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Thema Krankschreibung
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Bandscheibenvorfall wann wieder Arbeiten?

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Situation:

Ende August traten bei mir fürchterliche Schmerzen vom rechten Gesäß bis in den Fuß auf. Am schlimmsten sind die Schmerzen nach jedem aufstehen die ersten 5 Minuten. Wenn ich mal ein weilchen Spazieren gehe sind die Schmerzen zwar immernoch da, jedoch erträglicher.

Besuch beim Orthopäden dann mitte September. Dieser prognostizierte ohne Röntgen, MRT oder sonstiges Ischialgie. Bekam Ibus und Physio verschrieben. Da die Schmerzen nach über 6 Wochen noch immer nicht besser wurden, suchte ich mir einen neuen Orthopäden. Dieser schickte mich zum MRT, und siehe da, Bandscheibenvorfall L5/S1 und Vorwöllbung L4.

Bis zu dieser Diagnose ging ich normal zur Arbeit. Ich Arbeite im Kundenservice. Bedeutet hauptsächlich sitzen bei ca. jedem zweiten Kunden aufstehen 5 Meter gehen um Unterlagen etc. zu holen usw. Wie oben erwähnt sind die ersten Meter nach jedem Aufstehen furchtbar schmerzhaft, sodass mein Körper Schonhaltung einnimmt. Durch das ständige kurze Gehen in Schonhaltung habe ich mir meine komplette Haltung kaputt gemacht. Mein Becken ist mittlerweile komplett schief. Versuche das in der KG und zuhause wieder in den Griff zu bekommen, ist aber sehr schwer da ich diese Haltung mittlerweile als "normal" empfinde.

Bin nun seit 7 Wochen krankgeschrieben und mache eine Traktionstherapie (mittlerweile fünfte von max 20 Sitzungen). Zusätlich auch Krankengymnastik und Übungen zuhause. Bin der Meinung mein Zustand hat sich minimal verbessert, jedoch habe ich noch immer extreme Schmerzen die nur durch Opiate schmerzmittel wirklich gelindert werden können. IBU, Diclofenac usw. haben so gut wie gar keinen Effekt.

Mein Problem ist, dass die Assistänzärztin mich änfängt nur noch jeweils 1 Woche krank zu schreiben und die Frau der Meinung ist, dass ich ab nächste, spätestens übernächste Woche wieder zur Arbeit gehen kann, da bis dahin der druck der Bandscheibe auf meine Nervenwurzel durch die Therapie so gut wie behoben seien sollte.Deshalb meine Frage an euch: Ab wann macht es Sinn, nach einem Bandscheibenvorfall wieder zur Arbeit zu gehen? Sobald die Schmerzen weg sind, oder erst, wie ich meine, wenn das nächste MRT zeigt, dass mein Bandscheibenvorfall wirklich geheilt ist? Was meinen die Leute die hier schon Erfahrungen gemacht haben?

Bin gerade mal 21 Jahre und möchte sowas wenn irgendwie möglich nie wieder durchmachen. Meine Befürchtung besteht darin, dass wenn ich die Arbeit bald wieder aufnehme, sich mein Zustand evtl. wieder verschlechtert. Zwar kann ich mit den Schmerzmitteln nach dem Aufstehen direkt relativ normal laufen, jedoch könnte ich in dem euphorisierendem/berauschten Zustand den die Tabletten verursachen auf gar keinen Fall arbeiten. Dass Probelm an meiner Arbeit ist auch, dass wenn ich direkt Vollzeit wieder anfange, kaum Zeit für KG oder ähnliches habe, da ich von 9-18:30 Uhr Arbeite.

Danke im voraus und sorry für den halben Roman :D

Ferit

Gesundheit, Arbeitsunfähigkeit, Bandscheibenvorfall, Gesundheit und Medizin, Krankschreibung, bandscheibenvorwoelbung
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Wegen Depressionen 1-2 Tage nicht in die Schule?

