Tattoostudio, wie Selbstständigkeit?

Hallo,

Ich zeichne seit fast 20 Jahren und hab mich vor einigen Monaten dazu entschlossen, aufgrund meiner Liebe zur Kunst und Tattoos etwas daraus zu machen. Momentan steche ich nur Zuhause, natürlich unter Berücksichtigung der Hygiene und nach anfänglicher Übung auf Kunsthaut hab ich auch viel auf mir selbst und anderen gemacht, wofür ich nur positives Feedback bekommen habe.

Ich würde schon sagen, dass ich sehr schnell lerne und Mittlerweile wirklich Sachen ablege, die man auch auf die Menschheit loslassen kann :D Es wäre wirklich ein Traum, weiter zu lernen und nach Praktika etc ein eigenes Studio zu eröffnen.

Meine Frage ist jetzt allerdings wie, dazu habe ich nirgends Antworten auf folgende Fragen gefunden:

-Wie finanziert man sich in der Anfangszeit? Man kann sich ja alles mit einem Kredit finanzieren, ich verdiene im aktuellen Job nicht genug um da Mal eben paar tausend Euro zur Seite zu packen. Aber wie hält man sich über Wasser, solange der Kundenfluss noch nicht gegeben ist?

- Was ist, wenn die Kundschaft ausbleibt? Haben die meisten Tätowierer noch ein zusätzliches Standbein? Wenn man neu anfängt, werden ja nicht jeden Tag direkt mehrere Kunden kommen und sicher oft auch gar keiner

-Welcher Ablauf wäre am empfehlenswertesten? Direkt kündigen und Selbstständigkeit oder erstmal weiter Zuhause und versuchen Bekanntheitsgrad aufzubauen? Aber Zuhause ist eben sehr unprofessionell, das erscheint mir falsch. Die Studios in der Umgebung nehmen niemanden als Aushilfe an und das zu finanzieren kann ich mir bei Vollzeit und 1200 Euro monatlich einfach nicht leisten, da die meisten dafür Natürlich Schotter sehen wollen

Existenzgründung, Selbstständigkeit, Tattoo, Geschäft, Tattoostudio, Ausbildung und Studium
AVGS für Beratung für Existenzgründung und Arbeitslosigkeit?

ich bin aktuell arbeitslos. Das ALG 1 ist ausgeschöpft und ich habe noch kein ALG 2 beantragt, weil ich es vermeiden möchte.

Ich möchte mich selbständig machen und dafür einen AVGS beantragen für professionelle Beratung, damit ich auch mit Betreuung in die Selbständigkeit starte.

Eine kostenlose Beratung habe ich in Anspruch genommen und dort wurden mir die verschiedenen Arten der Förderung für professionelle, begleitende Beratung geschildert, darunter auch den AVGS.

Gemeldet habe ich mich bei der Agentur f. Arbeit und dort wurde mir gesagt, dass sie nicht mehr dafür zuständig sind, ich solle mich beim Jobcenter melden.

Beim Jobcenter wurde mir dennoch gesagt, dass ich ALG 2 beantragen muss.

Stimmt das? Ist das eine Voraussetzung? Man sagte mir, dass ich ALG 2 beantragen soll und (natürlich) damit rechnen muss, dass mir irgendein Job zugewiesen wird, den ich annehmen muss und ich dann nebenberuflich die selbständige Tätigkeit aufbauen kann. Mir ist bewusst, dass wenn man ALG2 bezieht sich dem Wille des Jobcenters biegen muss dennoch fand ich es eigenartig, dass mir nach nachhaken meinerseits gesagt wurde, dass es so auch so keinen AVGS gibt, sondern der Berater würde als Existenzgründungsberater fungieren.

Die Option AVGS wurde nicht mal in Betracht gezogen. Wieso will man mich dazu bringen Hartz 4 zu beziehen und dann eine interne Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn weder Hartz 4 noch diese Beratung in meinem Sinne sind sondern von meinen Ersparnissen heraus erstmal selber klarzukommen, ohne Hartz 4 aber mit professioneller Beratung mit Unterstützung mittels AVGS.

Existenzgründung, Selbstständigkeit, Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Jobcenter, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft bezüglich Eigenkapital ohne Dritte?

