Parkplatz unter einem Balkon, wer haftet bei Schaden?

Hallo Freunde, ich habe mal eine Frage.

Ich habe einen Laden und über mir wohnen zwei Familien.

Mein KFZ Stellplatz ist genau unter dem Balkon von den zwei Familien.

Bis jetzt gab es keine Probleme, doch seit kurzem ist eine neue Familie hergezogen.

Der Mann macht jedesmal Stress bei mir.

Neben meinem Stellplatz sind zwei Garagen die gehören den beiden Familien.

Der Einfahrt ist bisschen eng doch man kann trotzdem rein und rausfahren.

Heute sah ich an meinem Auto hinten rechts einen leichten Lackschaden.

Ich vermute jemand ist beim rausfahren bei meinem Auto hängengeblieben.

Beide streiten das ab und ich kann auch nichts beweisen obwohl ein Auto von beiden vorne ein schwarzen Lack auf seiner dunkelgrauen Lack hat. Die Farben stimmen denn an meinem ist auch seine Lackfarbe.

Doch er meint, er hatte das schon sehr lange.

Danach hat er mir gesagt, es ist ein Risiko wenn ich hier parke, denn wenn aus seinem Balkon irgendwas auf mein Auto fällt, wenn seine Kinder was runterwerfen oder wenn vom starken Wind was von seinem Balkon auf mein Auto fällt, wird er nicht haften.

Er meint, ich soll wo anders parken, denn er garantiert mir nichts. Ich soll jetzt schon wissen, wenn was fällt von seinem Balkon und mein Fahrzeug beschädigt ich soll ihn in Ruhe lassen und er will kein Stress deswegen. Sonst wird er seinen Anwalt einschalten und ich hätte keine Chance. Gesetzlich ist er auch nicht verpflichtet zu haften.

Außerdem hat er mir gesagt, dass mein Vertrag falsch ist, denn unter einem Balkon darf kein Parkplatz sein.

Stimmt das? Wer haftet denn bei so einem Schaden?

Mietrecht, Gesetz, Mietvertrag, BGB, Parkplatz, stellplatz, Auto und Motorrad
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Nachbarn und deren Gäste be parken mein Parkplatz?

Hey ho, ich wohne seit ca. 4 Jahren in meiner Wohnung, wo ich auch eine Parkplatz besitze ( relativ überschaubar mit 12 Parkplätzen ).
Da ich kein Auto habe, bräuchte ich ihn nicht, ich hätte vertraglich ihn einen Nachbarn gegeben er wollte ihn aber “billiger” - was ich nicht einsah.
Diese Nachbarn haben sich trotzdem drauf gestellt, nachdem ich mehrmals ermahnt habe taten sie es nicht mehr.

zwischen durch wo sich fremde autos daraufstellten habe ich denen Zettel an deren Autos geklebt, da ich sowas dreist finde... heute parkte anscheinend jemand von meinen Nachbarn ein Freund oder so auf meinen Parkplatz ohne zu fragen...

nennt mich pingelig aber ich zahle dafür und möchte gefragt werden, ob man ihn benutzen darf, ich gehe ja auch nicht in Wohnungen von Menschen , wo ich Gast bin und nehme mit einfach ein Teller aus dem Schrank, ich frage vorher. Oder in der Schule frage ich meine neuen Klassenkameraden, ob ich ein Stift haben kann und nehme es nicht einfach...

ja ich habe heute zu meiner Nachbarin aus dem Fenster gebrüllt, das dieses Auto weg soll.. auch wenn ich kein Auto habe, will ich nicht das andere die ich nicht kenne mein Parkplatz nutzen, sie sollen mich fragen und dann sage ich ja oder nein.. wären Freunde gekommen oder meine Eltern die mein Parkplätze hätten nutzen können und dürfen wäre er besetzt gewesen, obwohl draußen auf der Straße man genug Platz zum Parken bei uns hat.. und der Fußweg vllt 1 Minute länger dauert von der Straße über den Parkplatz zum Haus...

Es ist in meinen Augen eine Anstands und Respekt Sache, man fragt vorher.. und nimmt sich nicht einfach was man will...

Habt ihr Ratschläge was ich machen kann ?
Ich überlege den Sohn meines Vermieters mal zu fragen was ich da machen kann bzw. Mein Vermieter einfach mal zu fragen, obwohl ich eigentlich nicht gleich mein Vermieter ins Spiel bringen will...

