Was haltet ihr von Offenbarung Kapitel 2, Vers 21 bis 23?
Offb 2,21 Ich habe ihr Zeit gelassen umzukehren; sie aber will nicht umkehren und von ihrer Unzucht ablassen.

Hier wird sich an der Lebensweise einer Frau gestört. Ein Religionsbuchschreiber maßt sich an, sich in die privatesten und intimsten Dinge eines Menschen einzumischen. Ja, mehr noch, er nennt es abfällig, Unzucht. Er stellt sich sogar als großzügig dar, indem er behauptet, "Ich habe ihr Zeit gelassen umzukehren".

Welch eine Anmaßung? Als wenn jemand das Recht hätte, sich in die privatesten und intimsten Dinge von anderen Menschen einzumischen? Stellt sich doch die Frage, warum er sich nicht um seine eigene Sexualität kümmert?

Offb 2,22 Darum werfe ich sie auf das Krankenbett und alle, die mit ihr Ehebruch treiben, bringe ich in große Bedrängnis, wenn sie sich nicht abkehren vom Treiben dieses Weibes.

Nun wird er handgreiflich. Er mischt sich nicht nur in das Privatleben ein, sondern wird auch noch gewalttätig. In einer Form, die wenigstens Geschmacksache sein kann. Einfach nur abenteuerlich zu meinen, das das im Sinne eines Gottes ist, der sich selber als "Gott der Nächstenliebe" bezeichnet.

Diesem Gott ist es nämlich völlig egal, wer mit wem, wann, Sex macht, solange es einvernehmlich und verantwortungsvoll ist. Das gehört für diesen Gott nämlich zu den Spielregeln der Nächstenliebe.

Offb 2,23 Ihre Kinder werde ich töten, der Tod wird sie treffen....

Nun kommt der Wahnsinn und das Verbrechen ins Spiel. Weil die Mutter also "Unzucht" betrieben hat, maßt sich der Bibelschreiber das Recht an, völlig unschuldige Kinder zu töten.

Hier fragt man sich dann reflexartig, Was das noch mit Nächstenliebe oder Gerechtigkeit zu tun haben könnte. Wer einen solchen Wahnsinn macht, ist ein dreckiger Verbrecher, und kein Auserwählter von Gott.

Und, das Schlimmste ist ja, das solch ein Dreck auch noch im Neuen Testament steht. Hätte es im Alten Testament gestanden, wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen. Dort stehen mehrere solcher Texte.

Nun gut, ich kann mich ja irren. Vielleicht seht ihr das ja anders?

In der Bibel dürfen solche Texte stehen. Das ist Wahrheit. 52%
Andere Meinung 19%
Wegen solcher Texte sollte man die Bibel auf den Index stellen. 14%
Diese Texte zeigen eindeutig, das Menschen geschrieben haben. 14%
Solche Texte gehören nicht in ein Religionsbuch. 0%
Zeigt eindeutig, das Gott fast nichts mit der Bibel zu tun hat. 0%
Religion, Sexualität, Bibel, Nächstenliebe, Neues Testament, Offenbarung, Philosophie, Soziologie Gesellschaft
An christlich Gläubige - wie verhaltet Ihr Euch gegenüber Bettlern?

Hallo liebe Community,

ich wohne an einem sehr zentralen Platz eines ärmeren Großstadtviertels, und hier wird man Schritt auf Tritt von Bettlern angesprochen; meistens sind es junge, relativ normal gekleidete, gesund aussehende Männer, die fragen.

Manchmal gebe ich etwas; manchmal sage ich aber auch Nein, mit dem ehrlichen Hinweis darauf, dass ich selbst vom Existenzminimum lebe. Früher haben die meisten Bettler das dann sofort verstanden. Inzwischen ernte ich aber auch Sätze wie: "Ja gut - aber das ist doch kein Grund, mir nichts zu geben!" - Oder: "Die Armen geben doch immer am meisten!" Letztens hat mich auch einer volles Rohr als "Idiotin!" angebrüllt, als ich dies sagte.

