 23:00 Uhr gar nicht mehr auf Toilette, weils dann noch lauter ist.

Meine Schwester früher hat deshalb Ohropax benutzt und ich mache dann immer Musik an.

Ich kapier einfach nicht, wie man sich so verhalten kann. Ich bin ja schließlich nicht schwerhörig. Ich würde sie aber auch nie drauf ansprechen, weil es so extrem unangenehm wäre.

Wenn ich mal später Nachhause komme, gehe ich schon garnicht mehr nach Oben in mein eigenes Zimmer, wenn die gerade laut dabei sind.

Wieso ist meine Mutter so rücksichtslos? Es ist ja okay, ein Sexualleben zu haben, aber dass die 1 min danach loslegen, sobald ich in meinem Zimmer bin, ist doch unnormal...

Manchmal fangen die schon an, wenn ich gerade noch im Bad bin.

Langsam wird’s echt zu viel und echt bedrückend.

Musik, Haus, Therapie, Mutter, Sex, Eltern, Psychologie, Ohr, THERAPEUT, Rücksicht
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(HSP) Sensibilität künstlerisch darstellen?

Hallo,

ich habe in der Schule ein Projekt, das heißt "MachtWorte". Für mich ist es ein Machtwort den Menschen zu zeigen und sie darauf aufmerksam zu machen, wie es ist wenn man sensibler ist als die anderen. Und das sie im Umgang mit ihren Mitmenschen nicht so Rücksichtlos und unsensibel sind.

Ich weiß nicht wie ich es darstellen soll. Ich habe zuerst an eine Bilderreihe gedacht. Unser Projekt soll aber auch den Betrachter involvieren (also der soll da nach Möglichkeit etwas anfassen oder machen können). Mein Fokus liegt halt auch überwiegend darauf, das man versteht wie es ist hochsensibel zu sein.

Also Zusammengefasst: Wie kann ich die hoch Sensibilität künstlerisch darstellen, damit sie verstanden wird und die Menschen über den Umgang mit ihren Mitmenschen nachdenken? Die Darstellungsform fehlt mir

Hier nochmal meine genaue Vorstellung: Bei dem Projekt möchte ich zeigen, wie eine sensible Person ihre Umgebung wahrnimmt. Dabei stehen auch die Gefühle und das verarbeiten dieser im Vordergrund. Außerdem, wie andere Personen auf die sensible Person reagieren, wie sie sie bewusst oder unbewusst "gut" bzw. "schlecht" behandeln. Zum Ausdruck soll auch kommen, wie anders sich diese Person fühlt, da sie oft überfordert ist und sie oft falsch verstanden wird.

Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine.

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(hoch) Sensibilität künstlerisch darstellen?

Hallo,

ich habe in der Schule ein Projekt, das heißt "MachtWorte". Für mich ist es ein Machtwort den Menschen zu zeigen und sie darauf aufmerksam zu machen, wie es ist wenn man sensibler ist als die anderen. Und das sie im Umgang mit ihren Mitmenschen nicht so Rücksichtlos und unsensibel sind.

Ich weiß nicht wie ich es darstellen soll. Ich habe zuerst an eine Bilderreihe gedacht. Unser Projekt soll aber auch den Betrachter involvieren (also der soll da nach Möglichkeit etwas anfassen oder machen können). Mein Fokus liegt halt auch überwiegend darauf, das man versteht wie es ist hochsensibel zu sein.

Also Zusammengefasst: Wie kann ich die hoch Sensibilität künstlerisch darstellen, damit sie verstanden wird und die Menschen über den Umgang mit ihren Mitmenschen nachdenken? Die Darstellungsform fehlt mir.

Wichtig ist, das andere sehen, das sie auch nicht HSPs oft sehr verletzen.

Hier nochmal meine genaue Vorstellung: Bei dem Projekt möchte ich zeigen, wie eine sensible Person ihre Umgebung wahrnimmt. Dabei stehen auch die Gefühle und das verarbeiten dieser im Vordergrund. Außerdem, wie andere Personen auf die sensible Person reagieren, wie sie sie bewusst oder unbewusst "gut" bzw. "schlecht" behandeln. Zum Ausdruck soll auch kommen, wie anders sich diese Person fühlt, da sie oft überfordert ist und sie oft falsch verstanden wird.

Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine.

kreativ, Kunst, Schule, malen, zeichnen, Angst, Kreativität, Gefühle, geschick, Art, Persönlichkeit, hören, Herz, Psychologie, Abitur, Aufmerksamkeit, Emotionen, erklären, Fühlen, interaktiv, kunstunterricht, nachdenken, Oberstufe, Persönlichkeiten, Projekt, ratlos, Reaktion, Sensibel, Überforderung, umgang mit menschen, Umsetzung, Verständnis, begeisterung, hsp, künstlerisch, Kunstprojekt, Reiz, Rücksicht, unverstanden
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Blutige Szenen in ,,Jurassic World" (+ Rücksicht auf Freundin oder nicht)?

Hallo! Ich habe Jurassic World schon länger nicht mehr gesehen und kann mich nicht mehr an besonders brutale/blutige Szenen erinnern, bin mir aber sicher dass da welche sind. Ich möchte nämlich mit einer Freundin diesen Film anschauen, diese ist aber trotz einem Alter von 14 noch etwas ,,kindlich" und etwas sensibel wenn es um sowas geht. Sie schaut auch immer noch Kinderserien und hat nur Filme in denen kein Blut vorkommt gesehen wie Hanni & Nanni und sowas. Meine anderen Freundinnen würden Jurassic World super gern am Filmabend anschauen aber es hadert etwas an dieser Freundin, vor allem da sie immer sofort meint der Film ist total bescheuert obwohl sie ihn noch nicht gesehen hat (nicht mal einen Trailer oder so). Sie möchte also nur irgendwelche Kinderfilme ansehen die wir anderen total doof finden...also hab ich beschlossen ich frag hier mal wo nochmal blutige Stellen im Film sind damit ich sie etwas vorwarnen kann. Ich weiß, das klingt alles etwas Assi von mir aber wir müssen echt immer auf sie Rücksicht nehmen wenn wir etwas cooles anschauen wollen (Letztes mal im Kino wollte sie ,,Peterson und Findus" anschauen also nur so als Beispiel). Oder sollen wir wieder auf was cooles verzichten und auf sie Rücksicht nehmen? Ich weiß es echt nicht. (Ja ich weiß der Fragetitel ist etwas blöd aber mir ist nichts besseres eingefallen :))

Film, Kino, Blut, Blockbuster, Dinosaurier, Freundin, Rücksicht, Jurassic World
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Wieso gibt er mir nichts zum essen?

Hallo liebe Community,

mein Freund und ich sind seit fast einem halben Jahr zusammen. Er ist 21 und hat letzte Woche seine Ausbildung beendet. Jedoch hat er nie was von seiner Ausbildungsvergütung zu Gesicht bekommen, da alles direkt an seinem Vater ging (Miete,Essen;usw.) ohne, dass er jeglichen Zugriff darauf hatte. Meistens hat er leere Taschen und bekommt von seinem Vater immer nur 10 oder 20 euro, wenn er etwas erledigen muss oder mal was mit mir unternehmen will. Jetzt arbeitet er Vollzeit. Ich bin 17 und gehe noch zur Schule. Freitags manchmal auch samstags jobbe ich, damit ich mehr Geld zur Verfügung habe und mir in meiner Schulzeit auch etwas gönnen kann. Ich habe eigentlich fast nie leere Taschen und kann mir auch mal einfach so eine Pizza kaufen oder ähnliches. Dazu bin ich ein sehr sparsamer Mensch und teile ungern mit Fremden. Folgendes: Mein Freund ist am WE immer bei mir und auch öfters unter der Woche. Bei mir darf er essen, trinken, sich duschen, seine Wäsche werden gewaschen, er bedient sich auch oft und gern und wenn wir mal mit meinen Eltern essen gehen, bezahlen auch immer meine Eltern für ihn mit. Er lehnt dann auch nicht ab oder bedankt sich zumindest. Wenn er morgens von mir aus zur Arbeit muss darf er immer frühstücken und Vesper mitnehmen außer wir haben verschlafen und müssen hasten. Ich habe eigentlich auch kein Problem mit all dem, aber so langsam fühl ich mich echt ausgenutzt. Anfangs hat er es echt übertrieben und richtig viel gegessen, sodass er keine Rücksicht auf meine Geschwister genommen hat. Daraufhin wurde es mir zu blöd und ich hab öfters gesagt, dass er nicht so viel nehmen soll. Seit dem hält er sich auch etwas zurück. Ich bin nicht oft bei ihm und wenn ich es mal bin versuche ich so wenig wie möglich dort zu verbrauchen und dusche auch nicht oder bediene mich selber vom Kühlschrank. Ich warte bis es was zum Essen gibt oder bis mein Freund mich fragt, ob ich Hunger habe. Gestern bin ich zu ihm und war von 14 Uhr bis heute um 6 Uhr bei ihm. In dieser Zeit habe ich nichts gegessen und nur einen Schluck getrunken, weil meine eigene 0,5L Flasche leer war. Er hat sich immer wieder was vom Kühlschrank geholt und das gegessen, während ich mich um seine Bewerbung gekümmert habe. Er hat mich nicht gefragt, ob ich auch was essen oder trinken will. Nicht weiter schlimm. Was mich dagegen sehr traurig und und enttäuscht gemacht hat, war das er heute morgen in der Küche war und sich was zum Essen gemacht hat, dabei hat er mich nicht mal gefragt, ob ich auch was möchte oder zumindest was frühstücken mag. Es war ihm alles egal. Ich war danach etwas verletzt, da ich ihn immer unterstütze und ich ihm gestern auch über 25 Euro geliehen habe, um Bewerbungsmaterialien zu kaufen und dann nochmal Geld, um ein Rezept bei der Apotheke einzulösen. Außerdem bekommt er bei mir auch alles. Ich versteh nicht wieso er heute morgen so zu mir wegen dem essen war. Was ist eure Meinung dazu ? Überreagiere ich? recht er sich?

