An Unternehmer und Selbstständige: Wie oft wurdet Ihr nach eurer Ausbildung/ eurem Studium gefragt?

Hallo zusammen,

für mich steht seit schon seit langem fest, dass ich langfristig Unternehmer in der Immobilienwirtschaft werde.

Ich dachte damals (vor 2 Jahren), dass es sinnvoll sei, hierfür einen Bau- und Immobilienbezogenen Studiengang zu belegen. Mittlerweile habe ich das 3. Semester fast abgeschlossen, benötige aber noch ca. 4 Jahre, um alles zu beenden (Zulassungvoraussetzungen und nur jährliche Vorlesungen).

Ich merke allerdings, dass mir der hohe Theoretische und durchaus abstrakte Inhalt aus dem Lehrbuch zwar durchaus interessant aber in großen Teilen nur auf ein Angestelltenverhältnis ausgelegt ist.

In Teilzeitanstellungen neben meinem Studium habe ich ein Jahr Erfahrung und Praxiswissen im Immobilienmanagement und in einem Proptech-Startup gesammelt. Die Lernkurven waren in beiden Unternehmen wesentlich größer - und außerdem sah ich nur in wenigen Fällen Zusammenhänge mit meinem Studium.

Um nicht zwangsläufig noch mehr Zeit auf der Hochschulbank zu verschwenden, habe ich damit mit der Personalerin im Unternehmen geredet, wo ich arbeite. Und ich habe ein mir sehr zusagendes Angebot erhalten:

Für die Zulassung zu einem Zertifikatsstudiengang an meiner Hochschule benötige ich ein Jahr Berufserfahrung im Facility Management (Abschluss ist ein Zertifikat der Kammer für Immobilien- und Facility Management - GEFMA). Diese Erfahrung kann ich in meinem Unternehmen sammeln.

Hierfür müsste ich jedoch meinen angefangenes Bachelorstudium gegen die Wand fahren. - Könnte aber 2 Jahre sparen.

Die CEOs des Startup, sowie der Technische Leiter sagen, dass es im Laufe ihrer Selbstständigkeit / Tätigkeit als Unternehmer nicht auf den Abschluss ankam, sondern auf die erzielten Ergebnisse.

Welche Erfahrungen habt Ihr hier gesammelt und wie würdet ihr euch entscheiden?

Vielen Dank und beste Grüße,

Björn

Existenzgründung, Studium, Schule, Selbstständigkeit, Ausbildung, Immobilien, Unternehmen, Unternehmensgründung, Studium abbrechen, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Unternehmensberatung als Referent schlecht?

Hallo,

ich wurde als Referent für eine Unternehmensberatung in Existenzgründung eingestellt. Viele Seminare werden bei der VHS oder IHK vorgetragen. Mir wurde ans Herz gelegt erstmal gut zu lernen bevor ich selber präsentiere das ich den Teilnehmenden Personen qualifizierte Antworten geben muss zu deren Fragen (ein Seminar das 8h geht kostet zwischen 50-250€ pro Person wohl angemerkt).

Soweit so schlecht, nun hat mich mein bester Freund davon abgeraten dies weiterzumachen. "In YouTube und Facebook werbe man Leute an die dann nicht mal Seminare halten werden, da sie zu "unerfahren" in dem und dem Thema wären."

Da ich meinen Freund glauben schenken möchte jedoch ich kein schwarzes Schaf in dieser Sache sehe bin ich sehr verwirrt.

Es wird kein Geld verlangt dafür, dass ich mit darf zu diesen Seminaren um quasi zu lernen. Ein Handout wird mir jedes Mal bereitgestellt. Die Referenten teilen sich immer 50:50 die Einnahmen des Seminars. Mein Freund meinte dann da auch "Ja, der Chef verdient sich dumm und dämlich, du bist dann das Opfer", aber ist das denn nicht in der Gastro genauso? EINE verkaufte Pizza für 8€ wäre doch zb auch schon mein Stundenlohn oder nicht?

Falls ich irgendwelche Grammatikfehler gemacht habe bitte ich diese zu entschuldigen, ich würde mich auf schnelle Antworten freuen, Danke im vorraus!

PS. Ich habe nicht vor dies Hauptberuflich zu machen, sondern während meiner Schulzeit (bin Azubi, werde aber nächstes Schuljahr wieder zur Schule gehen) bzw am Wochenende.

Existenzgründung, Arbeit, Schule, seriös
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Selbständig mit Foodruck als Nicht-Konditor?

Hallo,

meine Frau backt leidenschaftlich gerne. Sie möchte nun mit einem Food Anhänger für das Auto 3-4 mal im Monat (als Kleinunternehmer) Ihre Backwaren auf Veranstaltungen verkaufen. Der Food Anhänger ist so ausgerüstet, dass sämtliche Arbeiten komplett im Hänger erledigt werden. Sie nutzt keine lokale Backstube. Nun ist es so, dass Sie keine gelernte Konditorin ist. Ich habe nun herausgefunden, dass das Konditoren Handwerk geschützt ist. Das heißt dann wohl, dass man, wenn man kein Konditor ist, nicht die Befugnis hat Backwaren zu backen und zu verkaufen.