Ich finde das unglaublich unverschämt; zumal ich auch ein Bisschen ein Problem damit habe, dass Männer von Frauen fordern ... aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls, ich glaube, die meisten sehen einfach nicht, dass ich für die letzten Tage des Monats selbst nichts mehr habe, wenn ich jedem, der mich fragt, gebe.

Als ich noch gearbeitet habe, habe ich im privaten Bereich hohe Summen an echt oder vermeintlich Bedürftige verschenkt - irgendwie lag nie richtig Segen darauf, es kam eher Unfrieden hinterher, und die Personen wollten immer mehr. Freundschaften zerbrachen eher an meinen Gaben, als dass sie sich festigten. -

Nun weiß jeder Christ, dass JESUS in den Evangelien von uns verlangt, jedem zu geben, der uns bittet - bis hin zum buchstäblich letzten Hemd, und auch sogar, wenn es sich dabei um Feinde handelt. Bis zu dieser letzten Konsequenz, kann ich es aber einfach nicht - wie geht Ihr damit um?

Vielen Dank für Antworten : )

Liebe, Religion, Christentum, Bibel, Glaube, Gnade, Gott, Jesus Christus, Nächstenliebe, Neues Testament, Opfer, Spende, Barmherzigkeit
Was haltet ihr von dem Gebot, "Du sollst nicht Ehebrechen."?

In allen Religionen und Sekten, wohl das wichtigste Gebot. Bis zu 80% der Sünden die begangen werden, dürften mit diesem 6. Gebot in Zusammenhang gebracht werden können. Es wird wohl im Zeitraum von 1.500 bis 600 vuZ entstanden sein.

Eine Ehe gab es dort nicht. Schon gar nicht so, wie wir es heute kennen. Ein Mann der gerne Sex machen wollte, kaufte sich eine Frau, egal ob eine Sklavin oder eine Freie Frau, und bestimmte, so wie bei Haustieren, das sie ab jetzt bei ihm bleiben musste. Das war eine "Ehe" zur damaligen Zeit.

Die "Familie" war damals alles, was ein Mann sein Eigen nannte. Mit diesem "Eigentum" konnte er, in Grenzen, machen was er wollte. Jedes weibliche menschliche Wesen, aus seiner Familie, konnte er für den Sex benutzen, auch wenn es aus der Religion verboten war. Das hieß, das das Verbot des Ehebruches, alleine bei den weiblichen Familienmitgliedern lag. Selbst wenn der Mann sich außerhalb der Familie sexuell vergnügte, fragte er niemanden um Erlaubnis, auch wenn es religiös verboten war.

Völlig absurd, das so eine Regelung von einem Gott kommen konnte, schon gar nicht von einem Gott, wie er in Matthäus K22 V36-40, vorgestellt wird, und der sich "Gott der Nächstenliebe" nennt. Völlig unvorstellbar, das so ein Gott der Nächstenliebe, ein solches Gesetz erteilt, wie ich es in der Praxis oben beschrieben habe. Völlig abwegig, das ein solches Gesetz mit den Regeln der Nächstenliebe vereinbar ist.

Heute wird dieses Gesetz bezüglich des Ehebruches, in erster Line zum Schutz der Sexualität und der Ehepartner (Familie) eingesetzt und begründet. Damals in der Entstehung wusste man gar nicht was ein "Schutz der Sexualität" war. Ja, Sexualität, so wie wir sie heute verstehen, gab es damals nur in Ausnahmefällen.

Man kaufte sich eine Frau, legte sie in der ersten Nacht auf den Rücken, schob das Nötige rein, und entledigte sich seines Spermas. Genauso, wie man es bei Tieren machte, wenn die sich paaren. Wie es der Frau dabei ging, interessierte niemandem. Im besten Falle überstand sie die Prozedur einigermaßen unbeschadet. Im zweitbesten Fall wurde sie "nur" vergewaltigt und es floss das Blut in Strömen. Im drittbesten Fall, wurde sie nicht Ohnmächtig vor Schmerz und im Extremfall, starb sie bei der Prozedur, was dazu führte, das der Mann sich beschwerte, bei den Eltern des Opfers, das sie schlechte Ware verkauft hätten.

