Probleme auf andere abwälzen. Wieso (Vorsicht langer Text)?

Hallo GuteFrage Community,

wie gestern, kommt der nächste Schritt von Smith's in die selbstsichere Richtung. Es besagt ja ein bekannter Spruch "Jeder ist seines glückes Schmied". Ist auch gar kein schlechter Ansatz finde Ich, denn das bedeutet, man lebt eigenverantwortlich. Man kann jemandem die Hand ausstrecken um Ihm zu helfen und man kann auch jemandem zeigen wie es geht.

Doch weiter geht's dann damit, dass man an jemanden Aufgaben heranträgt für die dieser jemand eigentlich gar nicht zuständig ist. Wie das? Ich will hier niemanden vor den Kopf stoßen, versteht mich recht. Der springende Punkt ist, gibt es wirklich Leute, die so dreist und so faul sind (Und verzeiht mir bitte hier meine Wortwahl.), dass sie nicht merken, dass sie gerade jemanden am ausnutzen sind?

Ein einzelner Mensch, kann doch unmöglich für die gesamte Welt alleine verantwortlich sein. Wie kommt es denn, dass man Aufgaben (Oder Zuständigkeiten, je nachdem.) an einen X-Beliebigen Mensch heranträgt obwohl derjenige nichts damit zu tun hat?

Klar, sofern es beispielsweise sein Job ist (Als Kassierer kannst du schließlich auch nicht sagen, "Ich lege meine Arbeit nieder und lasse mich trzd. bezahlen".) oder er einen Vertrag unterschrieben hat (Wo explizite Sachen drinstehen und dieser jemand weigert sich es auszuführen.) KANN er dort nicht ablehnen.

Dies ließ in mir den verzerrten und falschen Eindruck erwecken, alle Menschen führen nur böses im Schilde und schauen immer "wie weit" man gehen kann. Nicht, dass das tatsächlich der Fall ist, oh nein! Es ist vielmehr so, dass manche Menschen offensichtlich nicht erkennen können, wann sie zuweit gehen (Sofern sie es überhaupt können ^^.).

Wenn jemand ein Problem hat und Ich weigere mich Ihm zu helfen, bin Ich dann wirklich ein schlechter Mensch? Habe Ich dann was vergeigt? Oder ist sein Vorwurf an mich, dass Ich egoistisch sei nicht evtl. selbst egoistisch (Denn wenn er wirklich so bedacht wäre, was er ja VON MIR erwartet, würde er auch solidarisch Rücksicht auf meine Gefühle nehmen.)?

Ich kann langsam nicht verstehen wieso soetwas "was schlechtes" sein sollte nur weil man mal zur Abwechslung wieder an sich denkt.

Wie gestern. Ja meine Frage ist lang und wenn es wirklich Leute gibt, die sich das durchlesen und antworten. Mein Respekt gebührt euch! 🙏

Mit freundlichen Grüßen

Dhalwim numero zwo!

benutzen, Schule, Menschen, Psychologie, Altruismus, Ausnutzen, Egoismus, gutmütigkeit, Konflikt, Manipulation, Nächstenliebe, Selbstachtung, Streitigkeiten, Struktur, Auftrag, Grenzen setzen, Aufgabenstellung, Schmarotzer, Standpunkt, Zuständigkeit
Meinungsänderung illegitim (Vorsicht langer Text)?

Hallo GuteFrage Community,

wie in den letzten Tagen kommt nun der dritte Punkt Smith's, der Punkt der Meinungsänderung. Es ist oft paradox, wenn Ich mal zugebe, dass Ich in manchen Punkte es mir anders überlegt habe, wie kommt es dann, dass sich manche Leute versuchen dieser Entscheidung zu widersetzen?

Ich meine, ist es nicht von Grund auf sogar als gesunder Vorgang zu betrachten, wenn man mal sich bessere Methoden der Arbeits- und Lebensbewältigung überlegt und dies als einen Fortschritt sogar ansieht?

Es kommen dann Aussagen wie "Du hast du ziemlich verändert" oder "Du hast dich ganz schön gewandelt". Soll natürlich keine Vorwurfshaltung sein, doch die Leute sagen das hie und da in einem Ton, der schon fast nach Vorwurfshaltung klingt.

Ich kann wie so oft gerne Beispiele anbringen, falls jemand darauf besteht, lasst es mich nur wissen, Ich antworte dann gerne. Was mir unterdessen aufgefallen ist (bei meiner ersten Frage zum Thema "Begründung"), dass diese Leute dann meistens eine Begründung verlangen um mich dann wieder zu überzeugen, dass Ich im "Unrecht" bin.