Liebe, Geld, Beziehung, Aufmerksamkeit, Ausnutzen, Egoismus, geiz, Partnerschaft, ungerecht, Rücksicht
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Trampolin direkt vorm Fenster

Wir wohnen als Mieter in einem Zweifamilienhaus. Unter uns wohnt eine Familie mit 3 Kindern (ebenfalls Mieter). Wären wir kinderfeindlich, dann wären wir dort nicht eingezogen. Wir haben die Wohnung nicht unter Zeitdruck gesucht. Kinder waren für uns bislang nie ein Problem. Und die Kinder unserer Nachbarn sind eigentlich völlig in Ordnung. Bei ihren Eltern ist das leider etwas anders. Sie leben in diesem Haus so, als sei es ein (freistehendes) Einfamilienhaus, sowohl akustisch, als auch, was die Nutzung von Gemeinschaftflächen betrifft. Wenn sie im Garten sind, wird permanent laut geredet und oder telefoniert, ganz gleich, ob wir gleichzeitig auf unserem Balkon sind, oder Nachbarn aus umliegenden Häusern in ihren Gärten oder auf ihren Balkonen. Dass die Kinder ähnlich laut sind, ist eigentlich kein Wunder. Sind alle 8 Stunden am Stück draußen (kommt häufig vor), dann darf (muss!) man 8 Stunden an ihrem Familienleben teilhaben. Der kleine Gartenteil, der unseren Nachbarn exklusiv zur Verfügung steht, hat netto (also nach Abzug von Büschen und Bäumen) vielleicht 40 bis 50 Quadratmeter Fläche. Bislang gab es dort, neben einem kleinen Kaninchenstall mit Auslauf, einen Sandkasten, ein Spielhaus, eine Rutsche, ein kleines Fußballtor und eine Hollywoodschaukel. Jetzt ist noch ein Riesentrampolin mit Fangnetz hinzu gekommen. Einzige Möglichkeit, das noch unterzubringen, war direkt an der Hauswand (Abstand ca. 1 Meter) vor ihrem und unserem (darüber liegenden) Küchenfenster (Entfernung zu unserem Essplatz im Wohn-/Esszimmer ca. 2 Meter und zu unserem Balkon ca. 3 Meter). Wie gesagt - wir sind nicht kinderfeindlich, aber wenn bei dieser Distanz zu unserer Wohnung dann auch um 21:00 (zur Zeit ist es dann fast schon dunkel draußen) noch kreischend gesprungen wird (gern auch zusätzlich mit Hüpfbällen auf dem Trampolin), dann liegen die Nerven irgendwann blank. Reden kann man darüber mit unseren Nachbarn nicht. Die Ruhezeit beginnt eben erst um 22 Uhr. Wer das nicht erträgt ist kinderfeindlich.

Der Vermieter (er wohnt in einem anderen Ort) kann das Problem zwar theoretisch nachvollziehen, mag aber auf eine Familie mit Kindern, die zuverlässig ihre Miete zahlt, keinen Druck ausüben. Die Nachbarn verschanzen sich hinter ihren Kindern (Kinderlärm muss hingenommen werden. Und wenn man googelt, dann merkt man schnell, dass man gegen Familien mit Kindern mittlerweile kaum eine Chance hat. Egal, wie rücksichtslos sich die Eltern verhalten - im Zweifelsfall fallen die Betroffenen dem Kindeswohl immer zum Opfer.