Hey, ich habe seit ein paar Jahren mittel-schwere Depressionen und gerade ist es wieder mega schlimm, dass ich auch wieder Suizidgedanken hab und das Gefühl, dass ich in diese Welt wegen meinem Depressionen nicht hingehöre weil so vieles von mir erwartet wird (unter anderem auch Schule) und ich denke es nicht zu schaffen und zusammenbrechen zu können. Ich geh jetzt ins 12 Schuljahr an einem Berufskolleg (würde nächstes Jahr mein Fachabi machen wenn alles glatt läuft). Aber ich hab das Gefühl, dass dieser zusätzliche Stress von der Schule dort hinzugehen und für die Arbeiten (die jetzt auch wieder anstehen) zu lernen was ich meistens aber nicht schaffe meine Situation momentan verschlechtert ich hab auch öfters den Gedanken mit der Schule abzubrechen zu wollen was aber schwachsinnig wäre weil ich's eigentlich bald geschafft hätte. Ich bin nicht in Therapie und hab vor kurzen bei meiner Psychologin abgebrochen weil es alles zuviel wurde.

Ich wollte daher morgen lieber Zuhause bleiben weil es wie gesagt echt stressig ist und dann würde ich versuchen Donnerstag wieder zu gehen. Wisst ihr ob das geht und könnte ich mich dann selbst krankschreiben (bin schon 18) oder müsste das ein Arzt machen?

P.S: Ein paar meiner Lehrer müssten wissen, dass ich Depressionen hab und wie schwer das alles für mich ist.

Lg und danke

Schule, Psychologie, Angstzustände, Depression, Gesundheit und Medizin, Krankschreibung, psychische Probleme, psychische-stoerung, Ausbildung und Studium
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Depressionen - zahlreiche Fragen?

Ich wurde in den vergangenen Wochen von vielen (Freunde, Familie, Partner) angesprochen, wieso ich mich so verändert habe und was los sei. Ich fühle mich tatsächlich seit einigen Monaten wie ein anderer Mensch. Ich habe mich etwas über Depressionen schlau gemacht und tatsächlich stimmen viele Punkte mit meinem Wesen überein. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin selbstständig und habe mittlerweile große finanzielle Probleme, da ich aufgrund meiner psychischen Verfassung kaum in der Lage bin zu arbeiten. Ich bin emotionslos, kann mich über tolle Dinge nicht mehr freuen und kann mich kaum motivieren - egal ob Termine, Einkaufen oder Essen gehen. Mir ist alles egal und durch meinen Bekanntenkreis habe ich das endlich wahrgenommen.

Ich habe vor, die Woche zum Arzt zu gehen, habe gelesen, dass der Hausarzt im Normalfall eine Überweisung zum Psychologen ausstellt und krankschreibt. Bezahlt die Krankenkasse wenn ich auch direkt zum Experten gehe? Und wie läuft das mit der AU-Bescheinigung? Wie soll ich meinen Lebensunterhalt verdienen, wenn ich so schon nicht arbeiten kann und dann noch krank geschrieben bin? Ich kann grade so unsere Miete bezahlen. Für Fixkosten muss mein Partner aufkommen - da bleibt nichts übrig. Mittlerweile kann ich die KrankenkassenBeiträge nicht mehr zahlen und habe vor wenigen Tagen die erste Mahnung erhalten. Trotzdem kann ich mich kaum dazu zwingen geschweige denn motivieren, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Jedes Mal zwingt mich etwas daran und ich sage wichtige Termine ab und bleibe schlussendlich zuhause. Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben. Weil ich es nicht schaffe zu arbeiten, verdiene ich entsprechend so gut wie kein Geld und der Druck langsam aber sicher den Strick um den Hals zu spüren, macht es nicht besser. Versteht mich nicht falsch, ich denke (zumindest noch) nicht an Selbstmord oder dergleichen - nur werde ich das keine 1-2 Monate mehr durchhalten können, was das finanzielle betrifft. Dazu habe ich es zu stark ausreizen lassen und bin nicht zum Arzt gegangen. Dazu kommt der Druck der Bekanntschaft, endlich zum Arzt zu gehen und das behandeln zu lassen.