Wenn sich heute auch vieles geändert hat, sollte sich jeder, der das Gebot, "Du sollst nicht Ehebrechen" allzu ernst nimmt, darüber im Klaren sein, welch abscheuliche Tradition er da verteidigt. Für mich jedenfalls, hat das Gebot, "Du sollst nicht Ehebrechen", nicht die geringste Bedeutung.

Andere Ansicht oder Meinung 42%
Dieses Gesetz schützt heute genauso wie früher. 33%
Dieses Gesetz ist ein Schutz für die Eheleute. 17%
Du sollst nicht Ehebrechen ist eine verwerfliche Tradition. 8%
Dieses Gesetz war früher verwerflich, dient aber heute dem Schutz 0%
Für die Moral sollte es erhalten bleiben. 0%
Dieses Gesetz ist ein besonderer Schutz der Sexualität. 0%
Religion, Sexualität, 10-gebote, Bibel, Ehebruch, Nächstenliebe, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft, Soziologie Gesellschaft
Liebt Gott alle Menschen?

Sobald man sich in religiösen Gruppen befindet, kann man fast Wetten eingehen, das man mehrmals diesen Spruch hört. "Gott liebt alle Menschen." Es wird wie ein Totschlagsargument benutzt. Man kann Beispiele bringen, wie man will, irgendwie könnte es doch sein, das Gott diesen Menschen trotzdem liebt.

Ich frage mich, wie sieht denn diese Liebe aus? wie macht sie sich bemerkbar? liebt Gott mich auch? Auf solche Fragen weiß ich keine Antwort. Warum sollte Gott überhaupt Menschen lieben? Was könnte ihm das bringen? Natürlich, wenn man Gott liebt, dann kommt sicher auch Liebe zurück. Z.B. das man den besonderen Schutz Gottes bekommt.

Nach allem was ich so beobachtet habe, ist dieser Spruch, "Gott liebt alle Menschen.", wieder mal so ein billiger Missionierungstrick, nach dem Motto, "Wenn du zu uns kommst, wirst du automatisch von Gott geliebt."

Gott liebt mit Sicherheit nicht alle Menschen. Im Gegenteil, über 90% sind ihm völlig egal. Die behandelt er wie Tiere, und setzt sie den vollen Unbilden der Schöpfung aus. Eben, wie er das bei Tieren auch macht.

Im Hauptgebot stellt Gott eindeutig fest, "Du sollst deinen Gott lieben." und, "Du sollst deinen Nächsten lieben." Daraus kann man eindeutig folgern, das Gott nur die Menschen liebt, die ihren Nächsten lieben. Dann kommt die Liebe von Gott automatisch. Dann beschützt er den Menschen, der seinen Nächsten liebt.

Religion, Gott, Nächstenliebe, Schöpfung
Probleme auf andere abwälzen. Wieso (Vorsicht langer Text)?

Hallo GuteFrage Community,

wie gestern, kommt der nächste Schritt von Smith's in die selbstsichere Richtung. Es besagt ja ein bekannter Spruch "Jeder ist seines glückes Schmied". Ist auch gar kein schlechter Ansatz finde Ich, denn das bedeutet, man lebt eigenverantwortlich. Man kann jemandem die Hand ausstrecken um Ihm zu helfen und man kann auch jemandem zeigen wie es geht.

Doch weiter geht's dann damit, dass man an jemanden Aufgaben heranträgt für die dieser jemand eigentlich gar nicht zuständig ist. Wie das? Ich will hier niemanden vor den Kopf stoßen, versteht mich recht. Der springende Punkt ist, gibt es wirklich Leute, die so dreist und so faul sind (Und verzeiht mir bitte hier meine Wortwahl.), dass sie nicht merken, dass sie gerade jemanden am ausnutzen sind?

Ein einzelner Mensch, kann doch unmöglich für die gesamte Welt alleine verantwortlich sein. Wie kommt es denn, dass man Aufgaben (Oder Zuständigkeiten, je nachdem.) an einen X-Beliebigen Mensch heranträgt obwohl derjenige nichts damit zu tun hat?

