Corona: Wann geht ihr einkaufen?

Das Coronavirus hat vieles in unserem Leben verändert - selbst bei ganz alltäglichen Dingen.

So auch in jedem Supermarkt. Maske, Abstand, Einkaufswagenpflicht, Personenzahl, Kartenzahlung - vieles läuft seit Corona anders ab.

Über die Ansteckungsgefahr in Supermärkten gibt es verschiedene Rechnungen. Aber die Ansteckung drinnen ist ja nicht alles - es macht nicht gerade Spaß einzukaufen, wenn man schon vor dem Eingang eine Zeit lang warten muss, weil der Laden gerade voll ist, oder die Kunden drinnen mit ihren Einkaufswagen für ein Verkehrschaos sorgen. Manche Märkte sind so eng, dass man in einigen Gängen kaum mit zwei Wagen aneinander vorbeikommt.

Jedenfalls sind das verschiedene Gründe, weshalb ich meine Einkäufe mittlerweile bevorzugt außerhalb der Stoßzeiten erledige. Vor Corona war mir das relativ egal, war erträglich, paar Minuten an der Kasse zu stehen.

Ich gehe meist später abends - natürlich unter Beachtung der Ausgangssperren, aber mit 22 Uhr ist das kein Problem. Länger hat unser Lidl eh nicht auf, und die anderen Märkte bei uns erst recht nicht.

Nun die Frage an euch: Inwiefern haben sich eure Einkaufsgewohnheiten durch die Pandemie verändert? Wann geht ihr normalerweise?

(Anmerkung: ich meine nicht Kleidershopping oder so was, sondern das Einkaufen von Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs.)

Mal so, mal so - wie ich gerade Zeit habe. 54%
Möglichst oft außerhalb der Stoßzeiten. 41%
Während der Stoßzeiten - ich habe keine andere Wahl. 3%
Selbst fast gar nicht - meine Angehörigen erledigen es für mich. 3%
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Glaubt Ihr, dass sich an der Unterversorgung mit veganen Lebensmitteln in Supermärkten überhaupt jemals etwas ändern wird?

Hi liebe Community,

gestern habe ich mal wieder bei REWE gestresst herausgefunden, dass dort immer noch nur eine einzige vegane Mayonnaise, sowie ein einziger veganer Pudding erhältlich sind, beides überteuerte und verpackungsmäßig unattraktive Produkte. Der Pudding war zudem ausverkauft, desgleichen übrigens auch alle Sojamilch!

Allmählich packt mich die kalte Wut. Was soll das alles eigentlich??

Seit Mitte der 80iger Jahre, rollt im aufgeklärten und humanistischen Deutschland eine stetig steigende Welle des alternativen Ernährungsbewusstseins - aber noch heute, nach 35 Jahren, fehlt es in einer der bestsortiertesten Supermarktsketten ständig am diesbezüglich Nötigsten. Und wenn man etwas findet, ist es bis zu sechsmal so teuer wie das "tierische" Vergleichsprodukt - wobei dies eigentlich genau umgekehrt sein müsste!

Ich will nicht missionieren, jeder soll nach seinem eigenen Gewissen essen - aber der Punkt ist, dass Veganer noch immer Schritt auf Tritt dafür bestraft werden, dass sie nach ihrem Gewissen leben wollen. Und nein, das liegt nicht an mangelnder Nachfrage. Man kann nicht die veganen Produkte überteuern und zudem unattraktiv gestalten - und dann von mangelnder Nachfrage sprechen. Und Hartz IV - Empfänger, Studenten und andere Existenzminimumler erhalten ja gar nicht erst die Chance auf eine durchgängig vegane Lebensweise.

Ich bin so etwas von sauer heute - welcher Geist steckt nur hinter alledem?

Vielen Dank für Antworten : )

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