Teil 2 in den Kommentaren..

Medizin, Arbeit, Finanzen, Selbständigkeit, Job, Schulden, Versicherung, Recht, Gesetz, berufsunfaehigkeit, Psychologie, Arbeitsunfähigkeit, Au, Depression, Gesundheit und Medizin, Krankenkasse, Krankschreibung
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Deutschlehrerin droht mit Punktabzug nach unmöglich zu erbringender Entschuldigung – Was ist dagegen zu unternehmen?

Hallo zusammen,

ich bin Schüler der gymnasialen Oberstufe (in Bayern, falls das relevant sein sollte) und habe folgendes Problem: Nachdem ich letzten Dienstag ein Deutschreferat halten sollte, aber am Montag krank geworden bin, soll meine Lehrerin in meiner Fehlstunde verlautet haben lassen, dass dies "Konsequenzen für die Benotung" nach sich tragen werde.

Nun hier die Unmöglichkeit: Zum ersten Mal bemerkte ich meine Heiserkeit (und starke Kopfschmerzen bzw. Unkonzentriertheit, die ein Referat noch unmöglicher als sowieso schon gemacht hätten) am Dienstagmorgen, woraufhin ich noch am Vormittag die geforderte E-Mail an meine Lehrerin schrieb. Leider verlangt sie "ausdrücklich" am Vortag des Referats eine Entschuldigung.... Die mag sie noch so ausdrücklich wie sie möchte einfordern, aber zu diesem Zeitpunkt KONNTE ich schlicht noch keine Entschuldigung schicken, da ich ja noch gar keine Symptome verspürte.

Ich habe mich bereits um ein Attest für Montag gekümmert, befürchte aber, dass besagte Lehrkraft dies ignorierend nichtsdestotrotz meine Note verschlechtern könnte...

An welche Personen/Institutionen könnte ich mich wenden, sollte sie ihre Drohung wahrmachen? Fachbetreuer, Schulleiterin, Schulrat oder ähnliches?

Ich hatte so eine Situation noch nie, würde mich über Rückmeldungen sehr freuen. Ich kann mir eine – gerade wegen so etwas – versaute Halbjahreseinbringung nicht leisten (ich werde nach diesem Halbjahr insgesamt nur drei bis vier benotete Leistungen abgelegt haben, also ist eine einzelne Note durchaus relevant), noch dazu, weil Deutsch als Pflichtfach sämtliche Semesternoten einfordert... Ich bin minderjährig; meine Eltern können mir aus diversen Gründen in dieser Situation absolut nicht zur Seite stehen, und ich brauche dringendst ein gutes Abitur, um für meine kleine Schwester zu sorgen.

Vielen Dank für Hilfe im Voraus!

Schule, Recht, Krankmeldung, Krankschreibung, Abwesenheit, Benotung, Ausbildung und Studium
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Krankheit, Attest bei unregelmäßigen Schichten (Zeitarbeit)?

Mir geistert folgendes im Kopf herum:

Ich arbeite bei einer Zeitarbeitsagentur, 60h/Monat. Ich bekomme wöchentlich den Schichtplan, und kann Einsätze annehmen oder ablehnen. Die letzten beiden Wochen habe ich nicht gearbeitet, weil die Personalchefs mir nur Schichten an Orten gaben, wo ich 1-2h hin + 1-2h zurückfahren müsste (Arbeitsweg wird nicht bezahlt), obwohl sie wissen, dass ich solche Schichten nicht annehme, und obwohl sie auch Schichten zu vergeben haben, wo ich nur 20min oder so Arbeitsweg hätte. Ich habe diese Schichten abgelehnt. Ich will nun zum Monatsende kündigen, weil sie mir einfach keine anderen Schichten geben wollen.