Klar, sofern es beispielsweise sein Job ist (Als Kassierer kannst du schließlich auch nicht sagen, "Ich lege meine Arbeit nieder und lasse mich trzd. bezahlen".) oder er einen Vertrag unterschrieben hat (Wo explizite Sachen drinstehen und dieser jemand weigert sich es auszuführen.) KANN er dort nicht ablehnen.

Dies ließ in mir den verzerrten und falschen Eindruck erwecken, alle Menschen führen nur böses im Schilde und schauen immer "wie weit" man gehen kann. Nicht, dass das tatsächlich der Fall ist, oh nein! Es ist vielmehr so, dass manche Menschen offensichtlich nicht erkennen können, wann sie zuweit gehen (Sofern sie es überhaupt können ^^.).

Wenn jemand ein Problem hat und Ich weigere mich Ihm zu helfen, bin Ich dann wirklich ein schlechter Mensch? Habe Ich dann was vergeigt? Oder ist sein Vorwurf an mich, dass Ich egoistisch sei nicht evtl. selbst egoistisch (Denn wenn er wirklich so bedacht wäre, was er ja VON MIR erwartet, würde er auch solidarisch Rücksicht auf meine Gefühle nehmen.)?

Ich kann langsam nicht verstehen wieso soetwas "was schlechtes" sein sollte nur weil man mal zur Abwechslung wieder an sich denkt.

Wie gestern. Ja meine Frage ist lang und wenn es wirklich Leute gibt, die sich das durchlesen und antworten. Mein Respekt gebührt euch! 🙏

Mit freundlichen Grüßen

Dhalwim numero zwo!

benutzen, Schule, Menschen, Psychologie, Altruismus, Ausnutzen, Egoismus, gutmütigkeit, Konflikt, Manipulation, Nächstenliebe, Selbstachtung, Streitigkeiten, Struktur, Auftrag, Grenzen setzen, Aufgabenstellung, Schmarotzer, Standpunkt, Zuständigkeit
Warum nötigen wir andere Menschen zum Leben?

Was haben wir davon? Selbst alte Menschen, die leiden und am liebsten heute noch abdanken würden, bekommen keine sog. Letzter-Wille-Pille verschrieben. In ihrem Fall schadet sich die Gesellschaft auch noch selbst, weil sie an die betreffenden Personen Rente etc. zahlt.

Weil irgendwelche fremden politischen oder medizinischen Entscheider aus gewissensphilosophischen Gründen die Letzter-Wille-Pille verwehren, müssen die Betroffenen selbst real körperlich leiden. Und wenn der Spuk dann vorbei ist, kommt der Hausarzt vorbei und spricht banal sein herzliches Beileid aus.

Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung ziemlich allein dastehe. Aber ich finde das menschenverachtend. Kein Grundrecht steht über dem anderen, also auch nicht das Leben/körperliche Unversehrtheit über der Menschenwürde. Und auch was das Recht auf Leben selbst angeht, so ist es eben ein Recht und keine Pflicht. Bei der Versammlungsfreiheit kann man ja auch selbst entscheiden, ob man einer Demonstration teilnimmt oder nicht.

Ich kann noch nachvollziehen, wenn die Gesellschaft (was ich zwar auch kritisch sehe) bei jungen, gesunden Menschen Suizid verhindern und Sterbehilfe verwehren will, weil die Betroffenen vielleicht oder tatsächlich noch eine Perspektive auf ein erfülltes Leben haben. Aber die Menschenverachtung macht ja eben auch nicht vor Alten, Kranken und Leidenden Halt.

Ich verstehe das bis heute nicht. Kann es mir jemand versuchen zu erklären?

Leben, Menschen, Recht, Psychologie, Ethik, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Gewissen, Lebenswille, Leid, Menschenwürde, Nächstenliebe, Sterbehilfe, Philosophie und Gesellschaft
Warum muss man so viel Lernen, was man nie braucht?

Mein großer Traum vom Pastoralreferenten wird wahrscheinlich daran platzen, dass ich das mit Hebräisch einfach nicht hinkriege.

Ich finde es sowieso so dermaßen sinnlos, dass ich das lernen muss. Kein Mensch braucht in der Seelsorge Hebräisch.