Ja, ich weiß es ist nur ein Parkplatz den ich nicht benutze, weil kein Auto, aber trotzdem - wenn man bei sowas nicht anfängt, was nehmen sich die Nachbarn oder andere noch so raus ? Man muss Grenzen setzen !!

Habt ihr Ideen ? / Tipps?

Ist sowas euch auch mal passiert ?

LG

Wohnung, Rechte, Nachbarn, Nachbarschaftsrecht, Parkplatz, Besitzrecht, ratschlag gesucht
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Parkplatz weiterverkauft und Mieter nicht informiert?

Hallo zusammen,

wir stecken gerade in einer Sackgasse.

Es ist eine etwas längere Story, bräuchten aber einen wirklich Kompetenten Rat.

Prolog:
Vor einem Jahr ist im Nachbarhaus ein Nachbar verstorben. Die Wohnung von Ihm gehörte der Vonovia (allen wohl ein begriff), als auch der Stellplatz.
Nun wurde diese Wohnung an eine neue Firma verkauft.
Als diese Firma auch den dazugehörigen Stellplatz kaufen wolte, sagte die Vonovia, dass Sie einzelne Parkplätze nicht verkaufen. Also mussten Sie zwei Parklätze verkaufen.
Leider Gottes gehörte unser Stellplatz auch der Vonovia, wovon wir erst vor Kurzen erfahren haben, da unser Wohnungsvermieter nut die Wohnung damals gekauft hat. (ja wir haben ins geheime 16 Jahre land der Vonovia Miete gezahlt auf basis eines Einzugsermächtigung aus Anington zeiten.

Das liegt noch aus der Historia damit zusammen, dass die Wohnung ursprünglich der DB gehörte, spätere der Anington und dann irgendwann der Vonovia, bzw hat Anington diese ja bereits verkauft.

Also, verkauft Vonovia den Stellplatz an diese neue Firma.

Irgendwann Anfang Mai erehalten wir ein schreiben, dass wir die Miete für den Stellplatz an eine Gewissen "1870 Villenbau GmbH" überweisen sollen.

Das schreiben hatte keine unterschrift und sonst auch nichts wirklich "seriöses" an sich.

Gesagt getan, haben wir das schreiben Ignoriert, da wir schon öfter solche "Fake" Aufforderungen erhalten haben.

Dann in zwei Wochen, dass zweite schreiben. und zwei tage später entdeckte ich an der Fensterscheibe meines Wagens ein weiteres Schreiben. Also habe ich dort angerufen und angefangen Fragen zu stellen, wer diese Firma ist etc.

Es kommt heraus, (18.5.2020), dass dies die neuen Besitzer des Stellplatzes ist.
Von Vonovia gab es bis heute keine info übere den Verkauf. Und wenn man 16 Jahre die Mietzahlung ohne zu denken Bezahlt, wird man eben Unachtsam , das die Mietzahlungen nicht mehr abgebucht wurden.

Nun wollte ich mit einem Schein, die Miete nachüberweisen, dabei habe ich wohl eine "0" in der IBAN verschluckt. Sprich, das geld ist nicht angekommen.
Am 3.6. kommt ein Einschreiben, dass der Mietvertrag fristlos gekündigt wird.

Ich habe mit der Firma telefoniert und das Geld für die drei Mieten elektronisch überwiesen, was auch bestätigt wurde. Allerdings wollen Sie jetzt nun einen neuen Mietvertrag anzetteln und der ist einfach mal 50% teurer.

Nachdem ihr die Situation kennt, wie legitim ist diese Kündigung und Preiserhöhung?

Vielen Dank schon mal für eure Meinung/ Expertise!

München, Miete, Mieter, Recht, Mietrechtschutz, Parkplatz, Mietrecht Kündigung
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Private Parkplatzkontrolle, trotz Parkscheibe?

Hi,

hatte am Anfang des Jahres einen blauen Zettel unter dem Scheibenwischer hängen, dass ich gegen die AGB verstoßen hätte und demnächst eine Vertragsstrafe erhalte.