Hey liebe Community,

ein Freund und ich wollen ein Unternehmen gründen in dem es darum geht, das Eigenkapital zu vermehren, also Gewinnbringende Käufe und Verkäufe zu tätigen. Gemeint ist damit, dass unser Eigenkapital über die Firma laufen soll wo wir es dann über Aktien, Anleihen, Immobilien usw. investieren und vermehren möchten. Somit spielt keine Dritte Person eine Rolle. Bedeutet, es werden keine Dienstleistungen etc. angeboten. Jetzt stellt sich für uns die Frage, welche Gesellschaft wir gründen sollten. Zuerst hatten wir an eine GBR gedacht, einfach und unkompliziert per Gesellschaftsvertrag und Anmeldung beim Finanzamt. Nun ist hier das Problem, dass eben alles so einfach gestrickt ist wie es der Name ja auch schon sagt (Gesellschaft Bürgerlichen Rechts!). Wir hatten uns beraten lassen, wo es im Endeffekt darauf hinaus ging, dass der Berater leicht Bauchschmerzen bekommt wenn es um eine GBR geht. Nun kam uns die nächste Idee, dass wir eine UG gründen möchten. Somit wären wir, was rechtlich gesehen angeht, sicherer unterwegs, da wir mit unser Eigenkapital haften. Jetzt stellt sich die Frage für uns, wie das ganze abläuft, wenn es darum geht, mehr Eigenkapital zu investieren. Wenn man angenommen 1000€ Stammkapital besitzt und wir 5000€ Umlaufkapital besitzen, wollen wir mit unserem Lohn (die UG läuft nebenbei, also beide noch normal arbeitende) regelmäßig Geld einzahlen um mehr mit unserem Umlaufkapital investieren zu können. Fakt ist, dass 25% vom Gewinn als Rücklage ins Stammkapital fließen bis die 25000€ Marke geknackt ist. Wie ich es jetzt mitbekommen habe, kann man nicht einfach so das Geld überweisen und mehr investieren, da das ja in der Bilanz auch Sinn ergeben sollte. Macht man das dann mit einem Darlehen? Und wie wird es dann Bilanziell aussehen? Oder ist die UG überhaupt eine gute Wahl? Vielen dank im voraus für eure Hilfe! :)

Existenzgründung, Recht, Wirtschaft und Finanzen
Ist es unmoralisch sich Fortzupflanzen?

Hallo! Ich bin auf die Frage gekommen als mein Vater gestern zu mir meinte: „ Hoffentlich bekommst Du auch mal solche Bälger wie Du es Eines bist!“ Das hat mich einfach nicht mehr losgelassen und so habe ich mal nachgedacht und bin auf folgende Pro -und Contra Argumente gestoßen:

PRO = Fortpflanzen Nein

Wenn man davon ausgeht, dass es keine Gottheiten gibt, und wir selbst für unsere Leiden und unser Glück verantwortlich sind, dann ist es unethisch Kinder in die Welt zu setzen, denn;

°Ich in erster Linie egoistisch handle; also mein eigenes Leben durch ein leibliches Kind zu bereichern versuche. Mein leibliches Kind aber wird nicht ohne Leiden und schon gar nicht lebendig aus dem Leben kommen.

°Da das Leben nicht ohne Leiden existieren kann: Leiden in Form von; Hunger, Durst, (- und jeder weiß dass diese Bedürfnisse nicht ewig gestillt werden können und man dadurch lebenslang sehr abhängig ist. Es sei denn die Gentechnik macht etwas in Zukunft, was aber nicht/kaum, die Leiden der jetzt Existierenden kompensiert und die Abhängigkeit verringert. )

°Weitere Leiden sind/können sein; Langeweile, Frust etc./ Schlechte Umweltbedingungen/Schlechte Familienverhältnisse/Behinderungen, Krankheiten (vererbte und hinzugekommene)/ Gewalt/ Verantwortungsloser Drogenkonsum (oder eher Missbrauch!)/ Gesellschaftlicher Ausschluss/Unfall/Verlust naher Verwandter/Armut/Verlust im Allgemeinen etc./eigenes Sterben)

°Die leibliche Nachkommenschaft wird also zwangsweise; Fragen(Woher komme ich/Wer bin ich/Wohin gehe ich) Wünsche, Träume, Ziele haben, bei denen es nicht absolut sicher sein kann, dass sie erfolgreich erfüllt werden können. Was für diesen Menschen weiteres Leiden schafft.