So, und weil ich nicht wegen Vertragsbruch belangt werden will weil ich alle diese Schichten ablehne, wo ich 4h unbezahlte Anfahrtszeiten habe, habe ich gesagt ich sei diese Woche krank. Habe aber auch keine neuen Schichtangebote von den Personalchefs bekommen. Nun folgende Frage: brauche ich nun ein Attest/AU, obwohl ich ja garnicht "während der Arbeitszeit" fehle, weil ich ja gar keine Schichten bekommen/angenommen habe? Bei 60h/Monat, könnte ich da nicht einfach sagen das sei jetzt meine freie Zeit, und ich arbeite die 60h einfach die nächsten 1.5 Wochen ab?

Die Frage ergibt sich daher, dass ich morgen zum Arzt müsste (ist dann der 3. Tag) um eine AU zu besorgen, ich morgen aber keine Zeit dafür habe.

Mein Plan wäre jetzt gewesen, morgen den Personalern zu sagen, dass ich ab übermorgen wieder arbeiten kann, dann wäre kein Attest nötig. Dann den Rest der Woche keine Schichten anzunehmen, und mir am Montag eine AU zu besorgen bis Monatsende, bis die Kündigung durch ist.

Kennt sich da wer aus und weiß ob das so unproblematisch geht?

Sorry für den langen Text. Danke für jede Antwort👍🏻.

Arbeit, Krankschreibung, Ausbildung und Studium
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Muss ich bei einer Krankmeldung ein schlechtes Gewissen haben?

Hallo,

wie man aus anderen Fragen schin rauslesen kann bin ich Aushilfe im Einzelhandel. Letzte Woche war ich krankgeschrieben da ich so eine art Feuermerkmale und Blasen im Mund hatte und Fieber auch. Mir ging es besser also bin ich gestern wieder arbeiten gegangen obwohl ich noch nicht ganz gesund war. Ich arbeite an der Kasse und mit jeder Stunde die verging merkte ich das es mir schlechter geht. Meine Stimme war auch fast weg. Eine Arbeitskollegin ist auch erkältet und ich meinte zu ihr ob sie auch krank sei. Sie meinte ja ihr könnt euch ein Beispiel nehmen ich komme trotzdem aber mit euch jungen Weibern kann man ja nichts anfangen. Jetzt muss ich morgen wieder abeiten aber über die Nacht wurde alles noch schlimmer. Ich war im Krankenhaus weil ich weder reden konnte von der Stimme aber auch weil es weh macht. Die Ärztin meinte ich sei sehr verschleimt mein Hals ist total rot und meine Mandeln sind geschwollen wie auch meine Lympfknoten bis zum Ohr hoch hat sie gesagt ist alles geschwollen. Sogar das Ohr hat schon angefangen sich zu entzünden. Sie hat mich krankgeschrieben jedoch kraust es mir jetzt schon morgen anzurufen und zu sagen das ich nicht kommen kann. Grade nach den Kommentar gestern. Ich wollte mal eure Meinung dazu hören muss ich ein schlechtes Gewissen und bange davor zu haben? Übrigens bekomme ich nichtmal Lohnfortzahlung wenn ich krank bin.

Liebe Grüße und Danke!

Arbeit, krank, Arzt, Chef, Einzelhandel, Gesundheit und Medizin, Krankenhaus, Krankschreibung, schlechtes gewissen, Arbeitskollegen
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Krank gekündigt - fristlos Burnout?

Guten Tag, mein ehemaliger Chef hatte mich im letzten Jahr so sehr verheizt, das ich eine Art Burnout (Schlafstörungen, Panik, Schwindel, Zukunftsängste und Konzentrationsschwierigkeiten) bekam. Zudem war meine damalige Partnerin schwer krank ins Krankenhaus gekommen und benötigte täglich Hilfe.