Zu diesem Sachverhalt hätte ich einige Fragen:

1. Ist es korrekt, dass man nur dann Backwaren backen und verkaufen darf, wenn man gelernter Konditor ist?

2. Ist eigentlich nur das Konditor Handwerk geschützt oder gilt das auch für andere Bereiche? Nehmen wir an man ist kein Koch und möchte Mahlzeiten kochen und verkaufen. Wäre das verboten oder erlaubt?

3. Gibt es als Nicht-Konditor die Möglichkeit trotzdem backen und verkaufen zu dürfen? Wenn ja, welche?

4. Ich habe gehört eine Möglichkeit besteht darin ein Reisegewerbe im Ausland anzumelden, die Backwaren dann aber in Deutschland zu verkaufen. Stimmt das?

5. Ich habe gehört man kann sich als Nicht-Konditor prüfen lassen um dann ausgewählte Backwaren zu backen und zu verkaufen. Stimmt das?

6. Ich habe gehört man kann einen Konditor einstellen. Sobald man einen Konditor eingestellt hat kann man auch als Nicht-Konditor Backwaren backen und verkaufen. Stimmt das?

Ich freue mich auf Eure Rückmeldung.

Viele Grüße

Existenzgründung, backen, Gastronomie, Ausbildung und Studium, Foodtruck
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Hilfe! Ist meine Marke schon vergeben? Wie erfahre ich ob sie es ist und was tue ich in dem Fall? :'(?

Hallo! Großes Problem. Zumindest befürchte ich das. :'( Eine ganze Weile habe ich jetzt an meinem Startup-Unternehmen gearbeitet und so langsam läuft es endlich an, ABER... Eben habe ich ein bisschen SEO betrieben (Dauert alles ewig weil es komplett neu für mich ist) und als ich dann einfach zum Test mal gegoogled habe, bin ich dabei auf ein Unternehmen in der Karibik gestoßen, dass denselben Namen hat, wie meins. :( Ich hatte vorher mal einen Marken-Check gemacht und wollte meine Marke im Dezember anmelden, aber das wirft mich jetzt völlig aus der Bahn, zumal das karibische Unternehmen scheinbar ziemlich erfolgreich ist. Der Name ist nicht ganz der gleiche, aber trotzdem...

Zum besseren Verständnis: Meine (zukünftige) Marke heißt z.B. Sand-Travel und die des karibischen Unternehmens Sandtravel, oder in der Domain sogar Sandtravelsxm und unten auf der Homepage steht © Copyright Sabdtravel Kann man wohl irgendwie rausbekommen ob die eine internationale Marke angemeldet haben? Oder bin ich wegen dem "-" das ich zwischen den Worten habe auf der sicheren Seite? Oder vielleicht auch wegen der großen Entfernung und einem leicht unterschiedlichen Angebot? Sonst muss ich meinen Namen ändern, oder? Aber ich bin so glücklich damit und habe sogar meine Arbeitszeit in meinem Hauptjob gekürzt, weil ich mich richtig in dieses Projekt reinhängen und vielleicht in ein paar Jahren davon leben will. ...... was mach ich denn jetzt? Bin gerade wirklich ziemlich am Boden... :'(

Existenzgründung, Copyright, Marke, startup, Markenname
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Wie "funktioniert" ein von Minderjährigen gegründetes Gewerbe? Arbeit geben? Gewerbevermögen?

Ich bin 14 und würde dann gerne in dem kommenden halben Jahr ein Gewerbe gründen. Ja, auch wenn ich minderjährig bin geht das unter bestimmten Bedingungen(Einverständnis, Vormundschaft)... Ich möchte das Gewerbe zusammen mit einem Kumpel betreiben. Wir betreiben Online-Verkauf, und brauch deshalb ein Gewerbe. Ich habe mich schon über vieles Informiert, und mein Kumpel weiß so gut wie alles über Steuern. Es gibt aber immernoch ein paar Unklarheiten zu denen ich keine passende Antwort erhalten konnte.

  • Ich möchte, dass der Großteil des Gewinns halbiert wird und dass er und ich dieses Geld bekommen. Wie mach ich dies? Kann man das Geld einfach von Konto zu Konto überweisen? Gibt es dafür Steuern?...

  • Wie erfolgt die Bezahlung von meinem Kumpel, da er ja im Prinzip für das Gewerbe dann arbeitet. Muss ich mich dann um so Dinge wie seine Altersvorsorge, Krankenversicherung, etc. kümmern (für ausgeben).

  • Wie funktioniert das Geldsystem so eines Gewerbes? Ist das "Vermögen" des Gewerbes auf einem dafür angelegten Konto oder auf meinem eigenen? Wie funktionieren die Überweisungen vom "Gewerbekonto" zum privaten oder umgekehrt?

  • Was gibt es sonst noch zu beachten, was mir nachher Probleme oder unnötigen Aufwand verschaffen könnte? (Versicherungen aller Art,etc)

Ich wäre äußert dankbar darüber, wenn mir jemand diese Fragen beantworten und gut erklären könnte. Wenn Sie antworten, bitte so gut es geht verständlich für einen 14-Jährigen, der weder Erfahrung, noch dieses Thema in der Schule hatte! Vielen Dank schon mal im Voraus!

Ich habe mir schon viel Gedanken gemacht, also bitte ich darum, dass keiner anfängt zu schreiben, dass es Schwachsinn, ist so früh ein Gewerbe zu gründen...

Existenzgründung, Steuern, Geld, Arbeitgeber, Gewerbe, Unternehmen
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