Warum befiehlt Gott im alten Testament folgendes?

9 Antworten

Auch im Alten Testament konnten Sünder Vergebung bekommen, wenn sie ihre Verfehlung vor Gott bekannten und und von Sünde abließen. Siehe König David nach Ehebruch und Mord. So, wie im Alten Testament Opfer wegen der Sünde vor Gott gebracht werden mussten, um Vergebung zu erlangen, so hat Jesus, der Sohn Gottes für UNSERE Sünden sein Leben geopfert, so dass alle, die IHM vertrauen und gehorchen, Vergebung und ewiges Leben erhalten.

„Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn opferte, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“

‭‭Johannes‬ ‭3‬:‭16‬ ‭SCH2000‬‬ https://bible.com/bible/157/jhn.3.16.SCH2000

Deswegen zählt für die Christen die Lehre Jesu.

Jesus ist für die Menschen gestorben und somit hat Gott in seiner Gerechtigkeit die Vollmacht an Jesus übertragen.

Man muss es sich so vorstellen. Das was Gott im AT durchgesetzt hat war die Vorbereitung für das was kommt. Als Jesus gestorben ist und die Menschen sich weiterhin an das AT halten würden, so wäre sein Tot umsonst.


Er77Sieben  18.10.2024, 00:50

Ich würde gerne ergänzen das dies natürlich nur kurz erklärt ist und mehr dahinter steckt.

Goldlaub  18.10.2024, 01:06

Ich versteh deine Antwort nicht.

Hat Jesus die Vollmacht erhalten, Huren als erster mit Steinen zu bewerfen?

Er77Sieben  18.10.2024, 01:13
@Goldlaub

Darum ging es doch nicht. Es ging darum das die Menschen die die Hure verurteilt haben selbst Sünder waren. Da ist es bedeutungslos ob die eine "rumhurt" oder der andere etwas anderes böses tut. Beide Sünden führen zum tot, denn der Lohn der Sünde ist der tot und somit waren die Menschen die die Hure verurteil haben auch nicht besser als sie.

Zu Beginn: Im Alten Testament gibt es Gesetze und Anweisungen, die oft hart und absolut erscheinen, wie das Beispiel mit der Bestrafung von Frauen, die als “Huren” gelten. Diese Regeln müssen im historischen und kulturellen Kontext ihrer Zeit betrachtet werden. In vielen alten Kulturen waren die Gesetze streng und sollten auf bestimmte Weise Ordnung und soziale Strukturen aufrechterhalten.

Jesus bringt im Neuen Testament eine neue Perspektive ein, die Betonung liegt mehr auf Vergebung und Barmherzigkeit statt auf strenger Bestrafung. Das bekannte Beispiel, in dem er sagt „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, zeigt seinen Ansatz, Gnade vor strenger Gerichtsbarkeit zu setzen. Er brachte die Botschaft, dass jeder die Chance auf Vergebung und einen Neuanfang verdient, unabhängig von der Vergangenheit.

Was die Frauen im Alten Testament betrifft, so gibt es verschiedene theologische Ansichten darüber, wie diese behandelt werden, besonders nach dem Tod. Viele Christen glauben, dass durch Jesus’ Tod und Auferstehung alle Menschen, einschließlich jener Frauen, die Möglichkeit der Erlösung und des Paradieses haben, wenn sie um Vergebung bitten.

Bezüglich der Tierwelt und der natürlichen Phänomene wie Homosexualität bei Tieren gibt es in der Tat viele Deutungen. Einige sehen darin eine Folge des Sündenfalls und der daraus resultierenden Unvollkommenheit der Welt. Andere argumentieren, dass die Vielfalt in der Natur, einschließlich solcher Verhaltensweisen, Teil der komplexen und vielfältigen Schöpfung ist, die nicht nach menschlichen moralischen Maßstäben beurteilt werden sollte.

Es stimmt, das Thema ist kompliziert und die Bibel kann auf viele Arten interpretiert werden. Die Diskussionen darüber, wie wir religiöse Texte in der modernen Welt verstehen und anwenden, sind weitreichend und facettenreich. Es zeigt, wie tief und vielschichtig die Fragen sind, die unser Leben und unsere Moral berühren.

ok, Steinigung ist brutal, ohne Frage. Als blossen Text verstanden, d.h. unabhängig von der Frage, ob die Gebote tatsächlich umgesetzt wurden, nennen die mosaischen Gesetze einen Preis für Ehebruch, nämlich das Leben (was im Übrigen in manchen Situationen auch für den Mann gilt). Das ist der Wert der Ehe - das eigene Leben. Was Du hier als "sexuell aktive Frau" (ich ergänze "sexuell aktiver Mann") verniedlichst, ist in Wahrheit ein fundamentaler Angriff auf die Gesellschaft und ihre innere Stabilität, denn diese beruht maßgeblich auf der Familie aus Mutter, Vater, Kindern und auf nichts sonst..