Nachdem meine Arbeit erledigt war und ich aus dem Urlaub kam, war ich ungefragt versetzt. Nach meinem nächsten Urlaub musste ich zu ihm kommen und mir wurde mitgeteilt, das man meine Fähigkeiten nicht mehr einsetzen könnte und ich mich umsehen solle.

Danach war die Restwelt zusammen gebrochen und ich musste zum Arzt, welcher mich gleich länger Krankschreiben wollte, doch ich nur ein paar Tage zum klar kommen bat.

Doch am nächsten Tag erhielt ich schriftlich meine Kündigung und ging wieder zum Arzt, welcher eine Reha beantragte und die Meldung verlängerte.

Der Betriebsrat sprach mich an und meinte, das die Kündigung nicht legal sei, da er mich in Krankheit gekündigt hat und die Betriebsräte nicht darüber informierte. Der Betriebsrat und die Ärzte, verordneten mir alles was mich wieder aufbaut, Bewegung, Sport etc. So ging ich an meinem Geburtstag zum Gottesdienst um Trost zu suchen, später hörte ich das auch mein Chef dort gesessen haben soll.

Am Dienstag erhielt ich dann ein Einschreiben mit einer fristlosen Kündigung. Laut Arzt und Internet ist dem Gottesdienst zuhören gut für Zuspruch und dem Aufbau bei Depressionen. Wie soll ich mich nun verhalten?

Kündigung, Arbeitsrecht, Burnout, Krankschreibung, Gottesdienst Kirche
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Sollte ich mich krankschreiben lassen oder ist das feige?

Hallo liebe Community.

Für meine Geschichte muss ich etwas ausholen, also entschuldigt den langen Text:

Ich arbeite seit über 4 Jahren in einem Familienbetrieb, der gerade einen Generationenwechsel hinter sich hat (Die Brüder sind die Chefs, deren Frauen arbeiten ebenfalls im Unternehmen) Auf meiner Position arbeite ich mit der Frau des Chefs zusammen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass sie Ihre Arbeit nicht so recht mit mir teilen will. Ich muss immer die "Drecksarbeit" machen, auf die sie keine Lust hat. Dazu kommt, dass wir chronisch unterbesetzt sind. Immer wenn neue Leute anfangen, hören sie nach kurzer Zeit wieder auf. Das heißt, dass die wenigen Mitarbeiter, die da sind, immer Überstunden machen müssen und die Arbeit einfach nicht zu schaffen ist. Den Chef interessiert das nicht wirklich.

Es war schon immer so, dass Mitarbeiter, die eben nicht zur Familie gehören, kein leichtes Leben hatten. Vor allem ich, die sehr eng mit der Geschäftsleitung zusammen arbeitet. Die geleistete Arbeit ist nie gut genug. Fehler, die andere Mitarbeiter verbockt haben, sind meine Schuld. Durch die Unterbesetzung muss ich zusätzlich noch den Mitarbeitern in anderen Abteilungen helfen (Anweisung des Chefs) und so bleibt meine eigentliche Arbeit meist liegen. Was dem Chef wiederum nicht passt und wofür ich täglich angemotzt und teilweise angeschrien werde, obwohl ich jeden Tag mindestens 12 Stunden arbeite, um halbwegs fertig zu werden. Hinzu kommt, dass ich dort keinerlei Aufstiegs- und Weiterbildungschancen habe, da ich nunmal nicht zur Familie gehöre.

Aus diesen Gründen habe ich mir eine neue Arbeit gesucht und anschließend gekündigt. Nun geht der Terror aber erst so richtig los. Beim Kündigungsgespräch wurde ich angeschrien. Mir wurde unterstellt, das Unternehmen und vor allem meine Kollegen im Stich zu lassen. Die Arbeit ist ja so schon nicht zu schaffen. Täglich muss ich mir dumme Sprüche anhören, der Chef grüßt mich nicht mehr, bei Fragen bekomme ich keine Antwort. Er redet nur mit mir, wenn er was beleidigendes sagen will. Aber immer nur dann, wenn kein anderer dabei ist. Gestern sagte er, ich sei eine Verräterin und er wird rausfinden, wo meine neue Stelle ist und mir das kaputt machen. Als ich nicht darauf antwortete, warf er einen Aktenordner nach mir und schlug mit der Faust auf meinen Schreibtisch.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe noch 4 Wochen bis zum Ende meiner Kündigungsfrist vor mir. Soll ich mich krankschreiben lassen? Ich habe Angst auf Arbeit zu gehen, kann nicht mehr schlafen, übergebe mich täglich vor der Arbeit. Oder wäre das feige von mir?