Gibt es irgendetwas, was man tun kann?

Kinder, Garten, Recht, Trampolin, Lärm, Nachbarn, Rücksicht
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Nachbarin spinnt rum

Also ich muss jetzt mal nach einer neutralen Meinung fragen.. Ich bin leider gestraft mit einer Nachbarin, die nicht ganz dicht zu sein scheint.. Nachdem ich sie schon einmal ganz lieb und nett um etwas Rücksichtnahme gebeten habe, weil ständig und stundenlang laute Musik lief, gern auch mal nachts um 1 Uhr, oder nachts sonst irgendwelche Parties stattgefunden haben, hat sie darauf schon total aggressiv und beleidigt reagiert und grüßt mich seitdem auch nicht mehr lol - naja, ich werds überleben.. wer weiß schon, was die für psychische Problemchen hat.. Danach wars aber wenigstens ne Weile ruhig. Jetzt hat sie sich anscheinend was neues ausgedacht, das Treppenhaus wird mit großem Gepolter jetzt Wochenends um halb 8 Uhr morgens geputzt, Mülltonnen nachts um 23 Uhr rausgeschoben und um 7 Uhr morgens wieder rein in den Hof, wobei sie dafür direkt einmal komplett an meiner Wohnung entlang rollen muss. Dabei ist sie den ganzen Tag zuhause und könnte das auch zu anderen Uhrzeiten machen. Ihre Wohnungstür knallt sie jetzt auch immer mit Karacho zu, damit es auch jeder hören kann. Dabei geht das sehr wohl auch leise, aber diese Aufgabe überfordert sie anscheinend total lach - Bin ich da jetzt empfindlich wenn ich denke, sowas muss doch nicht sein und sieht für mich aus wie reine Absicht und Provokation? Selbst wenn es keine Absicht sein sollte, man kann doch nicht so dumm sein und davon ausgehen, dass alle anderen Nachbarn um die gleiche Uhrzeit wach sind oder schlafen wie sie und einfach leben, als ob man ganz allein auf der Welt wäre. Kann jemand wirklich so dämlich sein? Und kann ich mich deswegen bei der Verwaltung beschweren?

Haus, Wohnung, Mieter, Lärm, Nachbarn, Rücksicht
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Nachbarn mit Absicht laut. Was tun.

Hallo, ich brauche einen Rat.Was kann ich tun um in Ruhe wohnen zu können? Ich wohne nun mehr 2jahre hier, und bisher war alles super. Aber seit einem halben Jahr bringen meine Nachbarn über mir mich in den Wahnsinn. Es wird den ganzen Tag gerannt gesprungen, die Stühle Werden wahllos durch die Wohnung geschoben, dann fahren sie roller oder bobbycar. Die Whg. hat fliesen auf den Boden. Ich häbe meine Nachbarin des öfteren gebeten doch mal leiser zu sein, ohne Erfolg, im Gegenteil im Sommer ziehen die aus und da wir uns nun nicht mal mehr hallo sagen sind die umso lauter, denn was haben sie schon zu verlieren. Sie ist alleine mit 2kindern und 100% überfordert sie meinte ja schon es wäre schwer die beiden im Griff zu haben. draußen können 25grad sein doch sie geht mit den Kindern nicht raus 9+2 Jahre alt. Ich weiß das Kinder spielen, aber irgendwann ist es auch gut. Ich habe selbst eine 7jährige Tochter und bin im 6 Monat schwanger. Und meine Tochter ist weiß Gott nicht so laut. Selbst nach 22uhr ist dort keine ruhe.

Es geht so sehr auf die Psyche und es ist einfach pure Absicht. Auch meiner Vermieterin habe ich bescheid gesagt, sie wohnt Mut im Haus.

Mein Mann und ich sind berufstätig und können unseren Feierabend einfach nicht genießen weil oben den ganzen Tag halligalli ist. Sie 2kinder alleinerziehend arbeitslos Tochter geht zur Schule, der kleine in Kindergarten. Kein Funke von Respekt oder Rücksicht. Anstatt Arbeiten zu gehen....hängt sie nur zuhause rum.

Bitte habt ihr einen Tipp was ich tun kann? Ich bin echt nur noch genervt und das tut uns und auch dem Baby nicht gut. Jeder Tipp ist willkommen...

Lärm, Nachbarn, Unruhe, Rücksicht
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