Ich hab im FSJ defacto schon als Pastoralreferent gearbeitet. Und da kommt es auf ganz andere Sachen an. Da muss man mit Leuten reden können, Leute trösten können, da kommt es drauf an, dass man mit Senioren mal ein Volkslied singt und solche Sachen. Ein Gespür für andere Leute haben. Da ist es auch scheiß egal, ob irgendwelche Gottesdienste den Vorschriften der Liturgie entsprechen, da geht es darum, um den Menschen da zu sein. Und das möchte ich sein.

Aber um als Pastoralreferent arbeiten zu können, muss ich Theologie studieren. Und da muss man Hebräisch und Griechisch lernen, damit man die Urtexte erforschen kann. Denn Sterbende am Sterbebett sind natürlich viel beruhigter, wenn ich die hebräischen Urtexte kann.

Ich finde: Wer forschen will, soll forschen und der soll Hebräisch lernen können, aber ich finde es Blödsinnig, dass der Dienst am Menschen, der im Zweiten Vatikanischen Konzil so stark betont wird und auch von Papst Franziskus immer wieder betont wird; der Dienst am Nächsten; davon abhängen soll, ob ich Hebräisch oder Griechisch kann.

Und an vielen Professoren wird deutlich, dass sie, obwohl sie ja die Urtexte so toll auf Hebräisch lesen können, die Botschaft der Bibel trotzdem nicht verstanden haben.

Lernen, Studium, Kirche, Menschen, Bildung, Gesellschaft, Nächstenliebe, Student, Theologie
Was ist wichtiger, Nächstenliebe oder Glauben?

Ich persönlich würde auf Anhieb sagen, das Nächstenliebe wichtiger ist als Glauben. Die Bibel gibt mir dabei Recht. Sie bezeichnet die Nächstenliebe sogar als eins der Hauptgebote.

Seit einiger Zeit bin ich mir aber unsicher. Es scheint die Meinung weit verbreitet zu sein, das Glauben wichtiger ist als Nächstenliebe, und das im Zweifelsfalle der Glaube vorzuziehen ist.

Begründet wird das damit, das Glaube (an Jesus Christus) "retten" könnte. Unter retten versteht man, das, wenn man an Jesus glaubt, in den Himmel oder ins Paradies kommen kann. Es ist also reiner Egoismus was hinter Glauben steckt. Im Zweifelsfalle, wie z.B. bei Apostasie, tötet man lieber den Nächsten, als das man seine Chance in den Himmel (Paradies) zu kommen, schmälert.

Jeder, der sich in einer Religion von innen umgesehen hat, so wie ich bei den Katholiken oder den Zeugen Jehovas, und dabei mit offenen Augen beobachtet hat, was dort Sache ist, müsste eigentlich schnell erkennen, das dort die Nächstenliebe ein Kümmerdasein fristet, und der Glaube gepflegt wird, als wenn damit die ganze Welt steht oder fällt.

Es würde mich einmal interessieren, wie ihr das seht. Ob ihr das anders seht, ob ihr andere Erfahrungen gemacht habt und wie ihr das grundsätzlich seht, was wichtiger ist, Nächstenliebe oder Glauben?

Nächstenliebe ist wichtiger als Glaube. 33%
Andere Ansicht 33%
In den Religionen ist Nächstenliebe wichtiger als Glaube 13%
Glaube ist wichtiger als Nächstenliebe 7%
Der Drang ins Paradies(Himmel) zu kommen, wichtiger als Nächster 7%
Der Nächste ist wichtiger, als Paradies und Himmel 7%
In den Religionen ist Glaube wichtiger als Nächstenliebe 0%
Religion, Himmel, Paradies, Glaube, Jesus Christus, Nächstenliebe, Umfrage
Wird man als Expartner je zu dieser Einsicht kommen?

Eins vorweg: Ich weiß, ihr kennt meinen Exfreund nicht und könnt nicht hellsehen. Trotzdem bin ich für persönliche Meinungen offen.

Mein Ex hat sich von mir getrennt und ich habe mir über alles Mögliche den Kopf zerbrochen. Leider sind wir im Streit und abrupt auseinandergegangen, deswegen blieb so ein fader Nachgeschmack.

