Familienkrankenversicherung wann muss muss sich der Partner selbst versichern? Zuflussprinzip?

Hallo Leute,

wieder mal eine für mich tricke Frage und ich bin dankbar für alle die antworten und hoffe auf Antworten aufgrund von Wissen und nicht von Vermutung. :)

Also ein Ehepaar X und Y, X verdient in einer unbefristeten Anstellung ganz gut und somit sind beide über X krankenversichert.

Jetzt ist Y mit dem Studium fertig und hat einen Minijob von 450€ im akademischen Bereich tätig, daher macht Y das, da dadurch ein Netzwerk entstehen kann.
Y ist jetzt auch eine freiberufliche Tätigkeit zusätzlich angeboten worden. Y verdient in unregelmäßigen Abständen unregelmäßig hoch dadurch. Je nach wie häufig eine Seminarleitung angeboten oder abgerufen wird kann von 80-300 Euro freiberufliche Einnahmen hinzukommen. Es gibt auch Monate in denen keine freiberuflichen Einnahmen fließen.

Bis 450€ ist Y ja familienversichert. Ab wann ist Y nicht mehr familienversichert und ist ab dem ersten Euro im ersten Monat alle zukünftigen Monate auch so zu werten egal ob es auch Monate ohne Zufluss gibt?

GANZ Wichtig: Spielt der Zeitpunkt des Zufluss des Geldes eine Rolle oder der Zeitpunkt der Leistung? Man kann ja eine Rechnung auch später gesammelt stellen über ein Quartal hinweg, das heißt, das Geld kommt beispielsweise im März für Jan-März und im März ist Y dann selbstständig zu versichern.

Warum ich das frage ist, sich selbst zu versichern kostet glaub ich 180€ und in manchen Monaten hat Y nur 100€ zusätzlich zum Minijob gearbeitet und wenn das so stimmt wie ich es lese müsste sie dann auch in diesem Monat 450+100 bekommen und dann sich selbst für 180€ versichern also bleibt weniger als nur mit dem Minijob.
Daher die Überlegung mit dem Zuflussprinzip, das heißt die Rechnungen werden am Ende des Quartals geschrieben und dann auch nur diesem einen Monat zugerechnet.

Weiß einer wie es mit Steuern und anderen Abgaben aussieht? Steuerklasse 5 und keine Kinder.

Existenzgründung, Krankenversicherung, Existenzgründer, Familienversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Krankenkasse, freiwillige-krankenversicherung, Ausbildung und Studium
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Welche Voraussetzungen für Gründung in zulassungsfreiem Handwerk?

Hallo,

meine Frage ist, welche Voraussetzungen ich bei der Gründung eines zulassungsfreien Handwerks erfüllen muss.
Also ein Handwerk gemäß Handwerksordnung (HwO) Anlage B.
Es ist hierbei nicht relevant, um welches Gewerk es sich handelt.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und ca. 2 Jahre Berufserfahrung (Montage, Vertrieb, Bestellung, Fakturierung etc.) im entsprechenden Handwerk.
Jedoch verfüge ich nicht über eine handwerkliche Ausbildung.

Nun würde ich mich gern selbstständig machen. Sowohl handwerkliches, als auch kaufmännisches Fachwissen sind vorhanden.

Grundlegend geht es bei meiner Gründung um Wartung, Vertrieb/Montage und Kleinreparaturen. Hauptsächlich handelt es sich beim Vertrieb um maßgefertigte Produkte geringen Werts. Also ein durchaus gut kalkulierbares Risiko. Bei Bedarf werden diese Produktgruppen von mir montiert, gewartet oder repariert. Kann ich mich hierfür in die Handwerksrolle Anlage B eintragen lassen, mich also speziell in diesem Gewerk selbstständig machen? Oder ist hierfür eine Ausbildung im entsprechenden Handwerk nötig?

Da ich bereits lange nach einer wirklich klaren Antwort auf diese Frage suche, wäre es mir lieb, wenn nur Antworten von Usern kommen, die sich tatsächlich sicher sind. Eine grobe Schätzung bringt mich in dem Fall leider nicht weiter. :(

Vielen Dank bereits im Voraus!

Anmerkung: Die zuständige Handwerkskammer habe ich bereits gefragt. Ich sollte meine Frage als Mail formulieren und an entsprechende Adresse senden. Nun warte ich bereits seit knapp über zwei Wochen auf Antwort. Die Gründung sollte jedoch nach Möglichkeit noch in 2019 erfolgen. Vielleicht hat ja jemand bereits ähnliche Erfahrungen gemacht und kann davon berichten.