Man kann jetzt anführen,.daß die Gesellschaft des AT verschwindet klein war, und das dort Familien wirklich noch wichtig waren als Garant der gesellschaftlichen Stabilität, während moderne, postmoderne, industrialisierte Gesellschaften auf ganz anderen Faktoren beruhen. Da frage ich mich ernsthaft, welche das sein sollen? Fridays for future war mal. LGBT ist bunt und schrill und ganz, ganz toll und bringt zwar für die "Betroffenen" Fun und irgendwie das erhebende Gefühl, in einem historischen Kairos zu leben, aber nicht für den Rest: dessen Reproduktionsfähigkeit werden nämlich mißbraucht, um den Wunsch nach Kindern zu stillen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Gläubiger Katholik

Also zu den Tieren den Hinweis, dass Du glaubst, dass sie das aus Homosexuellen Gründen tun, aber es gibt zum Beispiel das bekannte Beispiel, dass Elefanten andere Elefanten und Nashörner vergewaltigen - Dominanzverhalten und noch ganz andere Beispiele

Das Lächelnde männliche Löwe auf Fotos, der von einem begeisterten anderen Löwe begattet wird, halte ich persönlich ja für eine weit verbreitete Fälschung, aber das kann ja jeder denken wie er will.

Nein, Katzen können nicht sündigen. Also sich bewusst von Gott abwenden und ohne Ihn leben wollen, außerhalb seiner Gesetze.

Und weil mal wieder ein anderer in seinem Kommentar diese Frage stellt: Wenn Gott ein fehlerhaftes Wesen erschafft, muss dann Gott nicht auch fehlerhaft sein? Nö, muss Er nicht, denn Gott hat auf einen Teil seiner Macht verzichtet, damit Menschen sich falsch entscheiden KÖNNEN, warnt aber vor den Konsequenzen (Mitmenschen, Bibel, persönlich, Gewissen), denn Gott würde den Menschen ja zwingen mit Ihm zu leben, wenn dieser keine Wahl hätte. Der Mensch kann also wählen sehr d...mme Entscheidungen zu treffen, wie zum Beispiel sein Auto anzünden und dann einzusteigen. Entscheidungen können also auch b*öd sein oder andere manipulieren oder oder oder

Huren wurden nicht gesteinigt, zwei von ihnen (eine hat sich allerdings nur als Hure ausgegeben) tauchen im Stammbaum des Königs David (und damit auch des Jesus von Nazareth) auf.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Lebe schon sehr lange auf diesem Planeten
Die Frauen im alten Testament hatten diese Chance jedoch nicht und sind bis heute und für immer in der Hölle?

im AT steht nichts von einer Hölle.

Sind diese Katzen dann auch "Huren"? Warum gibt es Tiere, die homosexuellen Sex miteinander haben?

Katzen sind keine Menschen

Das Argument, es seien eben nur Tiere, ergibt keinen Sinn für mich. Gott hat doch alles perfekt erschaffen weil Gott perfekt ist. Damit müsste er die Tiere auch so erschaffen haben, obwohl Gott sich klar gegen Homosexualität stellt und es als "Gräuel" sieht.

Der Mensch ist auch, wie jede Tierart, perfekt und begeht trotzdem Sünden. Das Argument ist also schwach.


verreisterNutzer  18.10.2024, 01:08

Der Fakt mit den Katzen 😂 stimmt das überhaupt?

Goldlaub  18.10.2024, 01:05

Wenn Gott ein Geschöpf "herstellt", das nach seinem Ebenbild sein soll, und das Geschöpf ist fehlerhsaft, muss dann nicht auch das Original fehlerhaft sein.

Von der anderen Seite betrachtet.

Wenn Gott vollkommen ist und er erschafft ein Geschöpf nach seinem Ebenbild, dann muss das Ebenbild entweder nun mal ebenso sein oder das Ebenbild ist wie das Spiegelbild eines verzerrenden Spiegels. Aber auch das bedeutet doch, dass Gott quasi gespiegelt wird, und der ist doch nicht verzerrt.

Warum hat Gott nicht dafür gesorgt, dass sein Ebenbild sich auch in einem vollkommenen Spiegel vollkommen zeigt?

Ist Gott somit auch perfekt, kann aber trotzdem keine Menschen ohne Sünden erschaffen?

Ich weiß, die freie Entscheidung ...

Wer demnach sich für Gott entscheidet ist perfekt, wer nicht, ist sündig. Korrekt?

Gott überlässt also dem Menschen die Entscheidung. Und somit auch die Entscheidung, nicht perfekt zu sein.

Woher hat den der Mensch dieses Attribut des wählen Könnens, wenn nicht von Gott selbst? Inwiefern wählt dann Gott?

