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Welche Faktoren führen dazu, dass eine Pflanze einen Wurzeldruck aufbaut / benötigt?

Hehe jepp, der Botanik-Drittversuch steht mal wieder vor der Tür. Und das obwohl ich die Klausur gar nicht mitgeschrieb hab - da ich in Unkenntnis über die Prüfungsordnung - gar nicht zur Prüfung erschienen bin.
Naja, jammern hilft nichts, müßen das Ding jetzt halt schnell in die Birne kloppen.
Für allgemeine Verwirrung sorgen jedoch stets die allseits beliebten Multiple Choice Aufgaben

"Welche Faktoren führen dzau, dass eine Pflanze einen Wurzelkdruck aufbaut / benötgt"

  • Überschuss an Energie
  • Fehlendes Xylem
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Verstopftes Phloem
  • Fehlende Blätter.

Die Aufgabe hat 2 Punkte, also schätz ich mal, daß die Professorin -oder die Wissenschafliche Mitarbeiter oder wer-auch-immer sich da die Klausuraufgaben ausdenkt - 2 von diesen Punkten hören will.

Ich hätte jetzt gesagt Hohe Luftfeuchtigkeit und Fehlende Blätter. Weil wenn die Luft feucht ist, wird Xylemflüssigkeit in Form von Tropfen über diese spezielle Drüsenzellen an den Blatträndern abgesondert. Das ist ja dann diese Glutation, wie man so schön sagt, wo die Pflanze so aussieht als würd sie "schwitzen" oder "weinen.

Fehlende Blätter hätt ich noch gesagt, weil man so im Frühjahr den Laubaustrieb ermöglichen kann (Stichwort: Frühjahrsbluten).

Jetzt hab ich aber auch bei Komilitonen gesehen, daß sie "Hohe Luftfeuchtigkeit + Überschuss an Engerie" angekreuzt haben. Klar, das kann ich auch nachvollziehen, weil bei hohem Druck ja Ionen unter ATP-Verbruch nach innen gepumpt werden, aber wieso soll "Fehlende Blätter" falsch sein.

Zu allem Überfluß hab ich auch noch den Botanik-Experten ChatGPT gefragt, welcher sich für die Variante "Überschuss an Energie Hohe Luftfeuchtigkeit + Verstopftes Phloem" entschieden hat und das damit begründet, daß bei einem verstopften Phloem ja der Transport von Zucker und Nährstoffen beeinträchtigt wird und somit der Wurzeldruck zunimmt, um Wasser und Nährstoffe in das Xylem zu drücken.

Fehlende Blätter ordnet er als Falsch-Antwort ein, weil er der Meinung ist, daß die Pflanze weniger Wasser durch Transpiration verliet und durch die manglenden Blätter ja weniger Stomata für die Transpiration zur Verfügung stehen und somit die Notwendigkeit einen Wurzeldruck aufzubauen entfällt.

Das widerspricht so ein bisschen der Aussage meiner Professorin "Wurzeldruck ist eine Alternative wennn keine Blätter vorhanden sind oder zu hohe Luftfeuchtigkeit."

Ich bin ehrlich gesagt verwirrt, ob der vielen möglichen Kombinationen, was man ankreuzen soll und was nicht.

Mit freundlichen Grüßen und einen schönen sonnigen Sonntagnachmittag noch

(PS: 300. Frage 🎉🎉🎉)

Energie, Blätter, Biologie, Biowissenschaften, Botanik, Ionen, Luftfeuchtigkeit, Wurzel, transpiration, Pflanzenphysiologie

Eisen Ione Vergleich: Fe+ & Fe3+?

In meiner Chemieklausur sollten wir die beiden Eisenione in Kästchenschreibweise und Kurzschreibweise darstellen und vergleichen welches stabiler ist.