Geht man davon aus, dass Gottheiten (egal welcher Art) existieren, dann ist es unethisch Kinder in die Welt zu setzen, denn;

°Man diesen Menschen zu einer Prüfung (die eigene Existenz+Umgang mit anderen) antreten lässt, bei der es nicht absolut sichergestellt ist, dass dieser erfolgreich besteht und dieser Mensch in den Himmel kommt.

Kurzum; gibt man Menschen zwar Handlungsfähigkeit, indem man sich fortpflanzt, aber trägt auch dazu bei, dass sie, sie diese Handlungsfähigkeit im „schlechten Sinne“ nutzen und nach dem Sterben noch, elende Qualen erleiden. (Anmerkung; wobei man auch nicht selbst ‚wissen‘ kann, wie es den Verwanden/Haustiere im Jenseits/Himmel/Hölle oder ähnliches ergeht.)

Aber was ich damit sagen will; wenn man „Kind Uzy“ nicht gezeugt hätte, gebe es keinen „Kind Uzy“ Menschen, der sterben und möglicherweise, für seine Taten auf der Erde, in die Hölle getrieben wird.

CONTRA = Fortpflanzen Ja

Sich Fortzupflanzen ist nicht unethisch, wenn man nicht an Gottheiten (jeglicher Art) glaubt, denn; ?

Sich Fortzupflanzen ist nicht unethisch, wenn man an Gottheiten (jeglicher Art) glaubt, denn; ?

Also Ihr seht schon; mir ist nichts eingefallen und ich möchte von Euch ein paar Antworten und hoffe auf Rat.

Hoffe es war verständlich.

LG

Existenzgründung, Leben, Kindererziehung, Kinder, Eltern, Hölle, Himmel, Leid, Antinatalismus
Lohnt es sich eine Lasertag Arena zu eröffnen?

Eine Marktlücke meiner Stadt ist das geringe Freizeitangbot für Jugendliche. Neben einem Kino, einem Schwimmbad, einer Eishalle und einer Spielhalle mit Bowlingbahnen, Minigolf und Billiard (die meist überfüllt ist), fehlt uns irgendwie was außergewöhnliches.

Wir dachten da an eine Lasertag Arena. Die am nächste Arena ist 40km entfernt.

Jetzt ist die Frage ob sich so eine Arena lohnt. Vorneweg: Eigenkapital ist nicht vorhanden. Aber eventuell können wir auch privat bei jemandem einen Kredit aufnehmen.

Hallen mit ca 300qm gibt es bei uns schon für 500€ monatl. Miete.

Ich schätze einen Umbau zur Arena kostet ca 15000 Euro. Wir können viel alleine machen, haben Elektriker und Schreiner in der Familie sowie Maler und Gas-Wasserinstallateur. So rechne ich grob mal nur den Materialpreis.

Die Equipmentkosten kann ich nicht einschätzen, gehe aber von ca 8000-10000 Euro aus für 20 Westen+Laserpistolen und System

Dann benötigt man eine Anmeldung/Kasse/Empfang/Wartebereich Denke mit 3000-4000 Euro bekommt man da schon was hin, Sitzsäcke usw. Kosten ja nicht die Welt und es sind bestimmt noch Materialien von der Arena über. PC und Telefon wären vorhanden. Ein Freund ist Systemintegrator und hilft bestimmt auch.

Getränke und Snacks müssen gekauft werden, zudem ein Kühlschrank. Vielleicht kann man einen Getränkepartner finden der ein gutes Angebot macht und den Kühlschrank stellt. Ich rechne mal mit 1000 Euro Anschaffungsgebühren.

Mit Puffer also rechne ich rund 40000 Euro die man braucht um das Aufzubauen. Es fehlt aber noch das Geld, was für eine Gründung einer Firma benötigt wird. Da hab ich keine Ahnung.

Wenn also durchschnittlich 15 Personen einen Eintritt von 23 Euro Zahlen (an 6 Tagen pro Woche) und jeder ca. 3,50€ für Getränke oder Snacks ausgibt, wären das Brutto Tageseinnahmen von ca. 400€ 400€×24 Tage im Monat=9600 Brutto Einnahmen

Was rechne ich da an Steuern ab? Lohnt sich das? Es müssen am Ende 2 Leute davon Leben können. Als ich es mal überschlagen habe bin ich auf ein Bruttogehalt von 2000 Euro pro Person gekommen.

Findet ihr das realistisch oder total absurd?

Bitte keine unnützen Kommentare. Das war nur mal so ne Idee und jeder fängt mal klein an ;-)

Existenzgründung, Selbstständigkeit

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