Man muss ja nicht auf seiner Meinung bis zu seinem Lebensende beharren (sofern man nicht die Konsequenzen tragen kann bzw. will) doch ist es illegitim seine Meinung zu ändern?

Schreibt mir eure Antworten bitte. 🙏

Mit freundlichen Grüßen

Dhalwim numero zwo!

Schule, Menschen, Recht, Veränderung, Psychologie, fortschritt, Manipulation, Unsicherheit, Akzeptanz, kompromiss, selbstsicherheit, Legitimität, Rechtfertigung, Rücksicht
Kein Recht auf eigene Gründe (Vorsicht langer Text)?

Hallo GuteFrage Community,

in der Vergangenheit habe Ich diesen Mann oft zitiert, seine Methoden und sogar sein Buch. Es handelt sich um "Manuel J. Smith". Ich werde Einzelfragen stellen zu den "Rechten auf Selbstsicherheit" die nächsten Tage, zu seinen Methoden und wie Strukturen funktionieren. Wer weiß, vielleicht hat jemand von euch sein Buch "Sage Nein ohne Skrupel" ja auch gelesen.

Es ist ein Phänomen wo in aller Manier ist. Wenn man etwas am machen, fragen oder sagen ist, dass die Leute in erster Linie fragen "Warum?". Mal abgesehen davon, dass dies im grunde eine kontraproduktive Fragestellung ist, (Denn eigentlich heißt es "Wie kommt es?".) ist es ja nichts schlechtes, wenn Leute nach gründen Fragen. Vielleicht wollen Sie ja versuchen einen zu verstehen (Kam ja schließlich auch vor. So ist es ja nicht.).

Was mich irgendwie irritiert ist, wenn das Gegenüber dann anfängt einen vom eigenen Standpunkt abzubringen mit typischen Worten "Ja, aber..." oder "Hättest du besser mal..." oder "Das ist aber nicht gut..." (Übrigens auch sehr typische kontraproduktive Redewendung "Ja, aber...". Dieses Wort ABER impliziert ja, dass man doch irgendwie einen Einwand hat.).

Mich hat dies zeitweise in der falschen Annahme bestärkt, dass wir in einer verlogenen Gesellschaft leben (Mit Gesellschaft rede Ich in meinem Fall von der gesamten Menschheit). Ich meine, die Leute sagen zwar immer sie wollen "Die Wahrheit" hören, doch wenn das der Fall ist wird die irgendwie so "zurechtgebogen", dass sie wieder "passt" (Und damit im grunde schon wieder gelogen ist.).

Die Leute wollen nicht angelogen werden, gleichzeitig wollen sie die Wahrheit auch nicht hören. Ist das wirklich so schwierig, das Gegenüber einfach mal so zu akzeptieren wie es ist (Sofern es keinen lebensmüden oder schädlichen Neigungen folgt.)? Ich nenne hier bewusst keine Beispiele, da dies zuviel Diskussionsstoff birgt und wir uns vom einen Thema in's nächste verrennen.

Sollte jedoch einer darauf bestehen, kann Ich gut und gerne Fallbeispiele nennen wenn das sein Wunsch ist. Ich werde das dann einfach in der Ergänzung eintragen. Lasst es mich bitte Wissen.

Abschließend bleibt noch zu sagen, selbst wenn man sagt "Du würdest es nicht verstehen.", was an sich ja wieder die Wahrheit ist, ist das Gegenüber zwar willig den Standpunkt anzuhören. Nur um dann halt im nächsten Moment einen wieder zu überzeugen, dass derjenige angeblich doch im "Unrecht" ist.

Ich weiß, mein Text ist lang. Deshalb gebührt mein Respekt jenen, die sich sowas tatsächlich durchlesen. Ich dante euch im voraus für eure Hilfsbereitschaft! 🙏

Mit freundlichen Grüßen

Dhalwim numero zwo!

Wahrheit, Schule, Menschen, Psychologie, Argumentieren, diskutieren, Enttäuschung, Gesellschaft, Leute, Lüge, Manipulation, Selbstachtung, Sozialkompetenz, Streitigkeiten, Zwischenmenschliches, anerkennung, Begründung, überzeugen, Respektlosigkeit, Standpunkt, Philosophie und Gesellschaft
Selbstbewusst zum minderen Wert, geht das?

Hallo GuteFrage Community,

also meine Fragen mögen auf euch etwas eigenartig wirken, das ist mir klar. Doch Ich muss sie stellen.