Danke für eure Antworten/Ratschläge.

Kündigung, Krankschreibung, Mobbing am Arbeitsplatz, bossing, Ausbildung und Studium
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Depressionen? Krankschreiben während Praktikum? Angst?

Hallo,

mir geht es psychisch sehr schlecht und ich befinde mich derzeit in einer schweren Lebenssituation. Nehme seit kurzem auch Therapiestunden und Anti Depressiva. Ich mache zurzeit ein Praktikum, das noch zwei Monate geht. Aber ich schaffe es einfach nicht mehr. Es wird mir alles zu viel. Eine Kündigung meinerseits ist jedoch nicht möglich, da meine Mutter ALG II Empfängerin ist, und das mir zugestandene Geld somit für drei Monate gekürzt werden würde.

Ich möchte erneut das Gespräch zu meiner Therapeutin suchen, und mich für eine Weile krankschreiben lassen.

Nun weiß ich nicht, ob ich auch das Gespräch zu meinem Chef suchen soll, um mein längeres Ausbleiben zu erklären. Ich habe angst, dass sie etwas Falsches von mir denken könnten oder ich mir abfällige Kommentare anhören darf, wenn ich von nun an nicht mehr zur Arbeit komme.

Andererseits graut mich die Vorstellung mit meinem Chef darüber zu reden, da mir so etwas mit meiner sozialen Phobie sehr schwer fällt und Ich angst vor der Reaktion habe.

Mir ist bewusst, dass ich eigentlich keine Auskunft über meine Krankheit geben muss, aber ich weiß nicht was ich tun soll, das alles lässt mir keine Ruhe...

Ich kann da einfach nicht mehr hingehen, die Arbeit tut mir psychisch einfach nicht gut und verschlechtert meinen Zustand...

Hoffe jemand kann mir helfen..danke schonmal

Arbeit, Angst, Krankheit, Depression, Krankschreibung, Praktikum, Psyche, Soziale Phobie, Praktikum abbrechen
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Analvenenthrombose und deren schmerzen?

Guten Tag Euch allen,

seit dem 06.10.18 habe ich Probleme mit der oben genannten Krankheit. Diese hatte ich im Mai/Juni schonmal erleiden müssen. Damals wurde es aufgeschnitten, und so etwas will ich nie wieder erleben so eine OP. Die Spritze zur Betäubung war das schlimmste, und ich hab eigentlich keine Furcht mehr vor eingriffen am Körper zwecks OP. Vorige Woche wurde ich zum Facharzt geschickt, und dieser sagte mir auch das man so etwas ausheilen lassen soll und nur in ganz dringenden Fällen operiert werden soll. Die Gefahr wäre zu groß das es immer wieder kommt. Das war letzten Montag. Der Facharzt empfohl meinem Hausarzt (Bundeswehr/Truppenarzt) eine Auszeit von 10-Tagen. Letzte Woche wurde ich komplett krank geschrieben für 5 Tage wegen Untauglichkeit in meiner Verwendung. Ich bin dort Kraftfahrer. Sollte ich kein KFZ bewegen so ist Büroarbeit angesagt. Wegen diesem Mist kann und konnte ich nicht wirklich lang auf den vier Buchstaben sitzen. Einzige Erleichterung ist auf dem Bauch liegen.

Nun sind die 5 Tage Krankschreibung vorüber, aber schmerzen sind nach wie vor da was das sitzen nahezu nicht lange möglich macht.