Bin wütend in den Supermarkt gelaufen und fragte die Mitarbeiter dort, wer dafür zuständig sei, da ich meine Parkscheibe korrekt ausgelegt hatte (kam kurz vor 13:30, auf 13:30 gestellt und die Strafe wurde um 13:37 aufgenommen, zum Wagen kam ich 13:50 zurück).

Die Mitarbeiter meinten, es sei ein kleiner jüngerer südländischer Herr der die Strafen verteilt. Natürlich habe ich den Herren an dem Tag nicht mehr gefunden.

Nun bekam ich nach vier Monaten die Vertragsstrafe. Im Brief stand drin, dass alles mit Fotos dokumentiert wurde, falls es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung käme. Ich schrieb eine E-Mail und bat um die Dokumentationen/Fotos.

Als Antwort kam, dass die nur dann verpflichtet sind mir die Fotos zu zeigen, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt. In der Mail stand auch, dass sie mir jetzt aus Kulanz ein Foto geschickt haben, damit ich weiß, dass sie alles dokumentiert haben.

Auf dem Foto wurde die Heckseite meines Autos fotografiert. Wundert mich nicht, dass mir kein Foto von der Frontseite geschickt wurde, da dort die Parkscheibe lag, als Begründung werden die sicherlich nennen, dass das die Frontseite an der Hauswand und schlecht zu fotografieren war.

Ich war mit der Familie und Freundin einkaufen und hätte Zeugen, jedoch weiß ich nicht, ob man die Familie in so einem Fall als Zeugen benennen kann.

Wie würdet ihr vorgehen und mir raten?

Recht, parken, Parkplatz, Parkscheibe, vertragsstrafe
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Wie Falschparker von (privatem) Firmenparkplatz fernhalten?

Hallo,

zu der Firma in der ich Arbeite gehört ein großer Firmenparkplatz, da durchaus mit erheblichen Kundenverkehr - gerade zu Stoßzeiten - zu rechnen ist.

Der Parkplatz ist eindeutig an der Einfahrt mehrfach und auch in den verschiedenen Parkreihen als Privatparkplatz gekennzeichnet und auch, dass eine Parkscheibe verwendet werden muss, Zeitlimit 3h und Falschparker kostenpflichtig abgeschleppt werden

Das Problem ist allerdings, dass in dem Gebiet eine stark angespannte Parkplatzsituation herrscht und so schon vor Geschäftsöffnung Fahrzeuge auf dem Parkplatz stehen und dies auch während der Geschäftszeiten und nach Ladenschluss, sodass es sich, da diese nur für kurze Zeit am Tag vom Parkplatz fahren, um fremde Dauerparker zu handeln scheint, jedenfalls nicht um Kunden oder Mitarbeiter. Das Absperren des Parkplatzes ist allerdings aufgrund des Kundenverkehrs nicht wirklich sinnvoll möglich. In der Zeit des Ladenschlusses stören die Fremdparker ja nicht, aber wenn Kunden dann keinen Platz mehr bekommen ist das schlecht.

Was kann man gegen Dauerparker machen? Schranke, die nur während der Öffnungszeiten geöffnet ist? Strafzettel verteilen? Vielleicht doch die Drohung in die Tat umsetzen und konsequent abschleppen lassen? Verprellt man dadurch Kunden? Wir tendieren ja momentan dazu, dass man zunächst versucht, die Kunden im Geschäft ausfindig zu machen, (evtl. hat ja jemand nur die Parkscheibe vergessen) und falls sich derjenige nicht in Kürze meldet, zügig abzuschleppen, um klar zu sagen, dass Falschparken nicht toleriert wird.

Auto, Verkehr, Recht, abschleppen, Falschparken, Kunden, Parkplatz, Unternehmen, Privatparkplatz, Auto und Motorrad
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Parkplatzrempler ohne Schaden - Altschaden anlasten?

Hallo zusammen,

ich bin gestern leider mit meinem Wagen ganz leicht in ein anderes Auto gefahren. Ich bin sofort ausgestiegen, um den vermeintlichen Schaden zu begutachten. Dort war nichts zu sehen (ich bin in die Ecke vom vorderen linken Scheinwerfer gestoßen).

Habe trotzdem die Polizei gerufen, um auf Nummer sicher zu gehen. Die beiden Herren konnten ebenfalls keinen Schaden feststellen und wollten gerade nach dem Besitzer suchen lassen, als dieser bereits auf das Geschehen aufmerksam wurde und hinzukam. Die Polizisten haben nochmal verkündet, den Fall nicht aufzunehmen da kein Schaden festzustellen ist und sind wieder gefahren.