Wie Ihr am Titel erkennen könnt, geht es um Selbstbewusstsein doch es ist immer nur im "positiven" Sinne die Rede. Ist es auch möglich, ein niedriges Selbstwertgefühl zu haben und trzd. selbstbewusst zu sein? Und diesen "inneren Kritiker" einfach weiter sein Werk machen lassen?

Damit meine Ich, dass man selbstbewusst zu Dingen die man eigentlich mag "Nein" sagt (Selbstkasteiung) oder bspw. wenn man Komplimente "selbstsicher" ablehnt, da man sich seines "minderen wert's" bewusst ist?

Und da wir auch dabei sind, wäre es mir ein Anliegen noch zu Wissen. Ist es auch eine mögliche (und vielleicht sogar gute?) Bewältigungsstrategie sich selbst bei schlechten Dingen die einem im Leben widerfahren sind (ein harter Korb von einer Frau bzw. Mann, Mobbing, Körperverletzung oder soziale Verurteilung) einfach zu sagen "Das habe Ich verdient" (selbst wenn es nicht unbedingt der Fall ist)?

Ich möchte die User natürlich nicht erschrecken doch Ich wäre froh, wenn ein Psychologie Experte hier antworten könnte, denn auch wenn diese "positiven Floskeln" gut gemeint sind, mein Motto lautet hier immernoch "Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten".

Also? Ja... nein... vielleicht?

Ich bedante mich schon mal für eure Antworten! :D

Euer Dhalwim numero zwo!

Mischmasch 50%
Nein 33%
Kompliziert 17%
Ja 0%
Unbeantwortbar 0%
Schule, Selbstbewusstsein, Psychologie, Kritik, Liebe und Beziehung, schicksalsschläge, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Unabhängigkeit, selbstsicherheit, verurteilung, Schlechte Erfahrungen, Philosophie und Gesellschaft
Diskrepanz bei Mobbing?

Hallo GuteFrage Community,

also kurz und knapp geht es um einen Widerspruch in der Beratung zum Thema Mobbing.

Auf der einen Seite wird einem geraten einfach den Täter zu ignorieren und sich nicht aufstacheln lassen zu irgendwas. Irgendwo hat das ja auch seine Berechtigung, schließlich kostet destruktiver Streit nur Zeit und Energie die man nie wieder bekommt.

Allerdings kann das u. U. dazu führen, dass jemand sich bestätigt fühlt so nach dem Motto "Ach der wehrt sich eh nicht, kann man ja glatt weitermachen".

Auf der anderen Seite gibt es den Ratschlag, man müsse dem Täter die Stirn bieten. Was ebenfalls irgendwo nicht verkehrt ist, es gibt nämlich manchmal Sachen für die lohnt es sich zu kämpfen (also wenn es wirklich ganz ganz wichtig ist).

Jedoch könnte dies wiederum dazu führen, dass der Täter genau das bekommt was er will. Eine Reaktion, er stachelt einen dazu auf und bekommt die negative Reaktion von den Menschen die er will und wird dadurch belohnt. Und deshalb wiederholt er es dann auch, was zu neuen Frustrationen führt.

Jetzt ist meine ernstgemeinte Frage, wie am besten reagieren? Ist dies von Situation zu Situation unterschiedlich bzw. von Person zu Person? Oder ist die eine Strategie geeigneter als die andere?

Was würdet ihr mir raten?

MfG Dhalwim numero zwo!

Situationsbedingt 55%
Wehren 30%
Ignorieren 10%
Ein Mix aus beidem 5%
Gesundheit, Arbeit, Mobbing, Schule, Menschen, Energie, Lösung, Kraft, Psychologie, Ärger, Frustration, hilflos, Opfer, Provozieren, Widerspruch, Täter, bullying, Demütigung, Paradoxon
Wie funktioniert Wissenschaft?

Hallo GuteFrage Community,

also im Kern denke ich habe ich verstanden was Wissenschaft ist und was sie bedeutet. Wissenschaft ist eine Methode die "Wissen schaft". Klingt wie ein schlecht angefangener Wortwitz ich weiß, und das ist es vielleicht auch, aber dennoch so denke ich ist diese Prämisse wahr.

Wenn wir sie nicht hätten, so wäre jedweder technischer Fortschritt wahrscheinlich nicht möglich gewesen (wenn man vom Handwerk absieht, gehört ja auch dazu). Und mir ist natürlich auch klar, technischer Fortschritt bedeutet nicht gleichzeitig humaner Fortschritt (siehe drittes Reich und Sowjetunion) aber darum geht's auch erstmal nicht.