Frage nun an Euch wie würdet Ihr an meiner Stelle nun weiter verfahren? Würdet Ihr morgen nochmal zum Arzt und sagen das Schmerzen noch da sind? Um noch eine Woche Krankschreibung dranzuhängen? Ich erwähne noch einmal das ich Soldat bin und dort wird man schon schief angeschaut wenn man nur 2-Tage oder so einen Krankenstatus bekommt. Hätte ich nicht eine solche Verwendung wie oben genannt, wäre mir es egal was ich mache. Nur länger sitzen wie 5 Minuten wird schwierig. Ich fahre aber 8 Std KFZ, natürlich mit den vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten.

Anderseits hört man aber immer den Spruch von auswärtigen,, Krank ist Krank,,

Wer kann mir gute Tipps geben. Vielen Dank an alle

Bundeswehr, Gesundheit und Medizin, Krankschreibung, Analvenenthrombose
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MDK VERWEIGERT WEITERE KRANKMELDUNG OBWOHL BEFUNDE VORHANDEN SIND?

Bin seit ca 2 Monaten krank geschrieben wegen diversen Stress Symptomen

(Gastritis chronisch mit Befund, Angststörung, Personlichkeitsstorung, depressive Episoden vom Hausarzt diagnostiziert)

Bin seit 3 Jahren in therapeutischer Behandlung, allerdings offiziell nur per Familientherapie, da der behandelnde Therapeut keine Kassenpatienten behandelt und mein Antrag trotzdem zu ihm gehen zu dürfen damals abgelehnt wurde, mit der Begründung es gäbe genügend andere Therapeuten in der Umgebung.

Gestern war ich beim MDK und heute erfahre ich, dass dieser mich nur bis gestern krank schreibt... Tatsächlich bin ich bis nächste Woche von meinem Hausarzt krank geschrieben.

Die Krankenkasse hat kulanterweise von sich aus dem.Arbeotgever gemeldet, dass ich erst am 27. 09 wieder arbeiten kann, so wie es der Hausarzt festgestellt hatte.

Habe grosse Angst, wie es nun weiter geht. Finde es richtig unverschämt von einem fremden, unfreundlichen, offensichtlich inkompetenten Menschen in einer sehr kurzen Zeit analysiert zu werden und nun das Gefühl zu haben nichts dagegen machen zu können.

Die behandelnden Ärzte vom Job Center haben einen Antrag vorliegen und warte hier auf einen Termin.

Wie soll ich nun weiter vorgehen?

Der Arbeitgeber ist eine Zeitarbeitsfirma mit der ich nicht zufrieden bin.

Bitte um Ratschläge.

Vielen Dank im Voraus!

Arbeit, Finanzen, Job, Recht, Gesetz, Gesundheit und Medizin, Krankschreibung
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BvB Problem trotz Krankschreibung?

Ich würde am 14.8 aus der BVB geworfen . Der Brief kam am 16.08 an . So nun kommen wir zur allgemeinen Geschichte . Ich hab wegen fehlens eine Verwarnung zum 31.7 bekommen . Meine erste und einzige Verwarnung . Sie war gerechtfertigt und ich verstehe dass . Ich finde diesen Ort eben gresslich und da ich alle Möglichkeiten zur Ausbildung zur Kinderpflege vor dem Jahresende gemacht hab war das dort größten Teils Zeit Verschwendung . Meine mittlerreife hatte ich auch also schulisch war dort auch nichts . Ich wollte da mir keine Wahl bilb und ich es für das beste hielt zur Schule . Ich wollte dort herraus . Abbrechen ging aber nicht . Jetzt wurde ich nach der ersten Beratung heraus geworfen . Der Witz an der Geschichte ich bin seid dem 7.8 bis zum 31.8 krank geschrieben . Im dem ramen wurde ich heraus geworfen . Jetzt zu meiner Frage : dürfen die das im Rahmen der Krankschreibung ? Ich weiß das im Rahmen einer Krankschreibung der Arbeitgeber einen nur bei schweren Vorwürfen kündigen darf . Ich wüsste gern ob es bei einer BVB Maßnahmen das selbe gild . Außerdem hab ich's mit Knie und Herz weshalb ich krank geschrieben worden bin . Ich trau es mir nicht zu jeden Tag 1 Stunde hin und zurück mit 2 km laufen . Ich komm manchmal kaum zum Kühlschrank . Außerdem was noch wichtig wäre zu wissen die Verwarnung. Die hab ich bekommen weil ich vehlzeiten hatte die ich nicht belegt hatte . Diese war gerechtfertigt . Doch abgemeldet würde ich erst nach der Verwarnung .