Existenzgründung, Handwerk, Handwerkskammer, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Wie kann man einen Gründerzuschuss bekommen?

Bei der Arbeitsagentur war ich bereits, dort hieß es, dass man da nur einen Zuschuss im Monat von 300 € bekommt, wenn man vorher ALG bezogen hat und auch min. 12 Monate etwas eingezahlt hat. Diese haben mich dann ans Jobcenter, die auch keine Hilfe waren verwiesen. Diese meinten dann, dass ich zur Arbeitsagentur gehen solle.

Zudem sagten sie auch, dass sie da gesetzlich nichts vorliegen haben, dass ich da eine Chance habe überhaupt etwas zu bekommen.

Das Problem ist, dass ich damals auf einer BFS war und da wurde nie etwas eingezahlt. Anschließend ging gesundheitlich nur noch Arbeit von Zuhause. Gesundheitliche Besserung hat sich nicht eingestellt, trotz mehrerer Behandlungen. Im Gegenteil es hat mir nur mehr geschadet. Alles war da im Angebot von der Krankenkasse war und übernommen wird wurde gemacht. Ich möchte aber jetzt nicht darauf näher eingehen, weil ich da bisher immer nur dumme Kommentare kassiere.

Deshalb ist für mich nur eine Arbeit von Zuhause aus möglich.

Kennt jemand jetzt eine Möglichkeit wie ich da noch einen Zuschuss bekomme? Denn damit möchte ich einen Ebayshop eröffnen. Und ich möchte für mich selbst sorgen können ohne dass ich jemand anders immer bitten muss meine Sachen zu bezahlen.

Vorab möchte ich noch klar sagen, sollte sich jemand doch einen unnützen und dummen Kommentar nicht verkneifen können, dann gibt es auch eine dumme Antwort zurück.

Existenzgründung, Finanzen, Unternehmensgründung, Zuschuss, Ausbildung und Studium
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Ist es unmoralisch sich Fortzupflanzen?

Hallo! Ich bin auf die Frage gekommen als mein Vater gestern zu mir meinte: „ Hoffentlich bekommst Du auch mal solche Bälger wie Du es Eines bist!“ Das hat mich einfach nicht mehr losgelassen und so habe ich mal nachgedacht und bin auf folgende Pro -und Contra Argumente gestoßen:

PRO = Fortpflanzen Nein

Wenn man davon ausgeht, dass es keine Gottheiten gibt, und wir selbst für unsere Leiden und unser Glück verantwortlich sind, dann ist es unethisch Kinder in die Welt zu setzen, denn;

°Ich in erster Linie egoistisch handle; also mein eigenes Leben durch ein leibliches Kind zu bereichern versuche. Mein leibliches Kind aber wird nicht ohne Leiden und schon gar nicht lebendig aus dem Leben kommen.

°Da das Leben nicht ohne Leiden existieren kann: Leiden in Form von; Hunger, Durst, (- und jeder weiß dass diese Bedürfnisse nicht ewig gestillt werden können und man dadurch lebenslang sehr abhängig ist. Es sei denn die Gentechnik macht etwas in Zukunft, was aber nicht/kaum, die Leiden der jetzt Existierenden kompensiert und die Abhängigkeit verringert. )

°Weitere Leiden sind/können sein; Langeweile, Frust etc./ Schlechte Umweltbedingungen/Schlechte Familienverhältnisse/Behinderungen, Krankheiten (vererbte und hinzugekommene)/ Gewalt/ Verantwortungsloser Drogenkonsum (oder eher Missbrauch!)/ Gesellschaftlicher Ausschluss/Unfall/Verlust naher Verwandter/Armut/Verlust im Allgemeinen etc./eigenes Sterben)

°Die leibliche Nachkommenschaft wird also zwangsweise; Fragen(Woher komme ich/Wer bin ich/Wohin gehe ich) Wünsche, Träume, Ziele haben, bei denen es nicht absolut sicher sein kann, dass sie erfolgreich erfüllt werden können. Was für diesen Menschen weiteres Leiden schafft.