Da wir an der Schule nicht alle komplexen Erklärungen bekommen können arbeiten wir vereinfacht mit einfachem Wissen. Es fehlt das Wissen, dass Elektronen zuerst aus der 4s Gruppe entfernt werden und daher kommt man dann auf

Fe+ [Ar] 4s2 3d5

Fe3+ [Ar] 4s0 3d5

Das wurde auch richtig bepunktet, da wir es nur so, anhand dessen was wir im Unterricht gelernt haben, machen können.

Daher habe ich auch geschlossen, dass das Fe+ Ion stabiler ist, da ja beide halb besetzte 3d5 Orbitale haben. Der Unterschied zum Fe3+ ist dann ja nur die 4s0 bzw 4s2 Gruppe. Da wäre es ja günstiger die 4s Gruppe voll besetzt zu haben, bzw nicht einen Energieaufwand leisten zu müssen, um die beiden Elektronen zu entfernen.

Das war aber falsch und wurde nicht bepunktet.

Dass das Fe+ Ion anders ist, habe ich dann im Internet herausgefunden.

Meine Lehrerin konnte es mir nicht erklären wieso, wieso dass Fe3+ Ion stabiler ist ANHAND DESSEN WAS WIR GEMACHT HABEN. Sie meinte nur ich kann das ja nicht mit Sachen erklären die ich aus dem Internet habe erklären und „man muss das manchmal einfach schlucken“.

Aber anhand der richtig bepunkteten Zeichnung der Kästchenschreibweise finde ich sollte man auf meine Lösung kommen. Jetzt würde ich gerne wissen ob ich Recht habe und meine Lehrerin es wirklich nur einfach nicht zugeben will, oder aber was falsch an meiner Schlussfolgerung ist und wieso…?

Chemieunterricht, Eisen, Ionen

[Chemie] Welcher Stoff ist unpolar?

Guten Tag,

ich benötige noch ein bisschen Hilfe, um diese Art von Aufgaben zu verstehen. Ich freue mich sehr auf eure hilfreichen Antworten 🙋‍♂️

Welcher Stoff ist unpolar? 
A: CO2
B: H2O
C: NH3
D: C2H6O
E: Cl2O
Wie ich bisher immer vorgegangen bin
  • Bisher habe ich immer die Differenz der Elektronegativitäten (ΔEN) berechnet (<0,4: unpolar, zwischen 0,4 und 1,7: polar, >1,7: Ionenbindung)
  • A: ΔEN = 0,8 -> polare kovalente Bindung
  • B: ΔEN = 1,2 -> polare kovalente Bindung
  • C: ΔEN = 0,8 -> polare kovalente Bindung
  • D: siehe Bild
  • E: siehe Bild

  • Laut Aufgabe ist die richtige Lösung A: CO2
  • Das verstehe ich leider nicht.
  • Wie kann ich dann immer vorgehen, um nicht wie hier einen Fehler zu machen und E als richtige Antwort zu wählen?
  • E hat doch als einzige Antwortmöglichkeit eine Differenz der Elektronegativitäten von 0,2, was ja für eine unpolare kovalente Bindung steht
  • Aber wieso genau ist hier E: Cl2O dann keine unpolare kovalente Bindung?🤯
  • Ich weiß, dass sich bei A: CO2 kein Dipol einstellt, da die Ladungsschwerpunkte (der positiven und der negativen Partialladungen) am gleichen Ort sind:

  • Muss sich also bei einer polaren kovalenten Bindung immer ein Dipol bilden? Wieso? Gerne mit ausführlicher Erklärung 🙋‍♂️
  • Wie ist es bei einer unpolaren Bindung? Muss sich hier ein Dipol bilden?
  • Mich verwirren die Ausnahmen noch ein bisschen…
Bild zum Beitrag
Atom, Bindung, Chemieunterricht, dipol, Elektronegativität, Ionen, Moleküle, Periodensystem, Atombindung, Elektronen, Elektronenpaarbindung, organische Chemie

[Chemie] Warum heißt es hier Buten und nicht Butan?