Ich war nicht immer eine tolle Freundin. Ich war teilweise sehr anstrengend und rückblickend hätte ich gewisse Dinge anders getan. Allerdings kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass er mir sehr am Herzen lag und ich mir immer um ihn Sorgen gemacht habe. Seine Gesundheit war mir total wichtig. Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass es ihm besser ging (körperlich und seelisch), aber ähnlich, wie wenn es die Eltern nur gut mit einem meinen, war er von meiner Fürsorge eher abgeschreckt und genervt. Klar, er ist erwachsen und ich hätte ihn einfach machen lassen. Aber er zerstörte sich teilweise selbst, hatte einen Leidensdruck und ich konnte da nicht einfach tatenlos zusehen. Ich habe ihn auch nie zu etwas gezwungen: Lediglich habe ich ihm gut gemeinte Ratschläge gegeben. Er war davon nicht begeistert. Aber hätte ich ihn einfach weitermachen lassen wie bisher, hätte ich so ein schlechtes Gewissen gehabt.

Leider erhielt ich wenig bis gar keine Dankbarkeit. Jetzt sind wir getrennt und ich hoffe irgendwo, dass er irgendwann an unsere Beziehung zurückdenkt und sagt: "Wow, ihre Fürsorge war nur nett gemeint" oder "Ich war ihr echt wichtig". Meint ihr, ein Expartner wird irgendwann so einen kathartischen Moment haben und einsehen, was man verloren hat?

Liebe, Freundschaft, Liebeskummer, Gefühle, Trennung, Psychologie, Ex, Fürsorge, Liebe und Beziehung, Nächstenliebe, Schluss machen
Du kannst nur auf Dich selber schauen?

Wie selbstverliebt wohl eine sein muss, liebe Freunde, habe ich mich gestern gefragt, als mit jemand auf meine Frage „Christliche Plakate im Freien aufhängen?“ mit:

Also bist Du doch in Deutschland oder Österreich antwortete.

Was mir zuerst ein Kopfschütteln und dann eine längere Gebetszeit einbrachte. In dem ich Gott bat, er möge es doch „Hirn herabregnen lassen“.

Wobei meiner Meinung nach irgendjemand das „Du kannst nur auf Dich selber schauen“ etwas zu wörtlich genommen hat. Weil er davon ausging: Wenn jemand fragt, dann geht es zweifellos um ihn.

Nein, Freunde. Mich persönlich betrifft das gar nicht. Ich lebe da glücklich in Haskovo Südbulgarien. Und denke mir, dass mir das deutsche oder auch österreichische Ordnungsamt, die deutschen Covid-Verordnungen, ja selbst die österreichische oder deutsche Gesetzgebung odwer gar Gerichte und Polizei relativ gleichgültig sein könnten. Weil all diese in unserem Gebiet in Bulgarien über keinerlei Gültigkeit verfügen.

Aber: Es sind inzwischen 375 Menschen geworden, die unsere Aktion „Glaubensstifter“, dank sei Gott unterstützen, von denen zahlreiche Österreicher oder Deutsche sein können. So das ich nicht nur davon ausgehen muss, was hier in Bulgarien passiert, sondern mich auch fragen muss, was eigentlich passiert, wenn jemand unserer Mitstreiter diese Plakate an Bäume oder in Strassenbahn- oder Autobushaltestellen in ihren Ländern hängt.

Weil für diese natürlich die jeweilige Gesetzgebung ihrer Länder gilt.

Und weil mich jemand gestern gefragt hat, warum ich eigentlich nur auf die Menschenrechte für Christen achten würde: Nun, ich bin OM-Pastor. Für mich ist das also die von mir betreute Gruppe.

Erschrocken bin ich allerdings, dass ich Menschen finde, die sich mit ihren Fragen offensichtlich nur für sich interessieren. Weil ich mir Sorgen mache, dass diese Egozentrik durch das Corona-Homing noch intensiver werden könnte.

Bereits seit Jahren darauf verweise, dass die Message „DU kannst nur auf DICH selber schauen“, nicht nur nicht im Sinne der Nächstenliebe biblisch sondern sogar Gesellschaft schädlich sein könnte.