Kurz gesagt Wissenschaft ist so ziemlich die einzige Möglichkeit, wirkliches Wissen sich anzueignen (und falsches Wissen zu enttarnen), da brauch ich nicht weiter drüber nachzudenken. Am liebsten würde ich diese in meinen Alltag integrieren, aber dazu müsste ich erstmal Wissen.

  1. Wie FUNKTIONIERT Wissenschaft eigentlich? Was müsste ich tun, damit ich es schaffe mir selbstständig Wissen anzueignen?
  2. Kann man sie mir bitte möglichst vereinfacht erklären? Denn man muss bedenken ich muss sie in meinen Alltag integrieren.
  3. Wenn wir eh gerade dabei sind, WIE denkt ein Wissenschaftler? Ich persönlich neige ja eher zum philosophischen denken.

Wie immer wäre ich für jede hilfreiche Antwort dankbar.

MfG Dhalwim numero zwo!

Spaß, Wissen, Lernen, Schule, Alltag, Funktion, Wissenschaft, Intelligenz, fortschritt, Philosophie, Technologie, wissenschaftliches Arbeiten, Objektivität, Verzerrung
Habt ihr gute Religion Pro und Kontra Argumente?

Hallo GuteFrage Community,

mir ist vollkommen bewusst, dass das Thema Religion sehr emotional geladen ist. Gerade deshalb bitte ich jeden einzelnen von euch Vorsicht vor der Nachsicht zu ziehen. Ich selbst bin ein Agnostischer Atheist ohne Bekenntnis. Soll heißen ich glaube zwar nicht an Gott, räume aber ein, dass ich mich dabei irren kann.

Ohne Bekenntnis schreibe ich deshalb, da dies Neutral ausgedrückt ist. Konfessionsfrei würde unterschwellig suggerieren, dass es "richtig" ist ohne Religion zu sein. Konfessionslos würde unterschwellig suggerieren, dass es "falsch" ist ohne Religion zu sein.

Warum stelle ich diese Frage? Weil ich nur ein Individuum bin, wenn mehr dabei sind, würde dies meine Entscheidungsfindung wesentlich erleichtern (man sagt ja, mehrere Geister sind klüger als einer). Sowohl die religiösen Menschen welche Theisitisch sind (also Gottgläubig) haben gute Argumente für ihre Behauptungen finde ich, als auch die Nicht-religiösen á Gnostischen Atheisten (die teilweise nihilistische Sichtweisen unterstützen).

Ich will selbst die Problematik erklären, klar rein rational betrachtet haben Gnostische Atheisten ohne Bekenntnis Recht. Rein objektiv betrachtet, hat das Leben keinen tieferen Sinn. Ihre zahlreichen Kenntnisse der Wissenschaft erstaunen mich täglich auf's neue, doch was nützt mir all das, wenn ich am ende meines Lebens erkenne, dass doch alles für die Katz war?

Emotional betrachtet, sind religiöse und spirituelle Menschen fortgeschritten. Sie geben ihrem Leben einen Sinn, Gott oder irgendeiner "höheren Macht", zu dienen. Dies macht den Tod weniger Sinnlos, allerdings fürchte ich, dass wenn ich mich religiösen Dogmen hingebe, dass das dasselbe wäre als würde ich mich freiwillig einer Gehirnwäsche unterziehen (Indoktrination). Und ggf. Wunschdenken verfalle.

Versteht ihr meine Problematik? Wichtig ist, wenn jemand anfängt polemisch oder anderweitig ausfallend zu werden, werde ich diesen jemand ausnahmslos melden. Wurscht ob Freund oder Feind, ob alter bekannter oder Fremder oder ob religiöser Theist oder Gnostischer Atheist ohne Bekenntnis. All das wird mich nicht interessieren.

Es gilt gleiches Recht für alle. Das ist doch fair oder? Was mir noch wichtig ist, Scheinargumente (also Strohmann-Argumente oder Ad-Verecundiam Argumente), zählen nicht. Das wäre dann keine adäquate Argumentation. Und das werde ich auch beim Namen nennen, wer dabei beleidigt ist ist meiner Meinung nach selbst Schuld.

Wie eh und je, freue ich mich weiterhin über hilfreiche Antworten!

MfG Dhalwim numero zwo!

Religion, Spiritualität, Esoterik, pro, Argumente, Atheismus, contra, Debatte, Gott, Neutralität, bekenntnis, Sinn im Leben, Philosophie und Gesellschaft