Guten Abend,

ich verstehe grundsätzlich den Unterschied zwischen Alkanen und Alkenen:

  • Alkane haben ausschließlich Einfachbindungen.
  • Alkane bezeichnet man als gesättigt, weil die C-Atome die maximale Anzahl an Wasserstoffatomen gebunden haben.
  • Und bei Alkenen müssen die C-Atome untereinander Doppelbindungen eingehen, wenn nicht genug Wasserstoffatome zur Verfügung stehen. Denn um Edelgaskonfiguration zu erreichen, müssen C-Atome hier immer vier Bindungen eingehen.
  • Alkene bezeichnet man als ungesättigt, weil die C-Atome nicht die maximale Anzahl an Wasserstoffatomen gebunden haben.
Hier sind meine Fragen zu dem Bild:

  • Hier sind ja die Hälfte der C-Atome gesättigt, da sie die maximale Anzahl an Wasserstoffatomen gebunden haben (die beiden rechten C-Atome)
  • Die andere Hälfte der C-Atome ist ungesättigt, weil sie nicht die maximale Anzahl an Wasserstoffatomen gebunden haben (die beiden linken C-Atome)
  • Wieso bezeichnet man dies hier aber dennoch als Buten? Denn es gibt hier ja nur eine Doppelbindung.
  • Muss, damit es sich um ein Alken handelt, lediglich eine einzige Doppelbindung vorliegen?
  • Und Alkine müssen lediglich eine Dreifachbindung haben? Also könnte bei Alkinen nur eine Dreifachbindung vorliegen und sonst nur Einfachbindungen?
  • Gibt es eine Mischung aus Einfachbindungen, Doppelbindungen und Dreifachbindungen? Gibt es das überhaupt? Dann wäre es ein Alkin?
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[Chemie] Oxidation und Reduktion: Oxidationszahlen?

Guten Tag,

ich benötige noch ein bisschen Hilfe, um die Oxodationszahlen gut zu verstehen. Ich freue mich auf eure hilfreichen und ausführlichen Erklärungen. Die Fragen sind unten fettgedruckt markiert.

  • Beispiel H2O
  • Ich verstehe, dass man sich für die Oxidationszahlen die Elektronenpaarbindungen als einzelne Elektronen vorstellt.
  • Zudem verstehe ich, dass man für die Oxidationszahlen das Molekül gedanklich in Ionen „zerreißt“ und hier die Bindungselektronen beim Sauerstoff verbleiben.
  • Sauerstoff wäre hier (bei den Oxidationszahlen) also zweifach negativ geladen und hat daher die Oxidationszahl -II (Oxidationszahlen werden i.d.R. mit römischen Zahlen geschrieben).
  • Die beiden Wasserstoffatome wären jeweils ein einfach positiv geladenes Ion (bei den Oxidationszahlen) und haben somit jeweils die Oxidationszahl +I

  • Das verstehe ich somit auch (Beispiel Methan; CH4)

Sind zwei Atome des gleichen Elements miteinander verbunden, gibt es keinen elektronegativeren Partner, die Bindungselektronen teilen sich auf beide Partner auf und diese Bindung hat keinen Einfluss auf die Oxidationszahl des Moleküls, da hier keine Elektronen verschoben werden.
  • Natürlich gibt es bei Verbindungen von Atomen des gleichen Elements keinen elektronegativeren „Partner“. Aber was ist hier mit Partner gemeint? Also werden links und rechts jeweils CH3 als „Partner“ bezeichnet, okay. Aber wieso gibt es diese Bezeichnung „Partner“ hier bei einem Molekül?
  • Wird die Bezeichnung „Partner“ in der Chemie oft für Bestandteile von Molekülen verwendet?
  • Wie erkennt man, was die Partner eines Moleküls sind?
  • Ich kenne das Wort „Partner“ in der Chemie sonst nur in Bezug auf Reaktionen: „Reaktionspartner“.
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Atom, Chemieunterricht, Ionen, Moleküle, Periodensystem, Reaktion, Oxidation, Redoxreaktion, Reduktion, chemische Reaktion, Elektronen, Oxidationszahl, Oxidationszahlen, Reaktionsgleichung

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