Glaubst Du nicht?

Christentum, Egozentrik, Glaube, Menschenrechte, Nächstenliebe, Philosophie und Gesellschaft
Sind manche Menschen auf ewig verdammt, unglücklich zu sein?

Wir haben heute in Ethik ein wenig über Aristoteles gesprochen. Und über die Mesotes-Lehre. Aristoteles meint, dass das Ziel des Lebens das Glücklich sein ist und dies nur durch tugendhaftes Verhalten zu erreichen ist.

Dieses tugendhafte Verhalten ist quasi der Punkt der Mesotes-Lehre: Zwischen zwei Extremen einen Mittelpunkt zu finden, z.B. wäre die Mitte von Egoismus und Altruismus ein Verhalten, dass beiden Seiten gerecht wird - sich nicht selbst für andere zu vernachlässigen aber eben auch nicht andere für dich selbst. Genauso funktioniert das auch mit reich und arm usw...

Stichwort Altruismus: mein Ethiklehrer meinte, dass man sich selbst unglücklich macht, wenn man sich stets mit unglücklichen Menschen umgibt. Dann habe ich ihm die Gegenfrage gestellt, ob es mich nicht glücklich machen kann, unglückliche Menschen glücklich zu machen. Daraufhin war seine Aussage, dass das schon möglich ist, aber manche Menschen nicht glücklich sein können.

Studien können beweisen, dass Erwachsene auf das Leben nicht so gut zu sprechen sind, wenn sie grade in den ersten 2 Jahren ihres Lebens nicht sehr viel Liebe, bis hin zu Vernachlässigung erfahren haben. Zusätzlich wird manchen Kindern die Traurigkeit quasi in die Wiege gelegt (Genetik).

Wie seht ihr das? Kann man auch solche Menschen zum Glück bekehren?

Liebe, Leben, Menschen, Psychologie, Altruismus, Nächstenliebe, Philosophie und Gesellschaft
Warum ist euch der Klimaschutz so wichtig?

Hallo Community,

ständig frage ich mich, warum andere Menschen, vor allem hier in Deutschland so hysterisch und panisch auf das Klimathema reagieren.

Ich persönlich glaube nicht an den menschengemachten Klimawandel und hab dazu auch schon mehrere Wissenschaftler befragt, die das auch sehr kritisch sehen.

Meistens sind es ja die Grünen, die sowas verbreiten. Sie wollen Autos verbieten, fliegen, Fleischkonsum usw..

Es wird sich sowieso nichts ändern, ich frag mich, was die Leute haben, die an den Unsinn glauben. Als ob es einen Unterschied macht, ob ich als einzelner Mensch mit einem Benziner fahre, Fleisch esse und viel um die Welt fliege.

Warum schränken sich nicht nur die Leute ein, die davon überzeugt sind? Das wär doch mal was.

Mir persönlich ist die nächste Generation eigentlich völlig egal. Sorry aber ich bin wenigstens ehrlich.

Letztendlich frage ich mich, warum wir ausbaden müssen, was sich andere ausdenken. Faktisch ist das doch alles unter aller Schublade...

CO2 Steuer, Dieselverbot, Kohleausstieg, Ölverbot ...Verbot, Verbot, VERBOT.....

Was meint ihr?

Es geht um die Existenz der Menschheit und der Umwelt! 61%
Es geht denen nur darum, uns mehr Geld aus den Taschen zu ziehen! 19%
Sonstige Meinung 9%
Die Wissenschaft ist sich in Wahrheit ziemlich uneinig! 5%
Ich bin auch deiner Meinung. 4%
Die Wissenschaft sagt aber was ganz anderes! 2%
Auto, Leben, Europa, KFZ, Kinder, Schule, Zukunft, Angst, Deutschland, Politik, Fahrverbot, Klimawandel, CO2, Klimaschutz, Diesel, Empathie, Geografie, Glaube, Industrie, Klima, Nächstenliebe, Naturwissenschaft, Philosophie und Gesellschaft, Fridays for Future

Meistgelesene Fragen zum Thema Nächstenliebe