Schule, Recht, Krankschreibung, bvb maßnahme
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Ärger im Betrieb wegen Krankschreibung?

Ich bin Mitarbeitervertreterin in einem kleinen Betrieb. Bisher gab es nichts wirklich Weltbewegendes. Nun aber stehe ich vor einem Problem, da unser Chef etwas uneinsichtig ist. Für mich ist die Sache vollkommen klar. Ich berichte mal von Anfang an.

In unserem Betrieb wird u. a. eine schwerbehinderte Mitarbeiterin beschäftigt, welche fest angestellt ist. Diese ist im Vergleich zu anderen Mitarbeitern äußerst selten krank. Für unseren Chef sehr praktisch, weil sie seine Vertretung ist. Leider musste sie sich schon oft genug dumme Sprüche vom Chef anhören, wenn sie sich nicht gut fühlte. Sie hatte immer das Gefühl, dass ihre Krankheit angezweifelt wurde und ist dann trotzdem arbeiten gekommen. Leider habe ich das erst erfahren, als jetzt meine Hilfe benötigt wurde.

Bei der Kollegin war eine Wurzelspitzenresektion geplant (Chef wusste das), die aufgrund ihrer Behinderung unter tiefer Sedierung erfolgen sollte. Nur war unser Chef vor ca. drei Monaten im Urlaub, die Kollegin seine (einzige) Vertretung. Nach einer Woche bekam die Mitarbeiterin Schmerzen und ging zum Arzt. Daraufhin wurde die WSR vorgezogen und die Mitarbeiterin für 3 Tage krank geschrieben. Die Arbeit blieb natürlich liegen, wurde von ihr aber anschließend abgearbeitet. Unser Chef war natürlich stinksauer, aber die Kollegin kann ihre Schmerzen/Krankheit ja auch nicht nach seinem Urlaub planen.

Folgende Situation brachte beim Chef das Fass zum Überlaufen: Die Kollegin wurde vor zwei Wochen an den Augenlidern operiert und eine Woche krank geschrieben. Es handelte sich nicht um eine kosmetische OP (auch wenns jetzt besser aussieht). Die Entfernung der Schlupflider war notwendig, weil eine erhebliche Sichtfeldeinschränkung vorlag. Der Chef fühlt sich verarscht und behauptet es wäre eine kosmetische OP gewesen, wo sie hätte Urlaub nehmen müssen. Ich bin der Ansicht, auch wenn man noch erkennt, wo die Mitarbeiterin operiert wurde, geht den Chef der Grund überhaupt nichts an. Sie ist krank geschrieben worden und fertig.

Nun will er ihr kündigen. Was soll da als Begründung herhalten? Eine schwerbehinderte Mitarbeiterin, die krank geschrieben war? Soweit mir bekannt ist, wird man bei kosmetischen OPs nicht krank geschrieben, weil sie nicht medizinisch notwendig sind. Oder sehe ich das falsch? Wie kann ich unsere langjährige Mitarbeiterin unterstützen?

Kündigung, Recht, Arbeitsrecht, Krankschreibung, Operation, Ausbildung und Studium
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bei wiederholter Krankschreibung aber mit anderer Diagnose, erfolgt vom Arbeitgeber Lohnfortzahlung,

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