Geht man davon aus, dass Gottheiten (egal welcher Art) existieren, dann ist es unethisch Kinder in die Welt zu setzen, denn;

°Man diesen Menschen zu einer Prüfung (die eigene Existenz+Umgang mit anderen) antreten lässt, bei der es nicht absolut sichergestellt ist, dass dieser erfolgreich besteht und dieser Mensch in den Himmel kommt.

Kurzum; gibt man Menschen zwar Handlungsfähigkeit, indem man sich fortpflanzt, aber trägt auch dazu bei, dass sie, sie diese Handlungsfähigkeit im „schlechten Sinne“ nutzen und nach dem Sterben noch, elende Qualen erleiden. (Anmerkung; wobei man auch nicht selbst ‚wissen‘ kann, wie es den Verwanden/Haustiere im Jenseits/Himmel/Hölle oder ähnliches ergeht.)

Aber was ich damit sagen will; wenn man „Kind Uzy“ nicht gezeugt hätte, gebe es keinen „Kind Uzy“ Menschen, der sterben und möglicherweise, für seine Taten auf der Erde, in die Hölle getrieben wird.

CONTRA = Fortpflanzen Ja

Sich Fortzupflanzen ist nicht unethisch, wenn man nicht an Gottheiten (jeglicher Art) glaubt, denn; ?

Sich Fortzupflanzen ist nicht unethisch, wenn man an Gottheiten (jeglicher Art) glaubt, denn; ?

Also Ihr seht schon; mir ist nichts eingefallen und ich möchte von Euch ein paar Antworten und hoffe auf Rat.

Hoffe es war verständlich.

LG

Existenzgründung, Leben, Kindererziehung, Kinder, Eltern, Hölle, Himmel, Leid
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Lohnt es sich eine Lasertag Arena zu eröffnen?

Eine Marktlücke meiner Stadt ist das geringe Freizeitangbot für Jugendliche. Neben einem Kino, einem Schwimmbad, einer Eishalle und einer Spielhalle mit Bowlingbahnen, Minigolf und Billiard (die meist überfüllt ist), fehlt uns irgendwie was außergewöhnliches.

Wir dachten da an eine Lasertag Arena. Die am nächste Arena ist 40km entfernt.

Jetzt ist die Frage ob sich so eine Arena lohnt. Vorneweg: Eigenkapital ist nicht vorhanden. Aber eventuell können wir auch privat bei jemandem einen Kredit aufnehmen.

Hallen mit ca 300qm gibt es bei uns schon für 500€ monatl. Miete.

Ich schätze einen Umbau zur Arena kostet ca 15000 Euro. Wir können viel alleine machen, haben Elektriker und Schreiner in der Familie sowie Maler und Gas-Wasserinstallateur. So rechne ich grob mal nur den Materialpreis.

Die Equipmentkosten kann ich nicht einschätzen, gehe aber von ca 8000-10000 Euro aus für 20 Westen+Laserpistolen und System

Dann benötigt man eine Anmeldung/Kasse/Empfang/Wartebereich Denke mit 3000-4000 Euro bekommt man da schon was hin, Sitzsäcke usw. Kosten ja nicht die Welt und es sind bestimmt noch Materialien von der Arena über. PC und Telefon wären vorhanden. Ein Freund ist Systemintegrator und hilft bestimmt auch.

Getränke und Snacks müssen gekauft werden, zudem ein Kühlschrank. Vielleicht kann man einen Getränkepartner finden der ein gutes Angebot macht und den Kühlschrank stellt. Ich rechne mal mit 1000 Euro Anschaffungsgebühren.

Mit Puffer also rechne ich rund 40000 Euro die man braucht um das Aufzubauen. Es fehlt aber noch das Geld, was für eine Gründung einer Firma benötigt wird. Da hab ich keine Ahnung.

Wenn also durchschnittlich 15 Personen einen Eintritt von 23 Euro Zahlen (an 6 Tagen pro Woche) und jeder ca. 3,50€ für Getränke oder Snacks ausgibt, wären das Brutto Tageseinnahmen von ca. 400€ 400€×24 Tage im Monat=9600 Brutto Einnahmen

Was rechne ich da an Steuern ab? Lohnt sich das? Es müssen am Ende 2 Leute davon Leben können. Als ich es mal überschlagen habe bin ich auf ein Bruttogehalt von 2000 Euro pro Person gekommen.

Findet ihr das realistisch oder total absurd?

Bitte keine unnützen Kommentare. Das war nur mal so ne Idee und jeder fängt mal klein an ;-)

Existenzgründung, Selbstständigkeit
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