Dann fiel dem vermeintlich Geschädigten eine kleine Beule am vorderen linken Kotflügel auf. Ich betonte, dass dies nicht von meinem Wagen stammen kann, da es sich nicht um die Stelle handle, in die ich reinfuhr. Der Besitzer wollte auf Nummer sicher gehen und wir haben unsere Daten ausgetauscht.

Nun habe ich eine Nachricht von meiner Versicherung erhalten, dass diese eine Schadensmeldung erhalten haben.

Wie kann ich hier weiter vorgehen? Die Beule am Kotflügel stammt definitiv nicht von mir, für einen Schaden würde ich natürlich sonst aufkommen und keinen weiteren Gedanken dran verschwenden. Aber ich sehe es nicht ein, eine erhöhte Versicherung zu zahlen für einen Schaden, den ich nicht verursacht habe.

Wie verhält es sich hier mit der Beweislast etc.?

Unfall, Recht, Parkplatz, Auto und Motorrad
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Kann man ein Parkverbot rückgängig machen?

Guten Abend, 

die aktuelle Parksituation vor meiner angemieteten Wohnung bringt mich dazu, diesen Text zu verfassen und um Hilfe bzw. weiterbringende Kommentare zu bitte. 

Ich wohne seit mittlerweile 20-Jahren in einer angemieteten Wohnung. Seit meinem (davor auch schon) war es üblich und auch gestattet, sein Fahrzeug auf beiden Straßenseiten zu parken. 

Vor einem guten Jahr begann sich eine Anwohnerin, dessen Grundstück sich auf der Straße befindet, wo die Fahrzeuge immer geparkt wurden vermehrt zu beschweren. Auf freundliches erklären, dass es erlaubt ist sein Fahrzeug auf einer öffentlichen Straße abzustellen, wenn dies kein Parkverbot darstellt, reagierte sie oft sehr aggressiv und nicht verständlich. 

Nun wurde vor gut einem Monat auf der Straßenseite, auf dem sich das Grundstück der Dame befindet die komplette Straßenseite mit Parkverbotsschildern ausgeschildert. Dieses Parkverbot erstreckt sich auf 175 - 250 Meter. Zwar ist nur eine Straßenseite betroffen, jedoch wird diese Parkfläche dringend benötigt. Es sind teilweise Familien mit 1 - 2 Autos pro Wohnung, daher wird diese Fläche dringend benötigt. 

In diesem Wohnviertel leben viele Alleinerziehende, sozial schwächere Familien oder junge Familien. Auch viele Leute, die nicht sehr gut deutsch sprechen und sich jedes Mal wundern, dass sie ein Knöllchen wegen falsch Parken bekommen, weil es ja erst seit kurzer Zeit als Parkverbot gilt. 

Meiner Meinung nach ist es einfach nur eine Masche, um Geld für die Stadtkassen zu generieren und die nervigen Konflikten mit der Anwohnerin zu vermeiden. Zudem kommt jede Woche von Montags bis Samstags das Ordnungsamt mehrmals vorbei und verteilt Strafzettel. Strafzettel an Menschen, die sowieso nicht all zu viel haben. Das finde ich frech und nicht akzeptabel. 

Daher meine Frage vielleicht hatte jemand ja eine ähnliche Situation und kann Ratschläge geben, wie man das Parkverbot wieder aufheben könnte, um dar durch genügend Parkmöglichkeiten zu schaffen. Oder vielleicht weiß ja einer, wen man kontaktieren kann, um überhaupt herauszufinden, warum diese Zone neuerdings als Parkverbot gilt. Vielleicht gibt es ja auch Personen die wissen, wie man so was vielleicht klären könnte.

Ich bin über jede Antwort glücklich, die mir helfen kann. Denn ich fühle mich verantwortlich für die Anwohner und möchte endlich Klarheit haben, warum dieses Parkverbot jetzt plötzlich besteht und ausgeschildert wird, obwohl es wie schon erwähnt in der Vergangenheit schon immer so war und nie Probleme gab.

Mietwohnung, Recht, Parkplatz, Parkverbot, Stadtverwaltung, Straßenverkehr, straßenverkehrsamt
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