Er muss es doch auch können?

schon darüber nachgedacht?

zahlenguide  18.10.2024, 01:29
@Goldlaub

Wer erkennt, dass er böse ist, in der Praxis wird gerettet. Der Mensch könnte also erkennen, dass wenn er Entscheidungen ohne Gott trifft, diese wie ein Boomerang zurück schlagen und der Mensch dann oft beleidigt ist, wenn er einem Evangelisten begegnet - warum hat Gott das zu gelassen. Nö, hat der Mensch selbst entschieden. Ganz allein. Du willst einfach nicht akzeptieren, dass der Mensch die Wahl hat - in all möglichen Entscheidungen und wirklich die Wahl hat, aber man auch den Faktor bedenken muss, dass man oft den falschen Quellen zuhört und dann Fehler macht, die tötlich sein können.

Gott kann doch selbst entscheiden, wann Er selbst wählen möchte und wann die Schöpfung selbst wählen kann.

Und es geht nicht um die Entscheidung für die meisten nicht perfekt sein zu wollen - sondern sie wollen KEINESFALLS einen Gott und sie wollen KEINESFALLS in Liebe dienen - es soll um sie selbst gehen. Sie wollen ihr eigener Gott sein und selbst wenn sie erkennen, dass dies Böses verursacht sogar ihrer Familie schadet, ihnen selbst irgend wann schadet auf vielen Ebenen, wollen sie trotzdem nicht gegen die Trennungswand beten, die Gott vor sie erscheinen lassen würde.

Gott WILL helfen, aber DU willst keine Hilfe und willst auch nicht von Ihm gezeigt bekommen, wobei du eigentlich Hilfe brauchst. Es ist wie bei einem Erwachsenen das denkt jede Straße ist ein sicherer Spielplatz.

Goldlaub  18.10.2024, 01:57
@zahlenguide

Danke für deinen Kommentar!

Ich bin also böse und erkenne das, hauptsache ich glaube an Gott. Das genügt, um nicht böse zu sein?

Ein anderer ist böse, erkennt das und merzt sein Böse-Sein aus. Was ist an diesem Handeln anders, wenn er nicht an Gott glaubt? Inwiefern ist dieses Tun böse?

Nein. Wenn ich mich ohne Gott dafür entscheide, nicht böse zu sein, schlägt Gott nicht zurück. Die Entscheidung gegen das Böse ist eine Entscheidung, nicht böse zu sein, weil ich sonst beweise, dass mir das Wohl der Schöpfung und anderer Meschen am Herzen liegt. Ist das keine Liebe?

Diese Freiheit hat der Mensch. Er hat sie auch, wenn er nicht an Gott glaubt.

Warum sollte Gott diesen Menschen nicht lieben? ;-)

In der Bibel stehen eben nicht ewige und unveränderliche Gesetze, sondern die Gesetze, die damals sinnvoll erschienen.

Im Alten Testament findest du seitenweise Reinheitsvorschriften. Die Hygiene war ein Kernproblem dieser Zivilisation. Zum ersten Mal gab es grosse Städte und mit ihnen Seuchen, die hunderte und tausende von Menschen dahinrafften. Da musste man doch etwas dagegen tun.

Es ist nicht so schwierig zu sehen, dass Huren und Homosexuelle gewisse Krankheiten stärker verbreiten. Daher waren diese Dinge unter Todesstrafe verboten. Heute wissen wir besser, wie sich Seuchen ausbreiten. Aber selbst in unserer Zeit haben Menschen Mühe mit Seuchen, wie wir mit Corona gesehen haben.

Für Jesus standen die Hygieneregeln nicht im Fokus. Ihm ging es um die gelebte Nächstenliebe. Er fand es wichtiger, mit den Ausgestossenen zusammen zu essen und sie zu umarmen, als streng auf die Hygiene zu achten. Das war zwar eine schöne neue Idee, führte aber auch dazu, dass während Jahrhunderten in den christlichen Quartieren viel mehr Menschen an Seuchen starben als in den jüdischen, in denen die Hygieneregeln eben strenger beachtet wurden. Ganz so blöd waren diese Regeln also schon nicht.

Gott befiehlt im alten Testament? ... Gott ist perfekt? ... Ich denke und glaube: Gottes universelle Richtlinienkompetenz und Macht geht über die ihm von Menschen zugeschriebene Befehlsgewalt weit hinaus. Ehebruch und Homosexualität sind Gott nicht relevant und justiziabel genug. Auch Gottes "Perfektion" geht über die menschliche Vorstellung derselbigen hinaus. Seine "Perfektion" ist eine von Menschen kaum nachvollziehbare "Ordnung", von welcher wir jedoch profitieren, partizipieren ... und Heilung erfahren können...